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	<title>Rudolf Ahlers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:10:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Ahlers&amp;diff=1738037&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erichsohn: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-02-04T21:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Ernst Albert Hans Ahlers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Neubrandenburg (St. Marien): Geburts- und Taufeintrag [https://www.ancestry.de/sharing/20835766?mark=7b22746f6b656e223a227249564a38545031633064386b5479633544686a6c7148386333474647764f694e563544652f54693269413d222c22746f6b656e5f76657273696f6e223a225632227d Nr. 187/1889]. Evangelisch-lutherisch getauft am 24. September 1889.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[24. August]] [[1889]] in [[Neubrandenburg]]; † [[29. März]] [[1954]] in [[Schwerin]]) war ein nationalsozialistischer Kulturfunktionär und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Ahlers, ein Sohn des aus [[Neubrandenburg]] stammenden, namensgleichen [[Stavenhagen]]er Arztes Rudolf Ahlers (1857–1931) und dessen erster Frau Anna, geb. Raspe (1868–1901)&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Ahlers war ein Enkel von einem Cousin des verdienstvollen Neubrandenburger Bürgermeisters [[Wilhelm Ahlers (Bürgermeister)|Wilhelm Ahlers]] (1810–1889).&amp;lt;/ref&amp;gt;, stammte aus gutbürgerlichem Hause und besuchte das [[Friderico-Francisceum|Friderico-Francisceum Gymnasium]] in [[Bad Doberan|Doberan]]. Kurz vor dem Abitur scheiterte er und nahm eine Lehre als [[Kaufmann]] in [[Hamburg]] auf. In [[München]] absolvierte er seinen [[Militärdienst]] und arbeitete anschließend in England als Exportkaufmann. Seine ersten, unveröffentlichten [[Prosa]]stücke entstanden um diese Zeit. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] und geriet in französische [[Kriegsgefangenschaft]]. Dort musste er zunächst im Steinbruch arbeiten, wurde aber dann wegen seiner Kriegsverletzungen nach [[St. Gallen]] verlegt. Nach seiner Entlassung arbeitete er im deutschen [[Konsul]]at und immatrikulierte an einer Hochschule. 1919 nahm er seinen alten Beruf wieder auf und arbeitete in Hamburg und [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlers begann seine Schriftstellertätigkeit erst 1934, kurz nach der „[[Machtergreifung]]“ [[Adolf Hitler]]s. Er war zum 1. Mai 1933 der [[NSDAP]] beigetreten (Mitgliedsnummer 1.987.007)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/180687&amp;lt;/ref&amp;gt;, war politisch sehr aktiv und überzeugter [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]]. Er war [[politischer Leiter]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in Magdeburg, Leiter der [[Reichsschrifttumskammer]] für Magdeburg-Anhalt, später für Mecklenburg, [[Referent (Behörde)|Kulturreferent]] der Stadt [[Schwerin]] und Mitglied des [[Doberaner Dichterkreis]]es. Ab 1940 kümmerte er sich im Auftrag der Gaupropaganda um die Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Der Kamp&amp;#039;&amp;#039;, in der verschiedene nationalsozialistische Autoren wie [[Friedrich Griese (Schriftsteller)|Friedrich Griese]] und [[Theodor Jakobs]] veröffentlichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1seite&amp;quot;&amp;gt;Christiane Caemmerer 1996, S.&amp;amp;nbsp;177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1942 bis 1943 war er Herausgeber der [[Mecklenburgische Monatshefte|Mecklenburgischen Monatshefte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1934 und 1945 erschienen vier Romane, acht [[Drama|Dramen]], [[Hörspiel]]e und [[Drehbuch|Drehbücher]] von Rudolf Ahlers. Er publizierte außerdem einige [[Kurzgeschichte]]n in Zeitschriften, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Westermanns Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ostdeutsche Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039;. Seine Romane &amp;#039;&amp;#039;Das weite Land&amp;#039;&amp;#039; (1934), &amp;#039;&amp;#039;Thomas Thorsten&amp;#039;&amp;#039; (1937), &amp;#039;&amp;#039;Ich sehe dich in Tausend Bildern&amp;#039;&amp;#039; (1938) und &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Wassern&amp;#039;&amp;#039; (1943) erschienen im [[Westermann Druck- und Verlagsgruppe|Westermann Verlag]] und erreichten Auflagen zwischen 14 (&amp;#039;&amp;#039;Ich sehe dich in Tausend Bildern&amp;#039;&amp;#039;) und 35.000 (&amp;#039;&amp;#039;Weites Land&amp;#039;&amp;#039;). Teilweise wurden sie auch ins [[Niederländische Sprache|Niederländische]] übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Ahlers vom sowjetischen Geheimdienst [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] unter anderem im [[Speziallager Nr. 2 Buchenwald]] interniert und mit einem Schreibverbot belegt. Erst 1953 wurde Ahlers im Rahmen der [[Oktoberamnestie]] von [[Wilhelm Pieck]] entlassen und verstarb im folgenden Jahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1seite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilistik ==&lt;br /&gt;
Ahlers verstand sich als [[Dichter]] (im Gegensatz zum [[Schriftsteller]]), genauer als [[Heimatdichter]]. Von der [[Germanistik]] wird er heute als Vertreter einer [[Blut-und-Boden-Literatur]] und als [[Völkische Bewegung|völkischer Autor]] gesehen. Von vielen seiner Zeitgenossen unterscheidet er sich allerdings durch einen nach vorne gewandten [[Optimismus]], der nicht gerade typisch für andere Autoren im Dritten Reich war. Die beiden [[Künstlerroman]]e &amp;#039;&amp;#039;Thomas Torsten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ich sehe dich in tausend Bildern&amp;#039;&amp;#039; handeln vom Künstler, der nur in der [[Volksgemeinschaft]] aufgehen kann und sich von Zwängen wie Religion und Mitleid befreien muss. Seine Landschaftsromane &amp;#039;&amp;#039;Das weite Land&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Wassern&amp;#039;&amp;#039; sind im [[Naturmystizismus]] verhaftet und von [[Darwinismus|darwinistischen]] und [[Rassismus|rassistischen]] Motiven geprägt. Obwohl Ahlers ganz klar der damaligen Parteilinie verpflichtet ist, finden sich kaum tagespolitische Begebenheiten in seinen Werken. Das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Erde&amp;#039;&amp;#039; (1935) ist vermutlich sein deutlichstes politisches Statement. Das Schauspiel ist ein Plädoyer für eine „[[Geschichte der Euthanasie|Euthanasie]]“ im Sinne der [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Nationalsozialistischen Rassenhygiene]]. Ahlers benutzte außerdem rassische Stereotype, die dem damals gängigen [[Arier]]-Ideal entsprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlers war [[Deutsche Glaubensbewegung|deutschgläubig]]. Seine Schriften bauen daher mehrheitlich einen versteckten Bezug zum [[Neuheidentum]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thomas Torsten&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Braunschweig, Berlin, Hamburg: Westermann 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich sehe dich in tausend Bildern. Die Geschichte eines Sommers.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Braunschweig: Westermann 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das weite Land.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Braunschweig, Berlin, Hamburg: Westermann 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Wassern. Chronik einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Braunschweig, Berlin, Hamburg: Westermann 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzgeschichten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimat. Fünf Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; München: Kulturpolitischer Verlag 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschen der Küste. 8 Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh: [[Bertelsmann]] 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theaterstücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erde. Schauspiel in vier Akten und einem Vorspiel.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Der junge Bühnenvertrieb/Ralf Steyer Verlag 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg ins Eis. Schauspiel in vier Akten.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Der junge Bühnenvertrieb/Ralf Steyer Verlag 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter spielt mit dem Feuer. Lustspiel in 6 Bildern&amp;#039;&amp;#039;. In Zusammenarbeit mit [[Erich Ebermayer]]. Leipzig: Der junge Bühnenvertrieb/Ralf Steyer Verlag 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Heele-Krist. Ein Bernburger Spiel.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Der junge Bühnenvertrieb/Ralf Steyer Verlag 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uns rief die Not. Schauspiel in vier Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Der junge Bühnenvertrieb/Ralf Steyer Verlag 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturm auf Lehst. Schauspiel in vier Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Der junge Bühnenvertrieb/Ralf Steyer Verlag 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erziehung zur Ehe. Komödie in vier Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Der junge Bühnenvertrieb/Ralf Steyer Verlag 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Opfer. Schauspiel in 4 Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Der junge Bühnenvertrieb/Ralf Steyer Verlag 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christiane Caemmerer: &amp;#039;&amp;#039;Einfach nur einer von denen. Der nationalsozialistische Autor Rudolf Ahlers&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dichtung im Dritten Reich? Zur Literatur in Deutschland 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Christiane Caemmerer und Walter Delabar. Opladen: Westdeutscher Verlag 1996. S. 177–192. ISBN 3-531-12738-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133108899}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|314753524}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PER|ahlers,+rudolf}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1847779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133108899|LCCN=n/2007/12666|VIAF=204815566}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ahlers, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politischer Leiter der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutscher Nationalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahlers, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ahlers, Rudolf Ernst Albert Hans (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erichsohn</name></author>
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