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	<title>Rotscheibiger Täubling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:40:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotscheibiger_T%C3%A4ubling&amp;diff=2322831&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw am 24. März 2025 um 16:27 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-24T16:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rotscheibiger Täubling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Russula rhodella&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Edouard-Jean Gilbert|E.-J. Gilbert]]&amp;lt;!--1932--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Täublinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Russula&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Täublingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Russulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Täublingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Russulales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = ohne&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Der Rotscheibige Täubling (&amp;#039;&amp;#039;Russula rhodella&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotscheibige Täubling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Russula rhodella&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Pilz aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Täublingsverwandte]]n. Der kleine, mild schmeckende Täubling hat einen kupferroten Hut und ockerfarbene Lamellen. In Deutschland kann man den sehr seltenen Pilz nur an wenigen Fundstellen in Laubwäldern finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Hut (Pilze)|Hut]] ist 2–4 (5) cm breit und fast fleischig, der Rand ist zumindest im Alter schwach gerieft. Der Hut ist kupferrot gefärbt und hat etwa die gleiche Farbe wie der [[Ziegelroter Täubling|Ziegelrote Täubling]], oder er ist etwas blasser oder tendiert mehr in Richtung purpurrot. Die Mitte ist oft mehr gelborange, der Rand eher rosa- bis fleischfarben. Die Huthaut ist jung oder bei Feuchtigkeit etwas schmierig glänzend, trocken, aber fast matt, manchmal annähernd samtig und reißt am Ende sogar ein wenig auf. Die Huthaut lässt sich fast ganz abziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind sehr zerbrechlich und stehen ziemlich dicht. Sie sind recht breit, stumpf und am Stiel frei. In der Jugend sind sie zunächst weißlich, dann bei Reife blass ocker gefärbt. Auch das Sporenpulver ist blass ocker ([[Täublinge#Sporenpulverfarben|IIIa-b nach Romagnesi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist 3–6 cm lang und 0,5–1 cm breit. Er ist meist weiß und nur in seltenen Fällen verwaschen rosa überlaufen. An der Basis wird er oft rostbraun-fleckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleisch ist weiß und gilbt kaum, unter der Huthaut ist es rosa gefärbt. Es hat keinen besonderen Geruch und schmeckt mild. Mit Guajak reagiert es schnell und intensiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon-key&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://w3.uwyo.edu/~fungi/BonKey.pdf |titel=Russula rhodella |titelerg=Monographic Key to European Russulas |werk=The Russulales Website w3.uwyo.edu |datum=1988 |seiten=62 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100728025310/http://w3.uwyo.edu/~fungi/BonKey.pdf |archiv-datum=2010-07-28 |zugriff=2011-06-06 |format=PDF; 1,4 MB |sprache=en |kommentar=Übersetzung von M. Bons Russula-Schlüssel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spanisch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fungipedia.org/media/kunena/attachments/267/Russulas.pdf |titel=Russula rhodella |titelerg=Russulas |hrsg=Micologia.biz Web de micología Europea |seiten=126 |zugriff=2011-06-06 |format=PDF |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot;&amp;gt;[[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0, S. 520.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Sporen sind (6) 7–8,5 (9) µm lang und 5–6 (7) µm breit und tragen ziemlich isoliert stehende stachlige Warzen, die auch teilweise aufgereiht sein können.&lt;br /&gt;
Die [[Zystide]]n sind fast 40–55 µm lang und 8–12 µm breit und oft [[wikt:appendikuliert|appendikuliert]]. Die 2–4 (5) µm breiten Hyphenendzellen der Huthaut sind mehr oder weniger ausgefranst oder fast bauchig oder zitzenförmig. Manchmal sind sie auch gewunden oder zusammengezogen. Die [[Pileozystide]]n sind 5–8 µm breit und mehrfach septiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon-key&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Artabgrenzung == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Wie alle Täublinge ist der Rotscheibige Täubling ein Mykorrhizapilz, der mit verschiedenen Laubbäumen eine symbiontische Beziehung eingehen kann. Dabei kommen wohl vorwiegend [[Rotbuche]]n und [[Eichen]] in Frage. In Frankreich können auch [[Esskastanie]]n als Wirt dienen. Daher kann man den Pilz in Rotbuchen- und Eichen-Hainbuchenwäldern auf meist sauren Böden finden. Die Art kommt nur in Europa vor. Sie wurde in Frankreich, den Niederlanden, Belgien,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Belgian&amp;quot; /&amp;gt; und Deutschland nachgewiesen, doch überall ist sie sehr selten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon-key&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Infragenerische Systematik ===&lt;br /&gt;
Der Rotscheibige Täubling ist die Typart der Untersektion [[Rhodellinae]], einer Untersektion der Sektion [[Tenellae]]. Die Vertreter der Untersektion sind meist kleinere Täublinge mit mehr oder weniger rot oder orange gefärbten Hüten. Das Fleisch und der Stiel gilben nur wenig. Die mild schmeckenden Täublinge haben keinen oder nur einen sehr schwachen Geruch. Das Sporenpulver ist cremefarben bis ockergelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten und Varietäten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Russula rhodella&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;heterosperma&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Mauro Sarnari|Sarnari]]}} (1993)&lt;br /&gt;
: Praktisch gleich wie die Typart. Die Varietät ist durch die variable Hutfarbe gekennzeichnet. Der Hut kann creme- bis fleischfarben, gelbbraun bis kupferrot, rotbraun oder lebhaft rot bis purpurrot gefärbt sein. Die Lamellen haben einen leicht scharfen Geschmack und das Fleisch bräunt nur schwach. Das Sporenpulver ist ockerfarben. Man kann die Täublinge unter Rotbuchen finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spanisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Wie alle mild schmeckenden Täublinge gilt auch der Rotscheibige Täubling als essbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.cbs.knaw.nl/Russula/BioloMICS.aspx?Link=T&amp;amp;DB=0&amp;amp;Table=0&amp;amp;Rec=487&amp;amp;Fields=All&amp;amp;ExactMatch=T&lt;br /&gt;
   |titel=Russula rhodella&lt;br /&gt;
   |werk=Russula Datenbank&lt;br /&gt;
   |hrsg=CBS Fungal Biodiversity Center&lt;br /&gt;
   |zugriff=2011-06-08&lt;br /&gt;
   |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Henri Romagnesi&lt;br /&gt;
   |Hrsg=MycoBank, the Fungal Website&lt;br /&gt;
   |Titel=Russula rhodella&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Les Russules d’Europe et d’Afrique du Nord. Essai sur la valeur taxinomique et spécifique des caractères morphologiques et microchimiques des spores et des revêtements&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bordas&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1967&lt;br /&gt;
   |Sprache=fr&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.mycobank.org/Biolomics.aspx?Table=Mycobank&amp;amp;MycoBankNr_=450800 mycobank.org]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2011-06-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Belgian&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.species.be/en/6414&lt;br /&gt;
 |titel=Belgian List 2012 – Russula rhodella&lt;br /&gt;
 |zugriff=2018-04-10&lt;br /&gt;
 |kommentar=Täubling selten: Vulnerable}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.gbif.org/species/2551596&lt;br /&gt;
 |titel=Weltweite Verbreitung von Russula rhodella&lt;br /&gt;
 |werk=www.gbif.org&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-03-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cbs.knaw.nl/Russula/Files/3/311a.jpg &amp;#039;&amp;#039;Sporenzeichnung von Russula rhodella&amp;#039;&amp;#039;] nach H. Romagnesi, (1967), Website des CBS Fungal Biodiversity Center. Abgerufen am 8. Juni 2011.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.speciesfungorum.org/Names/SynSpecies.asp?RecordID=450800 |titel=Synonyme von Russula rhodella |hrsg=Index Fungorum |zugriff=2011-06-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täublinge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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