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	<title>Rudi Stephan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:15:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudi_Stephan&amp;diff=244220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-12-14T18:23:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudi Stephan, 1930.jpg|mini|hochkant|Rudi Stephan]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf „Rudi“ Stephan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1887]] in [[Worms]]; † [[29. September]] [[1915]] bei [[Ternopil|Tarnopol]], [[Galizien]], [[Österreich-Ungarn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:München-Schwanthalerhöhe Schwanthalerstraße 106 454.jpg|mini|Gedenktafel für Rudi Stephan am Haus [[Schwanthalerstraße 106 (München)|Schwanthalerstraße 106]] in München]]&lt;br /&gt;
Stephan galt als eine der großen Komponistenhoffnungen seiner Generation. Er wuchs in Worms als Sohn einer gutsituierten [[Jurist]]enfamilie auf, sein Vater war der Jurist und Politiker [[Karl Stephan (Politiker)|Karl Stephan]]. Sein Großvater stammt aus dem [[Rheinhessen|rheinhessischen]] [[Dittelsheim-Heßloch|Heßloch]]. Er studierte [[Komposition (Musik)|Komposition]] bei [[Bernhard Sekles]] an [[Dr. Hoch’s Konservatorium]] in Frankfurt a. M. und bei [[Rudolf Louis]] in [[München]]. Rudi Stephan lebte bis 1914 in München, wo er 1911 erste Kompositionen vorstellte. Er fiel im Alter von 28 Jahren im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bei [[Welykyj Chodatschkiw]] (pol. Chodaczków Wielki)&amp;lt;ref&amp;gt;Über seine Todesumstände gibt es widersprüchliche Angaben: Er starb als Beobachter durch Scharfschützenbeschuss oder er verließ in einem Anfall von Wahn die Deckung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, westlich von [[Tarnopol]].&amp;lt;ref&amp;gt;Unteroffizier, Reserve-Infanterie-Regiment 222, 2. Kompagnie; Preußische Verlustliste Nr. 360 vom 22. Oktober 1915, S.&amp;amp;nbsp;9529/[http://java.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search/show/3093875 Deutsche Verlustliste].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Adlerapotheke Worms - Gedenktafel Rudi Stephan.jpg|mini|Gedenktafel für Rudi Stephan an seinem Geburtshaus, der heutigen [[Adlerapotheke (Worms)|Adlerapotheke]] in Worms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines frühen Todes konnte er nur wenige Werke vollenden. Er wurde aber schon zu Lebzeiten als einer der talentiertesten deutschen Komponisten seiner Generation angesehen. Bei einem Konzert in der [[Kaim-Saal|Münchener Tonhalle]], das durch einen umfangreichen finanziellen Zuschuss seines Vaters ermöglicht wurde, machte er am 16. Januar 1911 zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Im Jahre 1915 erschien sein bedeutendstes und größtes Werk, die [[Oper]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die ersten Menschen (Oper)|Die ersten Menschen]]&amp;#039;&amp;#039;. Stephan war zu dieser Zeit bereits ein anerkannter Komponist, dessen Werke im [[Schott-Verlag]] verlegt wurden. Seine Musik steht auf der Schwelle zwischen [[Spätromantik]] und [[Moderne]] und bezieht sowohl [[Tonale Musik|tonale]] Tradition ([[Richard Wagner]]) als auch [[Impressionismus (Musik)|impressionistische]] Klänge und [[Freie Tonalität|freitonale]] Entwicklungen, wie sie beim frühen [[Arnold Schönberg|Schönberg]] zu finden sind, mit ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Landeshauptstadt München, Kulturreferat | Titel=KulturGeschichtsPfad8 | Ort=München | Jahr=2014 | Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von seinem Schaffen ist nur erhalten, was der Musikverlag Schott im Druck herausgegeben hat; sein Nachlass wurde nach einem Bombenangriff auf Worms im Februar 1945 ein Raub der Flammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudi Stephan hat zur Stilwende, die um 1910 in der Musik eintrat, einen wichtigen Beitrag geleistet – nicht in feingeschliffener, gebändigter Form, sondern revolutionär: heterogen, urwüchsig, genialisch. Seine Musik suchte nicht philosophische oder andere außermusikalische Bedeutung, noch strebte sie [[Programmmusik|programmatische]] Wirkung an; sie zielte auf Spannung, Ausdruck, Farbe, auf Musik an sich – daher auch die „neutralen“ Bezeichnungen seiner Werke: „Musik für …“. Sie lässt zwar viele Einflüsse erkennen und einige von ihnen sehr unmittelbar, aber [[Epigone|epigonal]] ist sie darum keineswegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Orchesterwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; (erste) Musik für Orchester&amp;#039;&amp;#039; (1910)&amp;lt;ref&amp;gt;Wurde im März 2005 vom Melbourne Symphony Orchestra zum ersten Mal auf CD eingespielt und in einem Konzert am 18. Mai 2009 in der Philharmonie in Berlin vom Deutschen Symphonieorchester unter Ingo Metzmacher aufgeführt, zur Werkentstehung siehe auch {{Webarchiv|url=http://www.musikmph.de/musical_scores/prefaces/S-Z/stephan_erste.html |wayback=20060923092511 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-11 01:37:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik für Orchester&amp;#039;&amp;#039; (1912)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik für Geige und Orchester&amp;#039;&amp;#039; (1911, rev. 1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klavier- und Kammermusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für Harmonium&amp;#039;&amp;#039; (August 1907)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Groteske für Geige und Klavier&amp;#039;&amp;#039; (1911)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik für sieben Saiteninstrumente&amp;#039;&amp;#039; (1911)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oper ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die ersten Menschen (Oper)|Die ersten Menschen]]&amp;#039;&amp;#039;. Oper in zwei Aufzügen nach dem gleichnamigen „erotischen Mysterium“ von [[Otto Borngräber]] (1914; Uraufführung [[postum]] 1. Juli 1920 in Frankfurt am Main; Dirigent: [[Ludwig Rottenberg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Singstimme und Orchester ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebeszauber&amp;#039;&amp;#039;. [[Ballade (Gedicht)|Ballade]] für Bariton und Orchester nach [[Friedrich Hebbel]] (1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lieder ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldstille&amp;#039;&amp;#039; (1905)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldnachmittag&amp;#039;&amp;#039; (1906)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf den Tod einer jungen Frau&amp;#039;&amp;#039; (1906)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitternacht&amp;#039;&amp;#039; (1907)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Memento vivere&amp;#039;&amp;#039; (1907)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Up de eensame Hallig für tiefe Singstimme und Klavier&amp;#039;&amp;#039; (1914)&lt;br /&gt;
* Zwei ernste Gesänge für Bariton und Klavier:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Am Abend&amp;#039;&amp;#039; (1914)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Memento vivere&amp;#039;&amp;#039; (1913; frühere Fassung s.&amp;amp;nbsp;o.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;6 Gedichte für Singstimme und Klavier aus dem Liederzyklus „Ich will dir singen ein Hohelied“&amp;#039;&amp;#039;. (1913–1914, hrsg. 1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;7 Lieder für Singstimme und Klavier&amp;#039;&amp;#039; (1913–1914, hrsg. 1936)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Um die Erinnerung an Rudi Stephan wach zu halten, wurde das „Altsprachliche Gymnasium“, auf dem er zur Schule ging, in „[[Rudi-Stephan-Gymnasium]]“ umbenannt. Heute befindet sich in dem von Stephan besuchten Schulgebäude die [[Ernst-Ludwig-Schule (Worms)|Ernst-Ludwig-Schule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= Jörg Koch | Titel= Worms vor hundert Jahren | Auflage= | Verlag= [[Sutton Verlag|Sutton]] | Ort=[[Erfurt]] | Jahr=2012 | ISBN=978-3-95400-020-3 | Seiten=93 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die westlich der Innenstadt gelegene &amp;#039;&amp;#039;Ulmenstraße&amp;#039;&amp;#039; wurde Stephan zu Ehren in „Rudi-Stephan-Allee“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Koch: &amp;#039;&amp;#039;111 Wormser Straßen von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;. Worms Verlag, Worms, 2020. ISBN 978-3-947884-24-7, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Juliane Brand: &amp;#039;&amp;#039;Rudi Stephan&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Komponisten in Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Band 2). Schneider, Tutzing 1983, ISBN 3-7952-0386-4.&lt;br /&gt;
* Hartwig Lehr: &amp;#039;&amp;#039;„Musik für ...“ Untersuchungen zum Werk Rudi Stephans&amp;#039;&amp;#039;. Kuhn, Berlin 1996, ISBN 3-928864-47-5.&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Hartwig Lehr|Lemma=Stephan, Rudi|Band=P15|SpalteVon=|SpalteBis=|ID=mgg12410}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|259|259|Stephan, Rudi|Hartwig Lehr|118753517}}&lt;br /&gt;
* Alfred Machner: &amp;#039;&amp;#039;Rudi Stephans Werk&amp;#039;&amp;#039;. Diss.Phil. Breslau 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118753517|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118753517}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|s1828}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Willaschek: [https://funkstunde.com/?cat=21 &amp;#039;&amp;#039;Neues schaffen aus Nichts. Leben und Werk Rudi Stephans.&amp;#039;&amp;#039;] funkstunde.com&lt;br /&gt;
* [http://www.nmz.de/artikel/in-meinem-kopf-ist-noch-so-viel-schoenes Artikel über Rudi Stephan von Antonia Bruns]&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Stephan/lebenslauf_1.html Lebenslauf] und [https://www.klassika.info/Komponisten/Stephan/wv_abc.html Werkeverzeichnis] auf &amp;#039;&amp;#039;Klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118753517|titel=Stephan, Rudolf|datum=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118753517|LCCN=n84011573|VIAF=27253285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stephan, Rudi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Worms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stephan, Rudi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stephan, Rudolf (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worms]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Ternopil|Tarnopol]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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