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	<title>Roussanne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Roussanne.jpg|mini|Roussanne im Buch von Viala &amp;amp; Vermorel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roussanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine eher seltene [[Rebsorte|Weißweinsorte]], die hauptsächlich im französischen [[Rhône (Weinbaugebiet)|Rhônetal]], im [[Savoie (Weinbaugebiet)|Savoie]] und in der [[Provence]], aber auch im Schweizer [[Rhonetal (Schweiz)|Rhonetal]], in der [[Toskana]] innerhalb der [[Provinz Lucca]], [[Australien]] und [[Kalifornien]] (→ [[Weinbau in Kalifornien]]) angebaut wird. Sie wird im [[Kanton Wallis|Wallis]] [[Ermitage]] genannt und ist ein [[Kanton Wallis|Walliser]] [[Appellation d’Origine Contrôlée|AOC]]-zertifizierter Wein. Der Begriff «Ermitage» zusammen mit der Bezeichnung «AOC Wallis» gilt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;«Ermitage du Valais»&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel 52 der [http://www.lexfind.ch/dta/16021/2/916.142.pdf (PDF) &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über den Rebbau und den Wein&amp;#039;&amp;#039; (VRW, 916.142)], Sitten 17. März 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Toskana heißt die Weißweinsorte &amp;#039;&amp;#039;Montecarlo&amp;#039;&amp;#039; und in Savoyen auch &amp;#039;&amp;#039;Bergeron&amp;#039;&amp;#039;. Der Name Roussanne beschreibt die Farbe der reifen, rostroten [[Weintraube|Trauben]]. Der weltweite Bestand wird auf knapp 1.500 [[Hektar]] geschätzt. Louis Levadoux, ein französischer Ampelograph ordnete Roussanne der Rebsortenfamilie „famille des Sérines“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.academievin.com/download/biblio/Vouillamozarbregenealogiquedelasyrah.pdf | wayback=20090530160840 | text=Arbre généalogique de la Syrah von José Vouillamoz (PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu, der auch die Sorten [[Syrah]], [[Mondeuse]], [[Viognier]], [[Altesse]] oder [[Marsanne blanche]] angehören. Demnach käme die Sorte aus dem Südosten Frankreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Roussanne gekelterten [[Wein]]e sind [[Säure (Wein)|säurereich]] und haben ein blumiges Aroma. Sie sind sehr lange lagerfähig und entwickeln dann mineralische Noten. Die Sorte ist jedoch anfällig für [[Grauschimmelfäule]] und den [[Echter Mehltau|Echten Mehltau]] und stellt hohe Ansprüche an den Standort. Im nördlichen Rhônetal wurde sie daher weitgehend von der [[Marsanne blanche]] verdrängt. Zusammen mit dieser findet sie dort in die weißen [[Hermitage (Wein)|Hermitage]], [[Weinbaugebiet Crozes-Hermitage|Crozes-Hermitage]] und [[Saint-Joseph (Wein)|Saint-Joseph]] Eingang. Andernorts wird sie mit [[Chardonnay]] und [[Vermentino]] verschnitten. Reinsortig wird sie von einigen Winzern in [[Châteauneuf-du-Pape]] ausgebaut, so im „Vieilles Vignes“ des [[Château de Beaucastel]]. Im Jahr 2007 wurde in Frankreich eine Rebfläche von 1.307 Hektar erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.onivins.fr/pdfs/456.pdf | wayback=20120323023041 | text=LES CEPAGES BLANCS DANS LE VIGNOBLE (PDF)}}, Statistik zu weißen Rebsorten je Großregion, Teil 1, Veröffentlichung des OFFICE NATIONAL INTERPROFESSIONNEL DES FRUITS, DES LEGUMES, DES VINS ET DE L’HORTICULTURE – kurz ONIVINS, Stand 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.onivins.fr/pdfs/456.pdf | wayback=20120323023041 | text=LES CEPAGES BLANCS DANS LE VIGNOBLE (PDF)}}, Statistik zu weißen Rebsorten je Großregion, Teil 2, Veröffentlichung des OFFICE NATIONAL INTERPROFESSIONNEL DES FRUITS, DES LEGUMES, DES VINS ET DE L’HORTICULTURE – kurz ONIVINS, Stand 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Kleine Bestände sind auch in der Schweiz bekannt (1,7 Hektar, Stand 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Office fédéral de l&amp;#039;agriculture OFAG {{Webarchiv|url=http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00084/00344/index.html?download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1ae2IZn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDfIN9fmym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--&amp;amp;lang=fr |wayback=20160324024750 |text=Das Weinjahr 2008 (PDF) |archiv-bot=2023-01-03 19:06:23 InternetArchiveBot }}, Herausgeber Office fédéral de l&amp;#039;agriculture OFAG&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch die Artikel [[Weinbau in Frankreich]], [[Weinbau in Australien]], [[Weinbau in Italien]], [[Weinbau in den Vereinigten Staaten]] und [[Weinbau in der Schweiz]] sowie die [[Liste von Rebsorten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Roussane - Feuilles.jpg|mini|Das Laub der Roussanne Rebe. Deutlich zu sehen ist die tiefe Lappung des Blattes.]]&lt;br /&gt;
In der [[Ampelographie]] wird der [[Habitus (Biologie)|Habitus]] folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist weißwollig behaart mit karminrotem Anflug. Die blasigen  Jungblätter sind noch wollig behaart und bereits stark gebuchtet.&lt;br /&gt;
* Die großen und dicken Blätter sind fünflappig und tief gebuchtet. Die Stielbucht ist Lyren- förmig geschlossen. Das Blatt ist stumpf gezahnt. Die großen Zähne sind im Vergleich der Rebsorten weit gesetzt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) ist blasig derb.&lt;br /&gt;
* Die walzenförmige Traube ist klein bis mittelgroß und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind klein und von weißlichen bis goldgelben Farbe, die bei Vollreife ins rostrote tendiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebsorte reift ca. 20 Tage nach dem [[Gutedel]] und ist somit im internationalen Vergleich fast noch früh reifend obwohl die Reife selbst im nördlichen Rhônetal nicht immer erreicht wird. Gegenüber dem [[Echter Mehltau|Echten Mehltau]] und die [[Rohfäule]] ist sie kaum resistent. Der Ertrag ist schwach und zudem schwankend. Roussanne ist eine Varietät der [[Edle Weinrebe|Edlen Weinrebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039;). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim [[Weinbau]] wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Roussanne ist auch unter den Namen Barbin, Bergeron, Courtoisie, Fromental, Fromental jaune, Fromenteau, Greffon, Greffou, Martin cot, Petite Roussette, Picotin blanc, Plant de Seyssel, Rabellot, Rabelot, Ramoulette, Rebellot, Rebolot, Remoulette, Roussane, Roussane blanc, Roussette (jedoch nicht mit der Rebsorte [[Altesse]] zu verwechseln), Rusan belyi und Rusan blan bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VIVC|10258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Brockhaus Wein. Rebsorten, Degustation, Weinbau, Kellertechnik, internationale Anbaugebiete.&amp;#039;&amp;#039; F. A. Brockhaus, Mannheim 2005, ISBN 3-7653-0281-3.&lt;br /&gt;
* [[Horst Dippel]] (Begründer): &amp;#039;&amp;#039;Das Weinlexikon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer.&amp;#039;&amp;#039; 15867). Fortgeführt von Cornelius Lange und [[Fabian Lange]]. Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15867-2.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Galet]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire encyclopédique des cépages.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.&lt;br /&gt;
* [[Jancis Robinson]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Oxford-Weinlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete Auflage. Hallwag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.&lt;br /&gt;
* Norbert Tischelmayer: &amp;#039;&amp;#039;Wein-Glossar. 2777 Begriffe rund um den Wein.&amp;#039;&amp;#039; NP-Buchverlag, St. Pölten u. a. 2001, ISBN 3-85326-177-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißweinsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoxNoir</name></author>
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