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	<title>Rudolf Arnold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Arnold&amp;diff=2498431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ - doppelten link</title>
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		<updated>2025-04-27T09:35:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; - doppelten link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Friedrich Arnold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1896]] in [[Eisenach]]; † [[15. Juli]] [[1950]] ebenda) war ein [[deutsche]]r [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|KPD]]-[[Parteifunktionär]], [[Liste der Mitglieder des Landtages (Land Thüringen) (6. Wahlperiode)|Thüringer Landtagsabgeordneter]], [[Opfer des Faschismus|Opfer der NS-Justiz]], [[KZ-Häftling|Häftling]] im [[KZ Nohra]] und im [[KZ Buchenwald]] und [[Bürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arnold entstammte einer Handwerkerfamilie. Sein Vater war [[Fleischer]]. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte er im [[Automobilwerk Eisenach|Fahrzeugwerk Eisenach]] den Beruf des [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]]s und Werkzeugmachers. Mit 15 Jahren wurde er Mitglied in der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde er als [[Marinesoldat]] nach [[Kiel]] einberufen. Während der [[Novemberrevolution]] 1918 trat er in den [[Spartakusbund]] ein. In [[Memel (Stadt)|Memel]] gehörte er dem [[Arbeiter- und Soldatenrat]] an. Nachdem er nach Eisenach zurückgekehrt war, trat er 1920 in die [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands]] (KAPD) ein, eine [[Rätekommunismus|rätedemokratisch]]e linke Abspaltung der KPD. Erst 1927 wurde er Mitglied in der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]]. Nach einer Zeit der [[Arbeitslosigkeit]] wurde er hauptamtlicher Mitarbeiter in der Thüringer KPD-Bezirksleitung, deren [[Literatur]]vertrieb er leitete. Seine Partei stellte ihn zum [[Kandidat]]en bei den [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|Wahlen zum Thüringer Landtag]] auf, als dessen Abgeordneter er 1932 gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der NSDAP und sofort nach dem [[Reichstagsbrand]] wurde er am 28. Februar 1933 wie alle zehn Thüringer KPD-Landtagsabgeordneten verhaftet. Danach wurde er zusammen mit seinem Abgeordnetenkollegen [[Fritz Gäbler]] in das KZ Nohra überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;gesucht 2&amp;quot; Falk Burkhardt, Udo Wohlfeld: das netz. &amp;#039;&amp;#039;Die Konzentrationslager in Thüringen 1933-1937. Eine Dokumentation zu den Lagern Nohra, Bad Sulza und Buchenwald&amp;#039;&amp;#039;, und dem Beitrag &amp;#039;&amp;#039;National-konservative Kräfte und das Konzentrationslager Bad Sulza. Stahlhelm - Bund der Frontsoldaten&amp;#039;&amp;#039;, Weimar 2000, ISBN 3-935275-01-3, S. 64ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort aus erklärte er am 18. März in einem Schreiben an das Landtagsbüro seinen Austritt aus der KPD, versicherte, nicht mehr für die Partei arbeiten zu wollen, und bat um seine Entlassung. Wahrheitswidrig verbreitete die NS-Presse jedoch die Nachricht, er habe auf sein Landtagsmandat verzichtet, was dieser in einem Schreiben [[Dementi|dementiert]]e. Das Datum seiner Entlassung aus dem KZ Nohra ist bisher nicht bekannt. Das [[Thüringer Oberlandesgericht|Oberlandesgericht in Jena]] verurteilte ihn in einem [[Prozess]] am 19. Mai 1933 zu zwei Jahren [[Gefängnis]]. Nach seiner Haftzeit arbeitete er von 1935 bis 1944 wieder als Werkzeugmacher in Eisenach. Im Zuge der „[[Aktion Gitter]]“ wurde er am 10. August 1944 erneut verhaftet und in das KZ Buchenwald eingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] übte Arnold von Juni 1945 bis August 1949 das Amt eines Bürgermeisters der Stadt [[Ruhla]] aus. Im September 1949 stellte ihn das Thüringer [[Innenministerium]] als Leiter der Hauptabteilung der Landes-, Kreis- und Gemeindeverwaltungen nach [[Weimar]] ein. Zugleich war er Abgeordneter des [[Kreistag]]es von Eisenach und dessen Kreistagsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
| Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
| Auflage = 2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
| Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Jahr=2008&lt;br /&gt;
| ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/rudolf-friedrich-arnold?ID=4011 Online]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Falk Burkhardt, Udo Wohlfeld: &amp;#039;&amp;#039;das netz. Die Konzentrationslager in Thüringen 1933–1937. Eine Dokumentation zu den Lagern Nohra, Bad Sulza und Buchenwald, und dem Beitrag National-konservative Kräfte und das Konzentrationslager Bad Sulza. Stahlhelm – Bund der Frontsoldaten.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;quot;gesucht 2&amp;quot;, Weimar 2000, ISBN 3-935275-01-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arnold, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Nohra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eisenach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arnold, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Arnold, Rudolf Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer KZ-Häftling und Mitarbeiter des Thüringer Innenministeriums&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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