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	<title>Rottmeister - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rottmeister&amp;diff=35069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 25. April 2026 um 05:38 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df tg 0002201 Ständebuch ^ Amt ^ Militär ^ Rottmeister.jpg|mini|Rottmeister der Landsknechte in einem deutschen Ständebuch von 1568]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rottmeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Rottenmeister)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&amp;amp;term=rottmeister-1 |titel=Deutsches Rechtswörterbuch (DRW)|datum=2021-01|abruf=2021-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet man im deutschen Sprachraum&lt;br /&gt;
* den Anführer einer [[Rotte (Militär)|Rotte]], vor allem im [[Frühe Neuzeit|frühneuzeitlichen]] [[Militär]]. Die Rotte war die kleinste Organisationseinheit eines [[Fähnlein]]s und bestand aus acht bis zwölf [[Landsknecht]]en oder sechs [[Doppelsöldner]]n. Der Rottmeister hatte keine militärische Befehlsgewalt, sondern übte organisierende Tätigkeiten aus und war Vermittler zwischen Befehlshabern und Rotte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Vollmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die sanitätsdienstliche Versorgung in den Landsknechtheeren des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit. Probleme und Lösungsansätze&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 51). Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1991, ISBN 3-88479-800-6; zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rottenmitglieder wählten den Rottmeister aus ihrer Mitte. In den [[Stehendes Heer|stehenden Heeren]] des deutschen [[Absolutismus]] wurden die Rottmeister nicht mehr gewählt, sondern von den [[Kompaniechef]]s ernannt. Als Dienstgrad rangierte der Rottmeister fallweise mit, meist aber nach dem [[Korporal]]en und [[Anspessade|Landpassaten]] sowie vor dem [[Gefreiter|Gefreiten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Gustav Droysen: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Militärwesens in Deutschland während des dreißigjährigen Krieges&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1875, S. 55–57&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztere hatten oft selbst die Funktion eines Rottmeister inne, weshalb der gleichnamige Dienstgrad im 18. Jahrhundert aus den meisten deutschen Fürstenarmeen verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* in einigen früheren deutschen Landespolizeien einen niederrangigen Polizisten. Der Polizei-Rott(en)meister war allerdings nicht zwingend der Anführer der Polizeirotte. In den großstädtischen [[Schutzmannschaft]]en des [[Großherzogtum Hessen-Darmstadt|Großherzogtums Hessen-Darmstadt]] wurden die den Schutzmännern vorgesetzten Rottmeister im Jahr 1889 in [[Wachtmeister]] umbenannt. In der Kommunalpolizei der [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen Ära]] des [[Königreich Bayern|Königreichs Bayern]] war &amp;#039;&amp;#039;Rottmeister&amp;#039;&amp;#039; ein Unterführerrang; er rangierte vor dem Polizei-Korporal und dem gemeinen Polizeidiener, doch hinter dem Polizei-Offizianten und den Polizei-Actuaren. Den Dienstgrad übernahm später die [[Bayerische Landespolizei (1920–1935)|Bayerische Landespolizei]] (von April 1928 bis Mai 1933 umbenannt in Schutzpolizei, unterteilt in Bereitschaftspolizei und Einzeldienst): &amp;#039;&amp;#039;Polizei-Rottmeister&amp;#039;&amp;#039; war, von 1922 bis 1933, der drittniederste Polizeidienstgrad, vergleichbar dem Obergefreiten; er stand zwischen dem Polizei-Unterwachtmeister und dem Polizei-Wachtmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesetz- und Verordnungs-Blatt für den Freistaat Bayern&amp;#039;&amp;#039;, München 1922, S. 432&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Löhken (1988), S. 86, S. 100&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1936 und 1945 verlieh die deutsche [[Ordnungspolizei]] den Dienstgrad &amp;#039;&amp;#039;Rottwachtmeister&amp;#039;&amp;#039; an Polizisten mit mehr als vier Dienstjahren. Er war mit dem [[SS-Rottenführer]] bzw. dem [[Obergefreiter|Obergefreiten]] gleich auf. In der [[Republik Baden]] war &amp;#039;&amp;#039;Rottenmeister&amp;#039;&amp;#039; (sic) der höchste Mannschaftsgrad der landeseigenen Ordnungspolizei (1923–1936); er rangierte vor dem Streifenmeister und dem Polizeimann, doch hinter dem Polizei-Wachtmeister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den Aufseher einer Unterabteilung der [[Bürgerwehr]], in früherer Zeit. In Kriegsjahren wurden die Bürger einer Stadt üblicherweise in Rotten eingeteilt (als &amp;#039;&amp;#039;Rottgesellen&amp;#039;&amp;#039;). Der [[Stadtrat]] bestimmte zu jeder Rotte einen Rottmeister als Aufsicht. Er war zuständig für das Meldewesen und die Feuerwehr (s.&amp;amp;nbsp;u.), hatte aber auch seine Rottgesellen bei Musterungen und &amp;#039;&amp;#039;Aufwartungen&amp;#039;&amp;#039; ihrem Fähnlein geschlossen zuzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den Anführer einer &amp;#039;&amp;#039;Feuerlöschrotte&amp;#039;&amp;#039;. Feuerlöschrotten waren im [[19. Jahrhundert]] die Vorläuferorganisation der heutigen [[Feuerwehr]]en. Die [[Einwohner]] einer [[Gemeinde]] waren in mehrere Löschrotten eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den Bürgermeister bzw. Vorsteher einer Kleinsiedlung, siehe [[Rotte (Siedlung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* im sächsischen Bergbau bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts die aus ihrer Umbenennung hervor gegangenen [[Schichtmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rottmeister ist nicht mit dem ehemaligen Offiziersdienstgrad [[Rittmeister]] zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Fiedler, Georg Ortenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heerwesen der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; 10 Bände. Bernard &amp;amp; Graefe, Koblenz 1984 ff., ISBN 3-7637-5461-X (Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Waffe und Waffengebrauch im Zeitalter der Landsknechte&amp;#039;&amp;#039;); ISBN 3-7637-5462-8 (Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Kriegswesen und Kriegführung im Zeitalter der Landsknechte&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Ingo Löhken: &amp;#039;&amp;#039;Polizei-Uniformen der Süddeutschen Staaten 1872-1932. Baden, Bayern, Hessen, Württemberg, Reichslande&amp;#039;&amp;#039;. Podzun-Pallas, Friedberg/H. 1988, ISBN 3-7909-0328-0.&lt;br /&gt;
* Ingo Löhken: &amp;#039;&amp;#039;Die Polizeiuniformen in Preußen 1866–1945. Monarchie. Weimarer Republik. Drittes Reich&amp;#039;&amp;#039;. Podzun-Pallas, Friedberg/H. 1988, ISBN 3-7909-0267-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Rottmeister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsknecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionsbezeichnungen in der Feuerwehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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