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	<title>Rousínov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:42:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rous%C3%ADnov&amp;diff=1360121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Söhne und Töchter der Stadt */ Bindestrich</title>
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		<updated>2023-10-31T10:03:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; Bindestrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Rousínov&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Rousínov CoA CZ.svg|111px|Wappen von Rousínov]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Lageplan= Správní obvod Vyškov - město Rousínov.svg&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = Vyškov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 2304&lt;br /&gt;
| Höhe               = 241&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 593559&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 683 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Dálnice 1|D1]][[Brno]] – [[Vyškov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Brno–Přerov|Brno–Přerov]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen Brünn|Flughafen Brno]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 7&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = František Havíř&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2008&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Sušilovo nám. 84/56&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 683 01 Rousínov&lt;br /&gt;
| Website            = www.rousinov.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/12/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/52/55/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rousínov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1921 &amp;#039;&amp;#039;Nový Rousínov&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Neu Raußnitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in [[Tschechien]]. Sie liegt zwanzig Kilometer östlich des Stadtzentrums von [[Brünn]] und gehört zum [[Okres Vyškov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Rousínov befindet sich südlich des [[Drahaner Bergland]]es rechtsseitig des Flüsschens Rakovec. Südlich der Stadt verläuft die [[Dálnice 1|Autobahn D1]]/[[Europastraße 462|E 462]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Královopolské Vážany]] und [[Habrovany]] im Norden, [[Komořany na Moravě|Komořany]] und [[Podbřežice]] im Nordosten, [[Čechyně]] im Osten, [[Kroužek (Rousínov)|Kroužek]] im Südosten, [[Rousínovec]] und [[Slavkov u Brna]] im Süden, [[Slavíkovice (Rousínov)|Slavíkovice]], [[Velešovice]] und [[Holubice]] im Südwesten, [[Kovalovice]] und [[Viničné Šumice]] im Westen sowie [[Vítovice (Rousínov)|Vítovice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1222, als in einer Urkunde [[Vladislav Heinrich]]s und [[Ottokar I. Přemysl]]s ein &amp;#039;&amp;#039;Petrus de Russinow&amp;#039;&amp;#039; als Zeuge aufgeführt wurde. Es wird angenommen, dass damit das spätere Starý Rousínov ([[Rousínovec]]) gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördlich davon an der Handelsstraße von [[Brünn]] nach [[Olmütz]] angelegte Dorf Nový Rousínov dürfte im Zusammenhang mit einer Mautstation entstanden sein, die seit 1321 nachweisbar ist. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zur [[Markgrafschaft Mähren|markgräflichen]] Burg [[Špilberk|Spielberg]]. Nachdem [[Johann von Böhmen|Johann von Luxemburg]] 1333 den Wegezwang für Kaufleute von [[Wien]] über [[Měnín|Mönitz]] nach Brünn aufgehoben hatte, profitierte der Ort vom zunehmenden Handelsverkehr. In dieser Zeit wurde Nový Rousínov zur Stadt mit Měníner Recht erhoben. 1350 erhielt die Stadt durch Johann von Luxemburg das Brünner Recht. Während des 15. Jahrhunderts zogen die Hussiten durch Nový Rousínov, und im böhmisch-ungarischen Krieg erfolgten erneut Plünderungen durch durchziehende Truppen. Als die mährischen Stände 1559 die Feste Spielberg von Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] kauften, erwarben sie auch Nový Rousínov. Bereits 1560 verkauften die Stände die Stadt an Wilhelm Dubčanský. Damit wurde die königliche Stadt zu einer Mediatstadt. In der 1569 von [[Paul Fabricius]] geschaffenen Karte der Markgrafschaft Mähren ist Neu Raußnitz als befestigtes Städtchen dargestellt. 1593 erwarb Ulrich [[Kaunitz (Adelsgeschlecht)|von Kaunitz]] die Stadt und schlug sie der Herrschaft [[Slavkov u Brna|Austerlitz]] zu.&lt;br /&gt;
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Bevölkerung von verschiedenen durchziehenden Kriegsparteien drangsaliert. 1805 zogen die napoleonischen Truppen auf dem Wege zur [[Schlacht bei Austerlitz]] durch Neu Raußnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Neu Raußnitz/Nový Rousínov ab 1850 eine Stadtgemeinde im Bezirk [[Vyškov]]. In der Stadt bestand eine starke jüdische Gemeinde, die auch eine eigene politische Gemeinde bildete. Mit dem Bau der Nordbahn von Brünn nach [[Šternberk|Sternberg]] verlor Neu Raußnitz, das die letzte Ausspanne vor Brünn war, seit den 1870er Jahren an Bedeutung. Die Zahl der Fuhrwerke nahm ab und die Transporte wurden auf die Schienen verlegt. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der Möbelfertigung. Diese erfolgte anfänglich handwerklich in Tischlereibetrieben, die sich nach und nach zu Fabriken zusammenschlossen. Im Jahre 1900 lebten in der Stadt 1615 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde der tschechische Name der Stadt in Rousínov geändert. Die 1920 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Spojené UP závody a.s. Brno&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Vereinigte UP Werke AG Brünn&amp;#039;&amp;#039;) wurde in den 1930er Jahren der größte Möbelhersteller in Mitteleuropa. 1937 hatte das Unternehmen 1700 Beschäftigte. In Neu Raußnitz bestand eine Berufsschule für die Möbelindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größtes Unternehmen mit 500 Beschäftigten ist der Möbelhersteller Tusculum a.s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Rousínov besteht aus den Ortsteilen [[Čechyně]] (&amp;#039;&amp;#039;Tschechen&amp;#039;&amp;#039;), [[Královopolské Vážany]] (&amp;#039;&amp;#039;Königsfeld Waschan&amp;#039;&amp;#039;), [[Kroužek (Rousínov)|Kroužek]] (&amp;#039;&amp;#039;Ringelsdorf&amp;#039;&amp;#039;), Rousínov (&amp;#039;&amp;#039;Neu Raußnitz&amp;#039;&amp;#039;), [[Rousínovec]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Raußnitz&amp;#039;&amp;#039;), [[Slavíkovice (Rousínov)|Slavíkovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Lakowitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Vítovice (Rousínov)|Vítovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Wittowitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Dervio]], Italien, seit 2005&lt;br /&gt;
* [[Halásztelek]], Ungarn, seit 2003&lt;br /&gt;
* [[Podbranč]], Slowakei, seit 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolai Dmitrijewitsch Braschman]] (1796–1866), österreichisch-russischer Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[František Sušil]] (1804–1868), mährischer Volksaufklärer und Volksliedersammler&lt;br /&gt;
* [[Jakob Brüll]] (1812–1889), Rabbiner, Talmud-Kapazität&lt;br /&gt;
* [[Franz Joseph Pisko]] (1827–1888), österreichischer Physiker&lt;br /&gt;
* [[Moritz Jellinek (Mediziner)|Moritz Jellinek]] (1829–1914), 1848er-Revolutionär, Arzt&lt;br /&gt;
* [[Rosa Barach]] (1840–1913), österreichische Novellistin, Pädagogin, Journalistin&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Reiter]] (1863–1943), Philologe&lt;br /&gt;
* [[Siegmund Deutsch]] (1864–1942), deutscher Bauingenieur und Hochschullehrer, Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Radek Suchomel]] (* 1976), Europameister und Vizeweltmeister im Bodybuilding 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Farní kostel sv.Václava (Rousínov- czech republic).JPG|mini|Pfarrkirche St. Wenzel in Rousínovec]]&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[Synagoge (Rousínov)|Synagoge]], erbaut 1591, heute Hussitische Kirche&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Rousínov)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* Geburtshaus von [[František Sušil]]&lt;br /&gt;
* Denkmal an den eigenhändigen Furchenzug [[Joseph II. (HRR)|Josephs II.]] von 1769, am Bahnhof Slavíkovice errichtet 1895&lt;br /&gt;
* Barockes Rathaus, errichtet zu Beginn des 18. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Johannes von Nepomuk, am Markt, errichtet 1772&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Wenzel in Rousínovec, erbaut 1718 bis 1734&lt;br /&gt;
* Filialkirche der hl. Maria Magdalena in Rousínov, erbaut 1696 bis 1717, am Markt&lt;br /&gt;
* Kapelle des hl. Florian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rousínov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Vyškov }}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Rousínov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4075326-8|VIAF=248086621}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rousinov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rousínov| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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