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	<title>Rudi Bach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:54:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudi_Bach&amp;diff=2434881&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie (als Regisseur) */</title>
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		<updated>2026-02-08T11:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie (als Regisseur)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudi Bach.jpg|miniatur|Rudi Bach auf einer Fotografie von [[Nicola Perscheid]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudi Bach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Idur Rivus&amp;#039;&amp;#039;; * [[20. Januar]] [[1886]] als &amp;#039;&amp;#039;Anton Bach&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg]]; † wahrscheinlich Mitte/Ende September [[1942]] im [[KZ Auschwitz]]) war ein deutscher [[Schauspieler]], [[Drehbuchautor]] und [[Filmregisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Versicherungsbeamten Otto Bach und seiner Frau Helene, geb. Wahle,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Staatsarchiv Hamburg]], &amp;#039;&amp;#039;Geburtsregister Standesamt Hamburg III&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 402/1886 ([https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/60503/images/43774_332%5E5%5E%5E9006-00410 online] auf &amp;#039;&amp;#039;[[Ancestry|Ancestry.com]]&amp;#039;&amp;#039;, kostenpflichtig).&amp;lt;/ref&amp;gt; besuchte die Volksschule und das Untergymnasium in [[Wien]]. Anschließend ging er nach eigener Aussage auf eine Malakademie und ein Konservatorium. Mit 17 Jahren begann er seine künstlerische Laufbahn als Schauspieler beim Schmierentheater. Später sah man ihn auch unter der Leitung von [[Josef Jarno]] am [[Theater in der Josefstadt]] und an [[Theater am Schiffbauerdamm|Montis Operettentheater]] in [[Berlin]], wo er als erster Komiker eine Anstellung fand. Am [[Theater des Westens]] setzte man ihn nicht nur erneut als Komiker ein, sondern ließ ihn bis 1922 auch Stücke inszenieren. Danach versuchte sich Bach am Kabarett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1912 kam Rudi Bach erstmals mit dem Film in Berührung und inszenierte in den knapp zehn folgenden Jahren nach eigenen Angaben 108 Lustspiele und 46 Dramen. Nebenbei trat er auch als Schauspieler vor die Kamera. Ein Großteil seiner Arbeiten waren Kurzfilme. So initiierte er beispielsweise zu Beginn seiner Karriere die beliebte Purzel-Lustspielreihe. Mit einer [[Hannover]]aner Produktion beendete Bach 1922 seine umfangreiche Leinwandkarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten emigrierte Rudi Bach, der jüdischer Herkunft war, zunächst in die Tschechoslowakei und dann nach Frankreich. Nach der deutschen Einnahme Frankreichs wurde er im [[Sammellager Drancy]] interniert und am 18. September 1942 in das [[KZ Auschwitz]] deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=de&amp;amp;itemId=3158053 |titel=Antonin Bach |titelerg=Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer |werk=[[Yad Vashem]] |abruf=2021-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ushmm.org/online/hsv/person_view.php?PersonId=5271330 |titel=Antonin Bach |werk=[[United States Holocaust Memorial Museum]] |abruf=2021-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den insgesamt 922 Deportierten wurden nur 31 Männer zur Zwangsarbeit selektiert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deportation.yadvashem.org/index.html?language=de&amp;amp;itemId=5092607 |titel=Transport 34 von Drancy nach Auschwitz am 18. 9. 1942 |werk=Yad Vashem |abruf=2021-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sodass der 56-jährige Bach aller Wahrscheinlichkeit nach kurz nach seiner Ankunft in Auschwitz ermordet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudi Bach, der gelegentlich auch unter dem Pseudonym Idur Rivus gearbeitet hat, gilt unter anderem als Entdecker von [[Lissy Arna]]. Ab 1910 war er mit Ludmilla Richter verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wiener Stadt- und Landesarchiv]], &amp;#039;&amp;#039;Trauungsbuch der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|Israelitischen Kultusgemeinde Wien]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 92/1910 (vgl. [https://www.genteam.at/index.php?option=com_gesamt&amp;amp;id=192618&amp;amp;limitstart=0&amp;amp;view=G53&amp;amp;tmpl=component&amp;amp;lang=de Eintrag] auf &amp;#039;&amp;#039;GenTeam&amp;#039;&amp;#039;, anmeldepflichtig).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (als Regisseur) ==&lt;br /&gt;
* 1912: Purzel &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;
* 1912: Purzel in der Sommerfrische&lt;br /&gt;
* 1912: Purzel als Tennisspieler&lt;br /&gt;
* 1912: Purzel als Schornsteinfeger&lt;br /&gt;
* 1912: Purzel als Radfahrer&lt;br /&gt;
* 1912: Purzel als Erbe&lt;br /&gt;
* 1913: Purzel als Ehemann&lt;br /&gt;
* 1918: Wenn die rote Heide blüht&lt;br /&gt;
* 1918: Schnurzel soll sich verloben&lt;br /&gt;
* 1919: Arme kleine Eva&lt;br /&gt;
* 1919: Sanatorium zum Amor (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1919: Lissys Flimmerkur&lt;br /&gt;
* 1919: Lissys Brautnacht&lt;br /&gt;
* 1919: Herrin ihrer Tat (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1919: Die Dienerschaft läßt bitten&lt;br /&gt;
* 1920: Wallys Pech&lt;br /&gt;
* 1920: Wallys Hauslehrer&lt;br /&gt;
* 1920: Wally, die Stütze&lt;br /&gt;
* 1920: Wallys Verlobung&lt;br /&gt;
* 1920: Wally, die Perle&lt;br /&gt;
* 1920: [[Tom Black, der Verbrecherfürst]] (4 Teile)&lt;br /&gt;
* 1920: Meernixe&lt;br /&gt;
* 1920: Ottchen macht alles&lt;br /&gt;
* 1920: Expreßheirat&lt;br /&gt;
* 1920: Das Gastmahl des Satans&lt;br /&gt;
* 1920: Das Geheimnis von Schloß Totenstein&lt;br /&gt;
* 1920: Die Gespenster-Wally&lt;br /&gt;
* 1921: Arme kleine Eva, 2. Teil&lt;br /&gt;
* 1921: Söhne der Hölle&lt;br /&gt;
* 1921: Der Held des Tages&lt;br /&gt;
* 1922: Die büßende Magdalena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (als Schauspieler) ==&lt;br /&gt;
* 1912: Purzel als Tennisspieler&lt;br /&gt;
* 1912: [[Die Papierspur]]&lt;br /&gt;
* 1918: Wenn die rote Heide blüht&lt;br /&gt;
* 1918: Tausend und eine Frau&lt;br /&gt;
* 1919: Sanatorium zum Amor&lt;br /&gt;
* 1919: Die Dienerschaft läßt bitten&lt;br /&gt;
* 1921: Schnurzel als Modell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmstern 1922&amp;#039;&amp;#039;. Hans Hermann Richter Verlag, Berlin-Wilmersdorf 1921/22, S. 10.&lt;br /&gt;
* Kurt Mühsam, Egon Jacobsohn: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Films&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Lichtbildbühne, Berlin 1926, S. 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{IMDb|nm0045622}}&lt;br /&gt;
*{{Filmportal|82475e5a1f6d4887bc17c02b6144d1f6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024667650|VIAF=252220973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bach, Rudi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bach, Rudi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bach, Anton (Geburtsname); Bach, Antonin; Rivus, Idur (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]], [[Deutsches Kaiserreich|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=unsicher: September 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]], [[Oświęcim|Auschwitz]], [[Provinz Oberschlesien]], [[NS-Staat|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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