<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rothenfluh</id>
	<title>Rothenfluh - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rothenfluh"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rothenfluh&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T21:11:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rothenfluh&amp;diff=476306&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-11580-66 am 21. Februar 2026 um 14:40 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rothenfluh&amp;diff=476306&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-21T14:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde «Rothenfluh» im Kanton Baselland. Für den Berg in der Innerschweiz siehe [[Rotenfluh]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Rothenfluh 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Rothenfluh.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Z-Rothenfluh.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Rothenfluh, Ruebgasse&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BL&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Sissach&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Sissach&lt;br /&gt;
| BFS = 2858&lt;br /&gt;
| PLZ = 4467&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.46128&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.91578&lt;br /&gt;
| HÖHE = 468&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 10.95&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.rothenfluh.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rothenfluh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Sissach]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Rothenfluh-LBS H1-013302.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1950]]&lt;br /&gt;
Rothenfluh liegt auf {{Höhe|471|CH}} im oberen Ergolztal beim Zusammenfluss von [[Ergolz]] und [[Dübach]]. Das Dorf wird von mehreren Felsenbändern flankiert, welche die Abbrüche der umliegenden Hochebenen bilden: im Südwesten durch das Müliflüeli ({{Höhe|630|CH}}), im Südosten durch die Ringelfluh ({{Höhe|659|CH}}) und im Norden durch die mächtige namengebende Rote Fluh ({{Höhe|658|CH}}). Der höchste Punkt im Gemeindebann ist der Solchopf ({{Höhe|718|CH}}). Rothenfluhs Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn [[Anwil]], [[Wenslingen]], [[Ormalingen]] und [[Hemmiken]] im Kanton Basel-Landschaft sowie [[Wegenstetten]] und [[Wittnau AG|Wittnau]] im [[Kanton Aargau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein prähistorischer [[Sonnenkalender]] auf der Roten Fluh weist darauf hin, dass die Gegend schon in frühster Zeit besiedelt war. Funde aus römischer und keltischer Zeit in den Jahren 2019 bis 2025 von Spähern der Archäologie Basel-Landschaft bestätigen die Anwesenheit von Römern und Kelten auf dem Gebiet «Uf der Flue / Horn». Über das frühmittelalterliche Rothenfluh ist auch einiges bekannt. Es bestand zu jener Zeit aus einem Konglomerat von 5 Weilern: &amp;#039;&amp;#039;Hendschikon&amp;#039;&amp;#039;, 1680: &amp;#039;&amp;#039;«Hentzgen»&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hof des Johannes&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sankt Johann Gut&amp;#039;&amp;#039;, heute unverständlicherweise &amp;#039;&amp;#039;Ängsten&amp;#039;&amp;#039; genannt, dazu &amp;#039;&amp;#039;Werdlingen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Loglingen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Holwingen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gastwingen&amp;#039;&amp;#039;. Während die anderen Weiler verödeten, entwickelte sich aus Loglingen das heutige Rothenfluh, welches 1196 als &amp;#039;&amp;#039;Rotenfluo&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Mittelalter waren die Familien der Thiersteiner und der Münch die wichtigsten Grundbesitzer im Dorf. 1525 war Rothenfluh eine der ersten Kirchgemeinden der Basler Landschaft, welche zum [[Protestantismus]] konvertierten, was für einige Wirren sorgte. Auch war das Dorf zu jener Zeit eine Hochburg der [[Täufer]]. Bis 1545 kam das Dorf in den Besitz der Stadt [[Basel]], welche es in das Amt Farnsburg eingliederte. Die Herrschaft endete 1798 im Zuge der [[Helvetische Republik|Helvetischen Revolution]] und wurde 1814 mit der [[Restaurationsverfassung]] wiederhergestellt. 1832 gehörte Rothenfluh zu den 46 Gemeinden, welche den neuen Kanton Basel-Landschaft gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] zeigt auf goldenem Grund eine rote Fluh auf grünem [[Dreiberg]]. Die [[Felsen#Etymologie|Fluh]] wird von zwei grünen [[Tanne (Heraldik)|Tannen]] mit roten Stämmen beseitet. Die [[Tingierung|Farben Gold/Rot/Grün]] entstammen dem Wappen der [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Thierstein]] bzw. der baslerischen [[Ruine Farnsburg|Herrschaft Farnsburg]], zu dem Rothenfluh nacheinander gehört hatte. Die beiden Tannen weisen auf den Waldreichtum der Gemeinde hin (617&amp;amp;nbsp;ha von 1095&amp;amp;nbsp;ha sind bewaldet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/finanz-und-kirchendirektion/daten-statistik/abteilung-statistik/publikationen-und-statistiken/gemeindeportraets &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Rothenfluh.&amp;#039;&amp;#039;] Kanton Basel-Landschaft.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Rothenfluh hat 726 Einwohner, wovon der Ausländeranteil 14,0 % beträgt. 46,7 % der Bevölkerung sind [[Reformierte Kirchen|reformiert]] und 9,8 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]], die restlichen 43,4 % gehören einer anderen Konfession an oder sind konfessionslos (Stand: 31. Dezember 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.bl.ch/web_portal/1_1_1 &amp;#039;&amp;#039;Wohnbevölkerung nach Nationalität und Konfession per 31. Dezember 2024.&amp;#039;&amp;#039;] Kanton Basel-Landschaft.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten stark an Bedeutung verloren. Es gibt zwar einige Gewerbebetriebe im Dorf, doch arbeiten die meisten Einwohner auswärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Von Rothenfluh sind alle Nachbargemeinden ausser Wenslingen über asphaltierte und gut ausgebaute Strassen erreichbar. Mit Wenslingen ist das Dorf über einen nicht asphaltierten Karrenweg verbunden. Die nächsten Autobahnanschlüsse befinden sich in [[Sissach]] ([[Autobahn 2 (Schweiz)|A2]] / 11&amp;amp;nbsp;km) und [[Frick]] ([[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] / 16&amp;amp;nbsp;km). Des Weiteren sind das Dorf und die Weiler Säge und Asp an die [[Postauto]]linie 102 [[Gelterkinden]]–[[Salhöhe]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In Rothenfluh sind diverse Sportvereine ansässig. Es gibt einen Turnverein, eine Feldschützengesellschaft, einen Reitverein, der mit der alljährlichen Springkonkurrenz den grössten Sportanlass des Dorfes durchführt, sowie den [[Inline-Hockey]]-Club Red Rocks Rothenfluh (www.redrocks.ch) der in der Saison 2007 in die Nationalliga B des Schweizerischen-Inline-Hockey-Verbandes (www.fsih.ch) aufgestiegen ist und deren Senioren im Jahr 2022 Schweizer Meister geworden sind. Ein gut ausgebautes Wanderwegnetz rundet das Sportangebot ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Rothenfluh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kirche St. Stephan mit typischem [[Käsbissendach|Käsbissenturm]]. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1856. Darin integriert ist der aus dem Jahr 1613 stammende [[Kirchturm]].&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus im gotischen Stil aus dem Jahr 1534&lt;br /&gt;
* Speicherhaus aus dem 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Grenzstein mit den Wappen von Basel und [[Habsburg]]. Rothenfluh grenzte bis 1803 an [[Vorderösterreich]].&lt;br /&gt;
* Prähistorischer Sonnenkalender auf der Roten Fluh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 B-Rothenfluh-Bauernhaus.jpg|Bauernhaus (Kulturdenkmal)&lt;br /&gt;
 B-Rothenfluh-Kirche.jpg|Kirche St. Stephan&lt;br /&gt;
 B-Rothenfluh-Pfarrhaus.jpg|Pfarrhaus&lt;br /&gt;
 B-Rothenfluh-Ergolzbruecke.jpg|Ergolzbrücke «Im Weier»&lt;br /&gt;
 B-Rothenfluh-Feldscheune.jpg|Feldscheune «Säge»&lt;br /&gt;
 Rothenfluh 778.jpg|Inlinehockeyplatz&lt;br /&gt;
Rothenfluh-Sonnenkalender b.jpg|Markierung des prähistorischen Sonnenkalenders auf der Roten Fluh&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ecklin]] (1830–1904), evangelischer Geistlicher in Neuenburg&lt;br /&gt;
* [[Fritz Lieb]] (1892–1970), reformierter Theologe, Slawist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Karl Glatt]] (1912–2003), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Bruno Gerber (Bobfahrer)|Bruno Gerber]] (* 1964), Bobfahrer&lt;br /&gt;
* [[Sarah-Jane]] (* 1985), Sängerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Heyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Sissach.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1986 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 77). ISBN 3-7643-1796-5, S. 239–259.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erich Erny-Hofstetter |Titel=Heimatkunde Rothenfluh |Hrsg=Einwohnergemeinde Rothenfluh |Verlag=Verlag des Kantons Basel-Landschaft |Ort=Liestal |Datum=2001 |ISBN=3-85673-535-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dorothee Rippmann]], Jürg Tauber |Titel=Bauern und Herren. Rothenfluh im Mittelalter |TitelErg=Ein Beitrag zur Geschichte der ländlichen Gesellschaft im Mittelalter |Verlag=Gemeindeverwaltung Rothenfluh |Ort=Rothenfluh |Datum=1996 |DNB=963523872}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rothenfluh|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rothenfluh.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Rothenfluh]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1234|Autor=Matthias Manz}}&lt;br /&gt;
* Gianni Mazzucchelli: {{Webarchiv |url=http://www.mazzucchelli.org/gianni_files/DRUCK-2006-2007-PDF/14-SONNENKALENDER.pdf |wayback=20190223184723 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Sonnenkalender von Rothenfluh. Das «Prähistorische Refugium» auf dem Berg von Rothenfluh verdient eher die Bezeichnung «Prähistorischer Sonnenkalender»&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel.&amp;#039;&amp;#039; Naturforschende Gesellschaft Basel, Naturforschende Gesellschaft Baselland. Band 1, 1995 (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{ISOS|1417|Rothenfluh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Sissach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4323792-7|LCCN=n2004034305|VIAF=306094627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1196]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-11580-66</name></author>
	</entry>
</feed>