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	<title>Rudolf Claus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:09:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Claus&amp;diff=1634657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martino vero: Ortsteile gelten niemals als Geburts- oder Sterbeorte</title>
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		<updated>2025-10-01T13:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ortsteile gelten niemals als Geburts- oder Sterbeorte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stolperstein_Braunschweig_Karl-Marx-Strasse_4_Rudolf_Claus.jpg|mini|Rudolf Claus, Stolperstein in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Claus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1893]] in [[Gliesmarode]] (heute [[Braunschweig]]); † [[17. Dezember]] [[1935]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Claus stammt aus einem sozialdemokratischen Elternhaus. 1909 organisierte er sich in der sozialistischen [[Arbeiterkinder#Geschichte der Arbeiterjugendbewegung|Arbeiterjugendbewegung]]. Er erlernte den Metallarbeiterberuf Dreher. 1914 meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst, wurde aber im Verlauf des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zum [[Antimilitarismus|Kriegsgegner]]. Er war beteiligt an der [[Novemberrevolution in Braunschweig]] und 1919 an spartakistischen Aufstandsversuchen zur Errichtung einer Räterepublik. 1920 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], kurz danach ging er zur [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|KAPD]]. Im April 1921 verurteilte ihn in Naumburg ein Sondergericht zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe wegen seiner Teilnahme am [[Märzkämpfe in Mitteldeutschland|Mitteldeutschen Aufstand]]. Als Folge der Massenprotestbewegung gegen dieses Urteil wurde er 1922 wieder freigelassen. Aus politischen Gründen wurde er 1924 erneut verurteilt, diesmal zu 8 Jahren Zuchthaus. 1928 wurde er erneut amnestiert. Er wurde anschließend tätig als Funktionär der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands]] (RHD) in Berlin, Halle und Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Errichtung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde er im Februar 1933 erneut verhaftet und wochenlang immer wieder verprügelt und auf andere Weise gefoltert. Als er im Oktober 1933 freigelassen wurde, schloss er sich sofort wieder der [[Antifaschismus|antifaschistischen]] Widerstandsbewegung an und wurde Mitglied der Reichsleitung des RHD. Im Juni 1934 wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und am 25. Juli 1935 in einem inszenierten Justizverfahren verurteilt. Gegen dieses „Urteil“ erhob sich internationaler Protest und es entstand der [[Lutetia-Kreis]]. Es wurde dennoch noch vor [[Weihnachten]] 1935 in der [[Gedenkstätte Plötzensee|Hinrichtungsstätte Plötzensee]] vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Urteil des [[Volksgerichtshof]]es gegen „Rudolf Claus und Andere“ wurde [[Eva Lippold]] zu 9 Jahren Zuchthaus und [[Arthur Weisbrodt]] zu 7 Jahren Zuchthaus verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Gedenken ==&lt;br /&gt;
* In Halle/Saale wurde die &amp;#039;&amp;#039;Rudolf-Claus-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In Blankenburg/Sachsen-Anhalt wurde eine [[Polytechnische Oberschule|POS]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In Braunschweig wurden für Rudolf und seine Frau [[Martha Claus]] [[Stolpersteine]] vor deren ehemaligem Wohnhaus in der Karl-Marx-Straße  4 verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stolpersteine-fuer-braunschweig.de/namen/ |titel=Namen Stolpersteine in Braunschweig |werk=Stolpersteine für Braunschweig |sprache=de-DE |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Dietz-Verlag, Berlin 1970, S. 175 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-05-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Claus, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Mitteldeutschen Aufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Claus, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gliesmarode]] bei [[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martino vero</name></author>
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