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	<title>Rudolf Edinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T22:12:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Edinger&amp;diff=868996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Guineabayer: /* Leben */geschützte Leerzeichen mit AWB</title>
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		<updated>2020-02-02T23:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;geschützte Leerzeichen mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Edinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. November]] [[1902]] in [[Erlaa]], damals noch [[Niederösterreich]]; † [[4. Mai]] [[1997]] in [[Brunn am Gebirge]], Niederösterreich) war ein [[österreich]]ischer [[Gewichtheber]] der [[Zwischenkriegszeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf_Edinger.jpg|miniatur|Rudolf Edinger, 1924]]&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines [[Fleischer|Fleischhauers]], hat er nach Absolvierung der Schule diesen Beruf ebenfalls ergriffen. Schon bald nach der Geburt hat sein Vater, der nebenbei auch Viehhändler war, ein Haus in [[Siebenhirten (Wien)|Siebenhirten]] erworben (heute 1232 [[Wien]]), wo bis in die 1980er Jahre ein Fleischerbetrieb bestanden hat. Nach dem frühen Tod des Vaters führte er den Betrieb weiter und eröffnete nach familiären Differenzen 1937 in [[Maria Enzersdorf]] sein eigenes Geschäft. 1942 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen und war in [[Frankreich]] und an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] als Kraftfahrer und Sanitäter eingesetzt. Nach der Flucht aus der Gefangenschaft kehrte er nach Wien zurück und baute aus einer Bombenruine ein Wohn- und Geschäftshaus in Maria Enzersdorf, wo er seiner Profession weiter nachging. Mit 67 Jahren setzte er sich zur Ruhe, übersiedelte vorerst in die Nähe von [[St. Pölten]], kehrte allerdings später wieder in die Nähe seiner Kinder und Kindeskinder nach [[Brunn am Gebirge]] zurück und starb dort 1997 im Alter von 94 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war 1919 Mitbegründer und [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]] des [[Fußball]]vereins [[SC Siebenhirten]] und Mitglied bei einigen [[Kraftsport]]vereinen im Süden Wiens. Als Fleischer an schwere Arbeit gewöhnt, vor allem mit dem Hantieren von gewichtigen Rinder- und Schweinehälften, lag es nahe, stemmen zu gehen. Mit einer Körpergröße von 164&amp;amp;nbsp;cm trat er im [[Leichtgewicht]] (bis 67,5&amp;amp;nbsp;kg) an. Trainiert wurde damals kaum, die Sportler hatten genug Rohkraft aufgrund ihrer Berufe – (oftmals Fleischer, Eisenbieger, [[Aufgrabung|Künettengraber]] usw.). Muskelaufbau mit [[Medikament]]en, ja sogar [[Massage]]n oder [[Sauna]]besuche waren damals nicht üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien hatte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Ruf als „Stadt der starken Männer“, was ein Blick auf eine Ehrentafel des Österreichischen Gewichtheber-Verbandes zeigt, wo 32 Weltmeister, vier Olympiasieger, 28 Europameister und viele weitere Medaillengewinner aufgelistet sind. 1919 trat er zum ersten Mal im Ausland bei den Deutschen Kampfspielen in [[Berlin]] an und wurde dort Dritter im Leichtgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 bei der Weltmeisterschaft in Wien konnte er im Vierkampf 360&amp;amp;nbsp;kg zur Hochstrecke bringen und den Titel im Leichtgewicht erringen. Der damals übliche Vierkampf bestand aus Beidarmig Reißen, Beidarmig Stoßen und den mittlerweile gestrichenen Disziplinen Einarmig und Beidarmig Drücken – ausgesprochene Kraftakte, wobei weniger Technik als reine Kraftleistung nötig war. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1924|Olympischen Spielen 1924]] in [[Paris]] konnte er seine Leistung von der Weltmeisterschaft des Vorjahres nicht wiederholen. Er stellte zwar in Beidarmig Drücken mit 97,5&amp;amp;nbsp;kg einen neuen [[Weltrekord]] im Mittelgewicht auf, in einer der drei anderen Disziplinen passierte ihm ein Totalversager (keiner der drei erlaubten Versuche war gültig), weshalb er nicht in der Wertung des olympischen Wettkampfes aufscheint. Diesen Weltrekord konnte er bei folgenden Meisterschaften bis auf 105&amp;amp;nbsp;kg verbessern. Mehrere gewonnene Meisterschaften wie die [[Tschechoslowakei|CSR]]-Meisterschaft 1926 folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1932 hatte er bei Schneeglätte einen Autounfall mit dem Lastwagen, wobei der linke [[Arm]] zertrümmert wurde. Der berühmte Chirurg [[Lorenz Böhler]] verpflanzte einen Knochenteil des [[Schienbein]]s in seinen Unterarm, womit eine [[Amputation]] vermieden werden konnte. Nach der Genesung nahm er seinen Beruf mit einiger Behinderung wieder auf und führte seinen Betrieb bis 1969 weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Edinger, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewichtheber (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brunn am Gebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Edinger, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Gewichtheber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erlaa]], [[Niederösterreich]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brunn am Gebirge]], [[Niederösterreich]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Guineabayer</name></author>
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