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	<title>Rudolf Bamberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Bamberger&amp;diff=2808816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Passjosi am 30. Mai 2025 um 08:39 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Bühnenbildner. Zum deutschen Lehrer und Politiker siehe [[Rudolf Bamberger (Politiker)]], zum Bankier und Politiker siehe [[Rudolph Bamberger]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Bamberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1888]] in [[Mainz]]; † im Winter [[1944]]/[[1945|45]]&amp;lt;ref&amp;gt;CineGraph nennt, ohne dies weiter zu belegen, „Januar 1945“.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[KZ Auschwitz-Birkenau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bühnenbildner]], [[Filmarchitekt]] und [[Dokumentarfilm]]-[[Regisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bamberger, dessen Mutter Anna Klara, geb. Lewino, bei [[Clara Schumann]] Klavier studiert hatte, erhielt eine kaufmännische Ausbildung und studierte in [[Leipzig]] Musik. An Berlins [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Künste]] ließ er sich in künstlerischer Gestaltung fortbilden. Zusammen mit seinem Bruder [[Ludwig Berger (Regisseur)|Ludwig Berger]] arbeitete Bamberger während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am [[Staatstheater Mainz|Theater in Mainz]], so 1916 bei der Inszenierung der [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Oper &amp;#039;&amp;#039;[[La finta giardiniera|Gärtnerin aus Liebe]]&amp;#039;&amp;#039;. In [[Berlin]] gestaltete Bamberger die Bauten zu den Kinofilmen seines Bruders und die Bühnenbilder bzw. Kostüme zu Bergers Theaterinszenierungen &amp;#039;&amp;#039;Himmel und Hölle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Heilige aus USA&amp;#039;&amp;#039;. Zwischendurch betätigte sich Rudolf Bamberger auch als Autor. Ein Ausflug nach [[Hollywood]] 1927 an der Seite Ludwigs blieb ohne filmische Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Beginn der Tonfilmära begann Rudolf Bamberger Dokumentarfilme zu inszenieren. Mit [[Curt Oertel]] gründete er eine eigene Produktionsfirma, die 1932 ihre Arbeit aufnahm. In der Folgezeit entstanden zumeist kurze Dokumentationen über die Dome bzw. Münster von [[Naumburger Dom|Naumburg]], [[Mainzer Dom|Mainz]] und [[Straßburger Münster|Straßburg]]. Infolge der [[Machtergreifung]] sah sich der [[Jude]] Bamberger genötigt, 1934 Deutschland zu verlassen und folgte Ludwig kurzzeitig nach [[Paris]] und [[London]]. 1938 ließen sich Bamberger und seine Frau, die Schauspielerin [[Hanna Waag]], in [[Luxemburg]] nieder. Dort fand er Beschäftigung in einer [[Brauerei]]. Nach der [[Operation Overlord|Landung der Alliierten in der Normandie]] wurde Bamberger 1944 verhaftet und im Herbst desselben Jahres nach Auschwitz deportiert. Sein letztes Lebenszeichen stammt vom 9. Dezember 1944&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;, als er im [[KZ Auschwitz I (Stammlager)#Häftlingskrankenbau|Häftlingsbau Block 20]] nachzuweisen ist. Bamberger starb wenige Wochen vor der Befreiung des Lagers unter ungeklärten Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Bamberger und sein Bruder Ludwig Berger waren Cousins 2. Grades der Pianistin [[Grete Sultan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;als Filmarchitekt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1921: [[Der Roman der Christine von Herre]]&lt;br /&gt;
* 1922: [[Ein Glas Wasser (1923)|Ein Glas Wasser]]&lt;br /&gt;
* 1923: [[Der verlorene Schuh]]&lt;br /&gt;
* 1925: [[Ein Walzertraum (1925)|Ein Walzertraum]]&lt;br /&gt;
* 1927: [[Der Meister von Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Das brennende Herz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;als Regisseur von kurzen Dokumentarfilmen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1932: Wildwasserfahrt durch die Schwarzen Berge (auch Co-Produktion)&lt;br /&gt;
* 1932: Pilze im Herbstwald (auch Co-Produktion)&lt;br /&gt;
* 1932: Die steinernen Wunder von Naumburg (auch Co-Produktion und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1933: Die Naumburger Passion (auch Co-Produktion und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1934: Über uns der Dom (auch Co-Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1934: Eine Symphonie in Stein (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Moritz von Bredow: &amp;#039;&amp;#039;Rebellische Pianistin. Das Leben der Grete Sultan zwischen Berlin und New York&amp;#039;&amp;#039;. (Biographie, 368 S., 60 Abb. - Viele Bezüge zu Rudolf Bamberger und Ludwig Berger sowie zur Familiengeschichte ihrer Mutter) [[Schott Music]], Mainz, 2012. ISBN 978-3-7957-0800-9.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 49.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; ACABUS Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 80.&lt;br /&gt;
* [[CineGraph]], Lieferung 1, März 1984.&lt;br /&gt;
* Robert G. Scheuer (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Bamberger. Skizzen aus Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Kinemathek, Berlin 1972, (Schriftenreihe 18), 178 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0062272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116047658|VIAF=52432344}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bamberger, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Szenenbildner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bamberger, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bühnenbildner, Filmarchitekt und Dokumentarfilmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Passjosi</name></author>
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