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	<title>Rotzloch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Rotzloch bei Stansstad, Alpnachersee aus 150 m-Inlandflüge-LBS MH01-001621.tif|mini|Historisches Luftbild aus 150 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1919]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotzloch 02.JPG|mini|Rotzloch zwischen Rotzberg und Mueterschwanderberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotzloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rozloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Ennetmoos]] und ein Industriegebiet von [[Stansstad]] im [[Kanton Nidwalden]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Rotzloch ist ein kleiner Uferflecken ({{Höhe|437|CH|link=true}}) zwischen dem Rotzberg ({{Höhe|672|CH}}) mit der [[Burgruine Rotzberg]] und dem [[Alpnachersee]] ({{Höhe|436|CH}}). Ortschaft und Industriegebiet werden durch den Mehlbach getrennt, der bis in die Mitte der Rotzschlucht auch die Gemeindegrenze zwischen Ennetmoos und Stansstad bildet. Ursprünglich hat hier wohl der die Rotzschlucht herabstürzende Mehlbach ein Delta aufgeschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach lieferte auch die Energie, die im Laufe von über 400 Jahren von verschiedensten Betrieben für ihre Produktion genutzt wurde und so das Rotzloch zu einem Industriestandort machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rotz-&amp;#039;&amp;#039; im Namen Rotzloch ist galloromanischen Ursprungs.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Hug, Viktor Weibel: &amp;#039;&amp;#039;Nidwaldner Orts- und Flurnamen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Historischer Verein Nidwalden, Stans 2000, Sp. 281 (s.&amp;amp;nbsp;v. &amp;#039;&amp;#039;Rotzberg&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rotzloch spielte eine historische Rolle, als sich 1798 die einheimische Bevölkerung während der [[Schreckenstage von Nidwalden]] gegen die [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzosenherrschaft]] erhob. Die französischen Truppen unter [[Balthasar Alexis Henri Antoine von Schauenburg|General Schauenburg]] rückten unter anderem durch die Rotzschlucht gegen Stans vor. Nachdem der Vormarsch anfänglich durch Ausnützung des Geländes gestoppt worden war, mussten sich die Nidwaldner beim Dorfteil Allweg der Gemeinde Ennetmoos am 9. September der Übermacht beugen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gms-reisen.ch/wp-content/uploads/2011/07/GMS-11-2012-Luzern-Pilatus.pdf GMS-Reisen: Schlüsselgelände Luzern/Pilatus (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rotzloch tagten ab den 1830er Jahren liberale, eidgenössisch gesinnte Persönlichkeiten, die als &amp;#039;&amp;#039;Rotzloch-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; Einfluss auf das öffentliche Leben nahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Gestein des Rotzbergs als Rohstoffquelle entdeckt. Die Ortschaft wird seitdem dominiert durch die Anlagen der &amp;#039;&amp;#039;Steinag Rozloch AG&amp;#039;&amp;#039;, die hier Gestein weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Lage direkt am [[Vierwaldstättersee]] hat die Ortschaft auch eine [[Schiffsanleger|Schiffsanlegestelle]] der [[Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rotzloch Rozpark 02.JPG|Rozpark&lt;br /&gt;
Mueterschwanderberg 004 Rotzloch 02.JPG|Zementfabrik&lt;br /&gt;
Rotzloch Papierholländer.JPG|Papierholländer&lt;br /&gt;
B-Ennetmoos-Denkmal.jpg|Schlachtdenkmal Allweg/Ennetmoos NW&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotzschlucht und Mehlbach ==&lt;br /&gt;
Die rund 400 m lange Rotzschlucht befindet sich an der tiefsten Stelle zwischen dem Rotzberg und dem Mueterschwanderberg. Der im Schluchtgrund fliessende Mehlbach hat sich in das Gebirge eingefressen und eine eigenartige Landschaft gebildet. Sein starkes Gefälle wurde schon früh für die wirtschaftliche Entwicklung genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rotzloch war das erste Gewerbe- und Industriezentrum und damit lange Zeit eine Ausnahmeerscheinung in Nidwalden. Die Energie des Mehlbachs wurde seit 1597 für eine Mühle und die damals gegründete Papierfabrik Rotzloch genutzt. Bis 1626 entstanden ein [[Badehaus|Badhaus]] (Schwefelquelle), eine [[Kelter|Öltrotte]], eine [[Pulvermühle]], eine Sägerei, eine Gerberei und eine Eisenschmelze. 1893 entstand die [[Zement#Portlandzement|Portlandzementfabrik]] Rotzloch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nutzten die [[Museum Oskar Reinhart|Oskar Reinhart Sammlung]], die [[Gottfried-Keller-Stiftung]] und weitere grössere Kunstmuseen einen Stollen des ehemaligen Steinbruches Rotzloch als sicheren Lagerraum für ihre Kunstwerke.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/article7R6LJ-1.508145 «Sorge um den Schutz der Kunstwerke» – Die schweizerische Kulturgüterevakuation im Zweiten Weltkrieg]. In: Neue Zürcher Zeitung, 10. Dezember 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde in der Rotzschlucht das erste Käsereifungslager der Schweiz eingerichtet, bei dem ein 100 m langer und 40 m hoher Felsenkeller als Käsekeller zur Reifung genutzt wird. Die Besonderheit dieser natürlichen Reifung ist eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 8–10 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von rund 90 %. Seit 2002 bietet das Felsenlager Platz für rund 800 t Käse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Entwicklung ist in der Rotzschlucht durch zahlreiche Bauwerke dokumentiert: Die Ruine der alten Mühle ist Zeuge der frühen Industrialisierung, Stollen zeigen die Anfänge des Bergbaus, die Schwefelquelle steht für eine touristische Epoche und die Wasserkraftanlagen bestehen aus Bauteilen unterschiedlichster Jahrzehnte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rotzschlucht Bergbau.JPG|Bergbau&lt;br /&gt;
Rotzschlucht Käsekeller.JPG|Käsekeller&lt;br /&gt;
Rotzschlucht Mühle.JPG|Alte Mühle&lt;br /&gt;
Rotzschlucht Wasserkraft.JPG|Wasserkraft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Flüeler: &amp;#039;&amp;#039;Rotzloch. Industrie seit 400 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Nidwaldens mit genealogischen Notizen betreffend die Familien Ryser, Achermann, Schnieper, Stiltzy, Zumbüel, Blättler, und einem Bericht von Adalbert Vokinger über die Entwicklung der Industrie-Betriebe Rotzloch in den letzten 50 Jahren. Unter Mitarbeit von Adalbert Vokinger. Historischer Verein Nidwalden, Stans 1977&lt;br /&gt;
* Josef Flüeler-Martinez: &amp;#039;&amp;#039;Rotzloch / Rozloch: Geburtsstätte der Nidwaldner Industrie&amp;#039;&amp;#039;. Stansstad 2008, ISBN 978-3-906997-47-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|17194|Autor=Fabian Hodel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.steinag.ch/ Website der Steinag Rozloch AG mit Fotos]&lt;br /&gt;
* [http://www.nw.ch/dl.php/de/4b1620ad10dfd/Industrialisierung_NW.pdf Kanton Nidwalden: Fabrikarbeit in Nidwalden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/57/55/N |EW=8/19/50/E |type=city |region=CH-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Nidwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stansstad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ennetmoos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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