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	<title>Rudolf Egger-Büssing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T08:25:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Egger-B%C3%BCssing&amp;diff=2545063&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Albrecht 2: Kategorie Unternehmer (Automobilbau)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Egger-B%C3%BCssing&amp;diff=2545063&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-19T20:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie Unternehmer (Automobilbau)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Egger-Büssing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Egger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[13. Oktober]] [[1893]] in [[Maribor|Marburg an der Drau]]; † [[2. Februar]] [[1962]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein österreichischer Unternehmer. Er war [[Gesellschaftsrecht (Deutschland)|Mitinhaber]] und [[Generaldirektor]] der Automobilwerke [[Büssing AG|Büssing-NAG]] in [[Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach einer Lehre war Egger zwischen 1911 und 1913 Sekretär in den [[Graz]]er [[Puch-Werke]]n. 1920 trat er in die Büssing-Werke in Braunschweig ein und wurde innerhalb kurzer Zeit zum engsten Mitarbeiter [[Heinrich Büssing]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pingel39&amp;quot;&amp;gt;Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Egger-Büssing.&amp;#039;&amp;#039; In: Garzmann, Schuegraf, Pingel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtlexikon – Ergänzungsband.&amp;#039;&amp;#039; S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1923 wurde er zum Direktor ernannt und heiratete Ilse Büssing,&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 255 (zum 1927 in Braunschweig geborenen Sohn Klaus Egger-Büssing).&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Enkelin Heinrich Büssings.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pingel39&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmertätigkeit während des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] als Vorbereitung auf den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] forcierte das [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] eine Typenbeschränkung in der [[Kraftfahrzeugindustrie]]. Egger war an diesen Maßnahmen beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pingel39&amp;quot; /&amp;gt; 1941 trat er die Nachfolge Paul Werners als Generaldirektor der Büssing-NAG AG, einem großen [[Nutzfahrzeug]]hersteller im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]], an und wurde im selben Jahr Mitglied des von [[Hermann Göring]] gegründeten [[Industrierat für Luftwaffenfertigung|Industrierats für Luftwaffenfertigung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pingel58&amp;quot;&amp;gt;Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegswirtschaft im Land Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Fiedler, H.-U. Ludewig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1941&amp;lt;ref&amp;gt;Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegswirtschaft im Land Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Fiedler, H.-U. Ludewig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis Februar 1943&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pingel58&amp;quot; /&amp;gt; war Egger in Braunschweig Leiter der „Wirtschaftsgruppe Fahrzeugindustrie“. Büssing-NAG produzierte hauptsächlich 4,5-t-[[Lastkraftwagen]] für die deutsche [[Wehrmacht]]. Im Juni 1944 bestand die Büssing-Belegschaft zu 49 % aus [[Zwangsarbeit]]ern. Zur gleichen Zeit erhielt das Unternehmen seitens des [[SS-Hauptämter#SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt|SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes]] die Genehmigung auch [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]] einzusetzen. Unter diesen Häftlingen befanden sich über 1.000 Insassen des [[KZ Auschwitz]], viele davon polnische und ungarische [[Juden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig (Büssing).&amp;#039;&amp;#039; In: W. Benz, B. Distel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, S.&amp;amp;nbsp;357.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jüdischen Gefangenen wurden nach Aussage eines langjährigen Büssing-Mitarbeiters sowohl von der [[Schutzstaffel|SS]] als auch von der Firmenleitung brutal behandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liedke234&amp;quot;&amp;gt;Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Facetten der Zwangsarbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Fiedler, H.-U. Ludewig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge wurden im [[KZ-Außenlager Schillstraße]], einem [[KZ-Außenlager|Außenlager]] des [[KZ Neuengamme]] untergebracht, das sich im südöstlichen Stadtgebiet befand. Andere in dem einige Kilometer westlich von Braunschweig gelegenen [[KZ-Außenlager Vechelde]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Axel Richter |Hrsg=[[Vechelde|Gemeinde Vechelde]] |Titel=Das Unterkommando Vechelde des Konzentrationslagers Neuengamme. Zum Einsatz von KZ-Häftlingen in der Rüstungsproduktion |Verlag= |Ort=Vechelde |Datum=1985 |ISBN=&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Häftlinge aus der Schillstraße mussten u.&amp;amp;nbsp;a. in der Ersatzteil- und in der Maschinenreparaturabteilung sowie im so genannten „Diesel-Bunker“ arbeiten. Häftlinge aus Vechelde mussten Lkw-Hinterachsen fertigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Facetten der Zwangsarbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Fiedler, H.-U. Ludewig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;225f&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Generaldirektor war Egger dafür verantwortlich. Nach Aussage eines Brigadeleiters war für Egger „das Antreiben der Häftlinge“ das Wichtigste.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Facetten der Zwangsarbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Fiedler, H.-U. Ludewig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;226, s. FN 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs kam es auf dem Werksgelände mehrfach zu Hinrichtungen von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Wysocki: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im Land Braunschweig. Polizeirecht und Polizeipraxis im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, S. 182&amp;lt;/ref&amp;gt; So kam es am Sonntag, dem 3. September 1944&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Wysocki: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im Land Braunschweig. Polizeirecht und Polizeipraxis im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;183.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur größten bekannten Massenhinrichtung auf dem Werksgelände der Büssing-NAG, als neun russische Zwangsarbeiter im Alter zwischen 16 und 27 Jahren auf Veranlassung der Braunschweiger [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] gehängt wurden. Um einen möglichst hohen Abschreckungsgrad bei den anderen Häftlingen zu erzeugen, wurden diese dazu gezwungen, der Hinrichtung beizuwohnen. Dazu scheint es eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Gestapo (Abteilungsleiter Kriminalkommissar Fritz Flint) und der Firmenleitung (Rudolf Egger) gegeben zu haben. [[Gerhard Wysocki]] vermutet, dass beide Seiten mit der Massenhinrichtung ein [[Beispiel|Exempel statuieren]] wollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wysocki185&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Wysocki: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im Land Braunschweig. Polizeirecht und Polizeipraxis im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nachdem [[Übergabe der Stadt Braunschweig|Braunschweig am 12. April 1945]] kampflos an Verbände der [[30th Infantry Division (Vereinigte Staaten)|30. US-Infanteriedivision]] übergeben worden war, erlaubte die amerikanische Militärregierung die Wiederaufnahme der seit dem 9. April ruhenden Produktion im Büssing-Stammwerk Braunschweig bereits wieder ab dem 2. Mai 1945 unter Eggers Leitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegswirtschaft im Land Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Fiedler, H.-U. Ludewig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Zustimmung der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] wurde Egger im Juli 1945 zum Präsidenten der „[[Industrie- und Handelskammer Braunschweig|Wirtschaftskammer Braunschweig]]“ gewählt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pingel39&amp;quot; /&amp;gt; nachdem er bereits seit 1943 einer von acht Vizepräsidenten gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Krieg zum Frieden.&amp;#039;&amp;#039; In: Leuschner, Kaufhold, Märtl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Braunschweigischen Landes vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, Hildesheim 2008, ISBN 978-3-487-13599-1, S.&amp;amp;nbsp;560, FN 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wurde von großen Teilen der Braunschweiger Arbeiterschaft und von der 1945 in Braunschweig gegründeten [[Antifaschistische Aktion (Braunschweig)|Antifaschistischen Aktion]] (ein Zusammenschluss von Mitgliedern verschiedener Arbeiterparteien) als [[Provokation]] aufgefasst. In einem Brief vom 24. Oktober 1945 an [[Hubert Schlebusch]], erster Nachkriegs-Ministerpräsident des Landes Braunschweig, teilten die Betriebsräte der großen Braunschweiger Metallbetriebe dem Politiker mit, dass Egger „geistiger Urheber der Morde an den neun Russen“&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Wysocki: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im Land Braunschweig. Polizeirecht und Polizeipraxis im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;185, Fußnote 365.&amp;lt;/ref&amp;gt; sei und man es bedaure, dass der „[[Kriegsverbrecher]]“ wieder eingestellt sei. Egger wurde zudem vorgeworfen, persönlich dafür gesorgt zu haben, dass ein Büssing-Ingenieur ins KZ gekommen sei. Abschließend äußerten die Betriebsräte ihr Unverständnis dafür, dass Egger im Gegensatz zu [[Dietrich Klagges]] (ehemaliger [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Ministerpräsident) und [[Berthold Heilig]] (letzter [[Gauleiter]] des Gaus [[Süd-Hannover-Braunschweig]]) nicht verhaftet worden sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wysocki185&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1945 berichtete ein ehemaliger Mitarbeiter der Büssing-NAG dem Generalstaatsanwalt in Braunschweig über Misshandlungen von Häftlingen im Lager. Daraufhin wurden frühere Häftlinge sowie Mitarbeiter von Büssing befragt. Die Ermittlungen ergaben genaue Schilderungen zur Situation in den KZs sowie über einzelne Misshandlungen. Einer der Hauptverantwortlichen, [[Max Kirstein]], Lagerkommandant des KZ-Außenlagers Schillstraße, war jedoch geflohen. Im Oktober 1945 legte Egger das Amt des IHK-Präsidenten aus Krankheitsgründen nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fiedler561&amp;quot;&amp;gt;Gudrun Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Krieg zum Frieden.&amp;#039;&amp;#039; In: Leuschner, Kaufhold, Märtl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Braunschweigischen Landes vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, Hildesheim 2008, ISBN 978-3-487-13599-1, S. 561.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Ereignisse bei der Büssing-NAG während des Krieges, leitete die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Dezember 1945 ein [[Ermittlungsverfahren]] gegen Rudolf Egger und einige andere Büssing-Direktoren ein. Egger wurde unter anderem vorgeworfen, er sei für die Ermordung von 500 bis 600 jüdischen Gefangenen des KZ-Außenlagers Schillstraße verantwortlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fiedler561&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egger gab dazu am 7. Januar 1946 zu Protokoll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die mir vorgelegten Berichte waren zufriedenstellend und gaben mir zu irgendwelchem besonderen Eingreifen keinerlei Veranlassung. Wohl wusste ich, dass in den Lägern der KZ-Häftlinge Todesfälle vorkamen, jedoch hatte ich keine Veranlassung, mich um die Todesursachen zu kümmern, denn erstens kamen während der Kriegsjahre Todesfälle vor und zweitens hatte ich ganz andere Aufgaben.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Facetten der Zwangsarbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Fiedler, H.-U. Ludewig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juli 1946 wandte sich die Braunschweiger Generalstaatsanwaltschaft schriftlich mit der Anfrage an die britische Militärregierung, ob die Untersuchungsergebnisse nun vor einem alliierten Tribunal oder einem deutschen Gericht verhandelt werden sollten. Nach fast zwei Jahren kam am 1. März 1948 die Antwort der [[War Crimes Group]] (NWE):&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=War Crimes Group (NWE) have decided that this case will not be proceeded with.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Die Kriegsverbrechengruppe (Nordwesteuropa) hat beschlossen, den Fall nicht weiter zu verfolgen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Facetten der Zwangsarbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Fiedler, H.-U. Ludewig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;234.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Angelegenheit für die Militärregierung juristisch erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Ab den 1950er Jahren erfuhr Egger zahlreiche Ehrungen. Als der 10.000. Nutzkraftwagen fertiggestellt wurde, wurde ihm der Name „Egger-Büssing“ verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pingel39&amp;quot; /&amp;gt; Am 13. Oktober 1953, seinem 60. Geburtstag, verlieh ihm die Stadt Braunschweig die [[Liste der Ehrenbürger von Braunschweig|Ehrenbürgerwürde]], die [[Technische Universität Braunschweig|Technische Hochschule Braunschweig]] den Titel eines Ehrensenators,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pingel39&amp;quot; /&amp;gt; darüber hinaus wurde er zum Ehrenpräsidenten der IHK Braunschweig sowie zum Ehrenmitglied des [[Verband der Automobilindustrie|Verbandes der Automobilindustrie]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1953/43/buessig-schuf-sozialgebaeude &amp;#039;&amp;#039;Büssing schuf Sozialgebäude&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Die Zeit]], Nr. 43/1953, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde er mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Am 19. Juli 1961 wurde Egger-Büssing von der TH Braunschweig zum Dr.-Ing. [[Ehrendoktor|E.&amp;amp;nbsp;h.]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.biblio.tu-bs.de/universitaetsarchiv/bestaende/bestand_b3.pdf |text=Ernennungen zum Ehrensenator 1953 und Ehrendoktor 1961 |wayback=20170201025238  }} (PDF; 97&amp;amp;nbsp;kB) auf biblio.tu-bs.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Fiedler]], [[Hans-Ulrich Ludewig]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2003, ISBN 3-930292-78-5.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Leuschner]], [[Karl Heinrich Kaufhold]], [[Claudia Märtl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Braunschweigischen Landes vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, Hildesheim 2008, ISBN 978-3-487-13599-1.&lt;br /&gt;
* Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig (Büssing).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Hinzert, Auschwitz, Neuengamme.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-52965-8, S.&amp;amp;nbsp;357 ff.&lt;br /&gt;
* Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Gesichter der Zwangsarbeit. Polen in Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Arbeitskreis Andere Geschichte]], Braunschweig 1998, ISBN 3-929778-05-X.&lt;br /&gt;
* Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Das KZ-Aussenlager Schillstraße in Braunschweig 1944–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Kulturinstitut der Stadt Braunschweig. Appelhans, Braunschweig 2006, ISBN 3-937664-38-6.&lt;br /&gt;
* Karl Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtung durch Arbeit: Juden aus Lodz bei der Büssing-NAG in Braunschweig 1944–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Gudrun Fiedler, Hans-Ulrich Ludewig: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Appelhans Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-930292-78-5.&lt;br /&gt;
* Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Egger-Büssing.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3926701307|Seite=39}}&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wysocki]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im Land Braunschweig. Polizeirecht und Polizeipraxis im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt / New York, 1997, ISBN 3-593-35835-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1116818760|VIAF=2915147786754968220002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:EggerBussing, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Automobilbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Büssing)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunschweigische Geschichte (Zeit des Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft im Deutschen Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Egger-Büssing, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Egger, Rudolf (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Maribor|Marburg an der Drau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Albrecht 2</name></author>
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