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	<title>Rudolf Auspitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 22. März 2025 um 10:16 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-22T10:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Auspitz-rudolf-in-1901-01-17-das-interessante-blatt-nr03-s07.jpg|mini|Rudolf Auspitz, um 1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salomon Kleiner 006.JPG|mini|Palais Albrecht, Wohnsitz von Karl und Rudolf Auspitz in den Jahren 1853–1872]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Lieben-Auspitz Vienna Sept. 2006 001.jpg|mini|Palais Auspitz-Lieben, im Erdgeschoss befindet sich heute das [[Café Landtmann]] (Oppolzergasse 6 / [[Universitätsring]] 4)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Auspitz Todesanzeige.png|mini|[[Neue Freie Presse]] Wien, Nr. 14923, 10. März 1906]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie Auspitz.jpg|mini|Familie Auspitz, Grab am Döblinger Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Auspitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juli]] [[1837]] in [[Wien]], [[Kaisertum Österreich]]; † [[8. März]] [[1906]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/WWER/PARL/J1848/Auspitz.shtml &amp;#039;&amp;#039;Auspitz, Rudolf&amp;#039;&amp;#039;]. Kurzbiografie auf der Webseite des [[Österreichisches Parlament|Österreichischen Parlaments]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Industrieller]], [[Nationalökonom]], [[Politiker]] und [[Bankier]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=2147&amp;amp;letter=A The Jewish Encyclopedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der im Jahre 1837 als Sohn des jüdischen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jewishencyclopedia.com/articles/2147-auspitz-rudolf |titel=AUSPITZ, RUDOLF - JewishEncyclopedia.com |abruf=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bankiers [[Auspitz (Familie)|Samuel Auspitz]] (1795–1867) und der Therese Lewinger (1800–1877) geborene Rudolf Auspitz besuchte in Wien das [[Technische Universität Wien|polytechnische Institut]], später studierte er in [[Berlin]] und [[Paris]] Nationalökonomie und [[Naturwissenschaft]]en, hier vor allem [[Chemie]]. Bereits mit 26 Jahren baute er eine [[Zucker]]fabrik in [[Rohatec|Rohatetz ]] in [[Mähren]], später eine zweite in [[Bzenec|Bisenz (Bzenec)]]. Im Jahre 1871 wurde er in den [[Mährischer Landtag|mährischen Landtag]] gewählt, ab 1873 war er als [[Liberalismus|liberaler]] [[Abgeordneter]] Mitglied des österreichischen [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrates]]. In Abgeordnetenkreisen nannte man ihn &amp;#039;&amp;#039;Lycurg von Rohatetz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Gomperz: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gelehrtenleben im Bürgertum der Franz-Josefs-Zeit. Auswahl seiner Briefe und Aufzeichnungen, 1869–1912, erläutert und zu einer Darstellung seines Lebens verknüpft.&amp;#039;&amp;#039; Österreichische Akademie der Wissenschaften, 1974, S. 78 (Wien 18. Juni 1875)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1872 das [[Palais Albrecht]] an die [[k.k.]] privilegierte wechselseitige [[Feuerversicherung|Brandschaden-Versicherungsanstalt]] verkauft hatte, erwarb er gemeinsam mit seinen [[Verwandtschaftsbeziehung#Cousin und Cousine|Cousins]] und Cousinen Leopold, [[Adolf Lieben|Adolf]], Richard, Ida und Helene [[Ignatz Lieben|Lieben]] im Jahre 1874 das [[Palais Lieben-Auspitz|Palais Auspitz-Lieben]] in der [[Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt#O|Oppolzergasse]] 6 in Wien. Rudolf Auspitz Mutter Therese, und die Mutter seiner Cousins und Cousinen, Elise Lewinger (1809–1877), waren Geschwister. Das Haus wurde zum Stammhaus der beiden [[Jude|jüdischen]] Familien, Leopold und [[Anna von Lieben|Anna Lieben]] übersiedelten 1888 aus dem [[Palais Todesco]] in den ersten Stock des Hauses, auch Rudolfs Tochter Josefine bezog 1896 als verheiratete Frau eine eigene Wohnung im Familiensitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau und Cousine Helene Lieben (1838–1896) war eine Schülerin des Malers [[Georg Decker (Maler)|Georg Decker]] (1818–1894). Sie porträtierte hoch begabt unter anderen [[Franz Grillparzer]] (1791–1872), mit dem sie bis zu dessen Tode in freundschaftlicher Verbindung stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1879 erkrankte Helene an [[Depressionen]]. Wegen dieser [[Geisteskrankheit]] wurde sie in die [[Psychiatrische Klinik|psychiatrischen Klinik]] Préfargier nahe [[Neuchâtel (Stadt)|Neuenburg (Neuchâtel)]], [[Kanton Neuenburg]] in der [[Schweiz]] verbracht. Für ihre Tochter [[Josefine Rosalie Auspitz]] (1873–1943) und den erst dreijährigen Bruder kam eine [[Gouvernante]], &amp;#039;&amp;#039;Marie Heidenhain&amp;#039;&amp;#039; († 1919) aus [[Dresden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl-Heinz Rossbacher 2003&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Rossbacher: &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Bürgertum.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, 2003, ISBN 3-205-99497-3, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; ins Haus. Nachdem die Ehe der Eltern am 28. März 1890 aufgelöst wurde, ehelichte Rudolf Auspitz nach dem Tod seiner Frau im Jahre 1896 diese Gouvernante, was zu schweren Zerwürfnissen mit seinem Schwager [[Franz Brentano]],&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Rossbacher: &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Bürgertum.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, 2003, ISBN 3-205-99497-3, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt; der mit Ida Lieben (1852–1894) verheiratet war, führte. Marie Heidenhain stammte aus einer ursprünglich jüdischen Familie, ihr Vater war jedoch [[Konversion (Religion)|konvertiert]]. Die Heidenhains waren in der väterlichen Stammlinie mit den Auspitz verwandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl-Heinz Rossbacher 2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinem Schwager Richard Lieben, einem anerkannter Nationalökonom, leitete er das [[Bankhaus]] &amp;#039;&amp;#039;Auspitz, Lieben &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, ihr Partner im 1842 gegründeten Bankhaus war der Bruder von Rudolf, Carl Auspitz (1824–1912). Richard und Rudolf schrieben ein Hauptwerk der mathematischen Schule der Nationalökonomie in Österreich: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Theorie des Preises&amp;#039;&amp;#039;, das ins [[Französische Sprache|Französische]] und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ins [[Japanische Sprache|Japanische]] übersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 war Auspitz Mitglied des Hausausschusses des [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrats]] zur Untersuchung der antisemitischen Bewegungen in [[Holešov|Holleschau]] und [[Vsetín|Wsetin]], Mähren. 1900 wurde er zum Sprecher des Komitees führender Wiener Juden gewählt, das beim österreichischen Ministerpräsidenten [[Ernest von Koerber|Ernst von Koerber]] gegen die antisemitischen Ausschreitungen in Österreich protestierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jewishencyclopedia.com/articles/2147-auspitz-rudolf |titel=AUSPITZ, RUDOLF - JewishEncyclopedia.com |abruf=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde Rudolf Auspitz auf dem [[Döblinger Friedhof]] im 19. Wiener Gemeindebezirk in der Abteilung I1/G1/[[Gruft]] 13 in einem Ehrengrab bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit Richard Lieben: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Theorie des Preises.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1889. Nachdruck Hohmann, Stuttgart 1996, ISBN 3-931620-02-6.&lt;br /&gt;
* mit Richard Lieben, Louis Suret: &amp;#039;&amp;#039;Recherches sur la théorie du prix.&amp;#039;&amp;#039; Giard, Paris 1914; Teil&amp;amp;nbsp;1 {{archive.org|recherchessurlat01auspuoft|Blatt=}} und Teil&amp;amp;nbsp;2{{archive.org|recherchessurlat02auspuoft|Blatt=}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftung ==&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an seinen verstorbenen Sohn Leopold (1877–1897) stiftete Rudolf Auspitz ab 1897 jährlich den Betrag von 400 [[Österreichische Krone|Österreichischen Kronen]], mit dem ein den Namen Leopold Auspitz tragender volkstümlicher physikalisch-chemischer Universitätskurs abgehalten werden sollte. In seinem [[Testament]] hinterließ er zur Sicherung des Kurses 20.000 Kronen.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Die feierliche [[Inauguration]] des Rektors der Wiener Universität.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der k.k. Universität, Wien 1901, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|458||Auspitz, Rudolf|[[Jakob Baxa]]|119061686}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|38||Auspitz Rudolf|}}&lt;br /&gt;
* M. Gross: &amp;#039;&amp;#039;Ilustrirtes österreichisches Reichsrathsalbum.&amp;#039;&amp;#039; Fein, Wien 1876, S. 15.&lt;br /&gt;
* Franz Maciejewski: &amp;#039;&amp;#039;Der Moses des Sigmund Freud, ein unheimlicher Bruder.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Leipzig 2006, ISBN 3-525-45374-4, S. 162.&lt;br /&gt;
* Kohut: &amp;#039;&amp;#039;Berühmte Israelitische Männer und Frauen in der Kulturgeschichte der Menschheit: Lebens- und Charakterbilder aus Vergangenheit und Gegenwart; ein Handbuch für Haus und Familie&amp;#039;&amp;#039;. Mit zahlreichen Porträts und sonstigen Illustrationen. Band 2. A. H. Payne 1901, S. 373ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament.gv.at/WWER/PARL/J1848/Auspitz.shtml &amp;#039;&amp;#039;Auspitz, Rudolf&amp;#039;&amp;#039;]. Kurzbiografie auf der Webseite des [[Österreichisches Parlament|Österreichischen Parlaments]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119061686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119061686|LCCN=n93040258|VIAF=29689035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Auspitz, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Auspitz|Rudolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Auspitz, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lycurg von Rohatetz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Industrieller, Nationalökonom und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juli 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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