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	<title>Rottwerndorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-06T16:26:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rottwerndorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Pirna&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/55/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/57/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 144 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.8&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 500&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pirna.de/stadtinfo/stadtportraet/stadt-und-ortsteile/ Stadt Pirna: Stadtteile und Ortsteile], abgerufen am 26. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1923-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01796&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03501&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rottwerndorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1923 ein Stadtteil der [[Sachsen|sächsischen]] Stadt [[Pirna]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil von Pirna liegt südlich der Stadt im Tal der [[Gottleuba]]. Begrenzt wird es durch die Viehleite und die Eichbuschsiedlung auf dem Schäferberg im Nordosten sowie dem [[Cotta (Dohma)#Steinbrecherei|Lohmgrund]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angrenzende Stadtteile sind im Nordwesten die [[Südvorstadt (Pirna)|Südvorstadt]] und [[Neundorf (Pirna)|Neundorf]] im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Straße ist die Rottwerndorfer Straße, die als Staatsstraße 174 im Gottleubatal die Verbindung ins Stadtzentrum und nach Neundorf sowie weiter nach [[Langenhennersdorf]] herstellt. Entlang dieser Route verkehren mehrere Buslinien der [[Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|RVSOE]], die drei Haltestellen bedienen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirna-Rottwerndorf.JPG|mini|Rottwerndorf]]&lt;br /&gt;
Vom zu Rottwerndorf gehörenden Schäferberg kann man, bei guter Sicht, durch das Gottleuba- und [[Elbe|Elbtal]] bis nach [[Dresden]] schauen, wo als markanter Punkt deutlich der [[Fernsehturm Dresden|Dresdner Fernsehturm]] zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Südvorstadt (Pirna)|Südvorstadt]] &lt;br /&gt;
 | NORD=     &lt;br /&gt;
 | NORDOST=  [[Krietzschwitz]]&lt;br /&gt;
 | WEST=     &lt;br /&gt;
 | OST=      &lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Dohma]]&lt;br /&gt;
 | SUED=     [[Cotta (Dohma)|Cotta]] &lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  [[Neundorf (Pirna)|Neundorf]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort, der früher von der Landwirtschaft und Steinbrecherei geprägt war, wurde erstmals [[1337]] erwähnt und hat ein Schloss mit einem [[Renaissanceportal]] aus dem 16. Jahrhundert. Am 1. Dezember 1923 wurde er in die Gemeinde Pirna eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sandsteinbruch [[im Lohmgrund]] bei Rottwerndorf richtete der [[Verband Bildender Künstler der DDR]] ab 1975 [[Bildhauersymposium|Bildhauersymposien]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Rottwerndorf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rottwerndorf Schloß um 1860 (01).jpg|mini|Schloss Rottwerndorf um 1860]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PIR Rottwerndorf Schloss (08) 2007-01-26.jpg|mini|Das verfallende Schloss (Zustand 2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20160923105 Rottwerndorf (Pirna) Rittergut Schloß.jpg|mini|Schloss Rottwerndorf 2016]]&lt;br /&gt;
Schloss Rottwerndorf wurde erstmals 1337 in einer Urkunde von Markgraf [[Friedrich II. (Meißen)|Friedrich II.]] als „&amp;#039;&amp;#039;villa Rateberndorf&amp;#039;&amp;#039;“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1927, S. 291&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die frühe Geschichte des Schlosses ist nur wenig bekannt. Es wird vermutet, dass es auf eine aus der Zeit um 1200 entstandene [[Wasserburg]] zurückgeht. Zu den frühen Besitzern gehörten im 14. Jahrhundert auch Angehörige der [[Karras (Adelsgeschlecht)|Familie von Karras]]. Anfang 1554 gelangte das Schloss kurzzeitig in den Besitz des Rates der Stadt Pirna, wurde aber bereits im März 1554 wieder an den kurfürstlichen Kammersekretär [[Damian von Sebottendorf]] (1519–1585) veräußert. Nur kurze Zeit später wurden das Herrenhaus des Rittergutes sowie vier benachbarte Bauerngüter am 18. Januar 1555 durch einen Brand zerstört. Damian von Sebottendorf veranlasste den Wiederaufbau des Herrenhauses im Stil eines [[Renaissance]]schlosses.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1927, S. 292&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirna-Rottwerndorf - Landschloss (22-2).jpg|mini|links|Blick auf den Hauptgiebel des Schlosses (Zustand 2011)]]&lt;br /&gt;
Der Grundriss basiert auf einem dreigeschossigen, rechteckigen Gebäudekern, der an den vier Ecken um [[erker]]artige Flügel mit [[Volutengiebel]]n ergänzt wurde. Die Straßenseite wird von einem übergiebelten Mitteltrakt, die Hofseite hingegen von einem filigranen, achteckigen [[Wendeltreppe]]nturm bestimmt. Von der Zeit des Wiederaufbaus zeugen die im Keller des Hauses erhaltenen Jahreszahlen 1556 und 1561 sowie die am Westgiebel vorhandene Jahreszahl 1579.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BKD|1|79|87|Rottwerndorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss Rottwerndorf verblieb bis 1710 im Besitz der Familie Sebottendorf, danach zählten die Herren [[Berbisdorf (Adelsgeschlecht)|von Berbisdorf]] und [[Leyser (Familie)|von Leyser]] zu den Besitzern. Aus den Händen der Familie [[Miltitz (Adelsgeschlecht)|von Miltitz]] ging das Schloss schließlich 1817 an bürgerliche Besitzer über, nachdem es bereits Ende des 18. Jahrhunderts kurzzeitig einem Pirnaer Kaufmann gehörte. Zu den bürgerlichen Besitzern zählte unter anderem der Pirnaer [[Superintendent]] Tischer (Besitzer von 1817 bis 1838) sowie der Ökonomierat [[Hermann Degenkolb]] (1858 bis 1908). Der [[Botanik]]er und [[Pomologie|Pomologe]] Degenkolb (1843–1919) ließ auf den Ländereien des Schlosses umfangreiche Baumschulen und Obstplantagen anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Degenkolb folgte 1917 der [[Tabak]]fabrikant [[Hugo Zietz]], Besitzer der bekannten [[Yenidze]] in Dresden, als Schlossherr. Aus dem Besitz von Zietz ging das Schloss 1927 an die Stadt Pirna über. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wohnten [[Umsiedler]] im Schloss. Auch später diente es als Wohnhaus und beherbergte das Gemeindeamt sowie eine Filiale der [[Deutsche Post AG|Deutschen Post]]. Ab 1953 wurde hier ein volkseigenes Gut eingerichtet, welches im Zuge der Wende 1990 wieder in den Besitz der Stadt Pirna überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1998 stand der gesamte Komplex von Schloss und Wirtschaftsgebäuden leer, verfiel zusehends und war stark sanierungsbedürftig. Gleiches traf auf den ehemaligen Schlosspark mitsamt der [[Orangerie]] zu. Im Sommer 2002 wurden das Keller- und Erdgeschoss von den [[Hochwasser in Mitteleuropa 2002|Wassermassen der Gottleuba]] überflutet. Schloss Rottwerndorf wurde 2007 an den Fabrik- und Logistikplaner Michael Graf von Plettenberg verkauft. 2011 ersteigerte der Architekt Martin Kusic das Gebäude. Er hat erste Sanierungsarbeiten durchgeführt und plante auch, den ursprünglichen Grundriss, ohne spätere Ein- und Anbauten, wiederherzustellen. Zeitweise bewohnte Kusic das Haus mit seiner Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dnn.de/Region/Region-News/Martin-Kusic-saniert-Schloss-Rottwerndorf-und-kaempft-fuer-die-Rettung-des-Schlossparks Martin Kusic saniert Schloss Rottwerndorf und kämpft für die Rettung des Schlossparks], Dresdner Neueste Nachrichten vom 31. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kusic-patrix.com/zugabe/schloss-rottwerndorf-pirna Website Schloss Rottwerndorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ärger um Schloss Rottwerndorf&amp;#039;&amp;#039;, [[Sächsische Zeitung]] (Ausgabe Pirna) vom 15. November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem verkauften Gesamtgrundstück gehörte auch die Schlossmühle, der ehemalige Sitz der Kretzschmar OHG Pirna, die später unter Delphinwerk OHG und VEB Phonomat Pirna firmierte. Mit der Privatisierung 1990 entstand als neuer Betrieb die ANDICOM GmbH, die nach zwei Jahren in Konkurs ging. Die Schlossmühle wurde 2013 abgerissen. Der verwilderte Schlosspark und die verfallende Orangerie stehen im Eigentum der Stadt Pirna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit Rottwerndorf verbundene Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johannes Kotte]] (1908–1970), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Meiche: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1927. ([https://digital.slub-dresden.de/id501478221 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* G.A. Poenicke: &amp;#039;&amp;#039;Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; II. Sektion: Meissner Kreis. Leipzig (um 1860).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Pirna-Rottwerndorf}}&lt;br /&gt;
{{wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Rottwernsdorf|&amp;#039;&amp;#039;Rottwernsdorf&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, 1865}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sachsens-schlösser.de/index.php/component/content/article/25-p/1770-pirna-schloss-rottwerndorf Informationen zu Schloss Rottwerndorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.sachsen.de/archive/dresden/4494_3130353239.htm kurze Information zur Grundherrschaft Rottwerndorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Pirna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=102510790X|VIAF=251639169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Pirna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Sächsischen Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1337]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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