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	<title>Rozbark - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-01T04:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Rozbark&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Schlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = &lt;br /&gt;
| PowiatLink      = &lt;br /&gt;
| Stadt           = Bytom&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 20&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 45&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 55&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 58&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 41-902&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = SY&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bytom - Rozbark.svg|mini|Lage von Rozbark in Bytom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte von Rossberg O.S. 1800.png|mini|hochkant|Karte des Dorfes 1800]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kosciol sw jacka rozbark tyl.jpg|mini|Hyazinthkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bytom z lotu ptaka - kościół św. Jacka.jpg|mini|Blick auf Rozbark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KWK Rozbark - Barbara mineshaft 01.jpg|mini|Das ehem. Steinkohlebergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bytom-Rozbark - Heinitz mining disaster monument 01.jpg|mini|Denkmal für das Bergwerkunglück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rozbark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Roßberg O.S.}}) ist ein Stadtteil der [[Oberschlesien|oberschlesischen]] Stadt [[Bytom]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Beuthen O.S.&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Polen|polnischen]]  [[Woiwodschaft Schlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl erst 1927 nach Beuthen eingemeindet, ist die Geschichte der Ortschaft von Anfang an eng mit der Stadt verbunden. Seinen dörflichen Charakter hat der Ort heute vollständig verloren, entlang der alten Dorfstraße finden sich mehrgeschossige Mietshäuser und moderne Wohnhochhäuser. Bei der Ortschaft  befindet sich das 1870 errichtete Steinkohlebergwerk [[Heinitzgrube]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war  bekannt für seine traditionellen Trachten, die trotz Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts getragen wurden. Roßberg besaß auch Trachten für Männer, was in schlesischen Orten selten vorkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt in der Region [[Oberschlesien]] und  grenzt an ihrer Westseite unmittelbar  an den östlichen Rand der Altstadt von Bytom (&amp;#039;&amp;#039;Beuthen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet von Rozbark befinden sich die drei Wohnsiedlungen Pogoda, Zawadzki und [[Arka Bożek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ortsname ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1532 lautete der Name des damaligen Dorfs  &amp;#039;&amp;#039;Rosenbergk&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1845&amp;quot; /&amp;gt; im Jahr 1816 war die Schreibweise des modernen deutschen Ortsnamens &amp;#039;&amp;#039;Rosberg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1233 erstmals urkundlich erwähnt, im Zusammenhang mit dem Bau der Marienkirche zu Beuthen.&amp;lt;ref&amp;gt;Codex Diplomaticus Silesiae: [https://www.wbc.poznan.pl/dlibra/docmetadata?id=19423 &amp;#039;&amp;#039;Teil 7 – Regesten zur schlesischen Geschichte. Erster Theil. Bis zum Jahre 1250.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1441 brannte Roßberg ab und wurde daraufhin etwas weiter von Beuthen entfernt wiederaufgebaut. 1474 wurde Roßberg, das sich außerhalb der Befestigungen Beuthens befand und somit schutzlos war, von [[Tataren]] verwüstet. 1582 brannten Beuthen und Roßberg fast vollständig nieder. Als Beuthen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] im Oktober 1643 von den Schweden überfallen wurde, wurden auch mehrere Roßberger Bauern gehenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beuthen-Chronik&amp;quot; /&amp;gt; 1783 hatte der Ort, der damals dem Herrn [[Pelchrzim (Adelsgeschlecht)|von Pelchrzim]] gehörte, neun Bauern, 37 Gärtner, acht Häusler, zwei Vorwerke, zwei Mühlen und 276 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Ernst Tramp: Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, [https://books.google.de/books/about/Beyträge_zur_Beschreibung_von_Schlesien.html?id=OSMDAAAAcAAJ Band 2], Brieg 1783&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1784 die Felder um Beuthen und Roßberg durch Hagelschlag zerstört wurden, kam es zu einer Teuerung und Hungersnot im Ort. 1801 wurde anstelle der hölzernen Kapelle auf einer Anhöhe die massive Hyazinthkapelle erbaut. Am 7. Juni 1804 kam es in der Beuthener Vorstadt Blotnitza zu einem Feuer, das sich auch bis nach Roßberg ausbreitete und dort 40 Häuser, 20 Scheunen und das Vorwerk niederbrannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beuthen-Chronik&amp;quot; /&amp;gt; 1818 zählte der Ort, der damals &amp;#039;&amp;#039;Rosberg&amp;#039;&amp;#039; geschrieben wurde, neun Bauern, 37 Gärtner, acht Häusler, zwei Vorwerke, von denen eines Neuhof hieß, und zwei Wassermühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Geographisch-statistisches Handbuch über Schlesien und die Grafschaft Glatz, [https://books.google.de/books?id=PNcAAAAAcAAJ Band 2]; Breslau und Jauer 1818.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1842 wurde die katholische Schule gegründet. 1865 bestand der Ort aus einem Rittergut und einem Dorf, zu dem der Ortsteil Kluckowietz gehörte, und gehörte der Parochie Beuthen und hatte fünf Bauern, 22 Gärtner und 73 Häusler. Das Rittergut gehörte der [[Familienfideikommiss|Fideicommißherrschaft]] Beuthen-Siemianowitz. Ferner waren im Ort ein Gastwirt, zwei Restaurateure, zwei Kaufleute, ein Zimmermeister, vier Schmiede, ein Fleischer, zwei Tischler, zwei Schuhmacher, ein Leinweber und ein Windmüller ansässig. Damals lebten bereits viele Einwohner vom Bergbau. Zu diesem Zeitpunkt hatte die katholische Schule 220 Schüler aus den Orten Roßberg, Guretzko und Hospitalgrund, die von zwei Lehrern unterrichtet wurden. Die Einwohner waren nach Beuthen eingepfarrt, besaßen jedoch eine eigene Filialkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Felix Triest: [http://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;client=firefox-a &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;], Breslau 1865.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung ===&lt;br /&gt;
1870 wurde die Heinitzgrube gegründet. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Roßberg eine katholische Kirche, eine elektrische Straßenbahn, eine Eisenbahnreparaturwerkstätte, eine Ziegelei, Bergbau auf Steinkohlen sowie Blei- und [[Zinkerz]] und eine Bierbrauerei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt; Am 12. Mai 1908 begann auf dem Hügel neben der alten Hyazinthkapelle der Bau für die neue Hyazinthkirche. Am 1. April 1913 wurde die Kirche durch Kardinal Fürstbischof Dr. Adolf Bertram feierlich konsekriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberschlesien im Bild, [http://www.sbc.org.pl/dlibra/plain-content?id=6093 Heft Nr. 47, 1925.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 stimmten im Gutsbezirk Roßberg 169 Personen für Deutschland und 63 Personen für Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv |url=http://home.arcor.de/oberschlesien-bw/abstimmung/beuthen.htm |text=Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 |wayback=20160309074922}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Roßberg verblieb beim [[Weimarer Republik|Deutschen Reich]]. Mit der neuen Grenzziehung verlief die Grenze zu Polen östlich von Roßberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Januar 1923 kam es zu einem Unglück in der Heinitzgrube, bei dem 145 Bergleute ums Leben kamen. Im September 1924 wurde das neue Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs aus Roßberg enthüllt. Es bestand aus einer Säule, um die eine halbrunde Mauer errichtet wurde, an der sich die Tafeln mit den Namen der Gefallenen, eine Bank und ein Relief befanden. Es ist heute nicht mehr vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberschlesien im Bild, [https://www.sbc.org.pl/dlibra/plain-content?id=5947 Heft Nr. 32, 1924]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 lebten im Ort 23.420 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=beuthen.html|name=Landkreis Beuthen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1927 wurde Roßberg nach Beuthen eingemeindet und kam somit vom [[Landkreis Beuthen]] zum Stadtkreis Beuthen. 1929 begann man mit dem Abtragen der Rokokohalde bei Roßberg. Daran waren über 150 Arbeiter beteiligt. Die abgetragene Erde wurde mithilfe einer Kleinbahn zu den Teichen an der Fiedlersglückgrube gebracht und wurden dort zum Zuschütten der Teiche benutzt. Mit dem Abtragen der Halde wurde Baugelände gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberschlesien im Bild, [https://www.sbc.org.pl/dlibra/plain-content?id=6490 Heft Nr. 23, 1929]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das polnische Rozbark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 gehört der Ort zu Polen. Im Jahr 1950 kam Rozbark, das zunächst der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen worden war,  zur [[Woiwodschaft Kattowitz]] und seit 1999  zur neuen [[Woiwodschaft Schlesien]]. Im Stadtteil Rozbark gibt es drei große Nachkriegssiedlungen: Pogoda, Osiedle Zawadzkiego und Osiedle Arki Bożka.&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis zue Eingemeindung 1927 nach Beuthen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=center |  320     || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell, [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 4:  &amp;#039;&amp;#039;P–S&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823 [https://books.google.de/books?id=MQKbGMwLPBcC&amp;amp;pg=PA169 S. 169, Ziffer 2466].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |   558    || (in 70 Häusern) darunter drei  Evangelische, 17  Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1830&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Melcher, Breslau 1830, [https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA643 S. 643].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |  ca. 800 || (in 123 Häusern) davon  16  Evangelische,   zwei Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1845&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, [https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA558 S. 558].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |   1221   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]:  &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, G. F. O. Müller, Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA177 S. 177, linke Spalte oben].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || align=center |  1480    || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest318&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=center | 1764      || davon 89  Evangelische, 1621   Katholiken, 54  Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest318&amp;quot;&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865,&lt;br /&gt;
 [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA318 S. 318, Ziffer 10].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1867  || align=center | 2129 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|  2840    || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot; /&amp;gt; nach anderen Angaben 2781 Einwohner (am 1. Dezember), davon 214 Evangelische, 2501 Katholiken, 66 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874,    [https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA336 S. 336–337, Ziffer 18].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=center |  17.848 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 17, Leipzig/Wien 1909,  [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-017-0160 S. 160].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=center | 20.021 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=center | 23.420 ||  davon 1386  Evangelische, 21.830 Katholiken,  30 sonstige Christen, 86 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=beuthen.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Tracht ===&lt;br /&gt;
Die oberschlesische [[Tracht (Kleidung)|Trachtenbewegung]] hat ihre Wiege in Roßberg. Die [[Roßberger Tracht]] wurde in der Folge zum Synonym für oberschlesische Tracht schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bräuche ===&lt;br /&gt;
Für Roßberg sind mehrere [[Wochenbett|Wöchnerinnen]]-Bräuche überliefert. Einige Beispiele davon: 1. Von der Geburt an wurde der Spiegel für sechs Wochen verhängt. Die Wöchnerin durfte nicht in den Spiegel schauen, damit ihr nicht böse Geister erscheinen konnten und sie erschreckten. 2. Die Wöchnerin musste sechs Wochen lang eine Flasche mit Weihwasser im Bett haben, um den bösen Geist abzuhalten. 3. Kam ein Täufling von der Kirche wieder nachhause, sagte die Taufpatin zu den Eltern den Satz: „Nahm man euch ein Heidenkind, bringe ich wieder ein Christenkind“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wöchnerinnenbräuche in Roßberg&amp;#039;&amp;#039; von Luise Wecker in [https://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=24766 Oberschlesische Volkskunde, Jahrgang 3, Heft 6/7, 1931]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reime ===&lt;br /&gt;
Aus Roßberg sind mehrere [[Abzählreim]]e bekannt, die von Luise Wecker gesammelt wurden. Einige davon sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Es lief eine Maus / Wohl über ein Haus / Lief tripp und trapp / Und du gehst ab. 2. Zahlen 1-5 / Strick mir ein Paar Strümpf, / Nicht zu groß und nicht zu klein, / Sonst musst du der Hascher sein. 3. Etzel, tetzel, / Der Bäcker bäckt Bretzel, / Der Bäcker bäckt Kuchen / Und du musst suchen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Abzählreime aus Roßberg&amp;#039;&amp;#039; von Luise Wecker in [https://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=24769 Oberschlesische Volkskunde, Jahrgang 4, Heft 4/6, 1932]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen ===&lt;br /&gt;
==== Die Teufelseiche ====&lt;br /&gt;
In uralten Zeiten soll sich im Ort eine große, starke Eiche befunden haben, von der die Leute erzählten in ihr hätte der Teufel seinen Sitz aufgeschlagen. Der Teufel soll beim Auf- und Abgehen durch den Ort den Dorfweg komplett durchlöchert haben. Da die Dorfbewohner nicht im Stande waren, den Weg immer wieder auszubessern, holten sie Mönche ins Dorf. Diese sollten den Teufel verjagen, was sie dann durch Beschwörung auch erreichten. Daraufhin fällten die Roßberger den Baum und hatten fortan ihre Ruhe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beuthen-Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sage vom Schalaster Berg ====&lt;br /&gt;
Am Weg von Roßberg nach Kamien auf dem Schalaster Berg auf dem sich ein Bildstock befand, soll Ende des 17. Jahrhunderts ein Hirtenknabe einen Eingang in den Hügel gefunden und betreten haben. Dort traf er in einer großen Höhle ein Heer von Rittern mit ihren Pferden. Schnell verließ er die Höhle wieder, doch den Eingang fand er nie wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erzählte sich, dass es sich dabei um das schlafende Heer der [[Hedwig von Andechs|heiligen Hedwig]] handelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beuthen-Chronik&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Sagen berichten ebenfalls davon, wie verschiedene Personen auf das Heer der heiligen Hedwig trafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagen vom heiligen Hyazinth ====&lt;br /&gt;
Der [[Hyazinth von Polen|heilige Hyazinth]] hatte große Bedeutung für die Roßberger, nach ihm benannten sie die Kapelle am Hügel im Norden des Dorfes und später auch den Kirchenneubau aus dem Jahr 1911. Über ihn gibt es auch zwei Sagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beuthen-Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So soll sich der Dominikaner Hyazinth bei Beuthen aufgehalten haben und an einer Quelle auf einem Hügel Missionspredigten gehalten haben. Einst soll sich dann bei einem Gebet die Schnur seines Rosenkranzes gelöst haben und die Perlen rollten in den rotgelben Sand. Da es zu mühsam war sie wieder aufzufinden, sprach Hyazinth: „Wachset bis einst die Quelle versiegt!“. Daraufhin zog Hyazinth nach Krakau fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Sage soll der heilige Hyazinth die Elstern (Schalastern) aus der Gegend von Beuthen verbannt haben, da sie ihn mit ihrem Geschrei beim Gebet störten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Denkmale ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[St. Hyazinth (Bytom)|Katholische Pfarrkirche St. Hyazinth]]&amp;#039;&amp;#039; (Kościół par. Św. Jacka) wurde von 1908 bis 1911 im neoromanischen Stil erbaut und ist dem Limburger Dom nachempfunden. Architekt war Max Giemsa aus Gleiwitz, Baumeister war Franz Neumann. Die Kirche besteht aus zwei Teilen, der Oberkirche und der Unterkirche. Der Hauptaltar stammt von dem Münchener Bildhauer Georg Schreiner, die Seitenaltäre und der Hauptaltar der Unterkirche von dem Nürnberger Bildhauer Josef Starck.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 208 ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Denkmal für die Verunglückten der Heinitzgrube 1923&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Anlagen der ehemaligen [[Heinitzgrube]]&amp;#039;&amp;#039; (Dawna KWK Rozbark) liegen im Südwesten des Stadtteils und enthalten zwei Gebäude vom Anfang des 20. Jahrhunderts.  Da ist erstens das ehemalige [[Moderne (Architektur)|modernistische]] Schachtgebäude mit [[Neogotik|neogotischen]] Elementen und zweitens die Halle des Zechenhauses mit Elementen des [[Jugendstil]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 209 ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die frühere &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Bleischarley-Grube&amp;#039;&amp;#039; (ab 1936 Schlesag/Dawna Kopalnia rud cynkowo-ołowiowach Orzeł Biały) liegt südlich der heutigen ulica Siemianowicka, der [[Moderne (Architektur)|modernistische]] Bau wurde 1926 bis 1928 errichtet nach Plänen der Berliner Architekten Emil und Georg Zillmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 209 ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Freundschaftskreis im Bezirk Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&lt;br /&gt;
* Sportverein &amp;#039;&amp;#039;Górniczy Klub Sportowy Rozbark&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Habraschka Porträt.jpg|mini|hochkant|Der Autor Paul Habraschka, geboren in Roßberg]]&lt;br /&gt;
* [[Grzegorz Gerwazy Gorczycki]] (1664/1667–1734), polnischer Kapellmeister und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Paul Habraschka]] (1897–1969), deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865,  [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA336 S. 336-337, Ziffer 1].&lt;br /&gt;
* [[Alfons Perlick]]: &amp;#039;&amp;#039;Sagen des Dorfes Roßberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 aus Beiträge zur Heimatkunde von Roßberg, 1926&lt;br /&gt;
* Paul Kytzia: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der St. Hyazinth-Kirche in Roßberg O.-S.&amp;#039;&amp;#039;, 1926&lt;br /&gt;
* Luise Wecker: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Heimatkunde von Roßberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 5 aus Beiträge zur Heimatkunde der Stadt Beuthen OS, 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://niepoprawni.pl/blog/85/rok-1945-sowieci-w-gliwicach-czyli-wyzwolenie-0 Geschichtliche Hintergründe und Details (in polnischer Sprache)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beuthen-Chronik&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://books.google.de/books?id=oWgRAAAAYAAJ &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Beuthen in Ober-Schlesien&amp;#039;&amp;#039;], F. Gramer, 1863&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bytom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1233]]&lt;/div&gt;</summary>
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