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	<title>Rotlichtviertel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:36:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotlichtviertel&amp;diff=98958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Formatierung</title>
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		<updated>2025-11-02T17:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reeperbahn.jpg|mini|[[Reeperbahn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Große Freiheit Hamburg 2008.jpg|mini|Die [[Große Freiheit]] in [[Hamburg]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotlichtviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Rotlichtbezirk&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Schweiz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rotlichtquartier&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man einen Bereich einer Stadt, in dem sich [[Prostitution]] und andere Arten des [[Sexarbeit|Sexgewerbes]] konzentrieren. Die zugehörige soziale Umgebung ist das [[Rotlichtmilieu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Rotlichtviertel wird häufig negativ wertend benutzt. Siehe hierzu auch [[Rotlicht (Prostitution)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Der englische Begriff {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;red-light district&amp;#039;&amp;#039;}} hat sich um 1900 gebildet, aber bereits 1850 gab es in der Greene Street in [[Manhattan]] (heute [[SoHo (Manhattan)|SoHo]]) eine Reihe von Bordellen, über deren Eingängen [[Gasbeleuchtung|Gaslicht]] in roten (aber auch andersfarbigen) Glaskugeln brannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Irving Lewis Allen: &amp;#039;&amp;#039;The City in Slang: New York Life and Popular Speech&amp;#039;&amp;#039; (1995), [https://books.google.de/books?id=j41z0yeKbeIC&amp;amp;pg=PA178&amp;amp;dq=%22red-light+district%22+lanterns&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=PnRaTNCdNOmJ4gbApYHgAQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;178] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Deutschen tauchen die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Rotlicht-Distrikt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rotlichtviertel&amp;#039;&amp;#039; erst im Laufe der frühen 1920er Jahre&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Sexualwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 7 (1920), Herausgeber A. Marcus &amp;amp; E. Weber; Bericht über eine Untersuchung von Prostituierten vom Detroit-Rotlicht-Bezirk in Hinsicht auf Infektionen mit [[Syphilis]] und [[Gonorrhoe]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Heinrich Dreuw, Moritz Schönmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Sexual-Revolution&amp;#039;&amp;#039; (1921), [https://books.google.de/books?id=85ILAQAAIAAJ&amp;amp;q=rotlichtviertel&amp;amp;dq=rotlichtviertel&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=TTxdTLOND9Ke4Qaj5uniBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result S.&amp;amp;nbsp;366 (Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rotlichtviertel&amp;#039;&amp;#039;)].&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. Dieser Begriff ({{itS|quartiere a luci rosse}}, {{nlS|rosse buurt}}) dokumentiert, dass in vielen Städten eine Art „[[Ghetto]]isierung“ des Bordell- und Prostituiertenmilieus stattgefunden hat. Ein ähnlicher Begriff im [[Japanische Sprache|Japanischen]] ist &amp;#039;&amp;#039;akasen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff „Rotlichtmilieu“ wird meist auch kriminelles Verhalten (zum Beispiel [[Drogenhandel]], [[Menschenhandel]], [[Erpressung]]) assoziiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Struktur ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Ein Viertel wird normalerweise nicht dadurch zum Rotlichtviertel, weil sich dort einige [[Bordell]]e befinden. Erst eine gewisse Anzahl bzw. eine Vielfältigkeit der Betriebe der Sex-Branche macht aus einem Viertel einer Stadt ein Rotlichtviertel. Das Spektrum der Angebote kann hierbei von der [[Prostitution]] am [[Straßenprostitution|Straßenstrich]] oder in Bordellen über [[Sexshop]]s und [[Striptease]]-Bars bzw. [[Tabledance]]-Bars bis hin zu [[Sexkino|Pornokinos]] und Animierbars gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung von Rotlichtvierteln wird durch einige soziale Faktoren gefördert. Oft haben Gäste der Einrichtungen des Rotlichtmilieus ein Interesse an örtlicher Nähe der verschiedenen Einrichtungen, um während der Vergnügungsphase problemlos zu Fuß einen Ortswechsel vornehmen zu können, etwa von einer Tabledance-Bar in ein Animierlokal und von dort in ein Bordell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet eines Rotlichtviertels besteht auch in geringerem Maße die Gefahr, auf Menschen zu treffen, die weder dem Rotlichtmilieu angehören, noch an ihm Interesse haben. Es ist vielen Nutzern peinlich, etwa sich nach dem Besuch eines exponiert gelegenen Sexshops beim Betreten der Straße schief angesehen fühlen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter eines Rotlichtviertels hängt oft davon ab, ob eine [[Sperrstunde]], also eine rechtliche Beschränkung der geschäftlichen Aktivitäten in der [[Nachtzeit]], besteht oder nicht. Dies wirkt sich vor allem darauf aus, ob die einschlägigen Barbetriebe anzutreffen sind, von denen gegebenenfalls der Großteil des aktiven Lebens in einem Rotlichtviertel ausgeht. Vor allem in Rotlichtvierteln ohne Sperrstunde finden sich auch Vergnügungsbetriebe, die nicht dem Rotlichtmilieu angehören, wie Bars, Restaurants, Spielhallen, Theater, Kabaretts und Ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten deutscher Rotlichtviertel ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der vergleichsweise liberalen Rechtslage in Deutschland weisen Rotlichtviertel eine weniger versteckte und offenere Struktur auf als in vielen anderen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Bruchstr.jpg|mini|Rotlichtviertel in der [[Bruchstraße (Braunschweig)|Bruchstraße]] in [[Braunschweig]] (bei Betrieb durch ein Tor abgesperrt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hintergründe ===&lt;br /&gt;
Die Entstehung von Rotlichtvierteln in Deutschland wurde entscheidend durch [[Sperrbezirk]]sverordnungen begünstigt; also durch kommunale bzw. städtische [[Verordnung|Rechtsverordnungen]], welche die Ausübung der [[Prostitution]] nur außerhalb eines bestimmten Gebietes, meist der [[Innenstadt]] erlaubten, wie zum Beispiel in Frankfurt am Main. Oft entstand ein Rotlichtviertel in unmittelbarer Nähe eines [[Straßenprostitution|Straßenstriches]]. Diese Entwicklung wurde auch dadurch begünstigt, dass andere typische Einrichtungen, wie beispielsweise Sexshops planungs- und baurechtlich ebenfalls nur in bestimmten Gebieten zugelassen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Städten wie etwa [[Berlin]], die keine Sperrgebietsverordnungen haben, ist hingegen eine Konzentration auf Rotlichtviertel nur im begrenzten Umfang zu beobachten. Beispielsweise spielen in Berlin die als Rotlichtviertel zu bezeichnenden Gegenden um die [[Oranienburger Straße]] oder den [[Stuttgarter Platz]] („Stutti“) keine dominierende Rolle, in Relation zu den Gesamtaktivitäten des Berliner [[Rotlichtmilieu]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnwert ===&lt;br /&gt;
Der Wohnwert in einem Rotlichtviertel ist in der Regel als gering anzusehen. Dies liegt nicht nur an der Lärmkulisse zu nächtlicher Stunde, oder an der Umgebung, die meist eine eher dürftige soziale Infrastruktur aufweist. Auch handelt es sich bei Rotlichtvierteln oft um gefahrträchtige Orte, an denen verstärkt [[Gewalttat|Gewalt-]] und [[Vermögensdelikt|Eigentumsdelikte]] auftreten. Die Umgebung ist deshalb vor allem nicht geeignet für Kinder und Jugendliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatliche Kontrolle ===&lt;br /&gt;
Die Massierung von Einrichtungen des Rotlichtmilieus in Rotlichtvierteln erlaubt eine einfachere staatliche Kontrolle. Gewerberechtliche Auflagen lassen sich beispielsweise im Rahmen einer aufsichtsamtlichen Streifenfahrt in einer Vielzahl von Einrichtungen überprüfen. Durch den konzentrierten Einsatz von Polizeikräften vor Ort lässt sich mit noch überschaubarem Personalaufwand ein Mindestmaß an Sicherheit gewährleisten. Prominentes Beispiel ist die in Hamburg inmitten des Rotlichtviertels von [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]] gelegene [[Davidwache]], eine städtische Polizeiwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Errichtung eines Rotlichtviertels aus Kontrollgründen ist die [[Helenenstraße (Bremen)|Helenenstraße]] in [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordnungswidrigkeitenrecht ===&lt;br /&gt;
Nach {{§|120|owig_1968|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;!-- Nr. -- Welche Nummer? --&amp;gt; des [[Gesetz über Ordnungswidrigkeiten|Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten]] (OWiG) liegt eine [[Ordnungswidrigkeit]] vor, wenn Prostitution in einem durch [[Verordnung|Rechtsverordnung]] verbotenen Gebiet ausgeübt wird. Nach dem Wortlaut des § 120 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Nr.&amp;amp;nbsp;2 OWiG ist es auch verboten Gelegenheit zu entgeltlichen sexuellen Handlungen anzubieten, anzukündigen, anzupreisen oder Erklärungen solchen Inhalts bekannt zu geben. Dies bedeutet allerdings nach Ansicht des [[Bundesgerichtshof]]es nicht, dass Werbung für Prostitution generell unzulässig sei. Es müsse vielmehr eine konkrete Beeinträchtigung der Allgemeinheit, zum Beispiel des [[Jugendschutz]]es hinzutreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://internetrecht-im-netz.de/2006/07/ BGH, Urteil vom 13. Juli 2006 (I ZR 231/03)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Rotlichtviertel ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotlichviertel Frankfurt Main.JPG|mini|Das Rotlichtviertel von [[Frankfurt am Main]] bei Nacht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauentormauer Nürnberg 05.jpg|mini|[[Nürnberg]]er [[Nürnberger Rotlichtviertel|Rotlichtbezirk]] an der [[Frauentor (Nürnberg)#Frauentormauer|Frauentormauer]]]]&lt;br /&gt;
* Als ein Beispiel für ein Rotlichtviertel, das weltweit bekannt ist, gilt die in [[Hamburg]]-[[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]] gelegene [[Reeperbahn]] mit ihren angrenzenden Straßen. Hier insbesondere die [[Herbertstraße]] und die Umgebung um den &amp;#039;&amp;#039;Hans-Albers-Platz&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;[[Kiez]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Meile&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
* In [[Berlin]] ist die [[Oranienburger Straße]] eine populäre Adresse. Während diese als Rotlichtmeile eine gewisse Bekanntheit und Akzeptanz bei Einheimischen und Touristen erlangt hat, treten in der [[Kurfürstenstraße (Berlin-Tiergarten)]] immer wieder Konflikte zwischen den meist osteuropäischen Prostituierten und den Anwohnern auf. Auch die Gegend um den [[Stuttgarter Platz]] (&amp;#039;&amp;#039;Stutti&amp;#039;&amp;#039;) war als Rotlichtviertel bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franz Michael Rohm |url=https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article208186929/Wie-der-Stuttgarter-Platz-sein-Schmuddel-Image-abgelegt-hat.html |titel=Wie der Stuttgarter Platz sein Schmuddel-Image abgelegt hat |werk=Morgenpost.de |hrsg=[[Berliner Morgenpost]] |datum=2016-09-06 |abruf=2019-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Hannover]] ist das [[Am Steintor (Hannover)|Steintorviertel]] eine bekannte Rotlichtmeile.&lt;br /&gt;
* In [[Nürnberg]] stellt das Jakober Viertel rund um die [[Frauentor (Nürnberg)#Frauentormauer|Frauentormauer]] zwischen Spittler- und Färbertor, sowie der Ottostraße und Engelhardsgasse das zentrale [[Nürnberger Rotlichtviertel]] dar. Erste Quellen weisen bereits seit 1381 auf die Ausübung von Prostitution in [[Prostitution im Mittelalter#Frauenhaus|Frauenhäusern]] hin. Im 19. Jahrhundert wurden die Häuser oftmals als &amp;#039;&amp;#039;Weinhandlungen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Stadtlexikon Nürnberg |lemma=Prostitution |autor=Thoben |seite=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Frankfurt am Main]] ist die [[Kaiserstraße (Frankfurt am Main)|Kaiserstraße]] bei vielen Menschen zu einem [[Synonym]] für das [[Frankfurter Rotlichtviertel]] geworden, obwohl sie außerhalb der Toleranzzone für Prostitution liegt. Das umliegende [[Frankfurt-Bahnhofsviertel|Bahnhofsviertel]] war vor allem bei den [[Vereinigte Staaten|amerikanischen]] [[GI (Soldat)|GIs]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beliebt. Das eigentliche Rotlichtviertel konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf den Bereich des nördlichen Bahnhofsviertels zwischen [[Taunusstraße (Frankfurt am Main)|Taunusstraße]] und Niddastraße.&lt;br /&gt;
* Im [[Ruhrgebiet]] ist das [[Bochum]]er Rotlichtviertel an der [[Im Winkel (Bochum)|Gussstahlstraße]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;„Gurke“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„Eierberg“&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Ähnliches ist in [[Essen]] ([[Stahlstraße]]), [[Duisburg]] ([[Vulkanstraße]]), [[Oberhausen]] ([[Flaßhofstraße]]) und [[Dortmund]] ([[Linienstraße (Dortmund)|Linienstraße]]) zu finden.&lt;br /&gt;
* In [[Flensburg]] galten vor allem im 20. Jahrhundert der [[Oluf-Samson-Gang]] (mit dem angrenzenden [[Kaysers Hof|Kaysers-Hof-Komplex]]) als die wohl bekannteste „Sündenmeile“ zwischen Hamburg-St. Pauli und der Kopenhagener [[Istedgade]].&lt;br /&gt;
* In [[Kiel]] ist die Straße [[Kieler Rotlichtviertel|Wall]] am Hafen ein bekanntes Rotlichtviertel.&lt;br /&gt;
* In der [[Bruchstraße (Braunschweig)|Bruchstraße]] in [[Braunschweig]] ließen sich Huren trotz eines im Jahr 1594 erlassenen Verbots nieder.&lt;br /&gt;
* In [[Aachen]] stellt die [[Antoniusstraße]] das zentrale Rotlichtviertel der Stadt dar.&lt;br /&gt;
* In [[Mannheim]] ist die [[Lupinenstraße]] das Rotlichtviertel.&lt;br /&gt;
* In [[Karlsruhe]] sind die Bordelle in der Brunnenstraße konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres Europa ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aarschotstraat.jpg|mini|Aarschotstraat]]&lt;br /&gt;
* Der Rotlichtbezirk [[Walletjes]] in [[Amsterdam]] ist eines der ersten Gebiete der Welt, in dem die Prostituierten legal arbeiten und sich organisieren durften.&lt;br /&gt;
* Das frühere [[Paris]]er Rotlichtviertel [[Pigalle (Paris)|Pigalle]] am [[Montmartre]] mit dem berühmten [[Moulin Rouge]] und die Umgebung der [[Rue Saint-Denis]] sind weltbekannt.&lt;br /&gt;
* In Großbritannien ist u.&amp;amp;nbsp;a. das Bahnhofsviertel um [[Bahnhof King’s Cross|King’s Cross]] in [[London]] bekannt.&lt;br /&gt;
* In [[Wien]] entwickelte sich im Zuge des Vergnügungsparks rund um den [[Wiener Prater|Prater]] das Rotlichtviertel im sogenannten [[Stuwerviertel]]-Dreieck, das abgegrenzt ist von der &amp;#039;&amp;#039;[[Lassallestraße (Wien)|Lassallestraße]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Ausstellungsstraße&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;Vorgartenstraße&amp;#039;&amp;#039;; in jüngerer Vergangenheit waren jedoch Bereiche des &amp;#039;&amp;#039;Gürtels&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Felberstraße&amp;#039;&amp;#039; weit bekanntere und frequentiertere Rotlichtgegenden.&lt;br /&gt;
* In [[Zürich]] ist das Milieu um die [[Langstrasse]] ([[Kreis 4 (Stadt Zürich)|Kreis 4]] und [[Industriequartier|5]]) angesiedelt.&lt;br /&gt;
* In [[Genf]] findet sich das Rotlichtviertel im Gebiet Les Pâquis, vor allem an der Rue de Berne.&lt;br /&gt;
* Die [[Kopenhagen]]er [[Istedgade]] gilt wegen ihres Vergnügungs- und Rotlichtviertels als eine der bekanntesten Straßen des Landes.&lt;br /&gt;
* In [[Dublin]] bestand das [[Monto]].&lt;br /&gt;
* In [[Brüssel]] ist die &amp;#039;&amp;#039;Rue d’Aerschot&amp;#039;&amp;#039; eine Straße von mehreren in der Stadt mit Angeboten der Prostitution. In Antwerpen befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Schipperskwartier&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außerhalb Europas ===&lt;br /&gt;
[[Datei:nanaplaza.jpg|mini|[[Nana Plaza]] in [[Bangkok]], [[Thailand]]]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Patpong]]&amp;#039;&amp;#039;-Straßen (wie auch [[Nana Plaza]]) in [[Bangkok]] gehören zu den international bekanntesten Rotlichtvierteln.&lt;br /&gt;
* Die bekanntesten Rotlichtbezirke von [[Tokio]] sind [[Kabukichō]] im Bezirk [[Shinjuku]] sowie das früher als [[Yoshiwara]] bekannte Viertel im Bezirk Senzoku.&lt;br /&gt;
* Auch das Bahnhofsviertel von [[Kings Cross (Sydney)|Kings Cross]] in [[Sydney]] gilt als Rotlichtviertel.&lt;br /&gt;
* Ein Teil der &amp;#039;&amp;#039;Avenida Revolución&amp;#039;&amp;#039; in [[Tijuana]], [[Mexiko]], ist ein mexikanisches Rotlichtviertel an der Grenze zu den [[Vereinigte Staaten|USA]], das vor allem von US-Amerikanern in Anspruch genommen wird.&lt;br /&gt;
* In Brasilien zählt die [[Rua Guaicurus]] in [[Belo Horizonte]] zu den Rotlichtvierteln.&lt;br /&gt;
* [[Ximending]] in Taipeh, Taiwan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hurengasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Red-light districts|Rotlichtviertel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotlichtviertel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtvierteltyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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