<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Deman</id>
	<title>Rudolf Deman - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Deman"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Deman&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T11:18:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Deman&amp;diff=2160816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurl-Berlin am 5. April 2025 um 23:15 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Deman&amp;diff=2160816&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-05T23:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Deman (-1907).jpg|mini|Rudolf Deman (vor 1907)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Deman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. April]] [[1880]] in [[Wien]]; † [[19. März]] [[1960]] in [[West-Berlin]]) war [[Geiger (Musiker)|Geiger]], [[Konzertmeister]] und [[Musikpädagogik|Musikpädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jüngstes der acht Kinder (Victor * 1863/Budapest, Helene * 1866/Budapest, Ludwig * 1868/Budapest, Felix * 1871/Budapest, Minna * 1873/Wien, Heinrich * 1875/Wien, Leopold * 1876/Wien) von Goldschmied Moritz Diamant (* 1838 in Kuclo/Ungarn) und Anna, geborene Bohensky (* 1837 in [[Svätý Jur|St. Georgen]] bei [[Pressburg]]). Namensänderung von „Diamant“ in „Deman“ erfolgte 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er absolvierte 1898 das Wiener Konservatorium mit Auszeichnung (Schule [[Jakob Grün]]). Möglicherweise erhielt er eine zusätzliche Ausbildung bei [[Joseph Joachim]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Hochschule für Musik zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Steiner, Wiesbaden 2004, S. 114. ISBN 3-515-08328-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er diente drei Jahre beim Militär und arbeitete von 1901 bis 1908 als 1.&amp;amp;nbsp;Konzertmeister am [[Nationaloper Lwiw|Lemberger Stadttheater]]. Von 1908 bis 1918 war er Konzertmeister (Mai 1909 wurde er zum Hofkonzertmeister ernannt) des Orchesters am [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Großherzoglichen Hoftheater Karlsruhe]]. Deman heiratete 1911 die dort ebenfalls engagierte Schauspielerin Edith Ausfeld (* 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1881 in Wiesbaden, †&amp;amp;nbsp;9.&amp;amp;nbsp;Oktober 1960 in Bonn, Theatername: Edith Delkamp, zeitweise auch Deman-Delkamp).&amp;lt;ref&amp;gt;siehe &amp;#039;&amp;#039;Deman&amp;#039;&amp;#039; im Generallandesarchiv Karlsruhe, http://www.landesarchiv-bw.de/web/.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr gemeinsamer Sohn Hans Eduard Maximilian Deman (* 1912 in Karlsruhe; † 1986 in [[Mettmann]]) arbeitete später im deutschen diplomatischen Dienst. Die Ehe wurde 1928 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Karlsruhe, Heiratsurkunde Nr. 135 vom 24. März 1911&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1914 spielte Deman auch im Orchester der [[Bayreuther Festspiele]]. Während seiner Einberufung im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er 1917/1918 als Kurier im Wiener Kriegsministerium tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Gerigk: Lexikon der Juden in der Musik. Berlin: Hahnefeld 1941.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ersten Weltkrieg war Deman für einige Zeit Mitglied des [[Bronislaw von Pozniak|Pozniak-Trios]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918/1919 bis 1930 war Deman einer der Konzertmeister des [[Staatskapelle Berlin|Orchesters der Staatsoper Berlin]].  Anfang der 1920er Jahre gründete mit [[Emil Kornsand]] (2. Violine), [[Karl Reitz (Bratschist)|Karl Reitz]] (Viola) und [[Karl Dechert|Carl Dechert]] (Violoncello) das &amp;#039;&amp;#039;Deman-Streichquartett&amp;#039;&amp;#039;. Am [[29. Oktober]] [[1923]] war er einer der Musiker, die in der ersten deutschen Rundfunksendung aus dem Berliner [[Vox-Haus]] mitwirkten.&amp;lt;ref&amp;gt;75 Jahre Radio in Deutschland {{Webarchiv|url=http://www.dra.de/rundfunkgeschichte/75jahreradio/anfaenge/voxhaus/index.html |wayback=20120329095857 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-11 01:56:08 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1924  wurde er als Professor an die [[Universität der Künste Berlin|Staatliche Akademische Hochschule für Musik]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatliche akademische Hochschule für Musik in Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht 1924/25&amp;#039;&amp;#039;. S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 heiratete Rudolf Deman in zweiter Ehe die Sängerin [[Frida Leider]], die er Juli 1923 bei gemeinsamer Tätigkeit an der [[Opera Leśna|Zoppoter Waldoper]] kennengelernt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Frida Leider: Das war mein Teil – Erinnerungen einer Opernsängerin. Berlin: Herbig 1959, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gab seine Konzertmeistertätigkeit auf, um sie auf ihren internationalen Gastspielreisen zu begleiten. Als Jude war ihm ab 1933 keine öffentliche Tätigkeit mehr möglich, allerdings war er als österreichischer Staatsbürger bis 1938 vor weiteren Übergriffen geschützt. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] und der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht 1938]] emigrierte Deman in die Schweiz. Um sein wirtschaftliches Überleben zu ermöglichten, versuchte Frida Leider ihn durch Auslandsgastspiele und durch auf Umwegen geschicktes Geld zu unterstützen. 1943 wurde die Ehe offiziell geschieden, das Ehepaar nahm aber 1946, nach Demans Rückkehr aus dem Exil, die eheliche Gemeinschaft wieder auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Sommeregger: &amp;#039;&amp;#039;Frida Leider&amp;#039;&amp;#039; in: http://mugi.hfmt-hamburg.de/A_lexartikel/lexartikel.php?id=leid1888.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deman unterrichtete weiterhin und erhielt erneut eine Professur an der Hochschule für Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 1955 wurde ihm das [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft des Bundespräsidialamtes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof heerstraße berlin 2018-05-21 (21).jpg|mini|hochkant|Grab von Rudolf Deman auf dem [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]]]]&lt;br /&gt;
Rudolf Deman starb, einen Monat vor seinem 80.&amp;amp;nbsp;Geburtstag, am 19. März 1960 in Berlin. Die Beisetzung erfolgte auf dem nahe dem [[Olympiagelände Berlin|Berliner Olympiagelände]] gelegenen, landeseigenen [[Friedhof Heerstraße]] im [[Bezirk Charlottenburg]] im heutigen Ortsteil [[Berlin-Westend]] (Grablage: 19-N-26/27). Auch seine Gattin Frida geb. Leider fand 1975 dort ihre letzte Ruhestätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;485.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente ==&lt;br /&gt;
Deman machte um 1921 erste Trio-Aufnahmen für das [[Odeon (Plattenlabel)|Odeon-Label]], 1923 begleitete er Sänger auf [[Homocord]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 und 1924 zahlreiche Aufnahmen für Vox, hier eher gehobene Unterhaltungsmusik in Duo-/Triobesetzung, aber auch das Lento aus dem Violinkonzert von [[Richard Strauss]]. Schließlich von 1926 bis 1930 Aufnahmen mit dem &amp;#039;&amp;#039;Deman-Streichquartett&amp;#039;&amp;#039; für die [[Deutsche Grammophon]]: Streichquartette von [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] ([[4. Streichquartett (Beethoven)|op. 18,4]], [[9. Streichquartett (Beethoven)|op. 59,3]] und [[15. Streichquartett (Beethoven)|op. 132]]), [[Carl Ditters von Dittersdorf|Dittersdorf]] (Es-Dur-Quartett), [[Alexander Konstantinowitsch Glasunow|Glasunow]] (Interludium), [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] (Quartett KV 465) und [[Franz Schubert|Schubert]] (Quartette D 87, D 804, D 810 sowie 5 Deutsche Tänze) in vollständigen Aufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 13. Ausgabe 1958, S. 199.&lt;br /&gt;
* Eva Weissweiler: &amp;#039;&amp;#039;Erbin des Feuers. Friedelind Wagner. Eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. Pantheon Verlag, 2013, S. 45, 115, 125, 256, 296.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS|00005824|Autor=Nicole Ristow}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lotz-verlag.de/Vox-Kuenstlerdiscographie.pdf Vox-Künstlerdiscographie/Lotz-Verlag]&lt;br /&gt;
* [http://ka.stadtwiki.net/Edith_Deman-Delkamp Edith Deman-Delkamp] Stadtwiki Karlsruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136415040|VIAF=80762592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deman, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deman, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Demann, Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geiger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurl-Berlin</name></author>
	</entry>
</feed>