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	<title>Rozogi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:28:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rozogi&amp;diff=1032673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: polnisches Postleitzahlenverzeichnis</title>
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		<updated>2025-12-08T10:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;polnisches Postleitzahlenverzeichnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Rozogi&lt;br /&gt;
| Beschriftung       =&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Rozogi COA.png|90px|Wappen der Gmina Rozogi]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Szczycieński&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Szczycieński&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Rozogi&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Rozogi&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53.480556 &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 21.360278&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1482&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polskawliczbach.pl/wies_Rozogi_rozogi_warminsko_mazurskie Wieś Rozogi w liczbach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 12-114&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 1100}} (polnisch) (PDF; 7,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 89&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NSZ&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 53|DK53]]: [[Ostrołęka]]–[[Myszyniec]] ↔ [[Szczytno]]–[[Olsztyn]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga krajowa 59|DK59]]: [[Giżycko]]–[[Mrągowo]] → Rozogi&lt;br /&gt;
| Straße3            = [[Turośl (Pisz)|Turośl]]–[[Kowalik (Rozogi)|Kowalik]] ↔ [[Wilamowo (Rozogi)|Wilamowo]]–[[Księży Lasek]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
| Flughafen2         = [[Frédéric-Chopin-Flughafen Warschau|Warschau]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rozogi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|rɔˈzɔɡi}}] ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshof&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf im [[Powiat Szczycieński]] der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] in [[Polen]]. Es ist Sitz der [[Gmina Rozogi|gleichnamigen Landgemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2817052}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|2817052}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Osten der [[Masuren|masurischen]] Tiefebene am Ufer des – in ihrem Oberlauf „Rozoga“ &amp;#039;&amp;#039;(Rosogga)&amp;#039;&amp;#039; genannten&amp;lt;ref&amp;gt;Die „wirkliche“ [[Rozoga]] fließt weiter östlich und entsteht aus dem Zusammenfluss von [[Jerutka]] &amp;#039;&amp;#039;(Ostkanal)&amp;#039;&amp;#039; und [[Radostówka]] &amp;#039;&amp;#039;(Westkanal)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Narew]]-Nebenflusses [[Szkwa]]. Die Landschaft wird von weiten Kiefernwäldern der [[Johannisburger Heide]] und von landwirtschaftlichen Flächen bestimmt.&lt;br /&gt;
[[Datei:KOS Szkwa.jpg|mini|links|Das Flüsschen Szkwa in Rozogi]]&lt;br /&gt;
Die Kreisstadt [[Szczytno]] &amp;#039;&amp;#039;(Ortelsburg)&amp;#039;&amp;#039; ist 26 Kilometer, die [[Woiwodschaft]]shauptstadt [[Olsztyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Allenstein)&amp;#039;&amp;#039; 74 Kilometer in nordwestlicher Richtung entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rozogi - drewniany budynek.jpg|mini|Holzhaus in Rozogi]]&lt;br /&gt;
Das anfänglich &amp;#039;&amp;#039;Friedrichowen&amp;#039;&amp;#039; genannte Dorf entstand im Rahmen eines vom [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] Kurfürsten [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] im zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts veranlassten Kolonisationsprogramms für den Süden Ostpreußens. Mit der Ortsgründung wurde der Schulze Jakob Bieber beauftragt, dem dazu 60 Hufen Land (etwa 1.000 Hektar) zur Verfügung gestellt wurden. 1645 wurde die Fundationsurkunde für ein [[Schatulle (Grundbesitz)|Schatulldorf]] ausgestellt, somit war das Dorf unmittelbar dem [[Herzogtum Preußen]] unterstellt. Verwaltungsmäßig gehörte es bis 1752 zum Oberländischen Kreis, danach zum [[Kreis Neidenburg]] und ab 1815 zum [[Landkreis Ortelsburg|Kreis Ortelsburg]]. 1665 wurde die erste Kirche errichtet, die allerdings schon 1700 einem Brand zum Opfer fiel. Sie wurde danach durch einen Fachwerkbau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort, nun Friedrichshof genannt, zu einem florierenden Markt, der vor allem durch den Grenzhandel mit dem nahen Polen begünstigt war. Das war für den preußischen König [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] Anlass, Friedrichshof 1789 in den Rang eines Marktfleckens zu erheben. Reiche [[Bernstein]]lager entdeckte man 1811 auf einem 2.500&amp;amp;nbsp;km² großen, westlich von Friedrichshof gelegenen Gebiet. 1885 musste die über 200-jährige Kirche wegen Baufälligkeit einem weiteren Neubau weichen. Diesmal wurde die Kirche im [[Neugotik|neugotischen]] Stil mit einem hoch aufragenden Turm errichtet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gniazdorozogi2.jpg|mini|Storchennestidylle in Rozogi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 hatte der Ort mit 2.321 Einwohnern seine höchste Einwohnerzahl während seiner deutschen Geschichte erreicht. Zu ihnen gehörten 1.800 Menschen polnischer Nationalität. Die Haupteinnahmequelle war zu dieser Zeit die Viehzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s stimmte die Bevölkerung im [[Abstimmungsgebiet Allenstein]], zu dem Friedrichshof gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu [[Ostpreußen]] (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Friedrichshof stimmten 1480 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Marzian]], [[Csaba Kenez]]: „Selbstbestimmung für Ostdeutschland – Eine Dokumentation zum 50 Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920“; Herausgeber: [[Göttinger Arbeitskreis]], 1970, S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg litt Friedrichshof unter der Schließung der Grenze zu Polen und dem damit verbundenen Verlust des einträglichen Grenzhandels. Nach einem Tiefststand von 1.786 Einwohnern im Jahre 1933 wurden 1939 wieder 1.800 Einwohner gezählt. Die meisten von ihnen begaben sich zum Ende des Zweiten Weltkriegs beim Heranrücken der sowjetischen Front zwischen Dezember 1944 und Januar 1945 auf die Flucht nach Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im Januar 1945 von der Roten Armee besetzt und anschließend unter polnische Verwaltung gestellt. Der Ortsname wurde in „Rozogi“ geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Friedrichshof (1874–1945) ===&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1874 wurde Friedrichshof Sitz und damit namensgebend für einen [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]], der bis 1945 und zum [[Kreis Ortelsburg]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] (ab 1905: [[Regierungsbezirk Allenstein]]) in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/ortelsbg/friedrhf.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Friedrichshof]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingegliedert waren lediglich zwei Landgemeinden:&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Deutscher Name || Geänderter Name&amp;lt;br&amp;gt;(1938 bis 1945) || Polnischer Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrichshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||  || Rozogi &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wilamowo (Rozogi)|Willamowen]] || &amp;lt;small&amp;gt;(ab 1932:)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; Wilhelmshof || Wilamowo&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 350-Jahr-Feier 1995 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rozogi - pomnik (01).jpg|mini|150px|Denkmal für Gefallene 1645–1995]]&lt;br /&gt;
In Rozogi fanden 1995 die Feierlichkeiten zum 350-jährigen Bestehen des Ortes statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=368 Geschichte und Ortsbild von Rozogi - Friedrichshof bei ostpreussen.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Gelegenheit wurde unter großer Anteilnahme ehemaliger und jetziger Ortseinwohner ein [[Denkmal]] enthüllt, mit dem der von 1645 bis 1995 gefallenen Bewohner des Ortes gedacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Maria Magdalena (Rozogi)}}&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
Die heutige St.-Maria-Magdalena-Kirche ist schon das dritte Gotteshaus – nach der ursprünglichen Kirche von 1649, die 1700 abbrannte, und einem Nachfolgebau aus Fachwerk, der 1869 wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. In den Jahren 1882 bis 1885 entstand das heutige Gebäude, das bis 1977 der [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Kirche gehörte und Pfarrkirche des weitflächigen [[Kirchspiel]]s Friedrichshof war. Es handelt sich um einen [[neugotisch]]en mit gelben [[Mauerziegel|Ziegeln]] errichteten und mit [[Schiefer]]schindeln gedeckten Bau mit einem hoch aufragenden, schlanken Turm. Der [[Maria Magdalena]] gewidmet ist das Gotteshaus seit 1982 Pfarrkirche für die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Einwohner Rozogis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Parafia Świętej Marii Magdaleny w Rozogach.jpg|mini|200px|Die Kirche in Rozogi]]&lt;br /&gt;
Nahezu 300 Jahre war das Friedrichshofer Gotteshaus eine evangelische Kirche. Anfangs der Inspektion [[Kętrzyn|Rastenburg]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Kętrzyn&amp;#039;&amp;#039;) zugehörig, war es zuletzt in den [[Kirchenkreis]] [[Szczytno|Ortelsburg]] (&amp;#039;&amp;#039;Szczytno&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] eingegliedert. 1925 gehörten zu seinem Kirchspiel 7200 Gemeindeglieder, die von einem, seit Mitte des 19. Jahrhunderts von zwei Pfarrern betreut wurden. Die kriegsbedingte [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung]] bedeutete das „Aus“ für die evangelische Kirchengemeinde in dem dann Rozogi genannten Dorf. Heute hier lebende evangelische Einwohner gehören zur [[Evangelische Kirche (Szczytno)|Pfarrei in Szczytno]] innerhalb der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Pfarrgemeinde ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1982 wurde in Rozogi eine römisch-katholische Pfarrei gegründet. Nach 1945 waren zahlreiche polnische Neubürger fast ausnahmslos katholischer Konfession in das Dorf gezogen und beanspruchten die bisher evangelische Kirche als ihr Gotteshaus. Vor 1945 mussten die Katholiken Wege bis nach [[Klon (Rozogi)|Liebenberg]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Klon&amp;#039;&amp;#039;) oder noch weitere Wege zu den Kirchen in [[Ostrołęka]] bzw. [[Myszyniec]] in Kauf nehmen. Die heutige Pfarrei St. Maria Magdalena ist in das [[Dekanat]] Rozogi einbezogen, das zum [[Erzbistum Ermland]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen des Dorfes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:POL gmina Rozogi COA.jpg|mini|Ehemaliges Dorfwappen von Friedrichshof/Rozogi]]&lt;br /&gt;
Das Ortswappen von Friedrichshof stammte wohl aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_foto.cgi?lang=deutsch&amp;amp;showmenu=1&amp;amp;bildinfos=1&amp;amp;id=46457 Archivbild des Ortswappens aus der Zeit vor 1945]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ortsname war vor 1945 „FRIEDRICHSHOF - Ostpreussen“ genannt, der Flusslauf hatte die Kennzeichnung „Rosogga“, und über der Jahreszahl 1645 stand der Vermerk „Gegründet“. Das Wappen zeigte eine Windmühle und Kornähren, darunter eine Dampflokomotive, und gegenüber die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2017 war das Dorfwappen – dann mit veränderter weil polnischer Beschriftung – das Wappen der [[Gmina Rozogi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rozogi - budynek gimnazjum.jpg|mini|links|Das Schulgebäude in Rozogi]]&lt;br /&gt;
Bereits unter der Regierung [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Königs Friedrich Wilhelm  I.]] wurde in Friedrichshof eine [[Volksschule]] gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortelsburg&amp;quot;&amp;gt;[http://www.kreis-ortelsburg.info/026/friedrichshof.htm Friedrichshof bei der Kreisgemeinschaft Ortelsburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erhielt im Jahre 1898 ein neues Gebäude gegenüber der Kirche. In ihm wurden sechs Klassen unterrichtet. Der letzte deutsche Schulrektor war &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Spriewald&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 erhielt das Dorf ein [[Lehrerseminar]] und eine [[Präparandenanstalt]]. 1894 wurde das Seminar nach [[Szczytno|Ortelsburg]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Szczytno)&amp;#039;&amp;#039;, 1898 die Präparandenanstalt nach [[Morąg|Mohrungen]] (&amp;#039;&amp;#039;Morąg&amp;#039;&amp;#039;) verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortelsburg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rozogi (gmina) location map.png|mini|Karte der Gmina Rozogi]]&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Landgemeinde]] (gmina wiejska) Rozogi gehören das Dorf selbst und 14 weitere Dörfer mit [[Sołectwo|Schulzenämtern]] (sołectwa). Die Fläche beträgt 224,4 km²&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Rozogi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
Durch Rozogi verläuft die polnische [[Droga krajowa 53|Landesstraße 53]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 134]], die hier endete) von [[Olsztyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Allenstein)&amp;#039;&amp;#039; nach [[Ostrołęka]]. In Rozogi endet die [[Droga krajowa 59|Landesstraße 59]], die von [[Giżycko]] &amp;#039;&amp;#039;(Lötzen)&amp;#039;&amp;#039; über Mrągowo &amp;#039;&amp;#039;(Sensburg)&amp;#039;&amp;#039; nach hier führt. Über kleinere Nebenstraßen ist das Dorf mit der Nachbarregion verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zur Erinnerung an die Eröffung der Ortelsburger Kleinbahn.jpg|mini|Eröffnung der Ortelsburger Kleinbahn in Friedrichshof]]&lt;br /&gt;
Von 1884 bis 1962 war Friedrichshof resp. Rozogi Bahnstation an der Strecke [[Bahnstrecke Puppen–Myszyniec|Puppen–Myszyniec]] der [[Ortelsburger Kleinbahn]]. Die Strecke wurde 1915/16 als [[Heeresfeldbahn]] bis [[Myszyniec]] und nach 1945 bis [[Grabowo (Olszewo-Borki)|Grabowo]] bei [[Ostrołęka]] weitergeführt. 1962 kam das „Aus“ für den nördlichen Streckenteil, 1973 auch für den südlichen Restteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Aus dem Ort gebürtig ===&lt;br /&gt;
* [[Erich Granaß]] (* 31. Oktober 1877 in Friedrichshof), deutscher Jurist, Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung († 1958)&lt;br /&gt;
* [[Janusz Kotowski]] (* 25. März 1966 in Rozogi), polnischer Politiker, Stadtpräsident in [[Ostrołęka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Ort verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Paul Hensel (Politiker, 1867)|Paul Hensel]] (1867–1944), deutscher evangelischer Theologe, Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses, Sachwalter Masurens, war von 1891 bis 1893 Hilfsprediger an der Kirche Friedrichshof&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moeller&amp;quot;&amp;gt;Friedwald Moeller, &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1968, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herbert Braun]] (1903–1991), deutscher evangelischer Theologe, als Mitglied der Bekennenden Kirche inhaftiert, Professor für Neues Testament in Berlin und Mainz, war von 1930 bis 1931 Hilfsprediger an der Kirche Friedrichshof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moeller&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rozogi, powiat szczycieński|Rozogi}}&lt;br /&gt;
* [http://rozogi-ug.bip-wm.pl/public/ Informationsportal der Gemeinde (BIP)] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis-ortelsburg.info/026/friedrichshof.htm Friedrichshof bei der Kreisgemeinschaft Ortelsburg]&lt;br /&gt;
* Historische Aufnahmen aus Friedrichshof:&lt;br /&gt;
** [http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_thumbnails.cgi?ort=51885 Bildarchiv Ostpreußen]&lt;br /&gt;
** [http://www.kreis-ortelsburg.info/026/fotos.htm Kreisgemeinschaft Ortelsburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Rozogi}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7742661-7|VIAF=246355906}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1645]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Rozogi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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