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	<title>Rubricelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:30:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rubricelle&amp;diff=768647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w am 16. November 2024 um 21:15 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-16T21:15:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rubricelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Neulatein]]ische Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;rubrica&amp;#039;&amp;#039; = [[Rötel]], rote Farberde) bezeichnete man im 19. Jahrhundert das [[Gebetbuch]] der [[Katholizismus|Katholiken]], weil in diesem viele [[Buchstabe]]n rot gedruckt waren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Maria Hubertus Leibl 008.jpg|miniatur|„Die drei Frauen in der Kirche“, [[Wilhelm Leibl]], 1881]]&lt;br /&gt;
Durch diese Benennung von [[Protestantismus|protestantischer]] Seite her offenbarte diese jedoch ihre eigene Unkenntnis der althergebrachten [[Initiale]]n am Anfang eines Kapitels. In ihrer eigenen [[Buchdruck]]tradition war aus [[Calvinismus|calvinistischer]] Strenge heraus auf die farbige Gestaltung bewusst verzichtet worden. Allerdings hatte dieser leicht diffamierende Begriff auch einen wahren Kern: Mit Hinblick auf eine vorwiegend weibliche Leserschaft hatten die mehrheitlich süddeutschen Verlage auf die Gestaltung der als [[Erbauung]]sliteratur gedachten Werke besonderen Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die farbige Fassung, eine [[Farbprägung|Goldprägung]], [[Radierung]]en, Seiten mit [[Goldschnitt]], hochwertiger [[Bucheinband|Ledereinband]] und dergleichen mehr machten diese Form von „Gebetbüchlein“ zu kleinen Kostbarkeiten, die ihre Besitzer gerne vor dem [[Gottesdienst]] und in der Öffentlichkeit als [[Statussymbol]] präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Betrachter des ländlichen Alltagslebens während des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts, [[Wilhelm Leibl]], führt in seinem Gemälde „Die drei Frauen in der Kirche“&amp;lt;!-- höher auflösendes Exemplar sollte nachgereicht werden --&amp;gt; gleich drei Beispiele derartiger „Messgebetbüchlein“ an. In dem Betrachter nächstgelegenen Exemplar sind bei genauer Betrachtung die namensgebenden roten Buchstaben zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rubrik]]&lt;br /&gt;
* [[Rubrizierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lawrence A. Hoffman, Gerard Achten, [[Frieder Schulz]], Peter Constantin Bloth: &amp;#039;&amp;#039;Gebetbücher I. Judentum II. Mittelalter III. Reformations- und Neuzeit IV. Praktisch-theologisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; 12 (1984), S. 103–124.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbauungsliteratur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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