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	<title>Rotringtoko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:03:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotringtoko&amp;diff=235478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig am 27. Oktober 2024 um 17:39 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-27T17:39:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rotringtoko&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tockus leucomelas&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Martin Lichtenstein|Lichtenstein]], 1842)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Tokos&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Tockus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nashornvögel&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Bucerotidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hornvögel und Hopfe&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Bucerotiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Tockus leucomelas -Kalahari Desert, Botswana -8.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Rotringtoko (&amp;#039;&amp;#039;Tockus leucomelas&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-yellow-billed-hornbill-etosha.jpg|mini|Rotringtoko im [[Etosha-Nationalpark]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yellow-billed hornbill.jpg|mini|Nahaufnahme eines Rotringtokos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Southern Yellow Billed Hornbill Feeding on caterpillar.jpg|mini|Rotringtoko mit erbeuteter Raupe]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotringtoko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tockus leucomelas&amp;#039;&amp;#039;) oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südlicher Gelbschnabeltoko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[afrika]]nische [[Vögel|Vogel]][[Art (Biologie)|art]], die zu den [[Nashornvögel]]n (Bucerotidae) gehört. Er wurde ursprünglich für eine Unterart des Gelbschnabeltokos (&amp;#039;&amp;#039;T. flavirostris&amp;#039;&amp;#039;) gehalten, der heute als [[Östlicher Gelbschnabeltoko]] bezeichnet wird. Wegen seines Aussehens wird er in Namibia scherzhaft als „Flying Banana“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
Der aktuelle deutsche Name lautet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotringtoko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Barthel, Ch. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann &amp;amp; F. D. Steinheimer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Namen der Vögel der Erde&amp;#039;&amp;#039; Vogelwarte Bd. 58, S.&amp;amp;nbsp;1–214, 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestandssituation des Rotringtokos wurde 2016 in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] der [[IUCN]] als „{{lang|en|Least Concern (LC)}}“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2016&lt;br /&gt;
| ID             = 22682384&lt;br /&gt;
| ScientificName = Tockus leucomelas&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2016&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 3. Oktober 2017&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie jedoch 2022 von Pattinson &amp;#039;&amp;#039;et&amp;amp;nbsp;al.&amp;#039;&amp;#039; festgestellt, treibt die rasche [[globale Erwärmung]] die Art in Teilen ihres Verbreitungsgebiets innerhalb eines einzigen Jahrzehnts zum lokalen Aussterben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pattinson2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Rotringtoko ist ein mittelgroßer Toko und erreicht eine Körperlänge von bis zu 40 Zentimeter. Der Schnabel wird bei den Männchen 8,1 bis 9,9 Zentimeter lang. Weibchen haben einen deutlich kürzeren Schnabel mit einer Länge zwischen 6,7 und 8,4 Zentimeter. Weibchen sind auch deutlich leichter und wiegen im Schnitt 168 Gramm, während Männchen durchschnittlich 211 Gramm wiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp137&amp;quot;&amp;gt;Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills - Bucerotiformes&amp;#039;&amp;#039;. S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen [[Sexualdimorphismus]] gibt es nicht, die Männchen und Weibchen sehen gleich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Männchen ===&lt;br /&gt;
Die Männchen haben einen dunkelgrauen Scheitel und Nacken. Ein breiter weißer Streifen verläuft von der Stirn über das Auge bis zum Nacken. Die Ohrdecken sind grau gestrichelt. Der Rücken ist schwarz mit einem breiten weißen Streifen in der Rückenmitte. Von den fünf Paar Steuerfedern sind die mittleren zwei Paare vollständig schwarz, die darauf folgende Steuerfedern sind zu einem Drittel weiß, die beiden äußeren Paare sind weiß mit einer schwarzen Basis und einem schmalen schwarzen Querband in der Mitte der Federn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kehle und die Vorderbrust sind weiß mit grauen Federsäumen, so dass diese Körperpartien gestrichelt wirken. Der Unterbauch ist weiß. Die äußeren Armschwingen sind schwarz mit weißen Flecken in der Mitte der Außenfahne, die übrigen Schwingen sind schwarz bis auf drei der Armschwingen, die weiß sind. Die Flügeldecken sind schwarz mit großen weißen Punkten. Der Schnabel ist gelb und dunkelt zur Schnabelschneide hin und an der Schnabelspitze zu einem dunkelbraun nach. Ein flacher First verläuft entlang des Oberschnabels, der in einem etwas dunkleren Gelb als der übrige Schnabel ist. Der unbefiederte [[Orbitalring]] und die nackte Kehlhaut sind kräftig fleischfarben. Die Augen sind gelb, die Beine und Füße sind schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weibchen und Jungvögel ===&lt;br /&gt;
Die Weibchen gleichen dem Männchen in ihrem Körpergefieder. Sie sind jedoch etwas kleiner, das schmale Horn endet bereits auf der Mitte des Oberschnabels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungvögel ähneln den adulten Vögeln, der Schnabel ist jedoch kleiner und blassgelb mit grauen Flecken. Die Augen sind noch grau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme ===&lt;br /&gt;
Der Ruf ist ein lautes abgehacktes &amp;#039;&amp;#039;Wuk-Wuk-Wuk&amp;#039;&amp;#039;, das etwas tiefer als das des [[Rotschnabeltoko]]s (&amp;#039;&amp;#039;Tockus erythrorhynchus&amp;#039;&amp;#039;) ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.xeno-canto.org/species/Tockus-leucomelas Rufe des Südlichen Gelbschnabeltokos auf Xeno-Canto], aufgerufen am 3. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechselungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Von dem nah verwandten [[Östlicher Gelbschnabeltoko|Östlichen Gelbschnabeltoko]] unterscheidet sich der Rotringtoko durch die Gesichtshaut. Diese ist beim östlichen Gelbschnabeltokos (&amp;#039;&amp;#039;T. Flavirostris&amp;#039;&amp;#039;) schwarz, während sie beim Rotringtoko fleischfarben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlichkeit weist der Rotringtoko auch mit dem [[Rotschnabeltoko]] und dem [[Monteiro-Toko]] auf. Der Rotringtoko ist größer als der Rotschnabeltoko und unterscheidet sich von diesem durch die Schnabelfarbe. Der Monteiro-Toko ist größer, hat mehr Weißanteile am Schwanz, der Kopf und der Nacken sind dunkler. Auch der Monteiro-Toko hat einen auffällig roten Schnabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tockus leucomelas - Distribution.png|mini|Verbreitung des Rotringtokos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tockus leucomelas.jpg|mini|Südlicher Gelbschnabeltoko (&amp;#039;&amp;#039;Tockus leucomelas&amp;#039;&amp;#039;) in [[Namibia]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gelbschnabeltoko.jpg|mini|Rotringtoko im Etosha-Nationalpark, Namibia.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tockus leucomelas 2.jpg|mini|Rotringtoko]]&lt;br /&gt;
Der Rotringtoko kommt im südlichen Afrika vor, nach Norden bis Süd-[[Angola]], Süd-[[Sambia]] und Zentral-[[Mosambik]]. Im Süden reicht die Art bis Zentral-[[Namibia]] und ins nördliche und östliche [[Südafrika]]. Er besiedelt hier das [[Nordkap (Provinz)|Nordkap]], den westlichen [[Freistaat (Provinz)|Orange Free State]], das [[Zululand]] und [[Transvaal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bewohnt Waldgebiete, verschiedene Arten von [[Savanne]]n und trockenes Buschland. In semiariden Savannen ist er gewöhnlich in der Nähe von Wasserläufen zu finden. Er ist in Teilen seines Verbreitungsgebietes ein häufiger Vogel. Besonders zahlreich kommt er in offenen Dornsavannen vor. In einzelnen Regionen seines Verbreitungsgebietes zieht er gelegentlich: So gibt es im Transvaal saisonale Höhenwanderungen, bei denen er von den Hartlaubwäldern der Tiefebenen in Höhenlagen mit immergrünen Wäldern wandert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp138&amp;quot;&amp;gt;Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills - Bucerotiformes&amp;#039;&amp;#039;. S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Die Nahrung besteht aus [[Insekten]], [[Skorpione]]n, [[Nagetiere]]n, Früchten und Samen. Mit schnellen Läufen und flach ausgeführten Sprüngen stellen sie kleinen [[Reptilien]] und [[Heuschrecken]] nach oder erbeuten im Flug schwärmende [[Termiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Großteil der Nahrung findet der Rotringtoko am Boden. Er gräbt dort aber nicht so viel in lockerer Erde oder Blattansammlungen, wie es beispielsweise der [[Rotschnabeltoko]] tut. Er setzt jedoch seinen Schnabel als Hebel ein, um Gegenstände umzudrehen. Während der Nahrungssuche präferiert er solche Stellen, die keinen zu dichten hohen Bewuchs aufweisen. Am häufigsten sucht er an Stellen, die mit niedrigem Gras oder Kräutern bewachsen sind, weil hier die Chance größer ist, Wirbellose zu finden. Zu den Früchten, die er frisst, gehören unter anderem die Früchte der Ölpalme.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Rotringtoko kommt einzeln und in Paaren vor. Er ist ein monogamer Vogel, der ein Revier gegen Artgenossen verteidigt. Zumindest die Nähe des Rotschnabeltokos und des [[Grautoko]]s duldet er jedoch – diese haben ihre Bruthöhlen gelegentlich in der Nähe des Rotringtokos, ohne dass es zu einer interspezifischen Aggression kommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hält sich überwiegend am Boden, aber auch auf Bäumen auf. Er ist wenig scheu. Der Rotringtoko ist schon von weitem an seiner eigentümlichen Flugweise erkennbar: drei Flügelschläge gefolgt von einem Gleitflug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
=== Brutperiode ===&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungszeit variiert mit dem jeweiligen Verbreitungsgebiet. Im Angola schreiten Rotringtokos im Oktober zur Brut, in Namibia brüten sie von Oktober bis März, im südafrikanischen Transvaal von Oktober bis Dezember. Dort hat man auch schon brütende Gelbschnabeltokos im Zeitraum Januar bis März beobachtet, dabei handelt es sich aber vermutlich um Zweitgelege.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Brutperiode untersucht das Paar immer häufiger Bäume auf Nisthöhlen. Sie nutzen anders als viele andere Toko-Arten Lehm, um zunächst von außen Risse zu versiegeln. Dabei trägt das Männchen Lehm im Schnabel herbei, das vom Weibchen dann verbaut wird. Sie nutzt außerdem ihren eigenen Kot, um die Spalten zuzumauern. Bereits in dieser Phase schlüpft sie gelegentlich auch schon in die Bruthöhle. Das Männchen beginnt in dieser Zeit auch mit der Balzfütterung und versorgt das Weibchen in einem zunehmenden Maße mit Futter, das er herbeiträgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brutzyklus dauert 70 bis 76 Tage. Dabei entfallen 24 Tage auf die Bebrütung der Eier und 42 bis 47 Tage auf die Nestlingszeit der Jungvögel. Das Weibchen sitzt bereits vier bis fünf Tage vor der Ablage des ersten Eis in der bis auf einen schmalen Spalt vermauerten Bruthöhle. Sie durchläuft während der Zeit in der Bruthöhle die Mauser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nisthöhle ===&lt;br /&gt;
Geeignete Baumhöhlen finden Rotringtokos unter anderem im [[Marula-Baum]] und anderen Bäumen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Sclerocarya&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Leberwurstbaum]], [[Acacia|Akazien]], Bäumen aus der Gattung der [[Langfäden]], der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Peltophorum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lannea]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Albizia]], [[Ebenholzbäume]], [[Myrobalanen]] und [[Mopane]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp139&amp;quot;&amp;gt;Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills - Bucerotiformes&amp;#039;&amp;#039;. S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nisthöhle hat einen Durchmesser von etwa 20 Zentimeter, der Boden der Höhle liegt etwa 11 Zentimeter unterhalb der Spaltöffnung. Ausgelegt wird die Nisthöhle mit Blättern, Gras und Rindenstückchen, die das Männchen heranträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eiablage und Heranwachsen der Nestlinge ===&lt;br /&gt;
Die Gelege umfassen zwei bis sechs Eier, im Transvaal hat man bei untersuchten Nestern durchschnittlich 3,7 Eier je Gelege gefunden. Wie für Höhlenbrüter nicht untypisch, sind die Eier weißschalig. Der Legeabstand zwischen den einzelnen Eiern des Geleges beträgt ein bis vier Tage. Der Legeabstand nimmt gewöhnlich mit der Größe des Geleges zu. Die Bebrütung beginnt ab der Ablage des ersten Eis. Die Nestlinge schlüpfen entsprechend dem Legeabstand asynchron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Männchen trägt Futter zu der Bruthöhle. Während der ersten Tage der Nestlinge reicht das Weibchen das Futter an die Nestlinge weiter. An ihrem 10. bis 15. Lebenstag sind diese jedoch bereits so groß, dass sie den Höhlenspalt erreichen können und dem Männchen das Futter abnehmen. Das Weibchen verlässt die Bruthöhle, wenn der älteste Nestling etwa 20 Tage alt ist. Die in der Bruthöhle verbleibenden Nestlinge versiegeln die Höhle selbständig wieder bis auf den schmalen Spalt. Das Weibchen, das zu diesem Zeitpunkt die Mauser vollständig durchlaufen hat, beginnt dann, gemeinsam mit dem Männchen die Nestlinge zu füttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungvögel sind sofort nach dem Verlassen der Bruthöhle flugfähig und in der Lage, in der Nähe der Nisthöhle aufzubauen. Sie werden von den Elternvögeln noch mehrere Tage gefüttert. Auf Grund des asynchronen Schlupfs verlassen nicht alle Nestlinge gleichzeitig die Höhle. Die zurückbleibenden versiegeln erneut die Bruthöhle bis auf einen schmalen Spalt. Jüngere Nestgeschwister verlassen gelegentlich erst 10 Tage nach dem Flügge werden des ältesten Nestlings die Höhle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp139&amp;quot; /&amp;gt; Flügge gewordene Jungvögel bleiben bei den Eltern und verteidigen auch gemeinsam mit ihnen das Revier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp139&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mortalitätsursachen ==&lt;br /&gt;
Adulte Rotringtokos werden unter anderem vom [[Sekretär (Vogel)|Sekretär]], vom [[Lannerfalke]]n, [[Savannenadler]], [[Kampfadler]] und [[Gaukler (Vogel)|Gaukler]], der [[Höhlenweih]], dem [[Silberadler]] und [[Akazienadler]], dem [[Graubürzel-Singhabicht]], dem [[Mohrenhabicht]], [[Fleckenuhu]] und [[Blassuhu]] erbeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AlanKemp140&amp;quot;&amp;gt;Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills - Bucerotiformes&amp;#039;&amp;#039;. S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltung ==&lt;br /&gt;
Rotringtokos werden gelegentlich in Zoologischen Gärten gezeigt. Sie haben dort bereits ein Alter von mehr als 22 Jahren erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Grummt, H. Strehlow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zootierhaltung Vögel&amp;#039;&amp;#039;. S. 548.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Grummt|W. Grummt]], H. Strehlow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zootierhaltung Vögel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-8171-1636-2.&lt;br /&gt;
* [[Alan C. Kemp|Alan Kemp]]: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills – Bucerotiformes.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 1995, ISBN 0-19-857729-X.&lt;br /&gt;
* Gordon Lindsay Maclean: &amp;#039;&amp;#039;Robert&amp;#039;s Birds of South Africa.&amp;#039;&amp;#039; 6th Edition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Tockus leucomelas|Südlicher Gelbschnabeltoko}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2012&lt;br /&gt;
| ID             = 22682384&lt;br /&gt;
| ScientificName = Tockus leucomelas&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2012&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 3. Oktober 2016&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= sybhor1 |Name= Rotringtoko (&amp;#039;&amp;#039;Tockus leucomelas&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/429742/display/1719389 Schönes Foto von einem Südl. Gelbschnabeltoko]&lt;br /&gt;
* [http://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/afrika/zimbabwe/toko.htm www.biologie.uni-hamburg.de – Fotos]&lt;br /&gt;
* [http://www.xeno-canto.org/species/Tockus-leucomelas Rufe des Südlichen Gelbschnabeltokos auf Xeno-Canto]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pattinson2022&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicholas B. Pattinson, Tanja M.&amp;amp;nbsp;F.&amp;amp;nbsp;N. van de Ven, Mike J. Finnie, Lisa J. Nupen, Andrew E. McKechnie, Susan J. Cunningham: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fevo.2022.842264/full Collapse of Breeding Success in Desert-Dwelling Hornbills Evident Within a Single Decade]. In: Front. Ecol. Evol., Band 10, 19. Mai 2022; [[doi:10.3389/fevo.2022.842264]], [https://www.researchgate.net/publication/360702272_Collapse_of_Breeding_Success_in_Desert-Dwelling_Hornbills_Evident_Within_a_Single_Decade ResearchGate]. Dazu:&lt;br /&gt;
* [http://www.sci-news.com/biology/rapid-global-warming-southern-yellow-billed-hornbills-10827.html Rapid Global Warming is Driving Southern Yellow-Billed Hornbills to Local Extinction]. Auf: sci-news.com vom 20. Mai 2022.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nashornvögel|Sudlicher Gelbschnabeltoko]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
	</entry>
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