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	<title>Rudolec - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolec&amp;diff=1592953&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde im Okres Žďár nad Sázavou. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Rudolec (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Rudolec&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Rudolec CoA.jpg|111px|Wappen von Rudolec]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Kraj Vysočina&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Žďár nad Sázavou&lt;br /&gt;
| Fläche             = 938&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/596671/Rudolec&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 617&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 596671&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 592 13&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = J&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Stáj]] – [[Bohdalov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Dana Pavlasová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Rudolec 47&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 592 14 Nové Veselí&lt;br /&gt;
| Website            = www.obec-rudolec.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/29/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/50/23/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1946 &amp;#039;&amp;#039;Německý Rudolec&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Rudoletz&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Rudoltz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rudolfs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Teitsch Rudoletz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Teutsch Rudoletz&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hosák&amp;quot;&amp;gt;L. Hosák, R. Šrámek, Místní jména na Moravě a ve Slezsku I, Academia, Praha 1970, II, Academia, Praha 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt acht Kilometer östlich von [[Polná]] und gehört zum [[Okres Žďár nad Sázavou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das mährische Dorf Rudolec befindet sich in den [[Arnolecké hory]], einem Teil der [[Böhmisch-Mährische Höhe|Böhmisch-Mährischen Höhe]] im Quellgebiet des [[Bohdalovský potok]]. Westlich des Ortes führte die historische Landesgrenze zu [[Böhmen]] entlang. Im Norden erhebt sich der Blažkov (693 m), südöstlich die Křivá (661 m) und im Süden der Sádek (698 m). Gegen Osten erstreckt sich ein Teichgebiet bis Bohdalov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Sirákov]] im Norden, [[Újezd u Žďáru nad Sázavou|Újezd]] im Nordosten, [[Bohdalov]] im Osten, Starý Telečkov und [[Chroustov (Bohdalov)|Chroustov]] im Südosten, [[Arnolec]] im Süden, [[Stáj]] im Südwesten, Janovice und Milov im Westen sowie Samotín, Skrýšov und [[Poděšín]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Rudolec lag in den Wäldern an der Grenze der Besitzungen des [[Přibyslav von Křižanov]] und des [[Kloster Třebíč|Klosters Třebíč]]. Die Besiedlung der Gegend und die Gründung von Rudolec erfolgte zu Beginn des 14. Jahrhunderts durch die zum Kloster gehörige Propstei [[Měřín]]. Als Lehnsmänner des Klosters kolonisierten die [[Vladike]]n von Schabart das Gebiet. Ihr Wirken ist seit 1363 schriftlich belegt. Die Schabart lösten sich bald aus der Abhängigkeit vom Kloster los und erweiterten ihren Besitz durch Ankauf umliegender Herrschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Rudolze&amp;#039;&amp;#039; erfolgte erst 1420, als Nikolaus Schabart von Rudolze seiner Frau Anna von [[Dohna (Adelsgeschlecht)|Donin]] die Einnahmen aus dem Dorf zuschreiben ließ. Der Ortsname leitet sich vom deutschen Namen [[Rudolf]] ab. Im Sinne von Rudoltz (Rudolfs), Dorf im Besitz des Rudolf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hosák&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1480 ist die Existenz einer Feste und einer herrschaftlichen Mühle in Rudolze nachweisbar. Im Jahre 1552 bestand eine Brauerei und seit 1588 gehörte zum Hof Rudolze auch ein Baumgarten und ein Hopfengarten. Anna von Rudolze überließ ihren Söhnen Beneš, Ctibor und Diviš am 25. Februar 1510 das Waldstück zwischen Rudoletz und Bohdalov. Später erwarb Beneš Krčma von Koněpas den Besitz. Bei ihm kauften sich die Dörfer Rudoletz, Chroustov, [[Kyjov u Černé|Kyjov]] und [[Arnolec]] für 50 [[Meißnischer Gulden|meißnische Gulden]] vom [[Heimfall]] frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1553 erwarb der Pardubitzer Kreishauptmann Wenzel [[Chroustov (Bohdalov)|Chraustenský von Malowar]] (tschech. &amp;#039;&amp;#039;Chroustenský z Malovař&amp;#039;&amp;#039;) die Herrschaft &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Rudoletz&amp;#039;&amp;#039; und kaufte noch [[Měřín|Wollein]], [[Meziříčko u Jihlavy|Mezeříčko]] und [[Jámy]] hinzu. Nach seinem Tode erfolgte eine Erbteilung zwischen seinen Söhnen Johann und Raphael. Letzterer erhielt [[Myslibořice]], Johann übernahm Deutsch Rudoletz, Wollein, Mezeříčko und Jámy. Seit 1566 wurden Grund- und Waisenbücher geführt. Im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] von 1616 sind für Deutsch Rudoletz neben dem Herrenhof und einer Metzgerei 33 Wirtschaften aufgeführt. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wurden 1620 die Güter von Peter Raphael Chraustenský konfisziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1623 kaufte [[Rambold XIII. von Collalto]] die Herrschaft für 68.000 mährische Gulden. Die Grafen Collalto machten [[Černá|Czerna]] zu ihrem Sitz und schlossen die Herrschaft Deutsch Rudoletz an Czerna an. 1637 bestanden in Deutsch Rudoletz nur noch 16 Wirtschaften und 1679 wurden nur noch neun bewirtschaftet. Zwischen 1740 und 1742 wurde das Dorf wiederum von Kriegsvolk geplündert.&lt;br /&gt;
Die zu einem Familienfideikommiss vereinigten Herrschaften Deutsch Rudoletz, Czerna und [[Brtnice|Pirnitz]] fielen im 18. Jahrhundert einer jüngeren Linie des Hauses zu. Diese hielt den Besitz bis zur Enteignung im Jahre 1945. 1725 ließ die Herrschaft nordöstlich des Blažkov unweit der Landesgrenze am Wegekreuz von Sirákov nach Újezd und von Rudolec nach [[Matějov]] ein Gasthaus errichten, das bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bestand. Im Jahre 1752 bestanden in Deutsch Rudoletz 13 Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften bildete Německý Rudolec / Deutsch Rudoletz ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Nové Město na Moravě|Neustadtl]]. Insgesamt hatte die Gemeinde zu dieser Zeit eine Fläche von 415,48 Hektar Feldern. Pächter des Schlossgutes war zunächst die Familie Fischer und danach Karl Zámeček auf Pánov bei [[Štoky|Stecken]]. 1907 entstand die Verbindungsstraße nach Janovice. Im Zuge der Bodenreform wurde der Großgrundbesitz 1923 parzelliert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Grafen Collalto enteignet. Im Jahre 1949 erfolgte die Zuordnung zum [[Okres Žďár nad Sázavou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Rudolec sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zámek Český Rudolec 2007 celkově.jpg|mini|Schloss Český Rudolec]]&lt;br /&gt;
* Schloss Rudolec, in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ließ sich Johann Raphael Chraustenský von Malowar anstelle der [[Veste]] ein Renaissanceschloss mit Turm und Annenkapelle errichten. Unter den Grafen Collalto wurden 1725 Ausbesserungen und 1734–1735 größere Umbauten vorgenommen. Im 19. Jahrhundert entstand ein [[Englischer Landschaftsgarten|Englischer Park]]. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und dem [[Februarumsturz]] 1948 wurden die Fürsten [[Collalto]] enteignet. In den 1980er Jahren erfolgten weitere Umbauten, wobei die Schlosskapelle beseitigt wurde. Zuletzt diente das Schloss als [[Rehabilitation]]szentrum. Derzeit ist es ungenutzt und unzugänglich.&lt;br /&gt;
* [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] mit dem [[Patrozinium]] der [[Anna (Heilige)|hl. Anna]], 1994 fertiggestellt und geweiht&lt;br /&gt;
* Kapelle des böhmischen Landesheiligen [[Johannes Nepomuk]] an einem Aussichtsplatz an der Straße nach [[Stáj]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hrady.cz/index.php?OID=2614 Schloss Rudolec]&lt;br /&gt;
* [http://www.noveveseli.cz/zpravodaj/2007/2007-04.pdf Geschichte von Rudolec] S. 8 (PDF; 789 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Žďár nad Sázavou}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1420]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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