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	<title>Rudolf Dölling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:38:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_D%C3%B6lling&amp;diff=1476973&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Leben */ ö</title>
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		<updated>2025-12-06T13:27:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; ö&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Rudolf Dölling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. November]] [[1902]] in [[Hranice u Aše|Roßbach]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[3. August]] [[1975]] in [[Berlin]]) war ein Generalmajor der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] in der DDR, sowie Botschafter in der UdSSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Webers Albin Hermann Dölling und der Jenny geb. Süß. Nach Abschluss der Volksschule arbeitete Dölling als Hilfsarbeiter. 1918 ging Döllig nach Deutschland und arbeitete als Landarbeiter und [[Stellmacher]]. 1919 wurde er Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] und trat 1921 aus der evangelischen Kirche aus. 1922 wurde er wegen politischer Betätigung aus Deutschland ausgewiesen und kehrte in die [[Tschechoslowakei|ČSR]] zurück. Von 1924 bis 1939 arbeitete Dölling als Parteifunktionär in der [[Kommunistische Partei der Tschechoslowakei|Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei]] (KPČ). 1932 heiratete er die Gewerkschaftsfunktionärin [[Emmi Dölling|Emmi Effenberger]]. Von 1933 bis 1939 war er Sekretär des Zentralvorstands der [[Rote Gewerkschaftsinternationale|Roten Gewerkschaftsinternationale]] (RGI) in Prag, 1935 bis 1939 war er Abgeordneter im tschechoslowakischen Parlament. 1937/38 war er verantwortlicher Redakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die junge Garde (1918)|Die junge Garde]]&amp;#039;&amp;#039;. 1939 emigrierte Dölling nach Moskau. Dort war er zunächst Mitarbeiter bei der [[Internationale Rote Hilfe|Internationalen Roten Hilfe]]. Von März bis Dezember 1941 war Dölling Kursant der Schule der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationalen]] in [[Puschkino]] und nach deren Evakuierung in Kuschnarenkowo. Nach dem Studium arbeitete Dölling dort bis zur Auflösung der Schule im August 1943 als Lehrer der tschechoslowakisch-sudetendeutschen Gruppe. Anschließend war er Mitglied der erweiterten Leitung der KPČ. 1943 bis 1944 war er Lehrer an der [[Antifa-Schule]] im Kriegsgefangenenlager Nr. 165 in Taliza sowie Redakteur und Sprecher am &amp;#039;&amp;#039;[[Sudetendeutscher Freiheitssender|Sudetendeutschen Freiheitssender]]&amp;#039;&amp;#039; in Moskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kehrte Dölling zunächst in die Tschechoslowakei zurück. 1945/46 war er Mitarbeiter des ZK der KPČ in Prag und  zusammen mit [[Bruno Köhler]] verantwortlich für die Umsiedlung sudetendeutscher Antifaschisten in die [[sowjetische Besatzungszone]] (SBZ). 1946 siedelte er selbst in die Sowjetische Besatzungszone über. Er war dort von Anfang an im Parteiapparat der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] tätig. Mit seinem Eintritt in die [[Hauptverwaltung Ausbildung]] (HVA) des [[Innenministerium|Ministeriums des Innern]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] am 15. September 1949 erhielt er sofort den Dienstgrad Chefinspekteur. Von 1949 bis 1952 war Rudolf Dölling dann als Stellvertretender Chef der HVA und Leiter der Hauptabteilung Polit-Kultur und von 1952 bis 1955 als Stellvertretender Chef der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]] (KVP) und Leiter der politischen Verwaltung eingesetzt. Mit Aufstellung der KVP 1952 und Einführung neuer Dienstgrade wurde Döllings Dienstgrad Chefinspekteur in den eines Generalmajors umgewandelt. Damit gehörte Dölling zu den Offizieren der DDR, denen am 1. Oktober 1952 erstmals der Dienstgrad General verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1957 studierte Rudolf Dölling an der [[Militärakademie des Generalstabes der Russischen Streitkräfte|Militärakademie des Generalstabes der Sowjetischen Streitkräfte]] „[[Kliment Jefremowitsch Woroschilow|K.J.Woroschilow]]“ in Moskau und schloss dort mit einem Diplom als Militärwissenschaftler ab. Nach Beendigung dieses Studiums wurde Rudolf Dölling 1957 Stellvertreter des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministers für Nationale Verteidigung]] und Chef der [[Politische Hauptverwaltung (NVA)|Politischen Verwaltung]] der NVA. Am 1. August 1959 wurde Generalmajor Dölling aus der NVA entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1958 bis 1967 war Dölling Mitglied des [[ZK der SED]] und von 1958 bis 1963 Abgeordneter der [[Volkskammer]] und Mitglied des Außenpolitischen Ausschusses der Volkskammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1965 war Rudolf Dölling dann Botschafter der DDR in der UdSSR,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1965/50/enger-an-moskau-gebunden &amp;#039;&amp;#039;Enger an Moskau gebunden&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 50/1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; danach Konsultant im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Dölling, Rudolf and Emmi 03.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Dölling gehörte zu den wenigen Offizieren und Generalen der NVA, deren Namen später an Truppenteile der NVA verliehen wurden (FRR-9 / Fla Raketenregiment-9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig-Paunsdorf gibt es eine Döllingstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Moritz-Arndt-Medaille]] (1957)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee|Verdienstmedaille der NVA]]&lt;br /&gt;
* [[Karl-Marx-Orden]] (1967)&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze, Silber und Gold&lt;br /&gt;
* Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden (1972)&lt;br /&gt;
* [[Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“]] in Gold&lt;br /&gt;
* [[Banner der Arbeit]] (1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=rudolf-doelling|lemma=Dölling, Rudolf|autor=[[Peter Erler]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=602}}&lt;br /&gt;
* Daniel Giese: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Dölling – Parteiarbeiter in Generalsuniform.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Ehlert]], [[Armin Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichte der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Band 7). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Ch. Links, Berlin 2003, ISBN 3-86153-312-X, S.&amp;amp;nbsp;209–240.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dölling, Rudolf&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1991, S. 415f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/847e5882-a8ad-4d14-a633-c71bfea9f463/ Nachlass Bundesarchiv NY 4299]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Botschafter der DDR in der UdSSR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123490715|VIAF=52598033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dolling, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (KVP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter der DDR in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KSČ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dölling, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dölling, Hermann Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor der NVA und Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hranice u Aše|Roßbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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