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	<title>Rudolf G. Bunk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:12:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_G._Bunk&amp;diff=1073004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: Foto der Grabstätte und Grablage hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-05-03T18:27:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto der Grabstätte und Grablage hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf G. Bunk - Man in front of a wall.jpg|mini|hochkant|Rudolf Bunk: &amp;#039;&amp;#039;Mann vor der Mauer&amp;#039;&amp;#039; (1935/36) [[Gerhard Schneider (Kunstsammler)#Sammlung Gerhard Schneider|Kunstsammlung Gerhard Schneider]], [[Zentrum für verfolgte Künste#Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider|Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Stiftung – Kunstsammlung Gerhard Schneider]]]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Gerhart Bunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. September]] [[1908]] in [[Berlin]]; † [[8. Juli]] [[1974]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Maler und Bühnenbildner. Er gehörte zur zweiten Generation der [[Expressionismus|Expressionisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf G. Bunk begann 1926 ein Studium der Malerei an der Berliner Akademie bei [[Karl Hofer]] und der Bühnenbildnerei an der [[Kunstgewerbeschule]] bei [[Harold Bengen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933/34 arbeitete er als Freier Maler unter [[Max Beckmann]] im [[Städelsches Kunstinstitut|Städel]] in [[Frankfurt am Main]]. Dabei beteiligte er sich an einer Ausstellung der [[Darmstädter Sezession]]. Von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]]en wurde die Ausstellung als „kunstbolschewistisch“ betrachtet und daher geschlossen. Bunk versuchte daraufhin, in die [[Schweiz]] zu emigrieren. Er lehnte es ab, sich „den Rezepten, wie man im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Deutschland&amp;#039;&amp;#039; zu malen hätte, unterzuordnen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Rudolf G. Bunk.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Friedhof Volksdorf]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 erfolgte die Heirat mit Marianne Horl. Bunk versuchte nun, in [[Stockholm]] Fuß zu fassen. Dort arbeitete er vermehrt mit dem [[Henri Matisse|Matisse]]-Schüler [[Isaac Grünewald]] zusammen. Im Jahr 1938 wurde Bunk trotz einer Bittschrift an den Schwedischen König [[Gustav V. (Schweden)|Gustav V]] ausgewiesen und kehrte nach Berlin zurück. In der Bittschrift vom 27. Mai 1937 unternahm er es, „…gegen den Passus des Beschlusses zu protestieren, der ihm – in späterer Zeit – eine Einreise nach Schweden erschweren oder unmöglich machen soll“, und fügte hinzu: „Der Unterzeichnete hat sich während seines Aufenthaltes hier viele Freunde erworben, Künstler, die zu den Besten Schwedens gehören (…).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1937 wurde sein erster Sohn, Stefan, geboren. Daraufhin übersiedelte Bunk in die [[Rhön]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bunk war weder Jude noch Kommunist, daher konnte er in Deutschland reisen und wohnen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und 1938 dann weiter nach [[Österreich]]. Im Jahr 1939 erfolgte ein Umzug nach [[Split]], wo er weitere zwei Jahre blieb. Schließlich musste er 1941 nach [[Trogir]] fliehen. Im selben Jahr starb sein Sohn Stefan bei einem Badeunfall; zudem kam seine Tochter Bojana zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 schloss sich Bunk in [[Hvar]] der „Nationalen Befreiungsfront“ [[Josip Broz Tito|Tito]]s an. Ein Jahr später, nachdem Bunk als einziger Ausländer in die Kultursektion als [[Agitprop]]-Künstler aufgenommen worden war, gingen die Bunks zusammen mit 30.000 kroatischen Flüchtlingen nach [[El Shatt]] in [[Ägypten]]. Ab 1945 war Bunk Bühnenbildner und Regisseur am Volkstheater in Split. Im selben Jahr wurde der zweite Sohn [[Tomas Bunk|Tomas]] geboren. Im Jahr 1953 erlangte Bunk die (bundes-)deutsche Staatsangehörigkeit wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1957 und 1958 inszenierte er die „[[Dreigroschenoper]]“ von [[Bertolt Brecht]], den er besonders schätzte, „Geschlossene Gesellschaft“ von [[Jean-Paul Sartre]], „[[Der Fliegende Holländer]]“ und „[[Hamlet]]“ in Split. Zwischen 1945 und 1958 wirkte er an etwa 120 Aufführungen als [[Bühnenbildner]] oder [[Regisseur]] mit.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1958 erfolgte die Ausweisung aus [[Jugoslawien]] infolge der Anerkennung der [[DDR]]. Die Familie Bunk ließ sich in Hamburg nieder. Es kam zu einer Zusammenarbeit mit dem [[NDR]]. Bunk arbeitete als Assistent von Caspar Neher und mit [[Claus Peymann]] in der „Studentenbühne“ bei „Diener zweier Herren“ von [[Carlo Goldoni]] und „Methusalem“ von [[Yvan Goll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1959 und 1972 hielt sich Bunk als Gast in Split auf. Er entwarf Bühnenbilder für zehn Theaterstücke. 1963 war Bunk Mitbegründer der Spliter Sommerfestspiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1974 starb Bunk an Herzversagen ([[Asthma]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Fotos oder Selbstporträts ist Bunk entweder mit Pinsel oder mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zigarette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu sehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine letzte Ruhestätte erhielt er auf dem [[Friedhof Volksdorf]] (Grablage Gb 166).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2013 wurde der schriftliche Nachlass von Bunk an das [[Archiv der Akademie der Künste]] in Berlin überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Werke sind vertreten in der [[Zentrum für verfolgte Künste#Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider|Bürgerstiftung für verfolgte Künste –]] [[Else-Lasker-Schüler-Stiftung]] – [[Gerhard Schneider (Kunstsammler)#Sammlung Gerhard Schneider|Kunstsammlung Gerhard Schneider]] im [[Zentrum für verfolgte Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Tomas Bunk]] ist [[Comic]]zeichner, [[Malerei|Maler]] und [[Illustrator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 20. September – 27. Oktober 2001: Grundbuchhalle, Hamburg&lt;br /&gt;
* 16. November 2006: Botschaft der Republik Kroatien, Berlin&lt;br /&gt;
* 1. Dezember 2007 – 1. September 2008: einige Werke von 1944 im Rahmen der &amp;quot;El-shatt&amp;quot; Ausstellung im Museum für kroatische Geschichte in Zagreb/Kroatien&lt;br /&gt;
* 14. September – 1. November 2008: Retrospektive Ausstellung zum 100. Geburtstag von Rudolf G. Bunk im Museum für das Fürstentum Lüneburg&lt;br /&gt;
* Berlin-Treptow&lt;br /&gt;
* 6. Dezember – 23. Dezember 2012: Retrospektive Ausstellung mit Werken von 1938 bis 1942, Glyptothek der Akademie der Künste in Zagreb/Kroatien&lt;br /&gt;
* 2021 &amp;#039;&amp;#039;Licht des Südens&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg Stiftung StadtLandKunst&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtlandkunst-hamburg.de/files/slk/img/Downloads/HCZ-10-2021-S34-Bunk-Ueberlebenskunst.pdf Stiftung StadtLandKunst]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Das Spliter Theater hat 2003 einen Preis für Bühnenbildner nach ihm benannt, der seitdem jährlich verliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preisträger:&lt;br /&gt;
* [[Ivo Knezović]] für [[Der Sturm (Shakespeare)|Oluja]]&lt;br /&gt;
* Marija Žarak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf G. Bunk: &amp;#039;&amp;#039;1908–1974&amp;#039;&amp;#039;. Fliehkraft, Hamburg 1997, ISBN 3-9805175-2-7.&lt;br /&gt;
* Kay Rump (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Begründet von Ernst Rump. Wachholtz, Neumünster 2005,  ISBN 3-529-02792-8.&lt;br /&gt;
* Bojana Denegri: &amp;#039;&amp;#039;Bildersuche. Auf den Spuren meines Vaters Rudolf Bunk&amp;#039;&amp;#039;. Gronewold, Hamburg 2006, ISBN 3-939624-01-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rudolf G. Bunk}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115659285}}&lt;br /&gt;
* [http://bunk.ch Webpräsenz von Rudolf G. Bunk]&lt;br /&gt;
* [http://www.verfemte-kunst.de Fördergesellschaft „Museum für verfemte Kunst“ e.V., Solingen: Die Veranstaltungen, Das Ritterkreuz auf den Leichen]&lt;br /&gt;
* [http://rudolfbunk.blogspot.co.uk Blogspot von Rudolf G.Bunk]&lt;br /&gt;
* verfemt, verfolgt – vergessen? Kunst und Künstler im Nationalsozialismus Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider: [http://www.entdeckte-moderne.de/Flyer_Berlin.pdf Info] (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB) [http://vimeo.com/62289473 Video]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturring.org/kulturnews.php?artikel=425 Ausstellung 2011 Berlin-Treptow]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/32342 Rudolf Gerhart-Bunk-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115659285|LCCN=n/99/6080|VIAF=69665567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bunk, Rudolf G}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenbildner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bunk, Rudolf G.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bunk, Rudolf Gerhart (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Bühnenbildner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
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