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	<title>Rudi Strobel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:18:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudi_Strobel&amp;diff=1877706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: kein Militär...</title>
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		<updated>2026-01-14T15:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kein Militär...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudi Strobel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1928]] in Altenhain; † [[22. April]] [[2016]]) war ein hauptamtlicher Mitarbeiter des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er war Leiter der Abteilung M (Postkontrolle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der in Altenhain als Sohn eines Arbeiters geborene Strobel besuchte zunächst die [[Volksschule]]. 1943 begann er eine kaufmännische Lehre, konnte diese jedoch nicht beenden, da er 1944 zum [[Reichsarbeitsdienst]] (RAD) eingezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] trat er 1945 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und war bis 1947 als Arbeiter tätig. 1947 wurde er [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]-Sekretär. Ein Jahr später fand er eine Anstellung bei der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] (VP) und war dort zunächst bei der [[Deutsche Grenzpolizei|Grenzpolizei]], dann bei der Bereitschaftspolizei tätig. 1950 wurde er Mitarbeiter der [[Hauptverwaltung Ausbildung]] des [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministeriums des Innern der DDR]] (MdI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strobel wechselte 1951 zum MfS. Dort war er operativer Mitarbeiter der Hauptabteilung (HA) I (VP-Bereitschaften) sowie technischer Mitarbeiter in der [[Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit|Schule des MfS]] in [[Potsdam-Eiche]]. 1954 versetzte man ihn zur HA II (Spionageabwehr), wo er 1959 Abteilungsleiter wurde. Zwischen 1962 und 1965 war er zudem Leiter der Operativgruppe Moskau des MfS, ehe er 1965 die Leitung der Abteilung M (Postkontrolle) übernahm. Als solcher war er verantwortlich für die Kontrolle und Auswertung von internationalen und nationalen Postsendungen sowie für die Verhinderung des Verbreitens von Materialien mit „staatsfeindlichem Inhalt“. Im Oktober 1974 erließ Strobel die &amp;#039;&amp;#039;Richtlinie über die Bearbeitung von Briefsendungen mit Zahlungsmitteln, Postwertzeichen und anderen Devisen im grenzüberschreitenden Postverkehr&amp;#039;&amp;#039;, welche die Entnahme von Geldbeträgen über 20 DM festschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Roland Schißau: &amp;#039;&amp;#039;Strafverfahren wegen MfS-Unrechts - Sie Strafprozesse bundesdeutscher Gerichte gegen ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2006, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; An Wertgegenständen aus geöffneten Paketen soll er sich auch selbst bereichert haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Der Spiegel]] 8/1990: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507390.html Schild und Schwert der Partei]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Fernstudium an der [[Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit]] schloss er als [[Diplom-Jurist]] mit einer Gemeinschaftsarbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der operativ-technischen Arbeit der Linie -M- zur Verhinderung des Verbreitens von Materialien, die der [[Politisch-ideologische Diversion|politisch-ideologischen Diversion]] des Gegners dienen, durch Mißbrauch des internationalen und DDR-inneren Postverkehrs unter den Bedingungen der neuen politisch-operativen Lage&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Günter Förster ([[BStU]]): [https://www.bundesarchiv.de/publikationen/publikation/bibliographie-der-diplomarbeiten-und-abschlussarbeiten-an-der-hochschule-des-mfs/ &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie der Diplomarbeiten und Abschlußarbeiten an der Hochschule des MfS&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1998.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Februar 1985 wurde Strobel zum Generalmajor ernannt und erhielt 1988 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold. Am 9. November 1989 ließ Strobel die Postkontrolle einstellen, da für die „politisch-operative Arbeit […] eine eindeutige gesetzliche Regelung [fehle]“ und gab stattdessen die Anweisung, Räume in den Postdienststellen „unverzüglich so zu räumen, daß nichts auf Charakter und Umfang der Tätigkeit der Abteilungen&amp;amp;nbsp;M hinweist“ um die „[[Dekonspiration]]“ der Tätigkeiten der Abteilung&amp;amp;nbsp;M zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Stasi-Mediathek des [[BStU]]: [https://www.stasi-mediathek.de/medien/weitere-verfahrensweise-innerhalb-der-abteilung-m-des-mfs/blatt/59/ Thesen für Dienstkonferenz des Leiters der Abteilung M des MfS], BStU, MfS, Abt. M, Nr. 1026, Bl. 59–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] wurde Strobel im Dezember 1989 von seiner Funktion entbunden und schließlich im Januar 1990 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurde gegen Strobel Anklage wegen [[Unterschlagung (Deutschland)|Unterschlagung]] erhoben. Ein entsprechendes Urteil des [[Landgericht Magdeburg|Landgerichts Magdeburg]] wurde jedoch vom [[Landgericht Berlin]] aufgehoben, da nicht nachgewiesen werden konnte, dass Strobel sich persönlich bereichert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Berliner Zeitung]] vom 6. Februar 1995: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/berliner-bundesrichter-wollen-kollegenurteil-aufheben-waren-postdiebstaehle-der-stasi-strafbar-oder-nicht-,10810590,8910776.html Waren Postdiebstähle der Stasi strafbar oder nicht?]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuständigen Richter urteilten, dass das Zuführen von Wertgegenständen aus Postsendungen in den Staatshaushalt der DDR den Strafbestand der Unterschlagung nicht erfülle.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Klaus Marxen/Gerhard Werle: &amp;#039;&amp;#039;Strafjustiz und DDR-Unrecht: Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6: MfS-Straftaten, Berlin 2006, S. 87–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strobel war Mitglied des Vereins [[Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung|Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.&amp;amp;nbsp;V.]] und lebte zuletzt in [[Berlin]]. Er starb im Alter von 87 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grh-ev.org/fileadmin/user_upload/GRH/Mitteilungen/ZTG_05-16.pdf Ehrendes Gedenken in &amp;#039;&amp;#039;grh-Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5/2016] (abgerufen am 30. Juni 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudi Strobel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 70.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=rudi-strobel|lemma=Strobel, Rudi|autor=Jens Gieseke|band=2|idNum=3457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strobel, Rudi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Geburts- oder Sterbeort unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strobel, Rudi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher hauptamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, Leiter der Abteilung M&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Altenhain&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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