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	<title>Rowohlt Verlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rowohlt_Verlag&amp;diff=34741&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-03-02T08:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Rowohlt Verlag GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Rowohlt logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = GmbH&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1908&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Nicola Bartels]] (Verlegerische Geschäftsführerin),&amp;lt;br /&amp;gt; Steffen Rau (Kaufmännischer Geschäftsführer)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rowohlt.de/impressum |titel=Impressum |sprache=de |abruf=2026-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = ca. 150&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rowohlt.de/verlag/jobs |titel=Ihr Job bei uns im Verlag {{!}} Rowohlt Verlag |sprache=de |abruf=2025-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 66,5 Mio. Euro (2021)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1279961/umfrage/umsatz-von-rowohlt/ &amp;#039;&amp;#039;Umsatz der Rowohlt Verlag GmbH in den Jahren 2017 bis 2021&amp;#039;&amp;#039;], statista.de, abgerufen am 9. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Verlag]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.rowohlt.de/ www.rowohlt.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-bieberhaus.jpg|mini|hochkant=1.6|Sitz des Verlags im [[Hamburg-St. Georg#Bieberhaus|Bieberhaus]], Hamburg, seit März 2019]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Verlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1908 in Leipzig gegründet. Heute ist Rowohlt Teil einer Unternehmensgruppe von [[Buchverlag]]en in [[Hamburg]] (von 1960 bis März 2019 in [[Reinbek]] bei Hamburg) und in [[Berlin]]. Seit 1982 gehören die Rowohlt Verlage zur [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der erste Verlag: 1908–1913 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Rowohlt]] gründete 1908 seinen Verlag, mit dem er in das Vorderhaus der berühmten &amp;#039;&amp;#039;[[Offizin Andersen Nexö Leipzig#Die Offizin Drugulin|Offizin Drugulin]]&amp;#039;&amp;#039; nach Leipzig zog. Das erste Buch, das er verlegte, war &amp;#039;&amp;#039;Lieder der Sommernächte&amp;#039;&amp;#039; seines Bremer Schulfreunds Gustav Edzard, doch es erwies sich als unverkäuflich.&amp;lt;ref&amp;gt;Gieselbusch, Moldenhauer, Naumann, Töteberg: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Rowohlt.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein [[Stille Gesellschaft|stiller Teilhaber]] wurde [[Kurt Wolff (Verleger)|Kurt Wolff]], der nach persönlichen Auseinandersetzungen mit Rowohlt den Verlag 1912 übernahm und unter anderem die Rechte von [[Johannes R. Becher]], [[Max Brod]], [[Georg Heym]] und [[Franz Kafka]] erwarb. Frühe [[Autor]]en des Hauses waren [[Paul Scheerbart]], [[Herbert Eulenberg]] oder [[Max Dauthendey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Verlag: 1919–1943 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Menschheitsdämmerung. Symphonie jüngster Dichtung. Rowohlt 1920.jpg|mini|hochkant=0.7|links|&amp;#039;&amp;#039;Menschheitsdämmerung&amp;#039;&amp;#039; (1920)]]&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] rief Rowohlt das Unternehmen am 1. Februar 1919 in Berlin erneut ins Leben. [[Verlagslektor|Lektoren]] wurden [[Paul Mayer (Lektor)|Paul Mayer]] und [[Franz Hessel]]. Mit Alfons Goldschmidts &amp;#039;&amp;#039;Moskau 1920&amp;#039;&amp;#039;, [[Heinrich Eduard Jacob]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Tulpenfrevel&amp;#039;&amp;#039; und [[Kurt Pinthus]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Menschheitsdämmerung]]&amp;#039;&amp;#039; konnte das Haus 1920 erste Erfolge erzielen. Ein Jahr später wurde der erste Bestseller mit [[Carl Ludwig Schleich]]s &amp;#039;&amp;#039;Besonnte Vergangenheit. Lebenserinnerungen 1859–1919&amp;#039;&amp;#039; verlegt, der bis 1966 eine Auflage von über 1 Million Exemplaren erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren erschienen mehrbändige Ausgaben von [[Honoré de Balzac]] und [[Giacomo Casanova]]. Zum Erfolgsautor jener Jahre wurde [[Emil Ludwig]]. Die Wochenschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die literarische Welt]]&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. [[Willy Haas]]) konnte 1925 erstmals publiziert werden, und [[Joachim Ringelnatz]] ließ alle seine Gedicht- und Prosabände bis zu seinem Tod 1934 bei Rowohlt veröffentlichen. Langsam entdeckte der [[Verleger]] auch die Amerikaner für sein Haus und begann [[Buch|Bücher]] von [[Sinclair Lewis]] und [[Ernest Hemingway]] in sein Programm mit aufzunehmen. Weitere Autoren des Hauses waren [[Kurt Tucholsky]], [[Robert Musil]], [[Ernst von Salomon]] und [[Leo Slezak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Passauer Straße (Berlin)|Passauer Straße 8/9]] war von 1929&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rowohlt.de/verlag/chronik/1908-1930 |titel=Chronik 1908–1930 |titelerg=1929 |hrsg=Rowohlt Verlag |abruf=2022-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Adresse des Rowohlt Verlags, von 1935 an saß er in der benachbarten [[Eislebener Straße (Berlin)|Eislebener Straße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rowohlt.de/verlag/chronik/1931-1949 |titel=Chronik 1931–1949 |titelerg=1935 |hrsg=Rowohlt Verlag |abruf=2022-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1931 geriet das Unternehmen in Schwierigkeiten und musste zu zwei Dritteln von [[Ullstein Verlag|Ullstein]] übernommen werden. [[Hans Fallada]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Mann – was nun?]]&amp;#039;&amp;#039; verschaffte dem Verlag wieder wirtschaftlichen Aufschwung. Verfilmungen des [[Roman]]s erfolgten in Deutschland und den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialist]]en wurden 50 Prozent der Bücher des Hauses beschlagnahmt, verbrannt und verboten. Die Veröffentlichung des Werks &amp;#039;&amp;#039;Adalbert Stifter&amp;#039;&amp;#039; von [[Bruno Adler (Literaturwissenschaftler)|Bruno Adler]] unter dem [[Pseudonym]] Urban Roedl führte 1938 zum Berufsverbot für Rowohlt, da ihm vorgeworfen wurde, jüdische [[Schriftsteller]] zu tarnen. Die Folge war im Februar 1939 die [[Emigration]] Rowohlts mit seiner Familie nach Brasilien.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Beschäftigung Salomons im Verlag und die Schließung 1938 siehe Markus Josef Klein: &amp;#039;&amp;#039;Ernst von Salomon. Eine politische Biographie. Mit einer vollständigen Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;. San Casiano, Limburg a. d. Lahn 1994, ISBN 3-928906-03-8, S. 228f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag wurde auf Veranlassung der Staatsmacht der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Verlags-Anstalt|Deutschen Verlags-Anstalt]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Stuttgart]] als Tochterfirma angegliedert. 1943 kam es zur endgültigen Schließung des Betriebes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Verlagsgründung 1945 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Goetter Graeber und Gelehrte.png|mini|hochkant=0.7|links|Buchumschlag des Bestsellers &amp;#039;&amp;#039;Götter, Gräber und Gelehrte&amp;#039;&amp;#039; (1949)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1945 erhielt [[Heinrich Maria Ledig-Rowohlt|Heinrich Maria Ledig]] (der älteste Sohn Rowohlts) von der [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|amerikanischen Besatzungsmacht]] die [[Verlagslizenz]] für die Wiedereröffnung des Unternehmens. Sie erfolgte [[Gänsheide|Am Hohengeren]] in Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stuttgart.de/ostwege |text=&amp;#039;&amp;#039;Auf architektonischen Spuren im Stuttgarter Osten&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20111021164312}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren gab der Verlag die Werke von [[Erich Kästner|Kästner]], [[Joachim Ringelnatz]] und [[Kurt Tucholsky|Tucholsky]] heraus. Die [[Zeitschrift]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Pinguin (Jugendzeitschrift)|Pinguin]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;story&amp;#039;&amp;#039; (enthielt Texte ausländischer Erzähler) wurden gegründet. Durch die Zweigstelle in Baden-Baden, deren Leitung [[Kurt Kusenberg]] innehatte, konnten wichtige Kontakte zu französischen Schriftstellern wie [[Jean-Paul Sartre]], [[Simone de Beauvoir]], [[Albert Camus]] und [[Jacques Prévert]] geknüpft werden. Zu den jungen deutschen Dichtern des Verlages zählten [[Walter Jens]], [[Arno Schmidt]] und [[Dieter Meichsner]]. Das Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Draußen vor der Tür]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfgang Borchert]] erlangte 1947 großes Aufsehen und wurde an nahezu allen Studentenbühnen aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen außergewöhnlichen Erfolg erlangte 1949 [[C. W. Ceram]]s (d. i. Kurt W. Marek) Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Götter, Gräber und Gelehrte]]&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde weltweit ein [[Bestseller]]. Am 23. Februar 1950 gab der Rowohlt Verlag bekannt, innerhalb von fünf Wochen rund 12.000 Exemplare zum Preis von je zwölf DM verkauft zu haben. Das Buch wurde zudem in 33 Sprachen übersetzt und bis heute ca. fünf Millionen Mal weltweit verkauft. Die [[Bucheinband|Einbandgestaltung]] übernahm [[Werner Rebhuhn]], der fortan für viele weitere Bücher des Verlags den Einband gestaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach der Gründung des Unternehmens erhielt Ernst Rowohlt von den Engländern die Lizenz für einen Hamburger Verlag. 1950 siedelte die Redaktion aus Stuttgart schließlich vollständig nach [[Hamburg]] über. Ein Jahr später, 1951, erfolgte die Veröffentlichung des autobiografischen Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Der Fragebogen]]&amp;#039;&amp;#039; von Ernst von Salomon, der ebenfalls zum Bestseller wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rowohlt Verlag war 1954 eines der Gründungsmitglieder der Serie „[[Die Bücher der 19]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 wurde der Firmensitz nach [[Reinbek]] verlegt. Der neu erbaute Gebäudekomplex des Verlags wurde von dem bekannten Architekten [[Fritz Trautwein]] geplant und 1970 durch einen Anbau erweitert. Die Gebäude stehen seit Ende 2003 unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kreis-stormarn.de/aktuelles/pressemeldungen/show_entry.html?archive=2007&amp;amp;id=187 &amp;#039;&amp;#039;Gebäude des Rowohlt Verlags in Reinbek unter Denkmalschutz gestellt.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;kreis-stormarn.de&amp;#039;&amp;#039;, 5. Januar 2004, abgerufen am 12. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Verlagssitz in Reinbek 1960 bis März 2019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rowohlt Verlag, Haupteingang.jpg|Der Haupteingang des Verlags in Reinbek an der Hamburger Straße 17&lt;br /&gt;
 Reinbek Hamburger Straße 17.JPG|Vorderer Teil des Verlagsgebäudes in Reinbek&lt;br /&gt;
 Reinbek Völckers Park 11.JPG|Anbau des Verlagsgebäudes am Völkerspark 11&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1960 starb Ernst Rowohlt und [[Heinrich Maria Ledig-Rowohlt|H.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;Ledig-Rowohlt]] übernahm die mehrheitlichen Verlagsanteile. Er leitete das Haus bis 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz J. Raddatz]] wurde 1960 Cheflektor und stellvertretender Verlagsleiter unter Ledig-Rowohlt sowie Herausgeber der Taschenbuchreihe rororo-aktuell. 1969 musste er diese Funktion infolge der sogenannten „Ballonaffäre“, dem Abwurf von 50.000 im Auftrag von Rowohlt gedruckten Exemplaren der Erinnerungen von [[Jewgenija Semjonowna Ginsburg|Jewgenija Ginsburg]] über dem Gebiet der DDR, aufgeben. Sein Nachfolger wurde [[Matthias Wegner]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter E. Zimmer]]: [http://www.d-e-zimmer.de/Root/rowohlt1969.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Affäre Rowohlt.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;d-e-zimmer.de&amp;#039;&amp;#039;, zitiert nach: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Feuilleton. Nr. 39, 26. September 1969, S. 16–17, Titel: „Frißt die Revolution ihre Verleger?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Weblink: Verlagschronik, 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== rororo Taschenbücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1950 machte der preiswerte [[Rotationsdruck]] für [[Taschenbuch|Taschenbücher]] den Rowohlt Verlag bekannt. Die Anregung hatte Heinrich Maria Ledig-Rowohlt auf seiner USA-Reise erhalten. Die anfänglichen Publikationen erschienen in Hamburg von 1946 bis 1949 zunächst in einem großformatigen Zeitungsdruck, deren erste Exemplare Ernst Rowohlt mit dem Satz kommentierte: „So was kommt mir nicht ins Haus.“&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz J. Raddatz: &amp;#039;&amp;#039;Unruhestifter.&amp;#039;&amp;#039; List, Berlin 2005, S.&amp;amp;nbsp;191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Druckerzeugnisse trugen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Rotations Romane&amp;#039;&amp;#039; und die Abkürzung RO-RO-RO. Die ersten vier Titel, die ab dem 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1946 in diesem Format zum Preis von je [[Reichsmark#Entwertung und Abschaffung der Reichsmark nach dem Zweiten Weltkrieg|50&amp;amp;nbsp;Reichspfennig]] erschienen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernest Hemingway]]: &amp;#039;&amp;#039;[[In einem andern Land|In einem anderen Land]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Tucholsky]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Schloß Gripsholm (Roman)|Schloß Gripsholm]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Conrad]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Taifun (Joseph Conrad)|Taifun]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Alain-Fournier]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der große Meaulnes|Der große Kamerad]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt erschienen 25 Zeitungsromane in einer Auflage von jeweils 100.000 Exemplaren. Mit der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform]] stieg der Preis im Juni 1948 auf [[Deutsche Mark|1,00&amp;amp;nbsp;DM]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bücher für ein neues Europa.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Nordbayerischer Kurier]] vom 10./11. Dezember 2016, S.&amp;amp;nbsp;61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Zeitungsformat entwickelte der Verlag die neuen Taschenbücher im kleinen [[Oktavformat]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Drews]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;„Macht unsre Bücher billiger!“ Die Anfänge des deutschen Taschenbuchs 1946 bis 1963.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 1994, ISBN 3-86108-250-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bände sind unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;rororo&amp;#039;&amp;#039; bekannt geworden – eine Bezeichnung, die zeitweise zum [[Synonym]] für sämtliche Taschenbücher wurde. Zu den ersten Titeln im Jahr 1950 gehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Band 1: Hans Fallada: &amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Mann – was nun?]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Band 2: [[Graham Greene]]: &amp;#039;&amp;#039;Am Abgrund des Lebens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Band 3: Rudyard Kipling: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Dschungelbuch]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Band 4: Kurt Tucholsky: &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Gripsholm (Roman)|Schloß Gripsholm]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlagsanzeigen in: Graham Greene: &amp;#039;&amp;#039;Orientexpress&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Hamburg 1950.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Satz und Rotationsdruck der ersten Auflagen besorgte in [[Leck (Nordfriesland)|Leck]] die Druckerei &amp;#039;&amp;#039;Christian Jessen Sohn&amp;#039;&amp;#039;, aus dem die Großdruckerei [[Clausen &amp;amp; Bosse]] entstand. Die Buchbindearbeiten im [[Klebebindung|Lumbeckverfahren]] erfolgten damals bei der Firma Hans Ehlermann in [[Verden (Aller)]]. Jene 451 Bände, die bis 1961 gebunden wurden, besitzen als markantes Erkennungszeichen einen schmalen farbigen [[Leinenrücken]]. Der Verlag nannte diese Qualität &amp;#039;&amp;#039;Halbleinenflexibel&amp;#039;&amp;#039;; der Preis eines Taschenbuches lag um 1950 bei DM 1,50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rde Rückseite.jpg|mini|Rückseite der Bände aus [[rowohlts deutsche enzyklopädie]] ab 1955]]&lt;br /&gt;
1955 erschien der erste Band der Taschenbuchreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Rowohlts deutsche Enzyklopädie|rowohlts deutsche enzyklopädie]] (rde)&amp;#039;&amp;#039;, die das Wissen des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in Form von Stichwörtern abbilden wollte und von [[Ernesto Grassi]] herausgegeben wurde. Der letzte Band erschien 1986.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Döring (Literaturwissenschaftler)|Jörg Döring]], Sonja Lewandowski, David Oels (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rowohlts deutsche Enzyklopädie. Wissenschaft im Taschenbuch 1955–68&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen&amp;#039;&amp;#039; 12.2, 2017). Wehrhahn, Hannover 2017, ISBN 978-3-86525-582-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1958 wurde die Biographien-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Rowohlts Monographien|rowohlts monographien]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von [[Kurt Kusenberg]] ins Leben gerufen. 2008 sind 640 Titel erschienen. Von 1999 bis Juni 2015 wurden die Titel im [[Vierfarbdruck]] angeboten. Seitdem beschränkt sich der Verlag auf den Verkauf noch bestehender Bestände sowie auf Nachdrucke als unbebilderte [[E-Book]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle etwa 1000 Bände der rororo-Thriller-Reihe (erschienen zwischen 1961 und 2000) sind im Online-Archiv von Stephan Wulfhorst dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bene-semper.de/ &amp;#039;&amp;#039;Das rororo thriller Archiv. Die Seite für Sammler und Liebhaber der rororo-Krimis&amp;#039;&amp;#039;], bene-semper.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwanzig Jahre lang, von 1963 bis 1983, enthielten die meisten rororo-Taschenbücher eine nichtnummerierte Werbe-Doppelseite: vorn meist ein sehr kurzer Text und eine Karikatur, auf der Rückseite ein längerer Text und der werbende Hinweis auf Pfandbriefe und Kommunalobligationen. Immer passte der Text sowohl zur Buchstelle wie auch zum Geldanlegen. Die meisten dieser Anzeigen haben Claus D. Grupp (für den Text) und die Graphikerin Christa Janik gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.claus-grupp.de/content/Pfandbriefanzeigen/ |titel=Pfandbriefanzeigen rororo |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahre später haben manche Autoren – wohl aus Nostalgie – besondere Pfandbriefanzeigen in ihren rororo-Bänden angeregt, so [[Horst Bosetzky]] 1989 bei &amp;#039;&amp;#039;Schau nicht hin, schau nicht her&amp;#039;&amp;#039; und [[Elke Heidenreich]] 2005 bei &amp;#039;&amp;#039;Geschnitten oder am Stück&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das heutige Unternehmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 gehören die Rowohlt Verlage zur [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]]. Im August 1984 erwarb die Holtzbrinck-Gruppe die restlichen 33 Prozent an dem Verlag von der [[The New York Times|New York Times Inc.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Dezember 1984 protestierte das [[Lektorat]] in einem offenen Brief gegen den designierten Verlagsleiter [[Michael Naumann]], Journalist der [[Der Spiegel|Spiegel]]-Redaktion, da sie erwartet hatten, nach dem Weggang des Verlagsleiters [[Matthias Wegner]] den Nachfolger aus den eigenen Reihen, nämlich den Herausgeber der aktuell-Reihe, [[Freimut Duve]], wählen zu dürfen. Naumann trat jedoch sein Amt an und blieb bis zum Jahr 1995 Verlagsleiter. Seine Nachfolge trat [[Nikolaus Hansen]] an, am 1.&amp;amp;nbsp;November 1999 kamen Peter Wilfert und Rüdiger Salat als ressortfreie Geschäftsführer hinzu. Verlegerischer Geschäftsführer seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2002 war [[Alexander Fest]], der Autoren und Mitarbeiter seines mit Eintritt ins Unternehmen aufgegebenen Alexander Fest Verlags einbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/news/verlage-news/archiv-des-alexander-fest-verlags-geht-nach-marbach-239629 |titel=Archiv des Alexander Fest Verlags geht nach Marbach |sprache=de |abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fest unterstützte den Verlag weiterhin bis Ende Januar 2022 als „Editor-at-Large“ (ohne festen Verantwortungsbereich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/archiv/814690.html |titel=Alexander Fest verlässt erste Reihe |sprache=de |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/news/2021-08/06/alexander-fest-verlaesst-rowohlt-anfang-2022 |titel=Literatur: Alexander Fest verlässt Rowohlt Anfang 2022 |werk=[[Die Zeit]] |datum=2021-08-06 |abruf=2022-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Archiv des Alexander Fest Verlags wurde 2022 vom [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Marbacher Literaturarchiv]] übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 14.&amp;amp;nbsp;September 2014 war [[Barbara Laugwitz]] verlegerische Geschäftsführerin bis zu ihrer Entlassung 2018, ihre [[Freistellung (Arbeitsrecht)|Freistellung]] Ende August 2018 führte zu Autorenprotesten und rechtlichen Auseinandersetzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Torsten Casimir |url=https://www.boersenblatt.net/artikel-debatte_um_laugwitz_und_rowohlt_haelt_an.1516733.html |titel=Die missratene Trennung |werk=[[Börsenblatt|boersenblatt.net]] |datum=2018-09-12 |abruf=2018-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Nachfolger war seit dem 1. Januar 2019 [[Florian Illies]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/kultur/literatur/florian-illies-generation-golf-autor-wird-rowohlt-verleger-a-1225463.html |titel=Florian Illies wird Rowohlt-Verleger |werk=www.spiegel.de |datum=2018-08-29 |abruf=2018-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Januar 2020 wurde bekannt, dass Illies den Verlag im Herbst des Jahres auf eigenen Wunsch verlassen werde, um sich wieder mehr dem Schreiben widmen zu können.  Am 30. Januar kam bereits die Nachricht, dass spätestens zum Juli 2020 [[Nicola Bartels]], zuvor Verlegerin bei der [[Verlagsgruppe Random House]], seine Nachfolge antreten werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/kultur/literatur/2020-01/rowohlt-verlag-nicola-bartels-florian-illies-buchbranche &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Verlag: Nicola Bartels folgt auf Florian Illies&amp;#039;&amp;#039;], zeit.de, 30. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2019 verließ der Verlag Reinbek und zog in das [[Hamburg-St. Georg#Bieberhaus|Bieberhaus]] in [[Hamburg-St. Georg]]. Er belegt dort das dritte und vierte Stockwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.boersenblatt.net/artikel-rowohlt_verlag_verlaesst_reinbek.1349363.html Rowohlt Verlag verlässt Reinbek – Mietvertrag nicht verlängert]&amp;#039;&amp;#039;, boersenblatt.net, 13. Juli 2017, abgerufen am 13. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Müller: [https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article212474035/Warum-Rowohlt-Reinbek-2018-den-Ruecken-kehrt.html &amp;#039;&amp;#039;Warum Rowohlt Reinbek 2018 den Rücken kehrt&amp;#039;&amp;#039;], Hamburger Abendblatt, 8. Nov. 2017, abgerufen am 22. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Andre: [https://www.abendblatt.de/kultur-live/article216621719/Florian-Illies-Buecher-brauchen-keinen-Denkmalschutz.html &amp;#039;&amp;#039;Florian Illies: „Bücher brauchen keinen Denkmalschutz“&amp;#039;&amp;#039;], Hamburger Abendblatt, 9. März 2019, abgerufen am 19. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Helling: [https://www.ndr.de/kultur/buch/Rowohlt-Verlag-zieht-nach-Hamburg-ins-Bieberhaus,rowohlt140.html &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt ist jetzt in „Hamburg bei Reinbek“&amp;#039;&amp;#039;], ndr.de, 13. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Dach von Rowohlt versammeln sich der &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Verlag&amp;#039;&amp;#039;, die [[Imprint]]-Verlage &amp;#039;&amp;#039;Wunderlich&amp;#039;&amp;#039; (seit 1984) und &amp;#039;&amp;#039;Kindler&amp;#039;&amp;#039; (seit 2004) im [[Deckenband|Hardcover]]-Bereich. Der &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Taschenbuch Verlag&amp;#039;&amp;#039; ist unter anderen mit den Reihen &amp;#039;&amp;#039;rororo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rowohlt Rotfuchs|rororo rotfuchs]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;rowohlts monographien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Polaris&amp;#039;&amp;#039; vertreten. Neuere Imprints sind &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Hundert Augen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt repertoire&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt rotation&amp;#039;&amp;#039;. Seit September 2014 ist der Verlag &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt • Berlin&amp;#039;&amp;#039; ein eigenständiger Verlag, dessen verlegerischer Geschäftsführer Gunnar Schmidt ist. Ferner sind der &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Theater Verlag&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Agentur für Medienrechte&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen. Seit 2009 bietet Rowohlt fast alle seiner Publikationen auch als E-Book an &amp;#039;&amp;#039;(Rowohlt Ebook)&amp;#039;&amp;#039;, außerdem gibt es eine E-Book-only-Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm des Rowohlt Verlages unterteilt sich in die Bereiche Belletristik und Sachbuch. Besonders in der Sparte Sachbuch haben sich im Laufe der Zeit etliche Reihen herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den internationalen Schriftstellern des Hauses zählen u. a. [[Paul Auster]], [[Nicholson Baker]], [[Simone de Beauvoir]], [[Harold Brodkey]], [[Albert Camus]], [[Roald Dahl]], [[Jeffrey Eugenides]], [[Jon Fosse]], [[Jonathan Franzen]], [[Stephen Hawking]], [[Ernest Hemingway]], [[Siri Hustvedt]], [[Denis Johnson]], [[Cormac McCarthy]], [[David Mitchell]], [[Henry Miller]], [[Toni Morrison]], [[Vladimir Nabokov]], [[Harold Pinter]], [[Thomas Pynchon]], [[Philip Roth]], [[José Saramago]] und [[John Updike]]. Deutschsprachige Autoren des 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwart sind u. a. [[Wolfgang Borchert]], [[C. W. Ceram]], [[Gisela Elsner]], [[Hans Fallada]], [[Joachim Fest]], [[Wolfgang Herrndorf]], [[Elfriede Jelinek]], [[Daniel Kehlmann]], [[Georg Klein (Schriftsteller)|Georg Klein]], [[Erika Mann]], [[Klaus Mann]], [[Joachim Ringelnatz]], [[Eugen Ruge]], [[Peter Rühmkorf]], [[Margarete Stokowski]], [[Heinz Strunk]], [[Kurt Tucholsky]] und [[Martin Walser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das umfangreiche Rowohlt-Archiv der Erstauflagen mit etwa 25.000 Bänden wurde im November 2023 der [[Staatsbibliothek Hamburg]] übergeben, darunter sind Werke von [[Franz Kafka]] (&amp;#039;&amp;#039;Betrachtung&amp;#039;&amp;#039;, 1912), Hans Fallada (&amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Mann – was nun?]]&amp;#039;&amp;#039;, 1932) und [[Mascha Kaléko]] (&amp;#039;&amp;#039;Das lyrische Stenogrammheft&amp;#039;&amp;#039;, 1933).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/news/verlage-news/rowohlt-bucharchiv-zieht-die-hamburger-stabi-307409 |titel=Rowohlt-Bucharchiv zieht in die Hamburger Stabi |sprache=de |abruf=2023-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ausstellung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tausend Augen. Die Geschichte des Rowohlt Verlags&amp;#039;&amp;#039; fand dort vom 15. Januar 2025 bis zum  2. März 2025 statt. Sie bot Einblicke in das Bucharchiv und die Geschichte des Verlags.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/home/mein-verlag-hat-kein-gesicht-mein-verlag-hat-tausend-augen-357311 |titel=&amp;quot;Mein Verlag hat kein Gesicht, mein Verlag hat tausend Augen&amp;quot; |sprache=de |abruf=2025-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kulturverleger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Gieselbusch, Dirk Moldenhauer, [[Uwe Naumann]], [[Michael Töteberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Rowohlt&amp;#039;&amp;#039;. Eine illustrierte Chronik. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2008, ISBN 978-3-498-02513-7.&lt;br /&gt;
* Mara Hintermeier, [[Fritz J. Raddatz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Almanach 1908–1962&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von [[Kurt Pinthus]] und der vollständigen Bibliographie von 1908–1961. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1962, {{DNB|452027020}}.&lt;br /&gt;
* [[Walther Kiaulehn]]: &amp;#039;&amp;#039;Mein Freund der Verleger&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Rowohlt und seine Zeit. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1967, {{DNB|457200251}}.&lt;br /&gt;
* Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Hans Georg Heepe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Almanach 2. 1963–1983&amp;#039;&amp;#039;. Zum 75-jährigen Jubiläum des Verlages. Mit einem Vorwort von [[Otto F. Walter]] und einer vollständigen Bibliographie aller Veröffentlichungen von 1963–1983. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1983, ISBN 3-498-05698-0.&lt;br /&gt;
* [[Paul Mayer (Lektor)|Paul Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Schatten&amp;#039;&amp;#039;. Aus den Erinnerungen eines Rowohlt-Lektors. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1969, {{DNB|457545976}}.&lt;br /&gt;
* Paul Mayer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Rowohlt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten&amp;#039;&amp;#039;. Zum 80. Geburtstag Ernst Rowohlts am 23. Juni 1967. (Sonderdruck) Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1967 / 2. Auflage. als &amp;#039;&amp;#039;Rowohlts Monographien&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von Kurt Kusenberg) 1968 / Neuausgabe: &amp;#039;&amp;#039;rororo&amp;#039;&amp;#039; Band 50707 &amp;#039;&amp;#039; Rowohlts Monographien&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2008, ISBN 978-3-499-50707-6.&lt;br /&gt;
* Uwe Naumann, Patrick Rössler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre rororo&amp;#039;&amp;#039;. Eine illustrierte Chronik [1995–2000]. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2000, {{DNB|962793175}}&lt;br /&gt;
* Thorsten Oltmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Rowohlt Leinen-Rücken&amp;#039;&amp;#039;. Die ersten 450 Nummern der Rowohlt Taschenbücher in Darstellung und Bibliographie. Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Bibliothek und Information, [[Diplomarbeit]] 1993, {{OCLC|256539505}}.&lt;br /&gt;
* Fritz J. Raddatz: &amp;#039;&amp;#039;Jahre mit Ledig: Eine Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2015, ISBN 978-3-498-05798-5.&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Rathjen]]: &amp;#039;&amp;#039;Freibezug. Arno Schmidt als Rowohlt-Leser 1947–55.&amp;#039;&amp;#039; Edition Rejoyce, Südwesthörn 2024, ISBN 978-3-947261-49-9.&lt;br /&gt;
* Patrick Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Lesefutter fürs Wirtschaftswunder&amp;#039;&amp;#039; Rotationsdrucke und die ersten Taschenbücher 1946 bis 1960; eine Ausstellung in der Stadtbücherei Düsseldorf, Zentralbibliothek, 23. Oktober – 10. Dezember 1996, Ed. 451, Stuttgart 1996, ISBN 3-931938-90-5.&lt;br /&gt;
* Michael Töteberg, Sabine Buck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Fallada: Ewig auf der Rutschbahn – Briefwechsel mit dem Rowohlt Verlag&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2008, ISBN 978-3-498-02121-4.&lt;br /&gt;
* Horst Varrelmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Almanach 3. 1983–1992&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von [[Michael Naumann]] und der vollständigen Bibliographie aller Veröffentlichungen von 1983 (2.&amp;amp;nbsp;Hj.) – 1992. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1993, ISBN 3-498-05735-9.&lt;br /&gt;
* [[Hans Peter Willberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch ist ein sinnliches Ding&amp;#039;&amp;#039;. Den Büchermachern in die Schule geplaudert [1952–1992]. In: &amp;#039;&amp;#039;Quodlibet.&amp;#039;&amp;#039; Clausen &amp;amp; Bosse, Leck 1993, {{DNB|948095342}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rowohlt.de/ Rowohlt Verlag]&lt;br /&gt;
* [https://www.rowohlt-theaterverlag.de/ Rowohlt Theater-Verlag]&lt;br /&gt;
* [https://www.rowohlt.de/verlag/chronik Rowohlt Verlagschronik]&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/kultur/article1780822/So-abenteuerlich-ging-es-bei-Rowohlt-zu.html „So abenteuerlich ging es bei Rowohlt zu“], [[Die Welt]], 10. März 2008&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20080318080534/http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/enthusiasmus_und_purzelbaeume_1.688795.html „Enthusiasmus und Purzelbäume“], [[Neue Zürcher Zeitung]], 14. März 2008&lt;br /&gt;
* [https://www.lewin-fischer.de/ private Seite zu den frühen rororo-Taschenbüchern(1946–1961)] (abgerufen am 9. März 2013)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2020049-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.554661|EW=10.007492|type=landmark |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2020049-3|LCCN=n98102682|VIAF=133535929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kreis Stormarn)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verlag (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Unternehmensgründung 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Reinbek)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rowohlt Verlag| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Schleswig-Holstein)]]&lt;/div&gt;</summary>
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