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	<title>Rubenow-Denkmal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:38:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-03-01T15:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;* &amp;quot; vor Weblink mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Greifswald - Rubenowdenkmal bei Nacht.jpg|mini|hochkant|Das Rubenowdenkmal, im Hintergrund die Theologische Fakultät]]&lt;br /&gt;
[[Bild:H Rubenow.jpg|mini|hochkant|Bürgermeister und erster Rektor: [[Heinrich Rubenow]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:EMAU - Rubenowplatz 2.jpg|mini|Der Rubenowplatz mit dem barocken [[Universitätshauptgebäude (Greifswald)|Universitätshauptgebäude]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rubenow-Denkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Hansestadt [[Greifswald]] wurde zu Ehren des Bürgermeisters der Stadt und Mitbegründer der [[Universität Greifswald|Greifswalder Universität]]  [[Heinrich Rubenow]] (um 1400–1462) am 17. Oktober 1856 feierlich enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal hat die Form einer schlanken [[Fiale]] und ist mit mehreren Figuren besetzt, die auf die Geschichte der Hochschule bezogen sind. In vier Nischen stehen die vier Monarchen Herzog [[Wartislaw IX.]] von Pommern, Herzog [[Bogislaw XIV.]] von Pommern, König [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I. von Schweden]] und König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III. von Preußen]], denen die Universität zu besonderem Dank verpflichtet ist. Die Modelle schuf der Bildhauer [[Wilhelm Stürmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Nischen wurden die Wappen von Schweden, Preußen, Pommern und Greifswald angebracht, darunter ein Tondo mit dem Bildnis des Greifswalder Bürgermeisters und Universitätsstifters Heinrich Rubenow im Relief. Der Bildhauer [[Bernhard Afinger]] entwarf die Figuren der Gelehrten, die als Vertreter der vier [[Fakultät (Hochschule)|Fakultäten]] an den Ecken des Denkmals als sitzende Figuren eingefügt sind: [[Johannes Bugenhagen]] für die [[Theologie]], für die [[Jurisprudenz]] [[David Mevius]], die [[Medizin]] wird von Professor [[Friedrich August Gottlob Berndt]] verkörpert und als [[Philosoph]] ist der Freiheitsdichter [[Ernst Moritz Arndt]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rubenow-Denkmal ist mit einer Gesamthöhe von 40 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] (= 12,55 Meter) die größte freistehende Fiale aus galvanisch bronziertem [[Zinkguss]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem [[Zink]] nur zur Herstellung von [[Messing]] oder [[Blech]]en verwendet worden war, fand dieses Metall 1832 erstmals bei der [[Ornament]]ik Verwendung. [[Karl Friedrich Schinkel|Schinkel]], dem man Proben vorlegte, erkannte die Bedeutung des Materials und regte den Berliner Zinkgießer [[Moritz Geiß]] an, Zink zum Guss von Statuen zu verwenden und festzustellen, ob sich für Zink nicht eine bronzeähnliche Überzugsfarbe herstellen lasse. Bei den Vorbereitungen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 400-jährigen Bestehen der Universität wurde die Errichtung eines Denkmals für den Gründer initiiert. Der Berliner Architekt [[Friedrich August Stüler]] konnte für den Entwurf einer gotischen [[Fialsäule]] mit figürlichem Schmuck gewonnen werden. Stüler schuf das Denkmal in Anlehnung an des [[Nationaldenkmal für die Befreiungskriege|Kreuzberg-Denkmal]] in Berlin, für das maßgeblich (Architektur mit [[Johann Heinrich Strack]] und Idee für die Figuren) [[Karl Friedrich Schinkel]] verantwortlich war. Letzten Endes geht die Gestalt dieser Denkmäler auf mittelalterliche Monumente zurück (vgl. [[Schöner Brunnen (Nürnberg)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1856 stellte [[Moritz Geiß]] das Denkmal in seiner Werkstatt in Berlin dem Publikum vor. Am 17. Oktober 1856 wurde auf dem Platz vor der Universität in Gegenwart des Preußenkönigs [[Friedrich Wilhelm IV.]] das Rubenow-Denkmal feierlich enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Denkmalseinweihung bürgerte sich nach und nach der Name &amp;#039;&amp;#039;Rubenowplatz&amp;#039;&amp;#039; für den Aufstellungsort ein, allerdings taucht der Name des Platzes erst 1872 im Greifswalder Adressbuch auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde das Denkmal durch ein Unwetter verstümmelt. Die Firma [[Siemens|Siemens &amp;amp; Halske]] stellte das Denkmal 1926/27 wieder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2006 wurde der Platz zum 550. Jubiläum der [[Universität Greifswald]] (1456–2006) neu gestaltet. Das Denkmal selbst wurde dabei mit Hilfe zahlreicher privater Spenden und Mitteln der Universität umfangreich restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Monographien&lt;br /&gt;
* Eva Börsch-Supan u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Stüler. 1800-1865&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München 1997, ISBN 3-422-06161-4&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München&lt;br /&gt;
** 2. &amp;#039;&amp;#039;Neubrandenburg, Rostock, Schwerin&amp;#039;&amp;#039;. 1980, ISBN 3-422-00370-3&lt;br /&gt;
* Julius Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Greifswald&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Abel, Greifswald 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsätze&lt;br /&gt;
* [[Hannelore Gärtner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Rubenow-Denkmal in Greifswald. Eine Fallstudie.&amp;#039;&amp;#039; In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 1 (1995/1996), S. 111–118. [https://perspectivia.net/publikationen/spsg-jb/1-1995-1996/0111-0118/ Digitalisat] auf [[perspectivia.net]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrirte Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, No. 693 vom 11. Oktober 1856&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Ostsee-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juni 1856&lt;br /&gt;
* Michael Hammermeister (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Das Rubenow - Denkmal der Universität Greifswald&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Pommersche Zeitung]], Jahrg. 62, Folge 46 vom 17. November 2012, S. 11–14, zahlr. Abb.&lt;br /&gt;
* Manfred Höft: &amp;#039;&amp;#039;König war bei der Einweihung - Innen Zink außen Bronze: Das Greifswalder Universitätsdenkmal entstand in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Pommersche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Folge 33/98 vom 15. August 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Rubenow-Denkmal}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|246536454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.095305|EW=13.37468|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Greifswald|Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personendenkmal (Politiker)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Metall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Quarz</name></author>
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