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	<title>Rudi Opitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:40:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudi_Opitz&amp;diff=1349867&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-04-12T06:13:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für weitere Personen siehe [[Rudolf Opitz]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig Südfriedhof Grabstein Rudolf (Rudi) Opitz.JPG|mini|Grabstein Rudolf (Rudi) Opitz’ auf dem Leipziger Südfriedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Franz Opitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudi Opitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1908]] in [[Leipzig]]; † [[7. August]] [[1939]] im [[KZ Buchenwald]]), war ein deutscher [[Fotografie|Fotograf]] und [[Chemigraf]], [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Gegner]] und Opfer des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Rudolf Opitz wurde 1908 als Kind eines Betriebsassistenten geboren und wuchs in der schwierigen Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und den folgenden Unruhen im Leipziger Norden auf. Nach Abschluss der Volksschule erlernte er bei der Firma Körner und Sohn den Beruf des [[Reprofotografie|Reproduktionsfotografen]] und [[Chemigraf]]en. Ab 1923 war er Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistischen Jugendverbands]]. Nach der Ausbildung erhielt er eine Arbeitsstelle in [[Niedersedlitz]] bei Dresden und anschließend in [[Düsseldorf]]. Nach seiner Hochzeit und der Rückkehr nach Leipzig wurde er 1929 arbeitslos. 1931 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und wurde Mitglied der Stadtleitung der Partei. Ab 1933 engagierte er sich aktiv gegen die machthabenden Nationalsozialisten. Kurzfristig war er beim [[Junkers Flugzeugwerk]] in [[Köthen]] angestellt. Vor seiner Inhaftierung lebte er wieder in Leipzig-[[Gohlis (Leipzig)|Gohlis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot;&amp;gt;Dieter Kürschner, Mona Hohler: [http://www.stolpersteine-leipzig.de/index.php?id=203 Rudi Opitz], Stolpersteine Leipzig.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhaftung und Gefangenschaft ==&lt;br /&gt;
Am 23. August 1935 wurde er wegen „&amp;#039;&amp;#039;Vorbereiten eines hochverräterischen Unternehmens&amp;#039;&amp;#039;“ verhaftet. Nach 17 Monaten Untersuchungshaft wurde er zu zwei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, von denen er die fehlenden drei Monate im [[Zuchthaus Zwickau]] absaß. Anschließend wurde er in das neu erbaute [[Konzentrationslager Buchenwald]] überstellt, wo er die Häftlingsnummer 2317, später die 2712 erhielt. Er arbeitete zunächst im Kommando Bücherei/Buchbinderei, anschließend im Fotolabor der SS. Er nutzte seine Position, um heimlich Negative von Gräueltaten der SS durch entlassene Häftlinge an die Öffentlichkeit zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rudolf Opitz erfuhr, dass seine Entlassung kurz bevorstehe, versuchte er weitere Aufnahmen aus dem Lager zu schmuggeln. Am 29. Juni 1939 wurde jedoch ein Negativ einer Exekution bei ihm gefunden, worauf er in den Arrestzellenbau eingewiesen wurde und unter strengen Arrest kam. Nach drei Tagen Arrest Stehen in der dunklen Zelle wurde normaler Arrest angeordnet. Am 7. August 1939 wurde er vom Arrestzellenbauaufseher [[Martin Sommer (SS-Mitglied)|Martin Sommer]] erschlagen, nachdem er drei Tage an eine Dampfheizung gekettet worden war. In den Akten wurde der Mord mit &amp;#039;&amp;#039;„Freitod durch Erhängen“&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken an Rudolf Opitz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Opitz, Rudolf (Leipzig).jpg|120px|rechts|Stolperstein für Rudolf Opitz, Coppistraße 65 (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
In der DDR wurde Rudi Opitz als Antifaschist und Widerstandskämpfer geehrt:&lt;br /&gt;
* Rudi-Opitz-Straße in Leipzig-Gohlis, eingeweiht 1945 (zuvor Fabricestraße)&lt;br /&gt;
* Gedenkstein in Gohlis, eingeweiht 1950&lt;br /&gt;
* Der Straßenbahnhof Gohlis II (Landsberger Straße) hieß ab 1950 „Jugendbahnhof Rudi Opitz“&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Mitdank, Peter Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jugendzug für den Messeverkehr.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Straßenbahn Magazin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rudi-Opitz-Oberschule (94. Polytechnischen Oberschule) in Leipzig-Grünau, eingeweiht 1985 (Name bis 1992)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leipzig-lexikon.de/reg/rm.htm#rudiopitzoberschule Leipzig-Lexikon, Eintrag Rudi-Opitz-Oberschule]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2009 wurde zum Gedenken an Rudi Opitz vor seinem letzten Wohnort in der Coppistraße 65 (Leipzig) ein [[Stolperstein]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.runde-ecke-leipzig.de/index.php?id=455 Newsletter des &amp;#039;&amp;#039;Bürgerkomitee Leipzig e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; April 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof Leipzig]], wurde auf dem Weg zum Krematorium ebenfalls ein Gedenkstein mit dem Hinweis „ermordet“ gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Kürschner: &amp;#039;&amp;#039;Seine Fotos aus dem KZ entlarvten die Nazis&amp;#039;&amp;#039;. Leipziger Volkszeitung, 2008&lt;br /&gt;
* Konzentrationslager Buchenwald, Post Weimar/Thür.&lt;br /&gt;
* Totenbuch Buchenwald&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ist damit folgendes gemeint?&lt;br /&gt;
Volkhard Knigge und Bodo Ritscher (hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Totenbuch. Speziallager Buchenwald 1945–1950&amp;#039;&amp;#039;. Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora, Weimar 2003, ISBN 3-935598-08-4&lt;br /&gt;
weitere Quellen:&lt;br /&gt;
* Archiv der Gedenkstätte Buchenwald&lt;br /&gt;
* Bundesarchiv --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rudolf Opitz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leipzig-lexikon.de/reg/o.htm#opitzr Opitz, Rudolf.] In: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.gedenkplaetze.info/biografien/rudolf-opitz Kurzbiografie auf &amp;quot;gedenkplaetze.info&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141790121|VIAF=141478534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Opitz, Rudi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Leipzig ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Opitz, Rudi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Opitz, Rudolf Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fotograf und Chemigraf, Gegner und Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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