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	<title>Ruach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T11:47:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruach&amp;diff=1492391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Verbreitung im Alten Orient */ tk</title>
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		<updated>2025-12-27T01:44:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbreitung im Alten Orient: &lt;/span&gt; tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Monreale creation Adam.jpg|mini|hochkant|Lebensodem, byzantinisches Mosaik 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Das weibliche [[Hebräische Sprache|hebräische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (רוּחַ) kommt im [[Tanach]], der hebräischen [[Bibel]], 378 Mal vor. An bestimmten Stellen wird das Wort mit ‚[[Geist]]‘ übersetzt. Die Grundbedeutung von &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; ist ‚bewegte Luft‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Gesenius]]: [[Gesenius#Die 18. Auflage|&amp;#039;&amp;#039;Gesenius.&amp;#039;&amp;#039; 18. Aufl. 2013]], S. 1225.&amp;lt;/ref&amp;gt;. In griechischen Übersetzungen des Tanach ist die Übersetzung als &amp;#039;&amp;#039;[[Pneuma]]&amp;#039;&amp;#039; zu finden, ebenso im [[Neues Testament|Neuen Testament]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung im Alten Orient ==&lt;br /&gt;
Im [[Westsemitische Sprachen|westsemitischen Sprachraum]] ist das Wort weit verbreitet. Im [[Ugaritische Sprache|Ugaritischen]] findet sich &amp;#039;&amp;#039;rḥ&amp;#039;&amp;#039; (‚Wind‘ oder ‚Duft‘),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Aistleitner]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der ugaritischen Sprache&amp;#039;&amp;#039;; Hrsg. O. Eißfeldt. Nr. 2494&amp;lt;br /&amp;gt;C.&amp;amp;#x2009;H.&amp;amp;#x2009;Gordon: &amp;#039;&amp;#039;Ugaritic Textbook&amp;#039;&amp;#039; 1965; Nr. 2308&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Phönizisch-punische Sprache|Phönizisch-Punischen]] &amp;#039;&amp;#039;rḥ&amp;#039;&amp;#039; (‚Geist‘),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Donner]], W. Röllig: &amp;#039;&amp;#039;Kanaanäische und aramäische Inschriften&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände; Nr. 79.&amp;lt;br /&amp;gt;Charles F. Jean, [[Jacob Hoftijzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des inscriptions semitiques de l&amp;#039;ouest.&amp;#039;&amp;#039; 1965. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Aramäische Sprachen|Aramäischen]] &amp;#039;&amp;#039;rwḥ&amp;#039;&amp;#039; (‚Wind‘ und ‚Geist‘)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Fitzmyer|Joseph A. Fitzmyer]]: &amp;#039;&amp;#039;The Aramaic Inscriptions of Sefire.&amp;#039;&amp;#039; Biblia et Orientalia 19, 1967.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Ludwig Köhler (Theologe)|Ludwig Köhler]], [[Walter Baumgartner (Theologe)|Walter Baumgartner]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon in Veteris Testamenti libros.&amp;#039;&amp;#039; 1958. S. 1123.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Carl Brockelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Syriacum.&amp;#039;&amp;#039; 1928. S. 718.&amp;lt;/ref&amp;gt;, im [[Arabische Sprache|Arabischen]] &amp;#039;&amp;#039;rūḥ&amp;#039;&amp;#039; (‚Lebensodem‘, ‚Geist‘) und &amp;#039;&amp;#039;rīḥ&amp;#039;&amp;#039; (‚Wind‘) und im [[Altäthiopische Sprache|Altäthiopischen]] &amp;#039;&amp;#039;roḥa&amp;#039;&amp;#039; (‚fächeln‘).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pelio Fronzaroli]], [[Accademia Nazionale dei Lincei|AANL]]R VIII/20, 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ostsemitischen findet sich statt &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; die [[Akkadische Sprache|akkadische]] Wurzel &amp;#039;&amp;#039;scharu&amp;#039;&amp;#039; für ‚Odem‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Hehn]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Problem des Geistes im Alten Orient und im AT&amp;#039;&amp;#039;; Zeitschrift für alttestamentliche Wissenschaft (ZAW) 43 (1925), S. 210–225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologische Aspekte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; ist weiblich und soll ein [[Onomatopoesie|onomatopoetisches]] Wort sein, welches das [[Geräusch]] des Windes oder des Atmens nachahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;David Winton Thomas, Zeitschrift für Semitistik (ZS) 10 (1935), S. 311–314.&amp;lt;br/&amp;gt;Daniel Lys: &amp;#039;&amp;#039;Ruach. Le souffle dans l’AT&amp;#039;&amp;#039;; 1962; S. 19&amp;amp;thinsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Autoren haben die Beziehung von &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;ræwaḥ&amp;#039;&amp;#039; (‚Weite, Raum; Erleichterung, Rettung‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gesenius#Die 18. Auflage|&amp;#039;&amp;#039;Gesenius.&amp;#039;&amp;#039; 18. Aufl. 2013]], S. 1225.&amp;lt;/ref&amp;gt;) diskutiert. Als Indiz wurde das akkadische Wort &amp;#039;&amp;#039;napaschu&amp;#039;&amp;#039; angeführt (‚aufatmen‘ und ‚weit werden‘). Der Zusammenhang gilt allerdings als umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram von Soden]]: &amp;#039;&amp;#039;Akkadisches Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;; 1959; S. 736&amp;amp;thinsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufige Verwendungen ==&lt;br /&gt;
Die Autoren des Tanach verwenden das hebräische Wort &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; mit unterschiedlicher Frequenz. [[Ezechiel]] und [[Jesaja]] verzeichnen mit insgesamt 103 Fundstellen zusammen einen Großteil der Vorkommen im Tanach. In weiten Teilen des Tanach, vor allem den sogenannten „kleinen Propheten“ ([[Hosea]] bis [[Maleachi]]) findet es dagegen kaum Verwendung (insgesamt 33 Fundstellen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; im Tanach ist der Gebrauch im Zusammenhang mit Wetterphänomenen. So wird der im Frühjahr in Nordafrika auftretende heiße Wind, der in Israel [[Chamsin|Sharav]] heißt, auch im Tanach erwähnt und dort &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ qadim&amp;#039;&amp;#039; genannt. Eine weitere häufige Verwendung findet sich in der Beschreibung von Aktivitäten des Windes, etwa in dem Sinne dass der Wind das trockene Stroh zerstiebt. Die verkürzte Formulierung: „Spreu vor dem Wind“ ist im Tanach zu einer Redewendung geworden, die den Untergang der Frevler bezeichnet {{Bibel|Jes|17|13}}. Im übertragenen Sinne wird &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; für die Nutzlosigkeit des menschlichen Tuns verwendet: „Streben nach Wind“ {{Bibel|Koh|1|17}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; und das Handeln Gottes ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; wird im Tanach auch in Verbindung mit dem [[Heilsgeschichte|Handeln Gottes]] gebracht. Die Autoren des Tanach nehmen an, dass [[JHWH]] die Bewegung des Windes veranlasst {{Bibel|Gen|8|1}}, dass der Wind von Gott erzeugt werde („rûaḥ JHWH“ in {{B|Jes|40|7}}) und dass Gott den Wind erschaffen habe (mit „bara“ in {{B|Am|4|13}}). An einigen Stellen im Tanach wird &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; im Sinne des „Atems Gottes“ verwendet {{B|Ps|18|16}}. Dabei wird der Atem Gottes nicht selten mit einem kriegerischen Handeln JHWHs in Verbindung gebracht. In {{B|Jes|30|28}} heißt es, Gottes feuriger Atem habe die Feinde vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Altes Testament|alttestamentlichen]] Forschung wird der Textbefund, dass der von Gott erzeugte Wind und sein Atem identisch seien, sehr kontrovers diskutiert. Einzelne Autoren bezweifeln die generelle Ineinssetzung von Wind und Atem Gottes im Tanach&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul van Imschoot]]: &amp;#039;&amp;#039;Theologie de l’AT.&amp;#039;&amp;#039; Band 1; 1954; S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder nehmen an, es handele sich um [[Metapher|metaphorische]] Formulierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Hendrik Scheepers]]: &amp;#039;&amp;#039;Die gees van God en die gees van die mens in die Ou Testament.&amp;#039;&amp;#039; 1960; S. 93–97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Autoren vermuten, dass diese Verbindung in [[Theophanie|Epiphanievorstellungen]] zustande gekommen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claus Westermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Loben Gottes in den Psalmen&amp;#039;&amp;#039;; 1968.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Jörg Jeremias]]: &amp;#039;&amp;#039;Theophanie&amp;#039;&amp;#039; 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Stellen im Tanach scheint &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; die Bedeutung von ‚[[Geist]]‘ anzunehmen (vergleiche auch [[Seele#Judentum|Neschama]] und [[Nefesch]]). Es handelt sich dabei um Berichte, in denen die Rede davon ist, dass der Erzähler vom &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; Gottes an einen anderen Ort gebracht worden sei (z.&amp;amp;thinsp;B. {{B|1 Kön|18|12}}; {{B|2 Kön|2|16}}); siehe auch [[Entrückung]]. [[Claus Westermann|Westermann]] erklärt, man könnte vermuten, dass die „bewegende Kraft des Windes“ zu einer „visionären Sphäre“ verwandelt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Albertz]], [[Claus Westermann]] in &amp;#039;&amp;#039;Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament&amp;#039;&amp;#039; (THAT) II, 734.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; und das Atmen des Menschen ==&lt;br /&gt;
Wenn die Autoren des Tanach das Atmen des Menschen benennen wollen, wird neben &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; auch das Wort נְשָׁמָה &amp;#039;&amp;#039;nəšāmāh&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Aufgrund des unterschiedlichen Gebrauches der beiden Wörter haben einzelne Autoren gefolgert, dass &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; das heftige, geräuschvolle Schnaufen meint, wohingegen mit &amp;#039;&amp;#039;nəšāmāh&amp;#039;&amp;#039; das ruhige Atmen gemeint sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norman Henry Snaith]]: &amp;#039;&amp;#039;The Distinctive Ideas of the Old Testament.&amp;#039;&amp;#039; 1947, S. 145&amp;amp;#x2009;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Ansicht hat Claus Westermann mit dem Hinweis auf {{B|Jes|42|14}}, wo &amp;#039;&amp;#039;nəšāmāh&amp;#039;&amp;#039; für das heftige Atmen einer Gebärenden verwendet wird, widersprochen. Laut Westermann soll &amp;#039;&amp;#039;nəšāmāh&amp;#039;&amp;#039; auf den Unterschied zwischen Lebendigsein und Totsein hinweisen, weshalb das Wort auch für den „lebendigem Odem“ in {{B|Gen|2|7}} verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; soll demgegenüber das Atmen des Menschen unter dem „Aspekt der dynamischen Vitalität“ (Claus Westermann) bezeichnen: Angesichts von [[Salomo]]s Reichtum stockt der [[Königin von Saba]] der Atem {{Bibel|1 Kön|10|5}}. An vielen Stellen wird mit &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; die zurückkehrende Lebendigkeit eines erschöpften Menschen beschrieben, so etwa [[Simson|Samson]] in {{B|Ri|15|19}}. Aus diesem Grund haben einzelne Autoren die Vorstellung von Lebendigkeit im Tanach direkt in den Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aubrey R. Johnson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Vitality of the Individual in the Thought of Ancient Israel.&amp;#039;&amp;#039; 1949, S. 28&amp;amp;#x2009;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungswandel von &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Albertz und Westermann stellen in ihrem Kommentar im &amp;#039;&amp;#039;Theologischen Handwörterbuch zum Alten Testament&amp;#039;&amp;#039; (THAT) fest, dass es im Laufe der Entstehungsgeschichte der alttestamentlichen Schriften einen gravierenden Bedeutungswandel des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; gegeben hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Jenni, Claus Westermann, THAT. S. 735f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich habe &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; einen dynamischen Charakter gehabt, der mit der Zeit eingeebnet worden sei und dann in den später entstandenen Schriften des Tanach ein bloßes „Lebendigsein“ bezeichnet. &amp;#039;&amp;#039;Rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; sei damit in seiner Bedeutung an die Stelle des Wortes &amp;#039;&amp;#039;nəšāmāh&amp;#039;&amp;#039; getreten. &amp;#039;&amp;#039;nəšāmāh&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff, der im Alten Orient im Zusammenhang mit Menschenschöpfungsberichten weit verbreitet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Westermann: &amp;#039;&amp;#039;Genesis 1-11&amp;#039;&amp;#039;; Biblischer Kommentar zum Alten Testament I/1; S. 281ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In nachexilischer Zeit tritt laut Westermann &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; in Berichten von der Erschaffung des Menschen an die Stelle des ursprünglichen &amp;#039;&amp;#039;nəšāmāh&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Verständnis dieses Prozesses verweisen die Autoren des &amp;#039;&amp;#039;THAT&amp;#039;&amp;#039; auf {{B|Ez|37}}, wo &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; historisch gesehen erstmals in der Bedeutung „Lebensodem“ verwendet wird. In {{B|Ez|37|11}} sei in der Klage über die „verdörrten Gebeine“ noch die ursprüngliche Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; zu erkennen. Indem Ezechiel den verdörrten Gebeinen eine Neubelebung ankündigt, verändert er die Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039;: die zurückkehrende Lebenskraft werde zur Menschenschöpfung. Auch in {{B|Jes|57}} diene laut Westermann der Begriff &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; dazu, Rettung und Menschenschöpfung miteinander zu verbinden und damit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;rûaḥ&amp;#039;&amp;#039; eine neue Bedeutung zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Jenni]], Claus Westermann, THAT. S. 738.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Jenni]], [[Claus Westermann]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament&amp;#039;&amp;#039; (THAT), Band 2; Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2004&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;; Sp. 726–753.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Gesenius]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Herbert Donner]]. 18. Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg 2013, S. 1225–1227. ISBN 978-3-642-25680-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|Geist (AT)|Autoren=[[Helen Schüngel-Straumann]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biblisches Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hebräisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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