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	<title>Rubinstein-Taybi-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:02:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rubinstein-Taybi-Syndrom&amp;diff=531110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-05T18:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = Q87.2&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vorwiegender Beteiligung der Extremitäten (inkl. Rubinstein-Taybi-Syndrom)}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = LD2F.1Y&lt;br /&gt;
| Data-01 = Sonstige näher bezeichnete Syndrome mit multiplen strukturellen Anomalien, nicht umweltbedingter Ursprung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rubinstein-Taybi-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die mit moderater geistiger Behinderung und körperlichen Fehlbildungen einhergeht. Das Syndrom wurde 1957 zum ersten Mal in einer Studie beschrieben. Die Namensgeber [[Jack Herbert Rubinstein]] und [[Hooshang Taybi]] beschrieben dieses [[Syndrom]] erstmals 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Syndrom ist nicht zu verwechseln mit dem [[Oto-palato-digitales Syndrom Typ 1|Taybi-Syndrom]], einer Form des [[Oto-palato-digitales Syndrom|Oto-palato-digitalen Syndroms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit ==&lt;br /&gt;
Die allgemeine Häufigkeit ([[Inzidenz (Medizin)|Inzidenz]]) liegt bei 1:120.000. Da bis zu den 80er-Jahren nur Studien an Kindern in Wohnheimen durchgeführt wurden, gibt es hierzu in der Literatur sehr unterschiedliche Angaben. RTS wird oft nicht oder erst im Teenageralter diagnostiziert, da Varianten der Erscheinung sehr groß sind. Es kommt auch oft vor, dass die Kinder keine charakteristischen Gesichtszüge aufweisen und nur sehr gering geistig behindert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild und körperliche Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Taybi.jpg|mini|Erscheinungsbild]]&lt;br /&gt;
Das Rubinstein-Taybi-Syndrom geht mit einer unterschiedlich stark ausgeprägten geistigen Behinderung einher, zu der meist ein [[Intelligenzquotient]] unter 50 festgestellt wird, wobei die Spanne von 17 bis 86 reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben zeigen sich häufig eine Reihe typischer körperlicher Merkmale: Der Kopf ist relativ klein mit einem breiten Augenabstand und schweren oder sehr hohen Augenbrauen, dazu [[Schielen]] und [[Ametropie|Brechungsfehler]], weswegen oft eine Brille getragen werden muss. Die Nase erscheint akzentuiert, der Nasensteg ist nach unten verlängert. Manchmal findet sich ein rötliches Geburtsmal auf der Stirn. Die Ohren können tief angesetzt und abnorm modelliert sein. Zu einem schmal und hoch angelegten [[Gaumen]] zeigt sich bei einem hohen Prozentsatz der Betroffenen die [[Prämolarisation]] der Eck- und Schneidezähne in Form von „Krallenhöckern“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20120425000831/http://www.rubinstein-taybi.org/html/book_for_families.html http://www.rubinstein-taybi.org/] im [[Internet Archive]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bilder.buecher.de/zusatz/02/02556/02556013_lese_1.pdf Gängler u. a., Konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Statur sind die Betroffenen eher [[Minderwuchs|kleinwüchsig]] mit [[Skoliose|Verbiegung der Wirbelsäule]], [[Wirbel (Anatomie)|Wirbelanomalien]] und kleiner, schiefer [[Becken (Anatomie)|Hüfte]]. Dazu kommen teilweise eine hohe Dehnbarkeit der Gelenke und steifer unsicherer Gang. Häufig sind auch vermehrte Körperbehaarung und auffallend breite, nicht selten abgeknickte [[Daumen]] und [[Großzehe]]n. Obwohl die feinmotorischen Funktionen weniger stark beeinflusst sind, wird durch breite Daumen die differenzierte Hantierung erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufige Missbildungen an inneren Organen sind [[Hydronephrose|Wassersacknieren]], aber auch [[Nierenagenesie]] und Herzfehler, nämlich [[persistierender Ductus arteriosus]], [[Ventrikelseptumdefekt]] und [[Pulmonalstenose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzialdiagnose ==&lt;br /&gt;
Abzugrenzen ist unter anderem das [[Floating-Harbor-Syndrom]] und das [[Mowat-Wilson-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
Beim Rubinstein-Taybi-Syndrom zeigen sich [[Genmutation]]en des [[CREB-Binding-Protein|CBP]]-Gens, in 10–25 % [[Deletion|Mikrodeletion]] auf dem kurzen Arm des [[Chromosom 16 (Mensch)|Chromosoms 16]] [16p13.3) und/oder des p300-Gens auf dem langen Arm des [[Chromosom 22 (Mensch)|Chromosoms 22]] (22q13.2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
Auffälligkeiten im Verhalten finden sich bereits im Säuglingsalter. Die Kinder sind unruhig, schwierig zu füttern und neigen zu [[Erkältung]]en. Während das [[Sprachverständnis]] relativ gut ausgebildet ist, ist die [[Spracherwerb|Sprachentwicklung]] deutlich gestört und auffällig verlangsamt. Ältere Kinder wirken ängstlich und umtriebig, sind schwer auf Beschäftigung zu fixieren. Auf der anderen Seite sind sie durchaus kontaktfreudig, freundlich und zugewandt. Lernfortschritte werden durch Imitation erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung ==&lt;br /&gt;
Im Umgang mit Betroffenen helfen eindeutig strukturierte Situationen dabei, [[Reizüberflutung]] zu vermeiden und so eine verbesserte [[Aufmerksamkeit]]sleistung zu erreichen. Motorische Aktivitäten werden durch geeignete Maßnahmen, wie beispielsweise [[Psychomotorik|psychomotorische Übungsbehandlung]] unterstützt und verbessert. Um die emotionalen Bedürfnisse ausreichend zu befriedigen, sind soziale [[Verstärkung (Psychologie)|Verstärker]] und vertraute Beziehungen von großer Bedeutung. In der Kommunikation wird auch Zeichensprache genutzt, da einige Kinder nicht sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marga Hogenboom: &amp;#039;&amp;#039;Menschen mit geistiger Behinderung besser verstehen&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Reinhardt GmbH &amp;amp; Co KG Verlag, München 2003.&lt;br /&gt;
* Gerhard Neuheuser: &amp;#039;&amp;#039;Syndrome mit Menschen mit Geistiger Behinderung&amp;#039;&amp;#039;. Lebenshilfe Verlag, Marburg 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rubinstein-Taybi syndrome|Rubinstein-Taybi-Syndrom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetische Störung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Kinderheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behinderungsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fehlbildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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