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	<title>Rotrandiger Baumschwamm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:43:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotrandiger_Baumschwamm&amp;diff=157849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ute Erb: /* Merkmale */ zs</title>
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		<updated>2025-03-21T15:43:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Merkmale: &lt;/span&gt; zs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rotrandiger Baumschwamm&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Fomitopsis pinicola&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Olof Peter Swartz|Sw.]]&amp;lt;!--1810--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Petter Adolf Karsten|P. Karst.]]&amp;lt;!--1881--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Baumschwämme&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Fomitopsis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Baumschwammverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Fomitopsidaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stielporlingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Polyporales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Rotrandiger-Baumschwamm (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fomitopsis pinicola 2023 G1.jpg|alternativtext=Rotrandige Baumschwämme auf einem umgefallenen, bemoosten Baum. Die Pilze haben ihre Wuchsrichtung verändert, nachdem der Baumstamm umgefallen ist, sodass sie jetzt nach oben wachsen.|mini|[[Geotropismus]] beim Rotrandigen Baumschwamm ]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotrandige Baumschwamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fomitopsis pinicola&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Baumschwammverwandte]]n. Er ist ganzjährig an lebenden oder abgestorbenen Laub- und Nadelbäumen zu finden. Besonders häufig ist sein Vorkommen an [[Fichten]] in Gebirgslagen, weshalb er auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fichtenporling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fomitopsis pinicola from side.JPG|miniatur|Ein Rotrandiger Baumschwamm in der dritten Wachstumsphase]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fomitopsis.pinicola.-.lindsey.jpg|miniatur|Der Fichtenporling ist in seiner Hutfärbung sehr variabel und besitzt nicht immer einen roten Rand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fomitopsis.pinicola2.-.lindsey.jpg|miniatur|Unterseite des Fichtenporlings]]&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Rotrandige Baumschwamm bildet mehrjährige [[Fruchtkörper]], die bis zu 30 cm breit, 9 cm dick und 15 cm vom Substrat abstehen können. Jung sind sie oft unförmig knubbelig, später halbkreis- oder breit hufförmig. Selten können die Fruchtkörper auch [[halbresupinat]] oder [[resupinat]] (am Substrat anliegend) ausgebildet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberseite der [[Hut (Mykologie)|Hüte]] besteht aus einer harten Kruste, die konzentrische Vertiefungen enthält. Die Färbung reicht von kräftig orange über rotbraun und blaugrau bis grauschwarz. Die äußerste Zuwachszone bleibt sehr oft rotgelblich, wodurch der Pilz seinen Namen erhalten hat. Die Kruste schmilzt beim Erhitzen und löst sich in [[Kalilauge]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinen Poren auf der Unterseite sind rundlich geformt. Zunächst sind sie hell zitronengelblich bis ockerfarben, später graubraun gefärbt. Pro Millimeter lassen sich zwei bis sechs Poren zählen. Auf Druck verfärben sie sich bei jungen Fruchtkörpern grau bis violettlich. Bei jungen Pilzen sind zahlreiche Tröpfchen ([[Guttation]]) an der Wachstumszone und am [[Hymenium]] zu finden. Im Schnitt zeigt sich eine Schichtung der [[Röhre (Mykologie)|Röhren]], die durch die jährlichen [[Wachstumsschub|Wachstumsschübe]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sporenpulver ist weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleisch ([[Trama]]) ist sowohl im Hut als auch in den Röhren ocker gefärbt und korkig. Junge Fruchtkörper riechen unangenehm säuerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper des Fichtenporlings weisen [[Pflanzenbewegung#Gravitropismus|Geotropismus]] auf. Dabei werden die ehemals vertikal stehenden Röhren verschlossen und neue, nunmehr senkrecht verlaufende Röhren ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Spore|Sporen]] sind mit 6–8 × 3,5–4 Mikrometern lang-elliptisch geformt. Sie besitzen eine glatte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Rotrandige Baumschwamm ist durch seine rote Randzone bei älteren Fruchtkörpern gut gekennzeichnet, wenn diese vorhanden ist. Ähnlich kann der [[Zunderschwamm]] sein, der jedoch keine schmelzbare und [[Kaliumhydroxid|KOH]]-lösliche Kruste besitzt. Verwechslungen mit verschiedenen [[Lackporlinge]]n können ebenfalls auftreten. Diese haben hingegen braunes Fleisch und braune Sporen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fomitopsis pinicola wisnia6522.JPG|miniatur|Hier fruktifiziert der Rotrandige Baumschwamm auf einer toten, umgestürzten Fichte]]&lt;br /&gt;
Der Rotrandige Baumschwamm ist in allen Laub-, Nadel- und Mischwäldern zu finden. Auch außerhalb geschlossener Wälder, bei Lichtungen, in Parks und Gärten ist er anzutreffen. Dabei wächst der Pilz an lebendem oder totem Holz wie an stehenden oder liegenden Stämmen, Stümpfen oder Ästen. Dabei tritt der Pilz in allen Phasen der Holzvermorschung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rotrandige Baumschwamm besitzt ein besonders breites Spektrum an Wirtsbäumen; bevorzugtes Substrat ist die [[Gemeine Fichte]]. Daneben kommt er vor allem in und an [[Rotbuche]], [[Weißtanne]], [[Waldkiefer]], [[Birken]], [[Erlen (Botanik)|Erlen]] und Apfelbäumen vor. Durch die mehrjährigen Fruchtkörper ist er ganzjährig zu finden.&lt;br /&gt;
Im von seinem Myzel befallenen Holz verursacht er durch vorherrschenden Abbau von Zellulose und Hemizellulosen eine „würfelige [[Braunfäule]]“ („[[Würfelbruch]]“).&lt;br /&gt;
Alte Fruchtkörper werden oft vom [[Birkenporling-Kissenpustelpilz]] besiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ryman1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Rotrandige Baumschwamm ist in der gesamten [[Holarktis]] verbreitet. Außerdem ist er in Südasien in Pakistan, Indien, Nepal und auf den Philippinen sowie in Mittel- und Südamerika in Guatemala, auf Haiti und Kuba zu finden. In der Holarktis ist er [[Florenelement|meridional bis boreal]] verbreitet. Der Rotrandige Baumschwamm ist in Nordamerika von Alaska bis Mexiko, in Europa, in Nordafrika in Marokko und in Asien in der Türkei und im Kaukasus, in China und Japan sowie auf der [[Halbinsel]] [[Kamtschatka]] anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa ist der Pilz vom [[Mittelmeer]] bis zum [[Nordkap]] verbreitet. Nach Osten reicht das Gebiet bis zum [[Ural]], der geografischen Grenze. Dabei ist er vor allem in den Nadelwaldregionen anzutreffen. In Deutschland ist er weit und relativ dicht verbreitet. Etwas geringer sind die Vorkommen im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Schwarze/Engels/Matteck: &amp;quot;Holzzersetzende Pilze in Bäumen&amp;quot;, 1. Auflage 1999, Rombach Verlag, S. 136–143. ISBN 3-7930-9194-5&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil. Ständerpilze: Gallert-, Rinden-, Stachel- und Porenpilze.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3528-0 (Verbreitungskarte # 293).&lt;br /&gt;
* [[Ewald Gerhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Pilze&amp;#039;&amp;#039;. BLV, München 2006, ISBN 3-8354-0053-3.&lt;br /&gt;
* Heinz Butin: &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten der Wald- und Parkbäume&amp;#039;&amp;#039;, 3. neubearbeitete u. erweiterte Aufl. 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ryman1992&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ Literatur&lt;br /&gt;
| Autor = Svengunnar Ryman, Ingmar Holmåsen&lt;br /&gt;
| Titel = Pilze&lt;br /&gt;
| Verlag = Bernhard Thalacker Verlag&lt;br /&gt;
| Ort = Braunschweig&lt;br /&gt;
| Jahr = 1992&lt;br /&gt;
| ISBN = 978-3-8781-5043-5&lt;br /&gt;
| Seiten = 665&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Fomitopsis pinicola|&amp;#039;&amp;#039;Fomitopsis pinicola&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv| url=http://www.forst.tu-muenchen.de/EXT/LST/BOTAN/LEHRE/PATHO/PILZE/FAEULE/fomitop.htm| archive-is=20150103| text=&amp;#039;&amp;#039;Fomitopsis pinicola&amp;#039;&amp;#039; (Swartz ex Fr.) Karst – Rotrandiger Baumschwamm beim Department für Ökologie, Fachgebiet Pathologie der Waldbäume der TU München}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mushroomexpert.com/fomitopsis_pinicola.html &amp;#039;&amp;#039;Fomitopsis pinicola&amp;#039;&amp;#039;] bei MushroomExpert.com&lt;br /&gt;
* [http://www.mykoweb.com/CAF/species/Fomitopsis_pinicola.html California Fungi — &amp;#039;&amp;#039;Fomitopsis pinicola&amp;#039;&amp;#039;] bei Mykoweb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stielporlingsartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungenießbarer Pilz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstschädling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschädling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilz mit sequenziertem Genom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ute Erb</name></author>
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