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	<title>Rudolf Chametowitsch Nurejew - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-18758-01: /* Weitere Produktionen */</title>
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		<updated>2026-03-26T09:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Produktionen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nureyev Allan Warren.jpg|mini|Rudolf Nurejew (1973)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Chametowitsch Nurejew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|rʊˈdɔˑlʲf xɐˈmʲɛˑtəvʲɪʧʲ nʊˈrʲeˑjɪf}}], gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Chamitowitsch Nurijew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Рудо́льф Хаме́тович Нуре́ев}} bzw. {{lang|ru|Рудо́льф Хами́тович Нури́ев}}; wissenschaftliche [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Rudol’f Chametovič Nureev}}&amp;#039;&amp;#039;; {{ttS|Рудольф Хәмит (Мөхәммәт) улы Нуриев,| Rudolf Xämit (Möchämmät) ulı Nuriev}}; deutsch meist: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nurejew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, international: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nureyev&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Noureev&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[17. März]] [[1938]] in der Nähe von [[Irkutsk]], [[Russische SFSR]], [[Sowjetunion]]; † [[6. Januar]] [[1993]] in [[Levallois-Perret]] bei [[Paris]], [[Frankreich]]) war ein [[Ballett]]tänzer [[Tataren|tatarischer]] Herkunft aus der Sowjetunion, der 1961 in den Westen emigrierte und 1982 die [[österreich]]ische Staatsbürgerschaft annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nurejew gilt als einer der besten Tänzer des 20. Jahrhunderts und als der größte männliche Star des klassischen Balletts in dessen zweiter Hälfte. Er beeinflusste sowohl die Rolleninterpretation im klassischen Repertoire wie auch die moderne [[Choreografie]] und begründete seit seiner Flucht aus der Sowjetunion die Emanzipation des männlichen Rollenparts in Balletten, in deren Mittelpunkt bis dahin allein Ballerinen standen. Er übertrug virtuose Technik und athletische Präsenz, wie sie im sowjetischen Ballett gepflegt wurden, in den Westen und leitete damit hier eine Renaissance des klassischen Balletts ein. Seine Ballettpartnerschaft mit der [[Primaballerina assoluta]] [[Margot Fonteyn]] vom [[Royal Ballet]] in London gilt als ein Interpretationshöhepunkt des klassischen Repertoires. Schon zu Lebzeiten eine Ikone des Tanzes, wurde Nurejew durch seine Medienpräsenz und die Berichterstattung über seine Person und sein Wirken einem breiten, auch ballettfremden Publikum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von den Anfängen in der UdSSR zum Ballettstar im Westen ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Nurejew wurde als Kind [[Tataren|tatarischer]] Eltern&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/article8L4CK-1.195174 Erinnerungen an Rudolf Nurejew. «Wer sonst, wenn nicht ich?»]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Januar 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem Zug der [[Transsibirische Eisenbahn|Transsibirischen Eisenbahn]] nahe der [[Sibirien|sibirischen]] Stadt [[Irkutsk]] geboren. Seine Mutter war auf dem Weg nach [[Wladiwostok]], wo sein Vater als Soldat der [[Rote Armee|Roten Armee]] stationiert war. Er wuchs in einem Dorf nahe [[Ufa (Stadt)|Ufa]] in [[Baschkirische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|Baschkortostan]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ufa begann Nurejew eine Tanzausbildung als Partner seiner Schwester im Ballettunterricht. Nach Erfahrungen im Volkstanz nahm er erstmals auch private Ballettstunden bei den ehemaligen professionellen Ballerinen Anna Udalzowa und Jelena Woitowitsch. Diese führten ihn in die klassischen Ballette ein und ermutigten ihn gegen den Widerstand seines Vaters und trotz seines fortgeschrittenen Alters – er war schon 17 Jahre alt – für eine staatliche Ballettausbildung in [[Sankt Petersburg|Leningrad]] zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Nureyev Foundation: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nureyev.org/rudolf-nureyev-biography-childhood-in-russia/ Biography – Childhood in Russia.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; So konnte der eigentlich für die [[Mariinski-Ballett|Ballettakademie des Kirow-Balletts]] zu alte Nurejew 1955 eine Ausbildung am [[Choreografisches Institut Leningrad|Choreografischen Institut Leningrad]] beginnen. Er kam durch seine Hartnäckigkeit ebenso wie sein Talent bis in die berühmte Männerklasse von [[Alexander Iwanowitsch Puschkin|Alexander Puschkin]], musste aber in der sechsten Klasse anfangen, in der die drei bis vier Jahre Jüngeren ausgebildet wurden. Nurejews Ausbildungszeit wurde von häufigen Konflikten mit dem Direktorium begleitet, dessen Autorität er sich aufgrund seines aufbrausenden Temperaments nur schwer unterordnen konnte. Auch die Konkurrenz mit seinen jungen Kommilitonen, die ihm in ihrer Entwicklung voraus waren, plagte ihn. Später gestand er, dass sein Mitschüler [[Juri Solowjow]] technisch deutlich besser gewesen sei als er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solist im Leningrader Kirow-Ballett ===&lt;br /&gt;
Seiner Ballettlehrerin für den klassischen [[Pas de deux]], [[Natalja Michailowna Dudinskaja|Natalja Dudinskaja]], einer ersten Solistin und langjährigen Ausbilderin der [[Waganowa-Ballettakademie]] im [[Kirow-Theater]], verdankte Nurejew die Einarbeitung ins klassische Repertoire und seine tänzerische Verfeinerung; insbesondere in Ausdruck und Präsenz war ihm Dudinskaja ein Vorbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Solo-Rolle im Kirow als Partner Dudinskajas erhielt er am 20. November 1958 in dem von ihr favorisierten Ballett &amp;#039;&amp;#039;Laurentia&amp;#039;&amp;#039;. Der Erfolg in diesem Stück und sein aufsehenerregender Auftritt mit [[Alla Iwanowna Sisowa|Alla Sisowa]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Le Corsaire (Ballett)|Le Corsaire]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem Ballettwettbewerb in Moskau 1958 festigten seine Position, und er wurde als Solist engagiert. Seine Partnerin in der Leningrader Zeit war vor allem [[Ninel Alexandrowna Kurgapkina|Ninel Kurgapkina]], doch trat er auch weiterhin mit Dudinskaja (in &amp;#039;&amp;#039;Laurentia&amp;#039;&amp;#039;) und Sisowa (in &amp;#039;&amp;#039;Le Corsaire&amp;#039;&amp;#039;) auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Dunning: &amp;#039;&amp;#039;[http://movies.nytimes.com/2007/08/29/arts/television/29dunn.html Love Lost and Fame Gained for a Young Nureyev.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[New York Times]].&amp;#039;&amp;#039; 29. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald genoss Nurejew das in der Sowjetunion seltene [[Privileg]], beruflich auf Auslandsreisen gehen zu dürfen, und tanzte mit Sisowa in &amp;#039;&amp;#039;Le Corsaire&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]] beim Internationalen Jugend-Festival, wo sie eine Goldmedaille gewannen. An dem Festival nahmen vom Kirow-Ballett auch Juri Solowjow und [[Natalja Romanowna Makarowa|Natalia Makarowa]] teil, außerdem die ersten Solisten des Moskauer [[Bolschoi-Ballett]]s, [[Jekaterina Sergejewna Maximowa|Jekaterina Maximowa]] und [[Wladimir Wiktorowitsch Wassiljew|Wladimir Wassilijew]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.exacteditions.com/exact/browse/9/4/3144/3/3 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nureyev: The Life&amp;#039;&amp;#039; by Julie Kavanagh. |wayback=20120111131901}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[London Review of Books]].&amp;#039;&amp;#039; 29. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wurden Nurejew aus disziplinarischen Gründen Auslandsreisen untersagt. Stattdessen tourte er in der Sowjetunion. Nach dem Berliner Festival im Oktober 1960 musste Nurejew noch eine 40-tägige, mehr als 5000 Kilometer lange Gastspielreise durch die DDR absolvieren. Nur begleitet von einem Pianisten, fand er sich in einem zirkusartigen Unternehmen in drittklassigen Aufführungsstätten wieder, was seine Rebellion gegen die Ballettleitung abermals entfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurde Nurejew innerhalb von zwei Jahren als Solist im Kirow-Ballett einer der bekanntesten Tänzer der Sowjetunion. Seine erste Darstellung des Siegfried in &amp;#039;&amp;#039;[[Schwanensee]]&amp;#039;&amp;#039;, in der die neun Jahre ältere Kurgapkina die Odette/Odile tanzte, fand im April 1961 in Leningrad statt, zwei Monate bevor er in den Westen floh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/culture-obituaries/dance-obituaries/5330894/Ninel-Kurgapkina.html Obituaries: Ninel Kurgapkina.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Daily Telegraph]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines späten Einstiegs ins Ballett setzte sich Nurejews tänzerische Begabung gegen alle Konkurrenz durch. Seine künstlerische Persönlichkeit war namentlich in seiner besonderen Ausstrahlung, Musikalität, Maskulinität und technischen Virtuosität zu erkennen, auch wenn er zeitlebens nicht die technische Brillanz von Solisten wie [[Erik Bruhn]], [[Anthony Dowell]] oder [[Michail Baryschnikow]] erreichte. Durch seine von Anfang an unübersehbare Bühnenpräsenz stellte er rasch jene Kollegen in den Schatten, die eine vollständigere Ausbildung genossen hatten und auch technisch größere Perfektion erreichten wie sein Klassenkamerad in Alexander Puschkins Meisterklasse [[Juri Solowjow]].&amp;lt;ref&amp;gt;Matthew Gurewitsch: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nytimes.com/2007/08/26/arts/dance/26gure.html The Nureyev Nobody Knows, Young and Wild.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New York Times.&amp;#039;&amp;#039; 26. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flucht in Le Bourget ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1961 tanzte Nurejew erstmals in der [[Westliche Welt|westlichen Welt]]. Ein gegenseitiger Austausch der führenden Balletthäuser von West und Ost ermöglichte es Nurejew, mit dem Kirow-Ballett im [[Paris]]er Palais des Sports als Siegfried in &amp;#039;&amp;#039;Schwanensee&amp;#039;&amp;#039; aufzutreten. Am Tag nach dem letzten Auftritt in Frankreich im [[Opéra Garnier|Palais Garnier]] in Paris, am Morgen des 16. Juni auf dem [[Flughafen Le Bourget]], teilte die Ballettdirektion Nurejew mit, er habe auf Aufforderung der sowjetischen Parteiführung sofort nach Moskau zurückzukehren, obwohl die Tournee in London fortgesetzt werden sollte und die anderen Mitglieder der Truppe dorthin aufbrachen. Nurejew nutzte die Chance, im Westen zu bleiben. Er setzte sich, unterstützt von seinen Freunden [[Pierre Lacotte]] und [[Clara Saint]], in der Abfertigungshalle von der sowjetischen Delegation ab und bat in Frankreich um politisches Asyl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf sich allein gestellt und von der Presse belagert, versuchte Nurejew nun, so schnell wie möglich eine Anbindung an eine westliche Kompanie herzustellen. So unterschrieb er schon in der ersten Woche beim Ballett des Marquis de Cuevas ein maximal sechsmonatiges Engagement und tanzte vom 23. Juni bis zum 29. Juli im [[Théâtre des Champs-Élysées]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Dornröschen (Ballett)|Dornröschen]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Nina Wyrobowa]]. Die Kompanie trat im August zu einer Gala in Deauville an und setzte anschließend ihre Tournee durch Europa und Israel fort. [[Rosella Hightower]] und [[Yvette Chauviré]] waren Nurejews erste bekannte Tanzpartnerinnen im Westen. Zu einem längeren Engagement bei der privaten Kompanie war Nurejew indes nicht bereit, da er insgeheim hoffte, auf Dauer im [[Royal Ballet]] in London engagiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Nurejew Com L15-0877-0001-0008.jpg|mini|hochkant|Nurejew und die Ballerina [[Marcia Haydée]] in Zürich (1966)]]Durch Vermittlung älterer russischer Emigranten aus dem Umfeld der [[Ballets Russes]] begann Nurejew sich schnell mit den Unterschieden zum sowjetischen Stil vertraut zu machen, auch durch das Studium ihm unbekannter Rollen in westlichen Balletten. Entscheidend für seine weitere Entwicklung wurde die Begegnung mit dem damals bedeutendsten „danseur noble“ des Westens, [[Erik Bruhn]], der zehn Jahre älter war und für viele Jahre sein engster Freund wurde. Er half Nurejew, seinen zunächst technisch noch ungeschliffenen, eher robusten Stil zu verfeinern.&amp;lt;ref&amp;gt;Clive Barnes: {{Webarchiv |url=http://findarticles.com/p/articles/mi_m1083/is_8_77/ai_105710207/?tag=content;col1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Attitudes – About Russian dancer Rudolf Nureyew.&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20120708203458}} In: &amp;#039;&amp;#039;Dance Magazine.&amp;#039;&amp;#039; August 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Bruhn trat Nurejew erstmals im Casino von [[Cannes]] im Januar 1962 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das legendäre Ballettpaar Nurejew/Fonteyn ===&lt;br /&gt;
Mit einer Einladung der 19 Jahre älteren englischen [[Prima Ballerina Assoluta]] [[Margot Fonteyn]], an einer Gala-Aufführung zu Ehren der [[Royal Academy of Dance]] am 2. November 1961 mitzuwirken, begann eine denkwürdige Partnerschaft. Ihren ersten gemeinsamen Auftritt hatten sie am 21. Februar 1962 im [[Royal Opera House]] in [[Covent Garden]] in einer beispielhaften &amp;#039;&amp;#039;[[Giselle]]&amp;#039;&amp;#039;-Aufführung, nach der das Paar vom applaudierenden Publikum 23 Mal vor den Vorhang zurückgerufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abend begründete die Partnerschaft Nurejews und Fonteyns, die zum „Traumpaar des Tanzes“ wurden. Das Debüt am Royal Opera House schuf eine Verbindung zum damals führenden Ballett-Ensemble Europas, die bis zum Ende von Nurejews Tanzkarriere hielt, ohne dass er je Mitglied des Royal Ballet wurde. Wegen der Weigerung der Direktion, ihm eine feste Solistenstelle zu geben, war er während seiner ganzen Laufbahn im Westen von Engagements in verschiedenen Häusern abhängig. Daher begann er seine Popularität wirtschaftlich mit eigenen Produktionen zu nutzen und sich selbst zum Markenzeichen seiner Kunst zu machen. Als erster Tänzer verlangte er hohe Einzelgagen, was bis dahin nicht üblich gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klassische Repertoire Nurejews und Fonteyns umfasste insbesondere Werke der Romantik wie Petipas &amp;#039;&amp;#039;Schwanensee&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dornröschen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Nußknacker]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Don Quichotte (Ballett)|Don Quichotte]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Le Corsaire&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Giselle&amp;#039;&amp;#039;. Nurejew erarbeitete im Westen erstmals seit den [[Ballets Russes]] und einer einzigen Vorkriegsaufführung des [[Sadler’s Wells]] Balletts unter [[Ninette de Valois]] eine Originalversion von Petipas und Tschaikowskis längstem und aufwendigstem Ballett, &amp;#039;&amp;#039;Dornröschen&amp;#039;&amp;#039;. In de Valois hatte Nurejew eine wichtige Förderin gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Margot Fonteyn profitierte von der Verjüngung, die Nurejew für die Ballettwelt bedeutete. Die alternde Primaballerina, die mit 42 Jahren eigentlich am Ende ihrer Karriere angelangt und nicht mehr erste Wahl des Royal Ballet war, erlangte durch ihn einen Ruhm, der im Ballett des 20. Jahrhunderts beispiellos war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Popularität von Nurejew/Fonteyn veranlasste 1963 den damaligen Chefchoreographen und späteren Direktor des Royal Ballet, [[Frederick Ashton]], ein abendfüllendes Handlungsballett nach [[Alexandre Dumas der Jüngere|Alexandre Dumas’]] Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kameliendame]]&amp;#039;&amp;#039; mit Musik von [[Franz Liszt]] für das Tänzerpaar zu choreographieren: &amp;#039;&amp;#039;Marguerite and Armand&amp;#039;&amp;#039;. Erst nach dem Tod Fonteyns und Nurejews wurde diese Choreographie mit [[Sylvie Guillem]] und [[Nicolas Le Riche]] erstmals wieder aufgeführt. Zu Fonteyns und Nurejews Lebzeiten galt die unausgesprochene Übereinkunft, sie niemals in anderer Besetzung einzustudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Schritt war [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Sergei Prokofjews]] &amp;#039;&amp;#039;[[Romeo und Julia (Prokofjew)|Romeo und Julia]]&amp;#039;&amp;#039; mit einer Choreographie aus der Sowjetunion, die Ashton am 9. Februar 1965 im Royal Opera House in London herausbrachte. Nach der Vorstellung applaudierte das Publikum 40 Minuten lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Produktionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Nurejew Com L15-0877-0002-0006.jpg|mini|Nurejew während eines Gastspiels im [[Opernhaus Zürich]] (1966)]]&lt;br /&gt;
Nurejew trat neben Fonteyn mit allen führenden Ballerinen des Westens sowie einigen bedeutenden sowjetischen Emigrantinnen auf. Seine &amp;#039;&amp;#039;Nussknacker&amp;#039;&amp;#039;-Produktion für das Royal Opera House Covent Garden im Jahr 1968 mit [[Merle Park]] als Clara beruhte auf einer sowjetischen Choreographie und galt als herausragend. Sie blieb auch in den späten 1970er Jahren Bestandteil des Repertoires dieser Kompanie. Mit [[Carla Fracci]] trat Nurejew in &amp;#039;&amp;#039;Giselle&amp;#039;&amp;#039; an der [[Opera di Roma]] und in seiner eigenen &amp;#039;&amp;#039;Nussknacker&amp;#039;&amp;#039;-Choreographie im [[Teatro alla Scala]] in Mailand auf. 1962 stellte er in London mit dem Royal Ballet die sowjetische Choreographie von &amp;#039;&amp;#039;Le Corsaire&amp;#039;&amp;#039; im Westen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1964 kam Nurejew nach [[Wien]], wo er bis 1988 als Tänzer und [[Choreograph]] des [[Wiener Staatsoper]]nballetts tätig war. 1966 brachte er seine Version von &amp;#039;&amp;#039;Dornröschen&amp;#039;&amp;#039; an die Mailänder Scala. 1971 kreierte [[Maurice Béjart]] für ihn und [[Paolo Bortoluzzi]] ein Ballett zu [[Gustav Mahler]]s Zyklus &amp;#039;&amp;#039;[[Lieder eines fahrenden Gesellen]]&amp;#039;&amp;#039;. 1972 ging Nurejew auf Veranlassung von [[Robert Helpmann]] nach [[Australien]], wo er sein [[Regie]]-Debüt mit &amp;#039;&amp;#039;Don Quichotte&amp;#039;&amp;#039; gab. 1975 produzierte er &amp;#039;&amp;#039;[[Raimonda (Ballett)|Raimonda]]&amp;#039;&amp;#039; für die Bühne des American Ballet Theaters. Für [[Eva Evdokimova]] und das [[London Festival Ballet]] schuf er im selben Jahr eine neue Choreographie von &amp;#039;&amp;#039;Dornröschen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde Nurejew Direktor des [[Ballet de l’Opéra de Paris]], das er leitete, in dem er tanzte und wo er junge Tänzer förderte, so das Ausnahmetalent [[Sylvie Guillem]]. Mit ihr als Partnerin tanzte er viele klassische Partien und hob sie in der Produktion von &amp;#039;&amp;#039;[[Cinderella (Ballett)|Cinderella]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1986 in den Rang einer „[[Ballet de l’Opéra de Paris|étoile]]“. Mit dem Ballet de l’Opéra schloss Nurejew am 8. Oktober 1992, wenige Monate vor seinem Tod, im Palais Garnier mit seiner letzten Großproduktion, &amp;#039;&amp;#039;[[La Bayadère]],&amp;#039;&amp;#039; seine Reinterpretation und Neueinstudierung klassischer Ballette ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Emigration versuchte sich Nurejew auch immer wieder im modernen Tanz, unter anderem mit dem niederländischen Nationalballett und Werken zeitgenössischer Choreographen, darunter [[George Balanchine]], [[Hans van Manen]], [[Glen Tetley]], [[Roland Petit]] und [[Martha Graham]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Ballett war Nurejew auch in anderen künstlerischen Bereichen tätig. 1969/1970 starteten die Arbeiten an dem biografischen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;Nijinski&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0192365}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach einem Drehbuch von [[Edward Albee]]. Nurejew sollte darin den berühmten Tänzer [[Vaslav Nijinsky]] verkörpern, die französische Schauspielerin [[Claude Jade]] dessen Ehefrau, Romola de Pulszky, und [[Paul Scofield]] den Impresario [[Sergei Pawlowitsch Djagilew|Sergej Djagilew]]. Die Regie führte [[Tony Richardson]], doch legte der verantwortliche Filmproduzent, [[Albert Broccoli]], das Vorhaben, in dem es vor allem um Nijinskis Homosexualität ging, auf Eis.&amp;lt;ref&amp;gt;(Nurejew, The Life, Julie Kavanagh) (Edward Albee: A Singular Journey: A Biography, 2013)[https://books.google.de/books?id=SoylVIJfvgEC&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PT298&amp;amp;dq=nureyev+albee&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=nureyev%20albee&amp;amp;f=false Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der 1970er Jahre erschien Nurejew mit mäßigem Erfolg in mehreren Spielfilmen und bereiste die [[Vereinigte Staaten|USA]] mit einer Wiederaufführung des Broadway-Musicals &amp;#039;&amp;#039;[[The King and I]]&amp;#039;&amp;#039;. 1976 spielte er [[Rudolph Valentino]] in [[Ken Russell]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Valentino (1977)|Valentino]]&amp;#039;&amp;#039;, 1977 war er Gaststar in der &amp;#039;&amp;#039;[[Muppet Show]]&amp;#039;&amp;#039; (2. Staffel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Da er nach seiner Flucht aus dem Osten [[Staatenloser|staatenlos]] wurde und die damit verbundenen bürokratischen Hürden ihm das Reisen erschwerten, wurde Nurejew auf Vermittlung des Wiener Ballettdirektors [[Gerhard Brunner (Intendant)|Gerhard Brunner]] im Jahr 1982 die [[österreichische Staatsbürgerschaft]] zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1961 bis 1986 war der Tänzer [[Erik Bruhn]] (1928–1986) Nurejews Lebensgefährte. Von 1979 bis 1993 war Nurejew dem Tänzer [[Robert Tracy]] eng verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nurejews Grab.jpg|mini|Nurejew-Grab auf dem russischen Friedhof in Sainte-Geneviève-des-Bois bei Paris]]&lt;br /&gt;
Nurejew infizierte sich vermutlich in den frühen 1980er Jahren mit dem [[HIV|HI-Virus]] und starb im Alter von 54 Jahren an den Folgen. Sein Sarg wurde öffentlich aufgebahrt, und am 12. Januar 1993 wurde Nurejew seinem letzten Willen entsprechend auf dem [[Russischer Friedhof von Sainte-Geneviève-des-Bois|Russischen Friedhof von Sainte-Geneviève-des-Bois]] bei Paris beigesetzt. Das außergewöhnliche Grabmal, das mit einem [[Kelim|kelim-]]ähnlichen Mosaik bedeckt ist, schuf im Jahr 1996 der italienische Bühnenbildner [[Ezio Frigerio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Der [[Ministerium für Kultur und Kommunikation|französische Kulturminister]] [[Jack Lang]] ernannte Nurejew zum [[Ritterkreuz|Ritter]] des [[Ordre des Arts et des Lettres]]. Im Jahr 1998 wurde in Wien-[[Donaustadt]] (22. Bezirk) die „Rudolf-Nurejew-Promenade“ eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nurejews Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Nurejew Com L15-0877-0001-0006.jpg|mini|Nurejew in Zürich (1966)]]&lt;br /&gt;
Nurejew bewirkte eine Wiederbelebung des klassischen Repertoires im Westen. Er frischte die sowjetischen Choreographien der großen klassischen Ballette mit seinen Änderungen auf. Dabei begünstigte er auch eine stärker an technischer Virtuosität orientierte Auffassung der Rollen, so im [[Romantik|romantischen Ballett]] &amp;#039;&amp;#039;Giselle&amp;#039;&amp;#039;, in der vorher das mimisch-schauspielerische Moment hervortrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nurejews Bühnenpräsenz gab dem männlichen Part, der im sowjetischen Ballett mit virtuosen Bravoursolos einen athletischeren Tänzertyp erforderte, mehr Gewicht. Damit wandelte sich auch das auf Ballerinen zugeschnittene lyrische Ballett zu einem Typus, in dem der Solotänzer eine gleichberechtigte Rolle spielte und nicht mehr nur als Pas-de-deux-Partner der Tänzerin fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nurejew als Gegenstand von Film, Literatur und Kunst ==&lt;br /&gt;
Der irisch-amerikanische Autor [[Colum McCann]] setzte Nurejew in seiner Romanbiografie &amp;#039;&amp;#039;Der Tänzer&amp;#039;&amp;#039; ein literarisches Denkmal. Der deutsch-französische Bildhauer und Graphiker [[Arno Breker]] zeichnete 1974 in Paris Nurejew, der ihm Modell stand, mit zwei [[Lithographie]]n, die [[Marc Chagall]]s Meisterdrucker, [[Fernand Mourlot]], abzog. Der amerikanische Fotograf [[Richard Avedon]] machte unmittelbar nach Nurejews Ankunft in Paris Aufnahmen von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2017 sollte ein Ballett über Nurejew im Bolschoi-Theater uraufgeführt werden, das von [[Kirill Semjonowitsch Serebrennikow|Kirill Serebrennikow]] gemeinsam mit dem Choreographen [[Juri Possochow]] inszeniert wurde. Der Direktor des Theaters, [[Vladimir Georgievich Urin|Vladimir Urin]], entschied sich drei Tage vor der Uraufführung zur Absetzung der Produktion, ehe das Stück Ende desselben Jahres doch noch am Bolschoi aufgeführt werden konnte. Das Stück lief am Bolschoi bis 2023, als auf politischen Druck hin und wegen eines neuen russischen Gesetzes, das die positive Darstellung von Homosexualität unter Strafe stellt, aus dem Programm genommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bolshoi.ru/performances/1025/ |titel=Репертуар Большого театра |datum=2021-06-17 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210617053900/https://www.bolshoi.ru/performances/1025/ |archiv-datum=2021-06-17 |abruf=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. März 2026 hatte das Werk beim [[Staatsballett Berlin]] Premiere&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.staatsballett-berlin.de/spielplan/stueck-detail/stid/nurejew/301.html &amp;#039;&amp;#039;Nurejew&amp;#039;&amp;#039;], beim Staatsballett Berlin abgerufen am 23. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo es von Publikum und Presse gefeiert wurde. Die Titelrolle tanzte David Soares. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 hatte &amp;#039;&amp;#039;[[The White Crow]]&amp;#039;&amp;#039; von Regisseur [[Ralph Fiennes]] auf dem [[Telluride Film Festival]] Premiere. Der Film hat die dramatische Flucht Nurejews in den Westen zum Thema. Der ukrainische Tänzer [[Oleg Iwenko]] spielt darin Nurejew und Fiennes dessen Ballettmeister, Alexander Puschkin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imdb.com/title/tt5460858/ &amp;#039;&amp;#039;The White Crow&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Internet Movie Database]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 widmeten die [[Pet Shop Boys]] ihr Lied und Video &amp;#039;&amp;#039;Dancing Star&amp;#039;&amp;#039; Rudolf Nurejew, den sie damit auch einem jüngeren Publikum bekannt machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2025 wurde das Stück &amp;#039;&amp;#039;Nurejews Hund&amp;#039;&amp;#039; von Peter te Nuyl mit Musik von [[Keren Kagarlitsky]] und basierend auf der Novelle von [[Elke Heidenreich]] an der [[Volksoper Wien]] uraufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.volksoper.at/produktion/nurejews-hund-2025.1008596294.de.html |titel=Nurejews Hund |werk=volksoper.at |abruf=2025-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helmut Ploebst |url=https://www.derstandard.at/story/3000000267462/die-volksoper-ist-auf-nurejews-hund-gekommen-fuer-die-ganze-familie |titel=Die Volksoper ist auf &amp;quot;Nurejews Hund&amp;quot; gekommen – für die ganze Familie |werk=[[DerStandard.at]] |datum=2025-04-28 |abruf=2025-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alexander Bland: &amp;#039;&amp;#039;The Nureyev Image&amp;#039;&amp;#039;. Times Books, New York 1977, 2. Auflage, ISBN 0-8129-0664-0.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Oberzaucher]]: &amp;#039;&amp;#039;Hommage in memoriam Rudolf Nurejew: Choreographien von Rudolf Nurejew aus Schwanensee, Dornröschen und Raymonda&amp;#039;&amp;#039;. Wiener Staatsoper. Wien, 1993.&lt;br /&gt;
* Otis Stuart: &amp;#039;&amp;#039;Nurejew. Die Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Amerikanischen von Angela Schumitz. Europa Verlag, Wien-München 1996, ISBN 3-203-83000-0.&lt;br /&gt;
* Peter Watson: &amp;#039;&amp;#039;Nurejew. Die Biographie&amp;#039;&amp;#039;. [[Econ Verlag]], München 1998, ISBN 978-3-612-26483-1.&lt;br /&gt;
* [[Andrea Amort]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nurejew und Wien. Ein leidenschaftliches Verhältnis&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Brandstätter, Wien 2003, ISBN 3-85498-260-7 sowie Hardcover ISBN 3-85498-227-5.&lt;br /&gt;
* [[Colum McCann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tänzer&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 2003, ISBN 978-3-498-04476-3.&lt;br /&gt;
* [[Elke Heidenreich]] und [[Michael Sowa]]: &amp;#039;&amp;#039;Nurejews Hund oder Was Sehnsucht vermag.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Tb., Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-24260-1.&lt;br /&gt;
* [[Julie Kavanagh]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nureyev. The Life&amp;#039;&amp;#039;. Penguin-Verlag London 2007, ISBN 978-1-905490-15-8.&lt;br /&gt;
* Julie Kavanagh: &amp;#039;&amp;#039;Nurejew. Die Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen, Berlin 2008, ISBN 978-3-549-07347-6.&lt;br /&gt;
* Pierre-Henri Verlhac: &amp;#039;&amp;#039;Nurejew. Bilder eines Lebens&amp;#039;&amp;#039;. Vorwort von [[Wladimir Anatoljewitsch Malachow|Vladimir Malakhov]]. Henschel Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-606-7.&lt;br /&gt;
* Jan Stanislaw Witkiewicz: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nurejew. Die Biografie&amp;#039;&amp;#039;. [[Theater der Zeit]], Berlin 2016, ISBN 978-3-95749-068-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nurejew – The White Crow]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(The White Crow)&amp;#039;&amp;#039;. Spielfilm, Großbritannien 2018, 122 Min. Mit [[Oleg Iwenko]]. Regie: [[Ralph Fiennes]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nurejew. Der Sprung in die Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; (OT: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nureyev – Dance to Freedom.&amp;#039;&amp;#039;) Dokumentarfilm mit Spielszenen, Großbritannien, 2015, 90 Min. (Originalversion), 60:10 Min., Buch und Regie: Richard Curson Smith, Produktion: IWC Media, Absinthe Film, [[BBC]], [[ZDF]], deutsche Erstsendung: 31. August 2016 bei arte, [http://programm.ard.de/?sendung=2872418418192066 Inhaltsangabe] von [[ARD]]; mit Artem Ovcharenko&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Artem Ovcharenko |Datum= |Online=http://artemovcharenko.com/en/ |Abruf=2018-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem &amp;#039;&amp;#039;Ersten Tänzer&amp;#039;&amp;#039; (Primoballerino) im [[Bolschoi-Ballett]] als Rudolf Nurejew.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nurejew – From Russia with Love&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentarfilm, Großbritannien, Russland 2007, 89 Min., Buch und Regie: John Bridcut, Produktion: [[BBC]], [[ZDF]], [[ARTE|arte]], deutsche Erstausstrahlung: 17. März 2008, {{Webarchiv |url=http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=843345,day=2,week=15,year=2008.html |text=Inhaltsangabe von arte, |wayback=20100728054447}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hommage an Rudolf Nurejew – Ausschnitte&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentarfilm, Frankreich 2002, 26 Min., Regie: Denis Caïozzi, Produktion: arte, Erstausstrahlung: 25. September 2004, {{Webarchiv |url=http://www.arte.tv/de/650986.html |text=Inhaltsangabe von arte, |wayback=20100813163851}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nurejews ,Schwanensee‘.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland 2023, Regie: Anne-Kathrin Peitz, Produktion: arte, Erstausstrahlung: 17. Dezember 2023.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Traum, meine Geschichte – Rudolf Nurejew&amp;#039;&amp;#039;. Miniserie, Deutschland 2023, 24 Min. Mit [[Cooper Dillon]]. Regie: [[Marco Gadge]]. Erstveröffentlichung im [https://www.srf.ch/play/tv/srf-school/video/mein-traum-meine-geschichte-rudolf-nurejew?urn=urn:srf:video:741dc607-b220-4539-a50d-f7ba14f6da4e SRF]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/play/tv/srf-school/video/mein-traum-meine-geschichte-rudolf-nurejew?urn=urn:srf:video:741dc607-b220-4539-a50d-f7ba14f6da4e |titel=SRF school - Mein Traum, meine Geschichte - Rudolf Nurejew - Play SRF |sprache=de |abruf=2023-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rudolf Nureyev|Rudolf Nurejew}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118589024}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nureyev.org/ Rudolf Nureyev Foundation] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/welt_print/article1807810/Der-einzige-Popstar-des-klassischen-Tanzes.html Der einzige Popstar des klassischen Tanzes.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 17. März 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118589024|LCCN=n79063858|NDL=00621222|VIAF=148483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nurejew, Rudolf Chametowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balletttänzer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balletttänzer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nurejew, Rudolf Chametowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Нуреев, Рудольф Хаметович (russisch); Нури́ев, Рудо́льф Хами́тович (russisch); Нуриев, Рудольф Хәмит улы; Нуриев, Рудольф Хәмит Мөхәммәт улы; Nuriev, Rudolf Xämit ulı (tatarisch); Nuriev, Rudolf Möchämmät ulı (tatarisch); Nureev, Rudol’f Chametovič (Transliteration); Nureyev, Rudolf (englisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russisch-österreichischer Ballett-Tänzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=bei [[Irkutsk]], [[Russische SFSR]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18758-01</name></author>
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