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	<title>Rothrist - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Wirtschaft */ Klammerzusatz entf</title>
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		<updated>2026-04-26T13:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; Klammerzusatz entf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Rothrist 2019.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Rothrist AG.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Rothrist, Panorama von der Höchi Flue.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Rothrist, von der Höchi Flue aus fotografiert&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Zofingen&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Zofingen&lt;br /&gt;
| BFS = 4282&lt;br /&gt;
| PLZ = 4852&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH RTR&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.30421&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.88753&lt;br /&gt;
| HÖHE = 409&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 11.85&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Dr. Ralph Ehrismann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.rothrist.ch/verwaltung-politik/gemeindebehoerde/ |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.rothrist.ch/ www.rothrist.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rothrist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˌroːtˈrɪʃt}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=358–360 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zofingen]], liegt an der [[Aare]] und grenzt an den Kanton [[Kanton Solothurn|Solothurn]]. Bis 1890 war &amp;#039;&amp;#039;Niederwil&amp;#039;&amp;#039; der offizielle Name der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, die in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zusammengewachsen sind. Das überbaute Gebiet wird in Nordost-Südwest-Richtung von einer vierspurigen Eisenbahnlinie zerschnitten. Zwischen der Bahnlinie und der [[Aare]] liegt der Ortsteil Dietiwart mit einer ausgedehnten Industriezone. Südlich der Bahnlinie reihen sich mehrere Ortsteile aneinander. Von West nach Ost sind dies Oberwil, Niederwil (auch Dörfli genannt), Sennhof, Rothrist (auch Dorf oder Rössli genannt), Fleckenhausen und Hölzli.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1108, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Nordosten münden im Abstand von knapp zweihundert Metern die [[Pfaffneren]] und die [[Wigger (Fluss)|Wigger]] in die Aare, letztere bildet gleichzeitig die östliche Gemeindegrenze. In den Tälern dieser beiden Flüsse liegen versetzt von den übrigen Ortsteilen kleinere Weiler: Gfill und Gländ im Pfaffnerental sowie Säget im Wiggertal. Das südlichste Drittel des Gemeindegebiets ist vom Langholzwald bedeckt, einem Teil des grössten zusammenhängenden Waldgebietes des Kantons Aargau. Das Gelände steigt hier sanft bis zum Räckholderhubel an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1185 [[Hektar]]en, davon sind 395 Hektaren bewaldet und 384 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf dem Räckholderhübel auf 501 Metern, der tiefste auf 395 Metern an der Mündung der Wigger in die Aare. Nachbargemeinden sind [[Aarburg]] im Nordosten, [[Oftringen]] im Osten, [[Strengelbach]] im Südosten, [[Vordemwald]] im Süden, [[Murgenthal]] im Südwesten sowie die solothurnischen Gemeinden [[Boningen]] im Westen und [[Olten]] im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsteils Niederwil als &amp;#039;&amp;#039;Wile&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1242 in den Statuten des [[Stadtkirche Zofingen|Chorherrenstifts Zofingen]]. Rothrist wurde erstmals 1262 in einer Urkunde des [[Kloster St. Urban|Klosters St. Urban]] als &amp;#039;&amp;#039;Routrist&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;roten rise&amp;#039;&amp;#039; ab, was «beim roten Ris», also bei einer Halde von lockerem Gestein, bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Die Ortsteile der heutigen Gemeinde entstanden im Laufe der Jahrhunderte durch Waldrodungen. Sie waren im Mittelalter Bestandteil des [[Amt Aarburg|Amtes Aarburg]], das im Besitz der [[Frohburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Frohburg]] war. Diese verkauften das Amt 1299 an die [[Habsburg]]er, die damit sowohl die [[niedere Gerichtsbarkeit]] als auch die [[Blutgerichtsbarkeit]] besassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Rothrist-LBS H1-019916.tif|mini|links|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1957]]&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Das Gebiet um Rothrist gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]]. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein. Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein, entmachteten die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Der westlich der [[Wigger (Fluss)|Wigger]] gelegene Teil des Amts Aarburg gehörte zunächst zum Distrikt [[Langenthal]] im [[Kanton Bern]] und gelangte dann im März 1803 zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zwischen 1803 und 1806 waren nach dem Rückgang der Heimarbeit durch die Industrialisierung aus der Region Menschen ausgewandert, die sich das leisten konnten. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren weite Teile der Bevölkerung verarmt. 1847 befanden sich 196 Menschen im etwa 1831 erstellten Nachfolgebau des um 1727 erstmals errichteten Armenhauses. In einer koordinierten Auswanderungsaktion verliessen am 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1855 über 305 Personen (rund zwölf Prozent der damaligen Bevölkerung) ihre Heimat in Richtung [[New Orleans]]. Drei Auswanderungsagenturen waren um Offerten angefragt worden und nicht alle Abgereisten traten die Reise freiwillig an. Trotzdem erteilte der US-Konsul in Le Havre nach einer Abklärung, dass es sich bei der Rothrister Gruppe nicht&lt;br /&gt;
um mittellose Randständige handle, allen die Erlaubnis zur Einreise.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Sauerländer: [https://www.gesellschaftswissenschaften-phfhnw.ch/wp-content/uploads/2013/09/sanp-00440.pdf Die Schweiz als Auswanderungsland], Schweizer Archiv für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, 2016, Band 167 Heft 7, S.&amp;amp;nbsp;208–214&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie [[Aarburg]]–[[Herzogenbuchsee]] am 16.&amp;amp;nbsp;März 1857 siedelten sich zahlreiche Industriebetriebe an, und die Gemeinde erlebte einen Aufschwung. Am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 1889 beschloss der Aargauer [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] die Umbenennung der Gemeinde Niederwil in Rothrist, um Verwechslungen mit [[Niederwil AG|Niederwil]] im [[Bezirk Bremgarten]] zu vermeiden. Die Umbenennung erfolgte per 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1890.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Boner und Robert Oehler &amp;#039;&amp;#039;Rothrist mein Dorf&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben durch die Gemeinde Rothrist 1959 (Keine ISBN) Seite 150&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl um mehr als das Dreifache, vor allem durch den Bau der Autobahn in den 1970er Jahren begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er- und 1960er-Jahren prägten lokale Unternehmer das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Gemeinde massgeblich mit. Eine wichtige Figur dieser Zeit war Ernst Zimmermann (1899–1973),&amp;lt;ref&amp;gt;Meldekarten der Einwohner‑ und Fremdenkontrolle der Stadt Zürich (Bestand V.E.c.100, Stadtarchiv Zürich).&amp;lt;/ref&amp;gt; der langjährige Direktor der Papiersackfabrik Rothrist AG.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Aargau: &amp;#039;&amp;#039;Fürsorgefonds der Papiersackfabrik Rothrist AG&amp;#039;&amp;#039;, Dossier RRB/1961/2113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er initiierte und förderte die 1959 erschienene Ortsgeschichte &amp;#039;&amp;#039;Rothrist, mein Dorf&amp;#039;&amp;#039;, die von den Historikern Georg Boner und Robert Oehler verfasst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Boner, Robert Oehler, Samuel Niklaus: &amp;#039;&amp;#039;Rothrist, mein Dorf&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Gemeinde Rothrist, Verlag H.R. Sauerländer, Aarau 1959, Seite 7–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gemeinde erinnert heute der &amp;#039;&amp;#039;E. Zimmermannweg&amp;#039;&amp;#039; an sein lokales Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Rothrist}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothrist Kirche.jpg|mini|Kirche von Rothrist]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothrist Hejmlanda muzeo 007.jpg|mini|Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
Die [[Reformierte Kirche Rothrist|reformierte Kirche]] im Ortsteil Niederwil entstand 1714/15, als Stiftung des Pfarrers von [[Uerkheim]]. Zuvor hatte die heutige Gemeinde Rothrist kirchlich zu Zofingen gehört. Baumeister [[Abraham Dünz der Jüngere]] errichtete die Kirche im [[Barock]]stil. 1900 fügte man an der Westseite einen [[Neuromanik|neuromanischen]] Kirchturm an.&amp;lt;ref&amp;gt;Stettler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen.&amp;#039;&amp;#039; S. 293–296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bachweg im Zentrum von Rothrist steht das Heimatmuseum. In den ehemaligen Wohnräumen des früheren Bauernhauses «Miescherheimet», einem Fachwerkhaus aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, befindet sich das Wohnmuseum. Auf zwei Stockwerken vermitteln die historisch eingerichteten Räume einen Eindruck vom täglichen Leben im 19. und dem frühen 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in einem von Landwirtschaft und Heimarbeit geprägten Dorf. Die Räume im Dachstock illustrieren die Geschichte der Gemeinde Rothrist. Ein gewichtiger Schwerpunkt bildet das Thema der Auswanderung nach Amerika in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, als zahlreiche Menschen aus Rothrist aus wirtschaftlicher Not ihre Heimat verliessen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rothrist.ch/kultur-freizeit/heimatmuseum/herzlich-willkommen/ Heimatmuseum Rothrist]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Rot über grünem Dreiberg gewendete weisse Pflugschar, im Schildhaupt begleitet von zwei fünfstrahligen weissen Sternen.» Diese Darstellung erschien erstmals 1811 auf dem Gemeindesiegel und ist seither unverändert geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=256 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-30 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1803 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1121 || 1447 || 2620 || 2846 || 3407 || 4219 || 5048 || 5883 || 6015 || 6741 || 6869 || 7812 || 9290&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4282}} Menschen in Rothrist, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4282}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 34,5 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 23,8 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 41,7 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-30 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-03 17:53:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 87,4 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 3,2 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 3,1 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,3 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und 0,9 % [[Türkische Sprache|Türkisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-30 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zofingen zuständig. Rothrist ist Sitz des Friedensrichterkreises XV, der den westlichen Teil des Bezirks umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rivella Rothrist.JPG|mini|Rivella-Hauptsitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothrist Kraftwerk.jpg|mini|Kraftwerk Ruppoldingen]]&lt;br /&gt;
In Rothrist gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 4600 Arbeitsplätze, davon 1 % in der Landwirtschaft, 37 % in der Industrie und 62 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-30 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-03 17:53:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bekanntesten Firmen sind/waren das Getränkeunternehmen [[Rivella AG]], die Giezendanner Transport AG und die Ferroflex AG (einer der grössten Stahlhändler schweizweit). Die [[Möbel Hubacher]] AG&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ag.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?loeschung=20200512&amp;amp;uid=CHE-162.325.345 |titel=Möbel Hubacher AG |werk=Handelsregisteramt des Kantons Aargau |abruf=2023-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Sitz in Rothrist (einer der grössten Möbel- und Teppichhändler der Schweiz) wurde 2015 von der [[Möbel Pfister|Pfister-Gruppe]] übernommen, die 2019 wiederum in der [[XXXLutz]]-Gruppe aufging. Per Ende 2023 will [[Benteler (Unternehmen)|Benteler]] seinen Produktionsstandort in Rothrist schliessen, wobei etwa 300 Arbeitsplätze betroffen wären.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blick.ch/wirtschaft/industrie-benteler-steel-tube-schliesst-werk-in-rothrist-ag-id18338064.html |titel=300 Jobs gehen in Rothrist AG verloren |werk=blick.ch |datum=2023-02-21 |abruf=2023-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das im Jahr 2000 eröffnete [[Kraftwerk Ruppoldingen]] in der Aare gehört zu den leistungsfähigsten [[Wasserkraftwerk]]en des Landes. Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in der Region [[Zofingen]]/[[Olten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Rothrist ist verkehrsmässig ausgezeichnet erschlossen und befindet sich an der [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]] zwischen [[Zürich]] und [[Bern]], der wichtigsten Autobahn der Schweiz, nahe den beiden Kreuzungspunkten mit der [[Autobahn 2 (Schweiz)|A2]]. Durch das Dorf selbst führt die [[Hauptstrasse 1]] (Zürich–Bern), im Ortsteil Niederwil zweigt die Kantonsstrasse 283 nach [[Aarburg]] ab. Am [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnhof halten Regionalzüge nach Olten und [[Bahnhof Langenthal|Langenthal]]. An der südwestlichen Gemeindegrenze beginnt die [[Neubaustrecke Mattstetten–Rothrist]]. Zwei Buslinien der Gesellschaft [[Limmat Bus]] führen vom [[Bahnhof Zofingen]] über [[Oftringen]] und Rothrist nach [[Murgenthal]] (teilweise im Viertelstundentakt) bzw. vom Bahnhof Zofingen über [[Vordemwald]] nach Rothrist. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus vom [[Bahnhof Olten]] über Rothrist und Zofingen nach Vordemwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bahnhof Rothrist betreibt &amp;#039;&amp;#039;Giezendanner&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;#039;Giezendanner&amp;#039;&amp;gt;Giezendanner Transport AG&amp;lt;/ref&amp;gt; einen [[Umschlagterminal|Terminal]] für den [[Kombinierter Verkehr|kombinierten Verkehr]] mit 2 Gleisen (insgesamt 300&amp;amp;nbsp;m), erreichbar von der A1 Ausfahrt 46 &amp;#039;&amp;#039;Rothrist&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über vier [[Kindergarten|Kindergärten]] und sieben Schulhäuser, in denen sämtliche Schulstufen der obligatorischen Volksschule absolviert werden können ([[Primarschule]], [[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]). Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Bildungszentrum Zofingen|Kantonsschule Zofingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Barth (Unternehmer)|Robert Barth]] (1922–2007), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Ramon Bischoff]] (* 1993), Komponist und Toningenieur&lt;br /&gt;
* [[Edgar Buchwalder]] (1916–2009), Radsportler&lt;br /&gt;
* [[Diogo Costa]] (* 1999), portugiesisch-schweizerischer Fussballspieler&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Giezendanner]] (* 1982), Transportunternehmer und Politiker (SVP)&lt;br /&gt;
* [[Stefan Giezendanner]] (* 1978), Transportunternehmer und Politiker (SVP)&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Giezendanner]] (* 1953), Transportunternehmer und Politiker (SVP)&lt;br /&gt;
* [[Leonardo Gubinelli]] (* 2000), schweizerisch-italienischer Fussballspieler&lt;br /&gt;
* [[Silvan Joray]] (* 1996), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Kurt Hediger]] (1932–2022), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Fabio Leimer]] (* 1989), Rennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Michael Reusch]] (1914–1989), Kunstturner&lt;br /&gt;
* [[Simon Schürch]] (* 1990), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Paul Senn]] (1901–1953), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Simon Spiess]] (* 1987), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Gido Wiederkehr]] (* 1941), Maler, Grafiker und Kunstpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Clara Winnicki]] (1880–1941), Apothekerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1821|Autor=Christian Lüthi}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1948 |DNB=366495623}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Oswald, [[Peter Baccini]] |Titel=Netzstadt – Einführung in das Stadtentwerfen |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=2003 |ISBN=3-7643-6962-0 |Kommentar=Städtebautheorie, Erläuterung der [[Netzstadt]] am Beispiel der «Stadt an der Wigger», bestehend aus Aarburg, Oftringen, Rothrist, Strengelbach und Zofingen}}&lt;br /&gt;
* Georg Boner, Robert Oehler: &amp;#039;&amp;#039;Rothrist mein Dorf.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben durch die Gemeinde Rothrist (Keine ISBN) Gedruckt durch H.R. Sauerländer &amp;amp; Co., Aarau 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rothrist.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Rothrist]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zofingen Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4105033-2|LCCN=n/98/33376|VIAF=137383929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1242]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aare]]&lt;/div&gt;</summary>
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