<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Engel</id>
	<title>Rudolf Engel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Engel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Engel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T23:24:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Engel&amp;diff=2656014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Halbgeviertstrich, Abkürzung korrigiert, Leerzeichen vor Zahl eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Engel&amp;diff=2656014&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-20T18:23:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, Abkürzung korrigiert, Leerzeichen vor Zahl eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-09175-0001, Berlin, neue Buchserie, Willi Bredel, Dr. Engel.jpg|mini|Rudolf Engel (r.) und [[Willi Bredel]] im Jahr 1951]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Engel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. September]] [[1903]] in [[Berlin]]; † [[16. Oktober]] [[1993]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], [[Agent (Nachrichtendienst)|Agent]] des illegalen [[Nachrichtendienst]]es der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und [[Kulturpolitik]]er der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR). Er war von 1948 bis 1950 [[Vorstandsvorsitzender]] der [[DEFA]] und von 1950 bis 1955 Direktor der [[Akademie der Künste (Berlin)|Deutschen Akademie der Künste]] der DDR. Von 1968 bis 1990 war er [[Generalsekretär]] der Kommission für [[UNESCO]]-Arbeit in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Arbeitersohn Rudolf Engel arbeitete nach der [[Volksschule]] in Berlin als [[Koch]], Holzarbeiter, [[Chauffeur]] und [[Schauspieler]]. Sein Bruder ist der Schauspieler [[Alexander Engel (Schauspieler)|Kurt Engel]]. Im Mai 1929 trat er in die KPD ein und wurde Mitarbeiter im [[Antimilitärischer Apparat|Antimilitärischen Apparat]] („AM-Apparat“), dem [[Nachrichtendienst]] der KPD, der von 1919 bis 1937 existierte. Engel führte hier den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Ludwig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1932 trat Engel im KPD-Auftrag verdeckt in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 1.104.178)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/8181238&amp;lt;/ref&amp;gt; und unterhielt Verbindungen zu [[Joseph Goebbels]] und [[Otto Strasser]]. Im Januar 1934 wurde er enttarnt und kurzzeitig inhaftiert. Im Februar 1934 floh er vorübergehend in die [[Tschechoslowakei]]. Zum 23. April 1935 wurde er aus der NSDAP ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 und 1935 war Engel illegal für die KPD im [[Saarland]] tätig und war [[Redakteur]] einer illegalen KPD-Zeitung. 1935 ging er erneut ins [[Exil]] in die [[Sowjetunion]]. In [[Moskau]] absolvierte er eine militärpolitische Ausbildung an der Schule der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]], wo er seinen künftigen Decknamen „Ludwig Franken“ annahm. Von Juni 1936 bis Januar 1937 war er als Chauffeur im Karbolit-Werk in [[Orechowo-Sujewo]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 und 1938 war Engel [[Offizier]] der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]]. Er war Informationsoffizier des [[Tschapajew-Bataillon]]s und wurde im Juni 1937 in [[Schlacht von Brunete|Brunete]] verwundet. Ab 1938 betreute er ehemalige Spanienkämpfer in [[Frankreich]]. Nach Kriegsausbruch 1939 wurde er kurzzeitig interniert, dann arbeitsdienstverpflichtet und lebte in einer Anstellung als Busfahrer mit seiner in Frankreich gegründeten Familie bis 1942 in [[Sète]], Südfrankreich. Vor dem Einmarsch der deutschen Truppen floh die Familie ins [[Zentralmassiv]], wo sich Engel der [[Résistance]] anschloss und Mitglied des [[Comité „Allemagne libre“ pour l&amp;#039;Ouest|Bewegung „Freies Deutschland“ für den Westen]] (CALPO) wurde. Er erreichte als Stabschef eines im [[Département Cantal]] operierenden Bataillons der [[Francs-tireurs et partisans]] (FTPF) den Rang eines &amp;#039;&amp;#039;Capitain&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kehrte Engel nach Deutschland zurück und wurde Organisationsleiter bei der Zentralverwaltung für Umsiedler, deren Präsident er von November 1946 bis April 1948 war. 1946 wurde Engel SED-Mitglied und 1948/49 Vizepräsident der Abteilung Kunst und Literatur der [[Deutsche Verwaltung für Volksbildung|Deutschen Verwaltung für Volksbildung]]. 1948 wurde Engel Vorstandsvorsitzender der DEFA&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.defa.de/cms/DesktopDefault.aspx?TabID=581 DEFA-Chronik für das Jahr 1948] auf den Seiten der DEFA-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1950 Direktor der [[Akademie der Künste der DDR|Deutschen Akademie der Künste]].&amp;lt;ref&amp;gt;In einem 1982 abgedruckten Gespräch, das Matthias Braun für die von der Akademie herausgegebene Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; geführt hatte, äußerte sich Engel verschiedentlich über die Gründungsjahre der Akademie: die &amp;quot;über Jahre hinaus&amp;quot; diskutierte &amp;quot;Frage Formalismus oder Realismus&amp;quot;, v.&amp;amp;nbsp;a. aber über die Rolle von [[Helene Weigel]] in der Akademie, insbesondere in der Sektion Darstellende Kunst. Matthias Braun, &amp;#039;&amp;#039;Gespräch mit Rudolf Engel.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Helene-Weigel-Archiv. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 6/1982, S. 1308–1316.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1955 war Engel Mitarbeiter des [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR|Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR]]. 1963 bis 1967 war er Botschaftsrat und [[Kulturattaché]] in [[Prag]] und ab 1968 Generalsekretär der Kommission für [[UNESCO]]-Arbeit in der DDR. 1970–1972 war er im Auftrag der Deutschen Akademie der Künste Redakteur und Mitherausgeber der Schallplattenreihe Aurora von [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]]. 1990 wurde Engel [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]-Mitglied. Rudolf Engel verstarb 1993 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1957 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1968 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1973 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1978 [[Stern der Völkerfreundschaft|Großer Stern der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
* 1988 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Rudolf Engel&lt;br /&gt;
   |Titel=Erich Weinert erzählt, Berichte und Bilder aus seinem Leben&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Volk und Welt&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1955&lt;br /&gt;
   |DNB=455427909}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Engel&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Mausefalle am Mont Doré.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Brigada Internacional ist unser Ehrenname&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Militärverlag der DDR&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1974}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Engel&lt;br /&gt;
   |Titel=Feinde und Freunde&lt;br /&gt;
   |Verlag=Militärverlag der DDR&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |DNB=850141559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=rudolf-engel|lemma=Engel, Rudolf|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=722}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karlheinz Pech]]&lt;br /&gt;
   |Titel=An der Seite der Résistance&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarb. u. erw.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-327-00282-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Michael Schwartz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Vertriebene und Umsiedlerpolitik&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oldenbourg&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-486-56845-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Zwischen Diskussion und Disziplin. Dokumente zur Geschichte der Akademie der Künste (Ost)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Henschelverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89487-257-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernd Kaufmann u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Nachrichtendienst der KPD 1919-1937&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-320-01817-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118684698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118684698|VIAF=50019474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engel, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (UNESCO)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Kommunistischen Internationale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (DEFA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engel, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Politiker (KPD/SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. September 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>