<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rottenwarnanlage</id>
	<title>Rottenwarnanlage - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rottenwarnanlage"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rottenwarnanlage&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T07:46:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rottenwarnanlage&amp;diff=1001239&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: keine Verbesserung, zulässige Form; bitte WP:KORR beachten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rottenwarnanlage&amp;diff=1001239&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-16T08:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine Verbesserung, zulässige Form; bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:KORR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:KORR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:KORR&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Minimel95 01.jpg|rechts|mini|Rottenwarnanlage der Firma Schweizer Electronic AG, hier mit Blinklicht links und Horn rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Autoprowa Berg am Laim.jpeg|mini|Warngeber der Rottenwarnanlage der Firma Zöllner Signal GmbH]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achszähler im Baustellenbereich.jpg|mini|Elektromechanische Schienenkontakte als sichere Ein- oder Ausschalter]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rottenwarnanlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Automatisches Warnsystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;ATWS&amp;#039;&amp;#039;, ist eine technische [[Eigensicherung|Sicherungseinrichtung]], die beim [[Gleisbau]] verwendet wird. Sie warnt das Baustellenpersonal, die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Rotte&amp;#039;&amp;#039;, vor dem Herannahen eines Zuges und besteht in der Regel aus einer Reihe von Signalleuchten und akustischen Warnmeldern, die auf Stahlstangen oder [[Stativ]]en am Rande des [[Gleisbett]]s alle 30&amp;amp;nbsp;Meter montiert werden. Es existieren drahtgebundene und drahtlose Systeme, die beim Herannahen eines Zuges, zum Beispiel durch einen Radkontakt im Gleisbett, aktiviert werden. Solange die Rottenwarnanlage aktiviert ist, muss das Baustellenpersonal dem betreffenden Gleis fernbleiben und den Zug passieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rottenwarnanlage gibt akustische [[Rottenwarnsignal]]e ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notwendigkeit ==&lt;br /&gt;
Um bei Arbeiten die Sperrzeiten von Streckengleisen möglichst kurz zu halten, werden viele Bauarbeiten „[[Bauen unter dem rollenden Rad|unter rollendem Rad]]“ durchgeführt. Das heißt, dass das Gleis für die Arbeiten nicht oder lediglich immer wieder kurz gesperrt wird. Sinn der Warnanlage ist die Sicherung des Baustellenpersonals vor dem Fahrverkehr und dessen rechtzeitige Warnung zum Freimachen der Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lärmbelastung ==&lt;br /&gt;
Eine automatische Rottenwarnanlage ist systembedingt sehr laut (97 bis zu 126&amp;amp;nbsp;[[Schalldruckpegel|dB]]), um von den zu warnenden Gleisarbeitern selbst in der Nähe lauter Arbeitsmaschinen und mit aufgesetztem Gehörschutz gehört zu werden. Für Anwohner an Gleisen ist das während der Arbeiten eine Belastung. Moderne Systeme passen sich der Umgebungslautstärke an (ab 2019 verpflichtend) und warnen nur bei sehr lauter Umgebung mit vollem [[Schalldruck]]. Selbst mit reduzierter Lautstärke wird dies noch sehr unangenehm wahrgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Schrille-Warnsignale-der-Bahn-nerven-Anwohner-in-Goettingen-gewaltig-Rottewarnanlagen-sollen-Bauarbeiter-sichern &amp;#039;&amp;#039;Warnsignale der Bahn nerven Göttingen&amp;#039;&amp;#039;]. Göttinger Tageblatt online.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativen ==&lt;br /&gt;
An eine Rottenwarnanlage sind sehr hohe Anforderungen bezüglich der [[Sicherheitsanforderungsstufe|Ausfallsicherheit (funktionale Sicherheit)]] gestellt. Eine am Mann getragene, für die Umwelt nicht belastende individuelle Warnanlage alleine (z.&amp;amp;nbsp;B. Knopf im Ohr) könne diese Anforderungen nicht erfüllen bzw. sei nur in speziellen Konstellationen einsetzbar. Sie könne die kollektive Warnung durch eine Rottenwarnanlage nur erweitern, jedoch nicht ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fsa.de/fileadmin/user_upload/forschung/psychologie_der_arbeit_und_gesundheit/projektkurzbericht_individuelle_warnung_2012.pdf PDF: Projektkurzbericht Individuelle Warnung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1972 fand bei der Deutschen Bundesbahn ein Großversuch an mehreren Baustellen statt, bei dem Rottenwarnsignale in der Regel nicht akustisch, sondern durch periodisches Absenken der Lichtstärke der Baustellenbeleuchtung gegeben wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adbn-1972-458&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Geben von Rottenwarnsignalen durch periodisches Absenken der Lichtstärke der Baustellenbeleuchtung von der Eisenbahn-Signalordnung (ESO) abweichende Signale mit vorübergehender Gültigkeit | Sammelwerk= Amtsblatt der Bundesbahndirektion Nürnberg | Nummer=69 | Datum= 1972-11-03 | Seiten= 458&amp;amp;nbsp;f. | ZDB= 563443-X | Online=[[:Datei:Amtsblatt der Bundesbahndirektion Nürnberg 1972.pdf|verfügbar auf Commons]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Lösung setzte sich nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den [[Schnellfahrstrecke|Schnellfahrstrecken]] [[Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart|Mannheim–Stuttgart]] und [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg|Hannover–Würzburg]] kommt mit [[AKA-L 90]] ein System zur Selbstsicherung zum Einsatz, mit dem ein Bediener im Gleisbereich jede in das Arbeitsgleis führende Zugfahrt im Stellwerk freigeben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheit im Bahnbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleisbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
</feed>