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	<title>Rudolf Bullerjahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Bullerjahn&amp;diff=293742&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rabe!: /* Leben und Wirkung */</title>
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		<updated>2026-03-26T12:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirkung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Bullerjahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Januar]] [[1856]] in [[Berlin]]; † {{JULGREGDATUM|07|01|1911}} in [[Moskau]]; eigentlich: &amp;#039;&amp;#039;Bullrian&amp;#039;&amp;#039;) war ein Musiker, seit 1886 städtischer Musikdirektor in [[Göttingen]]. Außerdem war er [[Dirigent|Konzertdirigent]] und [[Komponist]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1//CMD?retrace=0&amp;amp;trm_old=&amp;amp;ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=2999&amp;amp;SRT=RLV&amp;amp;TRM=130580988&amp;amp;COOKIE=Us998,Pbszgast,I2017,B20728+,SY,NRecherche-DB,D2.104,Eba717103-0,A,H,R84.184.144.7,FY |titel=OGND - results/titledata |abruf=2024-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war der Namensgeber einer unter [[Studentenverbindung|Verbindungsstudenten]] beliebten Musikveranstaltung, die ebenfalls „[[Bullerjahn (Studententradition)|Bullerjahn]]“ genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Bullerjahn wurde 1856 in [[Berlin]] geboren und erhielt dort eine gründliche musikalische Ausbildung zum [[Violinist]]en, Komponisten und Dirigenten. Seine Lehrer waren der Geiger [[Joseph Joachim]] (1831–1907) und die Pianistin [[Sophie Menter]] (1846–1918).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bayerisches Musiker-Lexikon Online (BMLO) |url=https://bmlo.de/b1064 |titel=Bullerian (Bullerjahn, Romanowitsch), Rudolf in Bayerisches Musiker-Lexikon Online (BMLO) |hrsg=Josef Focht |datum=2011-08-09 |sprache=de |abruf=2024-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1882 bis 1886 war er [[Solist]] unter [[Hans von Bülow]] in der Hofkapelle in [[Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 wurde er städtischer [[Kapellmeister]] in [[Göttingen]]. Auf die Position waren dem Stadtrat über 40 Bewerbungen zugegangen. Man entschied sich schließlich für Bullerjahn, weil er Lehrer am angesehenen Konservatorium in [[Sondershausen]] gewesen war und bereits das Leipziger [[Gewandhausorchester]] als Gast dirigiert hatte. Den Ausschlag gab allerdings, dass er nicht weniger als 48 eigene [[Komposition (Musik)|Kompositionen]] vorweisen konnte. Auf eigenen Wunsch erhielt Bullerjahn den Titel „Musikdirektor“. Er erwarb sich mit seinen Konzerten schnell einen Namen und es hieß, dass er sämtliche Werke Beethovens auswendig und ohne [[Partitur]] dirigieren könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtarchiv.goettingen.de/personen/bullerjahn.htm |titel=Stadtarchiv Göttingen, Personen, Rudolf Bullerjahn |abruf=2024-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die städtische Kapelle sich ihren Etat aber selbst verdienen musste, nahm Bullerjahn auch Aufträge für Tanzmusik an, was zwangsläufig zum Konflikt mit dem [[Musikkorps]] des 82. Infanterie-Regiments unter Leitung des [[Hautboist|Stabshautboisten]] Meyer führen musste. Da die Militärmusiker zur Freude des Publikums Feuerwerk und Gewehrschüsse mit Platzpatronen in ihre Darbietungen integrierten, versuchte Bullerjahn, den „Schlachtenlärm“ mit noch stärkerem Lärm zu schlagen. Er bezog die Studenten, die mit ihren Bierseideln klapperten, und deren Gesang in seine Konzerte mit ein, was bei einem Teil des Göttinger Publikums auch populär war. Aus einem hierfür komponierten Musikstück (ursprünglich ohne Text) machten die Studenten das Lied vom „[[Bullerjahn (Studentenverbindung)|Bullerjahn]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Auf Dauer artete das aber zur „Krawallmusik“ aus und Bullerjahn büßte seinen Ruhm als ernstzunehmender Komponist und Dirigent ein. Nachdem der musikalische Ruf der städtischen Kapelle so sehr gesunken war, legte Bullerjahn auf Bitten des Oberbürgermeisters [[Georg Merkel (Politiker)|Georg Merkel]] sein Amt nieder. Nach der Göttinger Gedenktafel soll Bullerjahn im Jahre 1890 seine Anstellung selbst aufgekündigt haben, nachdem sich der Göttinger Magistrat weigerte, für eine ausreichende finanzielle Ausstattung des Orchesters zu sorgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 ging er, weil er aufgrund der Ereignisse in Göttingen im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] keine Anstellung mehr fand, ins [[Russisches Kaiserreich|russische]] [[Baltikum]], wo er durch die Protektion ehemaliger Göttinger Studenten ein angesehener Konzertdirigent wurde. Er gab gut besuchte Konzerte in [[Ventspils|Windau]], [[Jelgava|Mitau]], [[Jēkabpils|Jakobstadt]], [[Riga]], [[Pärnu|Pernau]] und [[Tartu|Dorpat]]. Der [[Deutsch-Balten|baltische Adel]] öffnete ihm schließlich den Weg in die [[Sankt Petersburg|Petersburger]] und [[Moskau]]er Konzertsäle. Bullerjahn gründete 1897 in [[Kiew]] die Sommer-Symphonie-Konzerte. Er dirigierte Uraufführungen von Werken [[Sergej Rachmaninow]]s und die russische Erstaufführung des »[[Ein deutsches Requiem|Deutschen Requiems]]« von [[Johannes Brahms]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Durch Fürsprache eines Gönners, angeblich eines [[Großfürst]]en, konnte Bullerjahn am 7. November 1902 als Gast das Orchester der [[Metropolitan Opera]] in [[New York City|New York]] dirigieren. Ebenso dirigierte er im Februar 1905 als Gast die [[Berliner Philharmoniker]]. Im Jahre 1910 war er schließlich noch bei seiner letzten Konzerttournee zu Gast in Brüssel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die Auftritte in [[New York City|New York]] und in [[Berlin]] erhielten schlechte Kritiken, so dass Bullerjahn nach Moskau zurückkehrte, wo er 1911 in bescheidenen Verhältnissen starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Vater des Komponisten [[Hans Bullerian]] (1885–1948) und des Geigers [[Eddy Bullerian]] (1886–1943).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit April 2002 befindet sich an seinem Göttinger Haus eine der Gedenktafeln, mit denen die Stadt Göttingen bekannte Persönlichkeiten ehrt. Sie wurde vom Göttinger Generalmusikdirektor [[Christian Simonis]] beantragt und am 22. April 2002 enthüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studententradition und Gaststätte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bullerjahn (Studententradition)}}&lt;br /&gt;
Die Studententradition „Bullerjahn“ fand von etwa 1900 bis Anfang der 1970er Jahre jede Woche im Göttinger Ratskeller statt. Die Veranstaltung war weit über Göttingen hinaus bekannt und stellte eine große touristische Attraktion dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang November 2010 hat der alte Ratskeller zu Göttingen unter dem Namen „Speise- &amp;amp; Schankwirtschaft Bullerjahn“ neu eröffnet. Namensgeber des neu eingerichteten Restaurants ist Rudolf Bullerjahn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bullerjahn.info/historisches/ Warum heißt der Ratskeller Göttingen eigentlich Bullerjahn?]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Meinhardt|Meinhardt, Günther]]: &amp;#039;&amp;#039;Bullerjahn – Alt-Göttinger Studenten-Anekdoten.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1974&lt;br /&gt;
* [[Walter Nissen|Nissen, Walter]]/Prauss, Christina/Schütz, Siegfried: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.google.de/books/edition/G%C3%B6ttinger_Gedenktafeln/BqfkEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22Rudolf+Bullerjahn%22&amp;amp;pg=PT23&amp;amp;printsec=frontcover Göttinger Gedenktafeln – Ein biographischer Wegweiser]&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2002&lt;br /&gt;
* Altmann: Tonkünstlerlexikon für Musiker. 2. Aufl.; Ulrich: Biographisches Verzeichnis für Theater, Tanz und Musik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/personen/bullerjahn.htm Erklärung der Göttinger Gedenktafel] im Stadtarchiv Göttingen&lt;br /&gt;
* [https://rism.online/people/30009204 Werke von Bullerjahn] im [[Répertoire International des Sources Musicales]]&lt;br /&gt;
* [https://www.musiconn.de/metaopac/search?View=mus&amp;amp;authorid=130580988 Werke von Bullerian], in: [[Musiconn – Für vernetzte Musikwissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/sfz021_00516_1.html Bullerian, Rudolf], in: [[Deutsche Biographie]]&lt;br /&gt;
* [https://bmlo.de/b1064 Bullerian (Bullerjahn, Romanowitsch), Rudolf]; in: [[Bayerisches Musiker-Lexikon Online|bayerisches musiker lexikon online]] (blmo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130580988|VIAF=67578047}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bullerjahn, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtoriginal (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Städtischer Musikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bullerjahn, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bullrian, Rudolf; Romanowitsch, Rudolf; Bullerian, Rudolph; Bullerian, Rudolf; Romanowitsch, Rudolph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=städtischer Musikdirektor in Göttingen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rabe!</name></author>
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