<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Roxolanen</id>
	<title>Roxolanen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Roxolanen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roxolanen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T08:26:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roxolanen&amp;diff=74541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Leerzeichen nach Komma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roxolanen&amp;diff=74541&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-01T06:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen nach Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:028 Conrad Cichorius, Die Reliefs der Traianssäule, Tafel XXVIII (Ausschnitt 01).jpg|mini|Sarmatische Panzerreiter fliehen vor der römischen Kavallerie]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roxolanen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[ossetisch|alanisch]] &amp;#039;&amp;#039;ruxs alan&amp;#039;&amp;#039; = „hell alan“ , [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Roxolani&amp;#039;&amp;#039;, [[Griechische Sprache|griechisch]] Ροξολάνοι, von [[Iranische Sprachen|iranisch]] &amp;#039;&amp;#039;Raochshna&amp;#039;&amp;#039; = „weiß, Licht“, also die &amp;#039;&amp;#039;Hellen, Strahlenden&amp;#039;&amp;#039;) waren ein [[Sarmaten|sarmatischer]] [[Volksstamm|Stamm]], der zwischen dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. und dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. westlich des südlichen [[Don (Asowsches Meer)|Dongebiets]] im heute zur [[Ukraine]] gehörenden [[Steppe]]nland beheimatet war. Dieses Gebiet wurde in der Antike als &amp;#039;&amp;#039;[[Sarmatien]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Aufgrund ihrer [[Bogenschütze]]n und [[Kataphrakt]]en waren sie gefürchtete Gegner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Reiterkrieger der Roxolanen hatten in ihrer alten Heimat oft gegen, aber auch für das [[Bosporanisches Reich|Bosporanische Reich]] gekämpft. Ihr dortiges Stammesgebiet grenzte an das der [[Alanen]]. Möglicherweise auf Druck der [[Goten]], [[Aorsen]] und Alanen hatten die Roxolanen in mehreren, sich über Jahrzehnte erstreckenden Wellen ihre alte Heimat verlassen&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Körner: &amp;#039;&amp;#039;Philippus Arabs. Ein Soldatenkaiser in der Tradition des antoninisch-severischen Prinzipats.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte 61)&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin u. a. 2002, ISBN 3-11-017205-4. S.&amp;amp;nbsp;150.&amp;lt;/ref&amp;gt;  und waren wie die [[Jazygen]] nach Westen gezogen, wo sie im Gebiet der heutigen [[Moldau (Region)|Region Moldau]] siedelten. Nach ihrer Ankunft in Zentraleuropa behielten die Roxolanen ihre althergebrachten Lebensgewohnheiten bei, wenn sie auch römische Luxusgüter schätzten. Im Jahr 62 n.&amp;amp;nbsp;Chr. überfielen sie erstmals die [[Römisches Reich|römische]] Provinz [[Moesia|Mösien]]. In den Jahren 67/68 und im Februar 69 überschritten ihre Krieger mit 9000 Mann erneut die vereiste [[Donau]] und wiederholten ihre Plünderungen im mösischen Grenzgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Lambrechts,  u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Abriß der Geschichte antiker Randkulturen.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg-Verlag, München 1961. S.&amp;amp;nbsp;141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesen Kriegszügen wurden sie von den [[Bastarnen]] und den [[Daker]]n unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarmaten_2004_505&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sarmaten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26., Walter de Gruyter, Berlin 2004. ISBN 3-11-017734-X. S.&amp;amp;nbsp;505.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gelang den Verbündeten bei einem solchen Überfall eine ganze [[römische Legion]] zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roxolanen waren mit dem letzten dakischen König [[Decebalus]] (ca. 85–105&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.) verbündet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lepelley_2001_268&amp;quot;&amp;gt;Claude Lepelley: &amp;#039;&amp;#039;Rom und das Reich 44 v. Chr.–260 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2. &amp;#039;&amp;#039;Die Regionen des Reiches&amp;#039;&amp;#039;. Verlag K. G. Saur. München/Leipzig 2001, ISBN 3-598-77449-4, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt; dessen Territorium an die Ostgrenze des jazygischen Siedlungsgebietes grenzte. Dieser König hatte den römischen Truppen erfolgreich Widerstand geleistet und seinem Gegner unter anderem einen zivilen und militärischen Technologietransfer abgetrotzt. Den Pakt mit den damals im heutigen Südmoldawien und in der südlichen Ukraine lebenden Roxolanen hatte er unbemerkt von den Römern abschließen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Strobel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Traian. Eine Epoche der Weltgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 2010, ISBN 3791721720, S.&amp;amp;nbsp;225.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Höhepunkt seiner Macht griff Decebalus die mit Rom verbündeten Jazygen erfolgreich an und entriss ihnen ihre Ostgebiete, was zu anhaltenden Spannungen mit seinen Verbündeten, den Roxolanen führte, da diese ein gutes Verhältnis zu den jazygischen Stammesverwandten pflegten.&amp;lt;ref&amp;gt;Chr. M. Danov: &amp;#039;&amp;#039;Die Thraker auf dem Ostbalkan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Niedergang der römischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1979, ISBN 3110068753, S.&amp;amp;nbsp;169.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch vertraglich zugesicherte [[Subsidien]]zahlungen gelang es Rom, die Roxolanen als Bündnispartner für sich gewinnen. Während der nachfolgenden römischen Eroberung Dakiens und dem Ende des Decebalus hielten sich die Römer an diese Vereinbarungen. Als die Dakerkriege jedoch beendet waren, reduzierte Rom möglicherweise bereits kurz nach 106 seine Tributleistungen an die Roxolanen. Mit dem Zusammenbruch des für die Römer gefährlichen Dakerreiches, war den Siegern wohl auch das Bündnis mit den Roxolanen nicht mehr so wichtig. Gegen Unmutsbekundungen setzte Kaiser [[Trajan]] (98–117) sicher auch auf die Abschreckungspolitik, für die seine in Dakien siegreichen Truppen standen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fündling_2006_455&amp;quot;&amp;gt;Jörg Fündling: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zur Vita Hadriani der Historia Augusta&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Antiquitas&amp;#039;&amp;#039; 4) Habelt, Bonn 2006, ISBN 978-3-7749-3390-3, S.&amp;amp;nbsp;455.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch wohl Anfang 117 konnte diese Politik nicht mehr überzeugen. Jazygen und Roxolanen griffen die Donauprovinzen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Fündling: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zur Vita Hadriani der Historia Augusta&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Antiquitas&amp;#039;&amp;#039; 4) Habelt, Bonn 2006, ISBN 978-3-7749-3390-3, S.&amp;amp;nbsp;405.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hatte zur Folge, dass sich auch in Dakien wieder Widerstand regte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nicolae Gudea]], Thomas Lobüscher: &amp;#039;&amp;#039;Dacia. Eine römische Provinz zwischen Karpaten und Schwarzem Meer.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 2006, ISBN 380533415X, S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 117 war Kaiser [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] (117–138) persönlich an der Donaufront, übernahm die Führung des Feldzuges von [[Moesia inferior|Niedermösien]] aus&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Lambrechts u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Abriß der Geschichte antiker Randkulturen.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg-Verlag, München 1961, S.&amp;amp;nbsp;141.&amp;lt;/ref&amp;gt; und konnte die Kämpfe im Jahr 118 siegreich beilegen. Möglicherweise war es auch Hadrian, der nun eine Friedenspolitik verfolgte, in deren Rahmen den Roxolanen sowohl [[Moldawien]] als auch die [[Große Walachei]] in der Provinz [[Moesia inferior]] überlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fündling_2006_455&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Markomannenkriege]] in den Jahren von 166 bis 180 waren die Roxolanen und Jazygen erneut Verbündete gegen Rom und mussten nach ihrer Niederwerfung harte Friedensbedingungen annehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarmaten_2004_505&amp;quot; /&amp;gt; Später drangen Roxolanen bis in die [[Große Ungarische Tiefebene]] vor und vermischten sich mit den Jazygen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarmaten_2004_511&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sarmaten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26. De Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-017734-X, S.&amp;amp;nbsp;511.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die unter Kaiser [[Philippus Arabs]] (244–249) geförderte Ansiedlung der Roxolanen im [[Banat]] sollte dieses unberechenbare, kriegslustige Reitervolk für Rom kontrollierbarer machen. Im Süden des Stammesgebietes standen römische Truppen an der Donau und im Osten zog der unter den Kaisern [[Trajan]] (98–117) und [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] (117–138) errichtete &amp;#039;&amp;#039;[[Limes Alutanus]]&amp;#039;&amp;#039; von der Donau nach Norden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Körner: &amp;#039;&amp;#039;Philippus Arabs. Ein Soldatenkaiser in der Tradition des antoninisch-severischen Prinzipats.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte 61)&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin u. a. 2002, ISBN 3-11-017205-4, S.&amp;amp;nbsp;151.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem für Rom politisch unsicheren [[Reichskrise des 3. Jahrhunderts|3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] nutzten die Roxolanen gemeinsam mit den Jazygen in den Jahren 259/260 erneut die Situation, um mit ihren Raubzügen bis an den Südwestrand der Provinz [[Pannonien|Pannonia superior]] durchzubrechen. Auf dem nordöstlichen Gebiet des heutigen [[Slowenien]]s richteten sie dabei schwere Verwüstungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Slavko Ciglenečki: &amp;#039;&amp;#039;Slowenien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 29. Walter de Gruyter. Berlin 2005. ISBN 3-11-018360-9. S.&amp;amp;nbsp;123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um ihre Kampfkraft zu schwächen, strebte die römische Politik ab dem [[3. Jahrhundert]] danach, Roxolanen und die Jazygen im ganzen römischen Reich anzusiedeln. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Notitia Dignitatum]]&amp;#039;&amp;#039; nennt allein 18 Zentren sarmatischer Siedlung in [[Gallien]] und [[Italien]]. Außerdem kämpften nun sarmatische Kataphrakten in den römischen Armeen. Viele Sarmaten erlangten so das [[Römisches Bürgerrecht|römische Bürgerrecht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach Süden vorstoßenden Goten trennten im 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die sich berührenden Grenzen der Gebiete von Roxolanen und Jazygen. Im selben Jahrhundert verschwinden die Roxolanen aus den Quellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarmaten_2004_505&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem beginnenden 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert siedeln dann die gleichfalls sarmatischen [[Argaraganten]] im Banat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sarmaten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26. De Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-017734-X, S.&amp;amp;nbsp;503–512.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iranischsprachige Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarische Geschichte (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowenische Geschichte (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische europäische Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sarmaten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
</feed>