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	<title>Rotschau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotschau&amp;diff=881639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov</title>
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		<updated>2025-09-08T13:16:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotschau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Sachsen. Für die gleichnamige Minderstadt in Tschechien siehe [[Ročov]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rotschau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Reichenbach im Vogtland&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/36/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/17/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 394&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.285521&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 814&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum	 = 2016-11-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle     	 = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reichenbach-vogtland.de/stadt-buerger/stadtportrait/ortsteile/ Rotschau auf der Website der Stadt Reichenbach im Vogtland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1996-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 08468&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03765&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte          	 = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotschau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im regionalen Dialekt auch &amp;#039;&amp;#039;Rotsche&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein Ortsteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Reichenbach im Vogtland]] im [[Vogtlandkreis]] (Freistaat [[Sachsen]]). Er wurde am 1. Januar 1996 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Rotschau liegt südlich des Stadtkerns von Reichenbach im Vogtland. Der Ort liegt im Osten des [[Vogtland (Naturraum)|Naturraumes Vogtland]] im sächsischen Teil des historischen [[Vogtland]]s. Der durch den Ort fließende Lohegraben mündet westlich des Orts in die [[Göltzsch]], welche die westliche Ortsgrenze bildet. Im äußersten Süden des Ortsteils befindet sich das [[Alaunwerk]] [[Mühlwand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Mylau]]&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST= &lt;br /&gt;
 | WEST= [[Lambzig]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Lauschgrün]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Mühlwand]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Schneidenbach (Reichenbach)|Schneidenbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Orts und des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Gemeinde Rotschau W0309882.jpg|mini|Siegelmarke der Gemeinde Rotschau]]&lt;br /&gt;
Der Ort Rotschau geht auf eine [[Slawen|slawische Siedlung]] zurück, worauf auch die Fluraufteilung als [[Rundling]] deutet. Die alten Bauerngehöfte liegen hauptsächlich um einen Anger. Rotschau wurde am 15. August 1324 in [[Greiz]] erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Roschowe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. In dieser Urkunde bestätigte Heinrich der Jüngere, [[Vogt]] von Plauen, seinem Vetter Heinrich von Gera die Besitzverhältnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Hdschr.:HSA Dresden, No 2324 Druck: Müller, No. CCXXXVI&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch vermutlich ist der Ort noch älter, denn unter &amp;#039;&amp;#039;alte Ratscha &amp;#039;&amp;#039;(1140) oder als &amp;#039;&amp;#039;Ratschaw&amp;#039;&amp;#039; (1274) gibt es weitere Erwähnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1460 findet man in einem [[Lehen]]sbrief auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Rotschach&amp;#039;&amp;#039;. Im Laufe der Zeit wurden die Namen &amp;#039;&amp;#039;Roitzschau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rotzschau&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Im Jahr 1900 wurde auf Antrag der Gemeinde die amtlich offizielle Schreibweise Rotschau in Dresden gestellt, dem Antrag wurde am 8. Mai 1901 durch die Königlich Sächsische Regierung stattgegeben. Mit der tschechischen Gemeinde [[Ročov]] bestehen gemeinsame historische Wurzeln durch &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von [[Kolowrat]]&amp;#039;&amp;#039;, der in der Zeit Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl des IV.]] Verwalter der Herrschaft Milin ([[Mylau]]) war. Am 2. Januar 1373 erhielt er durch Karl den IV. des Recht zur Betreibung des [[Kloster Dolní Ročov|Augustinerklosters Dolní Ročov]]. Heute bestehen zwischen beiden Orte freundschaftliche Kontakte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte bis zur Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Rotschau gehörte wie seine Nachbarorte zur [[Herrschaft Mylau]], die im 16. Jahrhundert zum kursächsischen [[Amt Plauen]] kam. Die Grundherrschaft über den Ort war bis ins 19. Jahrhundert zwischen den Rittergütern [[Schloss Netzschkau|Netzschkau]] und [[Burg Mylau|Mylau]] geteilt. Rotschau gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] Amt Plauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;76&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1856 wurde der Ort dem [[Gerichtsamt Reichenbach]] und 1875 der [[Amtshauptmannschaft Plauen]] angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Plauen im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241123062914/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm | archiv-datum=2024-11-23 | abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der südlichen Ortsflur befindet sich das [[Alaunwerk]] Mühlwand, in dem zwischen 1691 und 1825 der Abbau von [[Alaunschiefer]] erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1839 wurde in Rotschau die erste Schule gebaut. Sie wurde von Kindern aus Rotschau und Mühlwand besucht. Von 1848 bis 1866 war der in Rotschau wohnende Gutsbesitzer [[Johann Gottfried Dietzsch]] Abgeordneter des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtages]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://landtagsprotokolle.sachsendigital.de/personen/details/?action=detail&amp;amp;pers_id=766|titel=Angaben zum Landtagsabgeordneten Johann Gottfried Dietzsch auf landtagsprotokolle.sachsendigital.de|zugriff=2012-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der erste Lehrer in Rotschau war Hermann Theodor Thieme, der vorher in Mylau tätig war. Im Jahre 1857 zählte Rotschau 325 und Mühlwand 61 Einwohner. 1876 erfolgte ein Neubau der Schule und 1894 und 1934 weitere Anbauten. Im Jahre 1998 wurde die Schule geschlossen, bis 2015 wurde es als Kindertagesstätte genutzt. Derzeit steht das Gebäude leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ca. 1860 bestand in Rotschau noch der &amp;#039;&amp;#039;Reihenschank&amp;#039;&amp;#039; und eine staatliche Konzession auf Salzverkauf, wobei zu erwähnen sei, dass der Pächter stets ein trinkbares [[Bier]] zu halten habe und auf die Ordnung nach dem Gesetz zu sehen sei.&lt;br /&gt;
Heute gibt es im Ortsgebiet zwei Ausflugsgaststätten, das „Cafe Daheim“ und – im ehemaligen „Gasthof zur Linde“ – das „Ristorante Nuovo Vita“ mit italienischer Küche. Rotschau entwickelte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer Wohngemeinde für Handwerker und Arbeiter der Textilbetriebe im Ort und den Nachbarstädten Mylau und Reichenbach. Dadurch erlebte der Ort einen Bevölkerungsanstieg von 306 Einwohnern im Jahr 1884 auf über 1500 im Jahr 1950, was sich auch in einem regen Baugeschehen in Richtung der Stadt Reichenbach verdeutlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zweite Kreisreform in der [[DDR]] kam die Gemeinde Rotschau im Jahr 1952 zum [[Kreis Reichenbach]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Reichenbach im Vogtland|Landkreis Reichenbach]] fortgeführt wurde und 1996 im Vogtlandkreis aufging. Am 1. Januar 1996 erfolgte die [[Eingemeindung]] von Rotschau nach Reichenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Rotschauf |val=ROTHAUJO60DO |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlicher Nahverkehr ==&lt;br /&gt;
Rotschau ist im [[Taktfahrplan|Halbstundentakt]] (am Wochenende im [[Stundentakt]]) über die [[Stadtbus|StadtBus]]-Linie 82 des [[Verkehrsverbund Vogtland|Verkehrsverbunds Vogtland]] mit [[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]] verbunden. Diese Linie nimmt am [[Stadtbus#Rendezvous-Systeme|Rendezvous-Knoten]] auf dem Postplatz in Reichenbach teil und bietet damit Anschlüsse in die ganze Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Markante Punkte in Rotschau sind die [[Schwarze Tafel]] und das Kreuzholz, die beide auf eine lange Geschichte zurückgehen. Neben dem Dorfkern ist das [[Besucherbergwerk Alaunwerk Mühlwand|Alaunwerk]] und das [[Göltzsch]]tal mit der [[Egersche Brücke|Egerschen Brücke]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://www.creative-notepad.de/vogtlandbruecken/egerbruecke/|titel= Angaben zur Egerschen Brücke|zugriff=2017-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Hirschsteinfelsen sehenswert. Unterhalb der Schwarzen Tafel, in Richtung Mühlwand, steht ein Sühnekreuz, von dem überliefert ist, es markiere die Stelle, an der vor Jahrhunderten eine Postkutsche im Sumpf versunken sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.suehnekreuz.de/sachsen/rotschau.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Rotschau liegt am [[Radwanderweg]] der [[Euregio Egrensis]] sowie am [[Wanderweg]] [[Erzgebirge]] – [[Vogtland]].&lt;br /&gt;
* Neben dem örtlichen Sportverein, dem SG Rotschau e.&amp;amp;nbsp;V. (Turnen und Fußball),&lt;br /&gt;
besteht noch ein&lt;br /&gt;
* Kleintierzuchtverein seit 1895,&lt;br /&gt;
* Männergesangverein Liederkranz e.&amp;amp;nbsp;V., seit 1869&lt;br /&gt;
sowie die&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr, die im Jahre 1888 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
* in Mühlwand betreibt der Verein Tropfsteingrotte Mühlwand-Reichenbach e.&amp;amp;nbsp;V. das Besucherbergwerk Alaunwerk&lt;br /&gt;
* alle 2 Jahre wird durch den Oldtimerclub Reichenbach der „Bergpreis Mühlwand“ durchgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rotschau}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.reichenbach-vogtland.de/stadt-buerger/stadtportrait/ortsteile/ Rotschau auf der Website der Stadt Reichenbach im Vogtland]&lt;br /&gt;
* [https://geoportal.vogtlandkreis.de/(S(otq5v01idyfcyjqxwlag2ikw))/vogtl.aspx?BM=-1&amp;amp;TH=GEO_GDEGRZ|VWB_GDETL&amp;amp;FLT=VWB_GDETL|SCHLUESSEL|14523340040&amp;amp;POS-XY=308900|5611500;25833&amp;amp;POS-OFFSET=5000&amp;amp;POS-ISDEFAULTEXTENT=true&amp;amp;POS-MARK=false Die Orte des Vogtlandkreises im Geoportal Vogtlandkreis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Reichenbach im Vogtland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Reichenbach im Vogtland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogtlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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