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	<title>Rudolf Bewer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Bewer&amp;diff=2080923&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Werke (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-12-27T10:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Bewer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. November]] [[1855]] in [[Wien]]; † [[1930]]) war ein deutscher [[Reichsgerichtsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1889 wurde er [[Amtsrichter]] und 1894 zum Landrichter ernannt. Seine Beförderung zum Rat erfolgte 1899. Ab 1902 war er Rat am [[Oberlandesgericht Köln]]. 1910 kam er an das Reichsgericht. Er war im [[IV. Zivilsenat des Reichsgerichts|4.]], [[VI. Zivilsenat des Reichsgerichts|6.]] und [[VII. Zivilsenat des Reichsgerichts|7. Zivilsenat]] tätig. 1914 wurde er zum Kriegsdienst einberufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Das Reichsgericht und der Krieg|Sammelwerk=Deutsche Juristen-Zeitung | Band=Jahrgang 19 (1914) | Online=https://dlc.mpg.de/image/mpirg_escidoc_88752/635/ | Seiten=1190 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1924 trat er in den Ruhestand. Seit 1919 war Bewer im Unterausschuss „Arbeitsvertragsrecht“ des Ausschusses zur Ausarbeitung eines Entwurfs für das nach [[s:Verfassung des Deutschen Reichs (1919)#Artikel 157|Artikel 157 Absatz 2]] der [[Weimarer Reichsverfassung]] zu schaffende einheitliche Arbeitsrecht beim [[Reichsarbeitsministerium]]. 1925 erhielt er eine Honorarprofessur für Arbeits- und Gewerberecht in [[Leipzig]]. Bewer bildete 1927 die Speerspitze der Reichsgerichtsräte in dem Wiedergänger Berlin oder Leipzig für ein oberstes deutsches Gericht und trat für Leipzig in der Standortfrage des [[Reichsverwaltungsgericht]]s ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 verklagten [[Leopold Schwarzschild]], der Herausgeber des [[Das Tage-Buch|Tage-Buchs]], und [[Rudolf Olden]], Redakteur des [[Berliner Tageblatt]]s, Bewer wegen Beleidigung. Bewer hatte sich zuvor in der [[Deutsche Richterzeitung|Deutschen Richterzeitung]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grenzen der Gerichtsberichte&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Richterzeitung 1927, S. 436.&amp;lt;/ref&amp;gt; über deren Kritik zum Fehlurteil an [[Josef Jakubowski|Jakubowski]] erregt und Schwarzschild einen „rechtsbeugenden Literaten“ genannt, da er falsche Behauptungen aufgestellt habe. Bewer und [[Josef Max Reichert|Reichert]] wurden in zweiter Instanz zu 300 [[Reichsmark|Mark]] Geldstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertrauenskrise der Justiz, 1926-1928: der Kampf um die „Republikanisierung“ der Rechtspflege in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1983, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mitarbeit bei der Richterzeitung beendete er zum 1. Januar 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war der Maler [[Clemens Bewer]] (1820–1884). Seine Mutter war eine Cousine des Musikkritikers [[Eduard Hanslick]]. Sein Bruder war der antisemitische Schriftsteller [[Max Bewer]]. Seine Tochter Charlotte-Marie (1885–1960) hat Lutz Richter geheiratet, einen der „produktivsten Juristen der [[Weimarer Republik]]“, mit dauernden „Einfluß auf die Dogmatik des Verwaltungsrechts“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|21|537|538|Richter, Lutz (eigentlich Ludwig) Gebhard Hermann|Martin Otto|129234591}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn Clemens Bewer (1894–1972) war ab 1927 [[Syndikus]] des [[Hartmannbund]]es und von 1934 bis 1945 der gleichgeschalteten [[Kassenärztliche Bundesvereinigung|Kassenärztlichen Vereinigung Deutschlands]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.quelle-optimal.de/pdf/rudolf_mothes_erinnerungen_teil_c_pdf.pdf |wayback=20100331104843 |text=Rudolf Mothes Lebenserinnerungen Teil C (Band 4), PDF-Datei, }} S. 61f., abgerufen am 16. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Die sächsischen Bergschiedsgerichte, Leipzig 1914.&lt;br /&gt;
* Familie Bewer vom Niederrhein, Düsseldorf 1930.&lt;br /&gt;
* „Die Totschlagssühne in der Lex Frisionum“, [[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]], Germanistische Abteilung, Band 13 (1892), [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222085091_13%2b1892_0099%22 S. 95].&lt;br /&gt;
* „Zuständigkeit der Gewerbegerichte für Rechtsnachfolger der Arbeiter oder Arbeitgeber“, Deutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 9 (1904), [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_09%2b1904_0579%22 Sp. 1109.]&lt;br /&gt;
* „Der Kampf um die Schwurgerichte“, Deutsche Richterzeitung 1927, S. 120.&lt;br /&gt;
* „Örtliche Gerichtsunabhängigkeit und das kommende Reichsverwaltungsgericht“, Deutsche Richterzeitung 1927, 106.&lt;br /&gt;
* „Politisierte Geschworene“, Deutsche Richterzeitung 1928, S. 180.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139765581|VIAF=102614994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bewer, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bewer, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bewer, Rudolf Heinrich Leopold&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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