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	<title>Rudolf-Ernst Heiland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:33:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf-Ernst_Heiland&amp;diff=147172&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-07-29T07:13:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf-Ernst Heiland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1910]] in [[Hohndorf]]; † [[6. Mai]] [[1965]] in [[Marl]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD]], [[Linke Opposition der KPD|LO]]), [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und 1948–1949 Mitglied des [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rates]]. In der Öffentlichkeit war er als Rudi Heiland bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.marl.de/fileadmin/dokumente/Lokalpolitik/marlerB-ue-rgermeister-v.pdf Gemeindevorsteher &amp;amp; Bürgermeister in Marl 1919 - heute], Seite 7, abgerufen am 29. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Heiland kam 1912 mit seinen Eltern nach Marl, wo sein Vater Arbeit gefunden hatte. Von 1925 an arbeitete er als Hilfsmonteur beim örtlichen [[Elektrizitätswerk]], bis er 1933 aus politischen Gründen entlassen wurde. 1936 verhafteten ihn die [[Nationalsozialisten]] zusammen mit Walter Wenthe wegen angeblichen [[Hochverrat]]s und verurteilten ihn zu einer zweieinhalbjährigen [[Zuchthaus]]strafe. Nach der Haftentlassung 1939 arbeitete Heiland zunächst als Angestellter in Ostdeutschland, wurde dann im Zweiten Weltkrieg als Hilfsarbeiter dienstverpflichtet, zuletzt in [[Danzig]]. Mit Kriegsende kehrte er nach Marl zurück und machte sich als Kaufmann selbständig. Er war als [[Bürgermeister]] Aufsichtsratsmitglied der städtischen „Neuen Marler Baugesellschaft“ und seit 1953 auch Mitglied im Aufsichtsrat der [[Zeche Auguste Victoria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Heiland gehörte seit 1924 der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] und 1928 der SPD an. 1931 schloss er sich der neu gegründeten SAPD an, wechselte 1932 zur [[Trotzkismus|trotzkistischen]] LO und war im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] in der aus dieser hervorgegangenen [[Internationale Kommunisten Deutschlands (1933)|IKD]] aktiv. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er wieder der SPD bei, wurde deren Ortsvorsitzender in Marl und gehörte auch dem Vorstand des Parteibezirks westliches Westfalen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Berens: &amp;#039;&amp;#039;Trotzkisten gegen Hitler&amp;#039;&amp;#039;. Köln 2007, S. 199 &amp;amp; S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Heiland gehörte dem Rat der Stadt Marl seit 1945 und dem Kreistag des [[Kreis Recklinghausen|Kreises Recklinghausen]] seit 1946 an. Von 1947 bis 1949 war er [[MdL|Landtagsabgeordneter]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiland war 1948/49 Mitglied des [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rates]]. Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] seit dessen erster [[Bundestagswahl 1949|Wahl 1949]] bis zu seinem Tode 1965 an. Er wurde von Bundestagspräsident [[Erich Köhler]] am 22. März 1950 wegen unparlamentarischen Verhaltens für acht Sitzungstage ausgeschlossen, nachdem er gemeinsam mit [[Herbert Wehner]] und einigen anderen SPD-Abgeordneten den rechtsextremen und zuvor ebenfalls ausgeschlossenen Abgeordneten [[Wolfgang Hedler]] aus dem Ruheraum für Abgeordnete vertrieben hatte, wobei Hedler eine Treppe heruntergefallen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Frei: &amp;#039;&amp;#039;Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., München 1997, S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heiland zog stets über die nordrhein-westfälische [[Landesliste]] seiner Partei ins Parlament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 brachte Heiland, damals auch Bürgermeister von Marl, einen Brief des NRW-Kultusministers [[Werner Schütz]] an die Marler CDU in seinen Besitz. Heiland öffnete den Brief und kopierte den Inhalt. Der Verstoß gegen das Briefgeheimnis wurde bekannt. Zu seiner Verteidigung äußerte er lapidar: „Das lassen Sie mal meine Sorge sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel vom 17. Januar 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Heiland war von 1946 bis zu seinem Tode Bürgermeister der Stadt Marl. In dieser Funktion hat er die Stadt in den Zeiten des Wirtschaftswunders und des Zusammenwachsens der Ortsteile geprägt. Die sprudelnden Einnahmen der Gewerbesteuer, insbesondere der [[Chemiepark Marl|Chemischen Werke Hüls]], erlaubten eine ehrgeizige und aufwendige Stadtplanung. Er schuf die neue Stadtmitte mit dem [[Rathaus Marl|Rathaus]] (Architekten [[Johannes Hendrik van den Broek|van den Broek]] und [[Jacob Bakema|Bakema]], Bauzeit 1960–67), wagte neue Konzepte im Wohnungsbau (Hügelhäuser) und beauftragte den Architekten [[Hans Scharoun]], der mit der [[Berliner Philharmonie]] Weltruf erlangt hatte, mit dem Bau einer Grundschule an der Westfalenstraße mit innovativem Konzept (1964–70), heute denkmalgerecht saniert als [[Scharounschule Marl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde er Vizepräsident des [[Deutscher Gemeindetag|Deutschen Gemeindetages]], nachdem er zuvor bereits dem Vorstand des Gemeindetages Westfalen angehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00439}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lokalkompass.de/marl/c-politik/eklat-im-stadtrat-um-marls-ehemaligen-buergermeister-rudi-heiland_a402522 Eklat im Stadtrat um Marls ehemaligen Bürgermeister Rudi Heiland - Marl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Friedrich Wilhelm Willeke]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Ernst Immel]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Marl#Bürgermeister|Bürgermeister von Marl]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1946]] – [[1965]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1028193572|VIAF=287061878}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiland, RudolfErnst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Rates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Marl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heiland, Rudolf-Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heiland, Ernst Rudolf; Heiland, Rudi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, SAPD, LO), MdL, MdB und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohndorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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