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	<title>Rotruthenien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:45:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotruthenien&amp;diff=712497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: /* Rotruthenien */ Parameterkonflikt beseitigt: Parameter DOI und zusätzlich Parameter ONLINE mit DOI-Pfad ist unzulässig; Parameter ONLINE und ABRUF entfernt</title>
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		<updated>2025-09-08T08:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rotruthenien: &lt;/span&gt; Parameterkonflikt beseitigt: Parameter DOI und zusätzlich Parameter ONLINE mit DOI-Pfad ist unzulässig; Parameter ONLINE und ABRUF entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Spielkarten &amp;quot;Russie Rouge&amp;quot;, Titelkarte.jpg|mini|257x257px|Spielkarten „Russie Rouge“ von Nicolas Jean Baptiste de Poilly, ~1750. Links - [[Lwiw|Lemberg]], Rechts - [[Poltawa|Pultawa]]. Enthält [[Podolien]] und [[Volhynien]] (Haute Volhynie und [[Basse Volhynie]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poland under Jagello (134038053).jpg|mini|Rotruthenien als &amp;#039;&amp;#039;Russia&amp;#039;&amp;#039; (rot) (unten), im 14. Jahrhundert|230x230px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mapa Wegier, Polski, Prus i Woloszczyzny, 1525. czwarte strassburskie wydanie, ptolemejskiej mapy Waldseemüllera z 1507 r.zamieszczone w wydaniu dziela Claudii Ptolemaei Geographicae enarrationis..jpg|mini|Rotruthenien (&amp;#039;&amp;#039;Russia, unten von der Stadt &amp;quot;Leopolis&amp;quot; [Lemberg]&amp;#039;&amp;#039;) 1525&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Waldseemüller]], „Karte von Germania, Kleinpolen, Hungary, Walachai u. Siebenbürgen nebst Theilen der angrenzenden Länder“, in: „Claudii Ptolemaei geographicae enarrationis libri octo“, Strassburg 1525&amp;lt;/ref&amp;gt;|227x227px]]&lt;br /&gt;
[[File:Red Ruthenia in XVIII c. - Herman Moll.jpg|thumb|Region Rotruthenien im 18. Jahrhundert – Karte von [[Herman Moll]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spielkarten &amp;quot;Russie Rouge&amp;quot;, der Joker(?).jpg|mini|274x274px|[[Datei:Spielkarten &amp;quot;Russie Rouge&amp;quot; der König.jpg|mini|276x276px]]Spielkarten „Russie Rouge“ von Nicolas Jean Baptiste de Poilly, ~ 1750]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotruthenien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rot(h)reußen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotrussland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roth-Reußland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rot(h)-[[Reußen (historischer Begriff)|Reußen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS-Cyrl|Червона Русь|Tscherwona Rus}}, {{plS|Ruś czerwona}}, {{laS|Ruthenia rubra}} oder {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Russia rubra&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Französische Sprache|französisch]] Russie Rouge) war ein historisches Teilgebiet der [[Rus]]. Es umfasste die heutige Westukraine sowie Teile Ostpolens. Seine Ausdehnung veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte einige Male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Beschreibung von Johann Wendel Bardili (1730) war [[Lwiw|Lemberg]] die Hauptstadt von Rotruthenien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bardili, Johann Wendel |Titel=&amp;#039;Des Weyland Durchl. Printzens Maximilian Emanuels Hertzogs in Württemberg [et]c. Obristen über ein Schwedisch Dragoner-Regiment Reisen und Campagnen durch Teutschland in Polen, Litauen, roth und weiß Reußland, Volhynien, Severien und Ukraine: Worinnen nebst denen Vielen Seltenen Zufällen des Durchl. Printzens, Die Staaten, Sitten, Gewohnheiten und Religionen dieser Völcker ... beschrieben werden ; nebst der Reys-Beschreibung von Pultawa nach Bender&amp;#039;. |Datum=1730 |OCLC=165900583 |Seiten=178 |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10467911?}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
Namensgebend für Rotruthenien (Tscherwonaja Rus) war nach einer der Theorien die Burg [[Tscherwen]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Czerwień&amp;#039;&amp;#039;) zwischen den Flüssen [[Westlicher Bug|Bug]] und [[Wieprz]]. Die sie umgebenden Städte hießen [[Rotburgenland]] (altrussisch &amp;#039;&amp;#039;Tscherwenskie goroda&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;Grody Czerwieńskie&amp;#039;&amp;#039;). Nach der Einverleibung dieser Gebiete durch das [[Königreich Polen]] im Jahr 1340 wurde dieses neue Gebiet – erweitert um das [[Fürstentum Galizien]] – nun als &amp;#039;&amp;#039;Ruś Czerwona&amp;#039;&amp;#039;, also &amp;#039;&amp;#039;Rotruthenien&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name stellte einen Bedeutungswandel dar von ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Tscherwener Burgen&amp;#039;&amp;#039; (um &amp;#039;&amp;#039;Czerwień&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Tscherwen&amp;#039;&amp;#039;) zu &amp;#039;&amp;#039;Rote Rus&amp;#039;&amp;#039; (von polnisch &amp;#039;&amp;#039;czerwona&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;rot&amp;#039;&amp;#039;), in Analogie zu den ebenfalls neu erworbenen [[Geschichte von Belarus#Großfürstentum Litauen|Weiße Rus]] und [[Schwarzrussland|Schwarze Rus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während &amp;#039;&amp;#039;weiß&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;schwarz&amp;#039;&amp;#039; als ein Unterscheidungsmerkmal in der Bezeichnung verschiedener Gruppen von ursprünglich den gleichen Stämmen durchaus gebräuchlich war&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Weiß (Begriffsklärung)|Weiß]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;rot&amp;#039;&amp;#039; in diesem Zusammenhang bisher nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Angaben auf den von [[Nicolas Jean Baptiste de Poilly]] geschaffenen Spielkarten sind [[Schwarzruthenien|schwarzes Ruthenium]] und rotes Ruthenium ein und dieselbe Region mit der Hauptstadt in [[Lemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Tscherwener Burgenland ===&lt;br /&gt;
Dieses Gebiet wurde erstmals 981 erwähnt, als Großfürst [[Wladimir I.]] der [[Kiewer Rus]] das Gebiet auf dem Weg nach Polen einnahm. 1018 wurde das Gebiet polnisch, nach 1031 ging es zurück an die Kiewer Rus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wsewolod Wsewolodytsch (der Enkel von [[Mstislaw II.|Mstislaw II. von Kiew]]) wurde in der [[Galizisch-Wolhynische Chronik]] als Fürst von Tscherwen (6713 [1208]) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Clarke Waugh |Titel=The Galician-Volynian Chronicle: An Annotated Translation. By George A. Perfecky. With an editor&amp;#039;s preface. Harvard Series in Ukrainian Studies, vol. 16, II : The Hypatian Codex, part 2. &lt;br /&gt;
            Munich: Wilhelm Fink Verlag, 1973. 159 pp. Genealogical table. DM 38, paper. |Sammelwerk=Slavic Review |Band=33 |Nummer=4 |Datum=1974-12 |ISSN=0037-6779 |DOI=10.2307/2494516 |Seiten=769–771}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem machtpolitischen Zerfall des Kiewer Reiches war es ein Teil des [[Ruthenen (Habsburgermonarchie)|ruthenischen]] Fürstentums [[Galizien-Wolhynien]]. Dieses stand ab 1240 unter nomineller Oberherrschaft der [[Goldene Horde|Goldenen Horde]], eines mongolischen [[Khanat]]s, welches sich nach dem Tod von [[Dschingis Khan]] in [[Osteuropa]] herausbildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Erwähnung von [[Tscherwen|Tcherwen]] in der [[Galizisch-Wolhynische Chronik|Galizisch-Wolhynischen Chronik]] datiert auf das Jahr  6797 [1289]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mychajlo Hruschewskyj |Titel=Chronologie der Ereignisse in der Galizisch-Volynischen Chronik |Band=41 |Verlag=Notizen der Wissenschaftlichen Gesellschaft Schewtschenko |Ort=Lemberg |Datum=1901 |Sprache=uk |Seiten=1-72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rotruthenien ===&lt;br /&gt;
1340 gelang es dem polnischen König [[Kasimir III. (Polen)|Kasimir III.]], das Gebiet zurückzugewinnen, das von da ab ein integraler Bestandteil des [[Königreich Polen|Königreichs Polen]] bis zur Zeit der [[Teilungen Polens]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Chroniken des [[Konzil von Konstanz|Konzils von Konstanz]] findet sich wahrscheinlich die früheste Nennung dieser Bezeichnung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Malte Prietzel |Titel=Thomas Martin Buck (Hrsg.), Chronik des Konstanzer Konzils 1414–1418 von Ulrich Richental. Historisch-kritische Edition, 3 Teilbd. (Konstanzer Geschichts- und Rechtsquellen, Bd. 49.) Ostfildern, Thorbecke 2020 |Sammelwerk=Historische Zeitschrift |Band=313 |Nummer=1 |Datum=2021-08-01 |ISSN=2196-680X |DOI=10.1515/hzhz-2021-1256 |Seiten=588 |Zitat=Auch zugend in bottschafft weise ein von hertzog Wytolten von Lytow und von hertzog Dispotten von Ratzen auß der grossen und kleinen Walachey, von den künigen gesessen in der Türckey, von den hertzogen auß der weissen und roten Reyssen (S. 588)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Rothreußen“ wurde von da an für die Landschaft um [[Przemyśl]] bis an den oberen [[Dnister]] verwendet. In späterer Zeit wurde die Bezeichnung synonym für die [[Wojewodschaft Ruthenien]] gebraucht, auch noch, als deren politischer Schwerpunkt sich von Przemyśl in den Osten nach [[Lemberg]] verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 lebten in den Städten Rotrutheniens rund 45.000 Juden und rund 9.000 auf dem Lande.&amp;lt;ref&amp;gt;Maurycy Horn: &amp;#039;&amp;#039;Żydzi na Rusi Czerwonej w XVI i pierwszej połowie XVII w. Działalność gospodarcza na tle rozwoju demograficznego&amp;#039;&amp;#039;. Państwowe Wydawnictwo Naukowe, Warschau 1975, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aleksandr Jabłonowski: &amp;#039;&amp;#039;Polska wieku XVI&amp;#039;&amp;#039;, Bd. VII: &amp;#039;&amp;#039;Ruś Czerwona&amp;#039;&amp;#039;, Warszawa 1901, 1903.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rothreussen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnische Geschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Polen)]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region in Polen}}&lt;/div&gt;</summary>
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