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	<title>Rudolf Arzinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:00:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Arzinger&amp;diff=1453931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2: fast überall steht März, z.B. hier https://research.uni-leipzig.de/agintern/CPL/PDF/Arzinger_Rudolf.pdf</title>
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		<updated>2025-07-26T19:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fast überall steht März, z.B. hier https://research.uni-leipzig.de/agintern/CPL/PDF/Arzinger_Rudolf.pdf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Verschneites Arzinger-Grab.jpg|mini|Grab von Arzinger, seinem Sohn und seiner Frau (2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Arzinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1922]] in [[Sondershausen]]; † [[9. April]] [[1970]] bei [[Drewitz (Potsdam)]]) war ein deutscher Völkerrechtler in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aus einer Angestelltenfamilie stammend besuchte er die [[Volksschule]] und in den Jahren 1932 bis 1940 die [[Geschwister-Scholl-Gymnasium Sondershausen|Sondershäuser Oberschule]]. In der ersten Jahreshälfte 1940 war er bei der [[Munitionsanstalt]] in [[Wolkramshausen]] und beim [[Reichsarbeitsdienst]]. Am 21. Juli 1940 wurde er zur [[Heeres- und Luftwaffennachrichtenschule]] der [[Wehrmacht]] einberufen. In den fünf Jahren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm er am [[Westfeldzug]], am [[Balkanfeldzug (1941)]] und am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]] teil. Zwischenzeitlich war er bei der Nachrichtenersatzabteilung 9 in Hofgeismar und bei der Nachrichtenersatzabteilung der [[1. Panzerarmee (Wehrmacht)]]. Er beantragte am 10. August 1943 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. Dezember desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.656.121).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/71125&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Tag nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] kam er in [[Bodenmais]] in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]]. Nach zwei Tagen heimgekehrt, war er im Sommer 1945 Landarbeiter im [[Kreis Sondershausen]]. Von August bis Dezember 1945 war er Dolmetscher und Deutschlehrer bei einem Stab der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Sondershausen. Im Juli war die [[8. Gardearmee (Russische Streitkräfte)]] dem abgerückten VIII. und XXI. Korps der [[United States Army]] gefolgt. Im Dezember 1945 wurde er Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]]. Vom selben Monat an unterrichtete er [[Russische Sprache]] an der Grundschule Sondershausen. Mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] wurde er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Nationalsozialisten in Pankows Diensten.&amp;#039;&amp;#039; S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Juli bis Oktober 1946 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Badra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte an der [[Universität Rostock]] (1946/47) und der [[Universität Leipzig]] (1947–1950) [[Rechtswissenschaft]]. Er war anschließend zwei Jahre Assistent an der Universität Leipzig und schrieb seine Dissertation bei [[Karl Polak]]. Im Jahr 1951 nahm er am Dozentensonderlehrgang an der [[Forst Zinna#Verwaltungsakademie|Verwaltungsakademie Forst Zinna]] teil. Im Jahr 1954 wurde er zum [[Dr. iur.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Verträge von Bonn und Paris und die Rolle der völkerrechtlichen Anschauungen in den Auseinandersetzungen um diese Verträge in Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1951 bis 1958 war er Dozent für Völkerrecht, Staats- und Rechtstheorie an der Karl-Marx-Universität Leipzig (KMU), dann Direktor des Instituts für Staats- und Rechtstheorie. 1958/59 und 1963/64 wirkte er als [[Prodekan]] der Juristischen Fakultät der KMU. 1959 wurde er Professor für Völkerrecht. 1961 war er Mitbegründer und bis 1970 Direktor des Instituts für Völkerrecht an der Juristischen Fakultät der KMU. 1964 habilitierte er sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Habilitationsschrift: &amp;#039;&amp;#039;Das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Sein Inhalt als Grundprinzip des demokratischen Völkerrechts und seine Bedeutung für den Kampf der Völker um Frieden, nationale Unabhängigkeit, Demokratie und  Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1954 bis 1956 wissenschaftlicher Berater beim Prozess um das [[KPD-Verbot]] vor dem [[Bundesverfassungsgericht]] in Karlsruhe. Er war Mitglied des Präsidiums der [[Liga für die Vereinten Nationen]]. Im Jahr 1965 wurde er zum Präsidenten der neu gegründeten [[Gesellschaft für Völkerrecht in der Deutschen Demokratischen Republik]] gewählt. Diese Funktion hatte er bis zu seinem Tode inne. Seit 1969 [[Lehrstuhl|o. Professor]] für Völkerrecht am Institut für Internationale und Westdeutsche Fragen der KMU, starb er im April 1970 durch einen [[Straßenverkehrsunfall]] auf dem Weg zur [[Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau [[Helmtraut Arzinger-Jonasch]] hatte er den Sohn Rainer Arzinger, der 2006 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.vdgn.de/vdgn-journal/2006/vdgn-journal-89-2006/beitrag/vorzueglicher-jurist-und-engagierter-mitstreiter/ |wayback=20180114020806 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vorzüglicher Jurist und engagierter Mitstreiter. Zum Tod von Dr. Rainer Arzinger, Vizepräsident des VDGN&amp;#039;&amp;#039; (Verband Deutscher Grundstücksnutzer) }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42]]&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* Sonderstipendium der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]] (1948)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für ausgezeichnete Leistungen]] (1954, 1956)&lt;br /&gt;
* [[Fritz-Heckert-Medaille]] des FDGB (1959)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstmedaille der DDR]] (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=rudolf-arzinger|lemma=Arzinger, Rudolf|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=75}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104629827}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Arzinger_1109}}&lt;br /&gt;
* [https://research.uni-leipzig.de/agintern/CPL/PDF/Arzinger_Rudolf.pdf Rudolf Arzinger, Professoren der Universität Leipzig 1945–1993]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104629827|LCCN=no/2004/73|VIAF=66905942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arzinger, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Straßenverkehr)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arzinger, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Völkerrechtler und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sondershausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Drewitz (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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