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	<title>Ruckowitzschachten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:40:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Didionline: HC: −Kategorie:Lindberg; ±Kategorie:Geographie (Landkreis Regen)→Kategorie:Geographie (Lindberg)</title>
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		<updated>2020-12-24T23:34:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: −&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Lindberg&quot; title=&quot;Kategorie:Lindberg&quot;&gt;Kategorie:Lindberg&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Geographie_(Landkreis_Regen)&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Landkreis Regen)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Landkreis Regen)&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Lindberg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Lindberg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Lindberg)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Schachten1.jpg|mini|hochkant=1.3|Der Ruckowitzschachten]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruckowitzschachten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Ruckowitz-Schachten&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Langschachten&amp;#039;&amp;#039;, ist der größte [[Schachten]] im [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]]. Er liegt bei der Ortschaft [[Zwieslerwaldhaus]] in 1030 bis 1180 Metern Höhe am Nordwesthang des [[Rukowitzberg]]es im Erweiterungsgebiet des [[Nationalpark Bayerischer Wald|Nationalparks Bayerischer Wald]] im [[Landkreis Regen]]. Seine größte Ausdehnung ist etwa 800 Meter mal 300 Meter. Er ist der einzige Schachten, der ganz an einem Nordhang liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Forststraße wird der Schachten in einen kleineren südöstlichen und einen größeren nordwestlichen Teil getrennt. Der Mittelpunkt des nordwestlichen Teiles wird von einem [[Flachmoor]] mit einer nordwestlich anschließenden Quellflur gebildet. Dort wächst unter anderem das [[Berg-Greiskraut]], während im südöstlichen Abschnitt ein Bestand des [[Ungarischer Enzian|Ungarischen Enzians]] existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der ungewöhnliche Name, gelegentlich findet sich auch &amp;#039;&amp;#039;Rukowitzschachten&amp;#039;&amp;#039;, beruht laut Georg Priehäußer (1961) auf einer Fehlinterpretation durch mundartunkundliche Topographen. Demnach ist der Ursprung die Bezeichnung „Ruckawies“, was nichts anderes als Bergrückenwiese bedeutet. Am oberen Rand des Schachtens wurde im September 1975 der Naturforscher Priehäußer (1894–1974) durch die Aufstellung eines [[Totenbrett]]es geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachrichten über diesen Schachten gibt es schon aus dem Jahr 1613, er wurde aber vermutlich schon vorher genutzt, da böhmische Bauern seit etwa zwanzig Jahren dort Vieh auftrieben. Der Bauer Lorenz Ayden aus Klautzenbach bei [[Zwiesel]] trieb 1613 bayerische Waldstiere auf, womit auch der bayerische Anspruch auf dieses Gebiet demonstriert werden sollte. Am ersten Auftrieb waren noch zwei [[Lindberg]]er Bauern beteiligt. Eine Forstordnung von 1616 regelte die Waldweidenutzung gesetzlich. 1619 wurde der Schachten, damals &amp;#039;&amp;#039;Schachten am Hirschberg&amp;#039;&amp;#039; genannt, vergrößert. Ayden errichtete auch eine Hütte auf dem Schachten, die 1629 von Zwiesler Bürgern abgebrannt wurde, die damit ihren Anspruch auf einen eigenen Weidedistrikt demonstrierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1708 die Grenze für ein halbes Jahrhundert nach Süden verlegt wurde, mussten die Klautzenbacher sowohl an Bayern als auch an Böhmen Weidegebühren entrichten. 1831 hatte der Ruckowitzschachten eine Fläche von 30 Hektar. Um 1950 besaß der Schachten durch den hohen Bestand an alten Bäumen einen parkähnlichen Charakter. 1954 wurde er zusammen mit den Ruckowitzhängen unter Naturschutz gestellt. Die Beweidung endete im Jahr 1962. Im Herbst 1974 wurden 79 [[Gemeine Fichte|Fichte]]n, 52 [[Bergahorn]]e und 24 [[Rotbuche]]n gezählt. Damals war der Ruckowitzschachten 16,9 Hektar groß. Der malerischste Bergahorn, der häufig mit dem [[Großer Arber|Großen Arber]] im Hintergrund fotografiert wurde, brach 1980 zusammen, als in seinem morschen Inneren ein Brand entstand. Auf dem Schachten befinden sich noch zahlreiche, allerdings meist sehr überalterte ehemalige Weidebäume, die teilweise mit Baumschwämmen bedeckt sind. Auf eingezäunten Versuchsflächen wuchsen Jungbäume heran. 1984 hatte der Ruckowitzschachten eine Fläche von 22 Hektar. 1997 kam er mit der Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald zu diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2014 wird der Ruckowitzschachten probeweise wieder beweidet, da die Beweidung von der Nationalparkverwaltung als naturnäher angesehen wird als das zum Schachtenerhalt notwendige Ausschneiden der Sträucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Georg Priehäußer: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Waldstadt Zwiesel und des Zwieseler Winkels&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II, Heimat-Natur, Zwiesel&lt;br /&gt;
*Ingeborg Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Die Schachten des Bayerischen Waldes&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Morsak, Grafenau, 1975, ISBN 3-87553-058-6&lt;br /&gt;
*[[Walther Zeitler]], Konrad Jäger, Reinhold Weinberger: &amp;#039;&amp;#039;Perlen im Waldmeer. Schachten und Hochmoore im Bayerischen Wald&amp;#039;&amp;#039;, Neue Presse Verlags-GmbH, Passau, 2. Auflage 1995, ISBN 3-924484-65-1&lt;br /&gt;
*Alois Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Magerrasen im hinteren Bayerischen Wald&amp;#039;&amp;#039;, in: Hoppea, Denkschriften der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft, Bd. 44, Regensburg 1985, S. 85–177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.102308|EW=13.274317|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bayerischer Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lindberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmerwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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