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	<title>Rubensfigur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:27:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rubensfigur&amp;diff=492794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gabbahead.: Änderungen von 178.26.161.119 (Diskussion) auf die letzte Version von 08Linus zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-02-15T20:41:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/178.26.161.119&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/178.26.161.119&quot;&gt;178.26.161.119&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:178.26.161.119&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:178.26.161.119 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:08Linus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:08Linus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;08Linus&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Paul Rubens 034.jpg|mini|hochkant|Peter Paul Rubens, &amp;#039;&amp;#039;Ankunft der Maria de’ Medici in Marseille&amp;#039;&amp;#039; (Detail)]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rubensfigur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Rubensfrau&amp;#039;&amp;#039;) hat sich als Bezeichnung für Frauen mit üppiger [[Körpergewicht|Figur]] eingebürgert.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Leinfellner: &amp;#039;&amp;#039;Der Euphemismus in der politischen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, 1971, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung geht auf Bilder des Barockmalers [[Peter Paul Rubens]] zurück. Dieser stellte in seinen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstandenen Bildern insbesondere Frauen mit üppigen Rundungen dar, etwa nach dem Modell seiner Ehefrauen [[Isabella Brant]] und [[Hélène Fourment]]. Der [[Analogismus|analogische]] Begriff hat sich in der Alltagssprache vor allem im Zusammenhang von Auseinandersetzungen über [[Schönheitsideal]]e etabliert, in denen die Standpunkte anhand von Bildwerken der Kunst und der Fotografie verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Kontext ==&lt;br /&gt;
Schönheitsideale spiegeln im gesellschaftlichen Kontext immer den jeweiligen Partnerwert, der durch Parameter wie Jugendlichkeit, [[Attraktivität]], [[Fruchtbarkeit]] und genetische Qualität bestimmt wird, im Verhältnis zu den gesellschaftlichen Verhältnissen (Nahrungsmittelangebot, Notzeiten) wider. In Zeiten der Nahrungsmittelknappheit galten üppigere Körperformen als attraktiv, symbolisierten sie doch einen gewissen Wohlstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Hergovich: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie der Schönheit: physische Attraktivität aus wissenschaftlicher Perspektive&amp;#039;&amp;#039;. Facultas Univ.-Verlag Wien, 2002, ISBN 3-85114-705-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit starken weiblichen Rundungen wurde ab der [[Renaissance]] das Idealbild der Frau geprägt, sie galten als verführerisch und besonders [[Geburt|gebärfähig]] im Gegensatz zu schlanken Frauen. In der Zwischenzeit kam die [[Wespentaille]] in Mode, dennoch blieben Frauen üppiger. Nur ein [[Korsett]] diente hier als Mittel zum Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später malte der Barockmaler Rubens Frauen mit starken weiblichen Rundungen. Im [[Rokoko]] wurden Figuren in Gemälden noch leibhafter, was sich in der gehobenen Gesellschaft schnell verbreitete. Füllige Menschen wurden als intelligent und wohlhabend anerkannt. Zucker und Fett diente dem Erhalt der damaligen Idealfigur. Diäten hatten nicht das Ziel Gewicht zu vermindern, sondern dienten eher einer weiteren Gewichtszunahme bzw. dem -erhalt. Noch vor der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] zum nahenden Ende des 18. Jahrhunderts galt wieder eine schlanke Figur als zeitgemäß.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Dostert: &amp;#039;&amp;#039;Die verrückte Geschichte der Diät: Schlankheitswahn und Schönheitskult.&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterte Begriffsverwendung ==&lt;br /&gt;
Während der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rubensfigur&amp;#039;&amp;#039; vor und kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts ausschließlich in der Kunstliteratur zu finden ist,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dresdner1904&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Dresdner |Titel=Der Weg der Kunst |Verlag=E. Diederichs |Datum=1904 |Online={{Google Buch |BuchID=96dCAAAAYAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HeilbutFlaischlen1917&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emil Heilbut, Cäsar Flaischlen, Karl Scheffler |Titel=Kunst und Künstler: Illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgeschichte |Verlag=Bruno Cassirer |Datum=1917 |Online={{Google Buch |BuchID=lyFbAAAAYAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte in den 1920er und 1930er Jahren eine Übernahme in Unterhaltungszeitschriften,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Illustrirte Zeitung |Verlag=J.J. Weber |Datum=1921 |Online={{Google Buch |BuchID=I3M9AQAAMAAJ}}}}: „Aus der Frau, die es trägt, machte er eine üppige Rubensfigur, von der man sich wundert. wie sie in dieses Kleid kommt.“&amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Romane, beispielsweise bei Ferdinand von Hornstein,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hornstein1930&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ferdinand von Hornstein |Titel=Die Sphinx und der Sadist |TitelErg=Roman |Verlag=Müller &amp;amp; I. Kiepenheuer |Datum=1930 |Seiten=125 |Online={{Google Buch |BuchID=HPVFAQAAIAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei &amp;#039;&amp;#039;Rubensfigur&amp;#039;&amp;#039; als [[rhetorisches Stilmittel]] (in diesem Fall [[Synekdoche]] für eine kräftig gebaute Frau) verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit wird der Begriff, auch in der durchaus positiv belegten Variante &amp;#039;&amp;#039;Rubensweib&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneyder2014&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kim Schneyder |Titel=Hilfe, ich hab den Prinzen verzaubert! |TitelErg=Roman |Verlag=Piper ebooks |Datum=2014 |ISBN=978-3-492-98072-2 |Online={{Google Buch |BuchID=3CMVAwAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (beispielsweise „prächtiges Rubensweib“) beschreibend, ironisch oder selbstironisch verwendet. Zusätzlich wurde mit dem Begriff [[Fat Admiring]] oder &amp;#039;&amp;#039;Big Beautiful Woman&amp;#039;&amp;#039; eine sexuelle Neigung dazu erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20060719133044/http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_II/Psychologie/Psy_II/beautycheck/figur/figur.htm Abhandlung über den Wandel des Schönheitsideals]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körpergestaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter Paul Rubens als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gabbahead.</name></author>
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