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	<title>Rothenbrunnen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Domleschg</title>
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		<updated>2025-10-21T00:11:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Domleschg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Rothenbrunnen in der Schweiz. Für das vorarlbergische Heilbad Bad Rotenbrunnen (Rothenbrunnen) siehe [[Bad Rotenbrunnen]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT        = Rothenbrunnen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE  = Karte Gemeinde Rothenbrunnen 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Rothenbrunnen COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD            = Rothenbrunnen Ortenstein.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG    = Rothenbrunnen und [[Schloss Ortenstein]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO      = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK          = Viamala&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP        = Region Viamala&lt;br /&gt;
| BFS             = 3637&lt;br /&gt;
| PLZ             = 7405&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD     = 46.77&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD      = 9.423&lt;br /&gt;
| HÖHE            = 625&lt;br /&gt;
| FLÄCHE          = 3.11&lt;br /&gt;
| EINWOHNER       = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE         = www.rothenbrunnen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rothenbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|&amp;#039;&amp;#039;Giuvaulta&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[politische Gemeinde]] in der [[Region Viamala]] des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]] in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Name stammt von der warmen jodeisenhaltigen Heil- und Mineralquelle. Die Quelle wurde ab 1888 bis in die 1920er-Jahre im Kurhaus für Badekuren genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenbrunnen Dorf.jpg|mini|links|Dorf Rothenbrunnen um 2009]]&lt;br /&gt;
Der Ort ist ein Strassendorf und liegt im [[Domleschg]] im Talgrund rechts des [[Hinterrhein]]s am Westfuss der Stätzerhornkette. Zum Ort gehört das Gebiet mit dem Hof Ravetsch (rätoromanisch Ravetg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom gesamten Gemeindegebiet von 310&amp;amp;nbsp;ha sind 210&amp;amp;nbsp;ha von Wald und Gehölz bedeckt. Bloss 36&amp;amp;nbsp;ha sind landwirtschaftlich nutzbar. Daneben gibt es 35&amp;amp;nbsp;ha unproduktive Fläche und 29&amp;amp;nbsp;ha Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Rothenbrunnen Brunnen.jpg|mini|170px|Der namengebende Brunnen]]&lt;br /&gt;
 [[Datei:Rothebrunnen vom Bödeli gesehen PK von R.Guler ca. 1940.jpg|mini|170px|Rothenbrunnen vom Bödeli gesehen, ca. 1940]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenbrunnen um 1825 mit der Brücke unterhalb Platta mit Schloss Ortenstein links.jpg|mini|Rothenbrunnen um 1825 mit der Brücke unterhalb Platta mit [[Schloss Ortenstein]] links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:InnerJuvalt2023.jpg|mini|Blick von der Burg Innerjuvalt auf Rothenbrunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenbrunnen Hotel.jpg|mini|200px|Ehemaliges Kurhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenbrunnen Ardüser1.jpg|mini|x230px|Haus Tscharner in Rothenbrunnen, bemalt von Hans Ardüser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungsteinzeitliche und römische Funde weisen ebenso auf eine frühe Transitroute hin wie die im 13. Jahrhundert entstandenen Burgen [[Burg Hochjuvalt|Hoch-]] und [[Burg Innerjuvalt|Innerjuvalt]]. Rothenbrunnen ist ein historisch bedeutsamer Durchgangsort an der Transitroute auf der Strecke von Reichenau – Domat/Ems – Thusis.Dank der jodhaltigen, alkalischen Eisensäuerlingquelle unweit dieser Wegverbindung und dem milden Klima erlangte das Dorf früh das Ansehen eines Kurbades. 1897 empfahl der Arzt Dr. Christian Tarnuzzer mit einer trefflichen Broschüre die Vorzüge einer dortigen Kur, als man begann Spaziergänge und Bergtouren zusätzlich zu empfehlen. Dazu wurde im Jahre 1915 durch Sappeure die historische Wegverbindung nach Chur längst des Rheins über Vogelsang gangbarer und sicherer gemacht. Das Sonderschulheim Giuvaulta wurde 1935 aufgrund solcher Kurempfehlungen für Kinder mit Atemwegproblemen und Tuberkulose gegründet, später dann erweitert und ist heute ein bedeutender Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rothenbrunnen wurde 1472 und 1546 als «Hof Juvalt» (rätoromanisch «Giuvaulta») und 1572 als «zum roten Brunnen» erwähnt. Rothenbrunnen gehörte zu [[Tumegl/Tomils]] und nach der Reformation Ende des 16. Jahrhunderts kirchlich zu Almens. Die reformierte Kirche wurde 1741 gebaut. Um 1848 fand die Trennung von Tumegl/Tomils statt. Rothenbrunnen war bis 1851 eine der [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaften]] der [[Gerichtsgemeinde]] Ortenstein im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lokale Adelsgeschlecht und damaligen Besitzer des Ortes, die &amp;#039;&amp;#039;Friien von Juvalt&amp;#039;&amp;#039;, waren deutschstämmig und haben sich &amp;#039;&amp;#039;von Juvalt&amp;#039;&amp;#039; genannt. Juvalta ist der Name romanischer Familien aus Bergün und Zuoz. Die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Juvalt&amp;#039;&amp;#039; bauten auf dem Gemeindegebiet Rothenbrunnens die Burgen &amp;#039;&amp;#039;Hochjuvalt&amp;#039;&amp;#039; samt ihrer Niederburg, welche als Talsperre die Reichstrasse sperren konnte und als Zollstation diente, sowie die Burg &amp;#039;&amp;#039;Innerjuvalt&amp;#039;&amp;#039;. Durch Rothenbrunnen verlief seit 1786 eine Variante der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Italienischen Strasse&amp;#039;&amp;#039;, ein wichtiger Wegteil zwischen Thusis und Chur auf der historischen Nord-Süd-Achse am rechten Ufer des Hinterrheins, während linksseitig die 1818-1822 durch [[Richard La Nicca]] neu erstellte und für Kutschen und Karren fahrbarer gemachte Wegverbindung über Bonaduz und Rhäzüns nach Thusis führte. Die Wegverbindung von Rothenbrunnen nach Domat-Ems am rechten Rheinufer wurde durch polnische Internierte während des Zweiten Weltkrieges weiter ausgebaut (bekannt und vermarktet als &amp;#039;&amp;#039;Polenweg&amp;#039;&amp;#039;) und ist heute ein beliebtes Wanderwegstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste feste und sichere Rheinbrücke bei Rothenbrunnen war um 1825 gebaut worden. Ab 1836 erfolgte eine Rheinkorrektur aufgrund des Hochwassers zwei Jahre zuvor. 1896 wurde die Station der Rhätischen Bahn gebaut, und von 1896 bis 1897 erneut eine verbesserte Fahrstrasse nach Thusis, genannt im Volksmund als Kantonsstrasse. Infolge des Autobahnbaus von 1983 und des Baus des Isla-Bella-Tunnels führte die Gemeinde eine Melioration durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Bade- und Kurbetrieb entwickelte sich Rothenbrunnen bis heute zu einem kantonalen Zentrum für die Volksgesundheit und inklusive Betreuung. 1922 wurde bei Rothenbrunnen ein kantonales Altersheim und eine Aussenstation der psychiatrischen Klinik Cazis gebaut, 1935 und 1961 ein Kinder- und Sonderschulheim. 1949 baute man unter Dr. A. Tschupp mit Finanzhilfe der Stadt Zürich das &amp;#039;&amp;#039;Kinderheim Giuvaulta&amp;#039;&amp;#039; mit Anbindung eines Ferienlagers in Feldis. 1961 und 1977 wurde das Sonderschulheim mit Wohn- und Werkstätten für Behinderte ergweitert. Das &amp;#039;&amp;#039;Zentrum für Sonderpädagogik Giuvaulta&amp;#039;&amp;#039; erhielt letztmals 2012 eine grössere Erweiterung und fördert seither unter dem Motto der Lebenshilfe den Alltag von Behinderten. Die Versorgung von jüngeren psychisch Kranken wurde ab 1974 unter Federführung der &amp;#039;&amp;#039;Psychiatrischen Dienste Graubünden&amp;#039;&amp;#039; (PDG gegründet nach der Volksabstimmung zum kantonalen Psychiatrie-Gesetz am 10. Juni 1901) ebenfalls regional ausgebaut mit Tagesstätten und Wohnheimen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde in der Engnis von Rothenbrunnen und im Felskopf der Hochjuvalt die [[Sperrstelle Rothenbrunnen]] erstellt. Die &amp;#039;&amp;#039;Burg und Talsperre Hochjuvalt&amp;#039;&amp;#039; sowie die Anlagen der Sperrstelle Rothenbrunnen wurden vom Verein &amp;#039;&amp;#039;Pro Castellis&amp;#039;&amp;#039; in jahrelanger aufwändiger Arbeit restauriert und sind seither zeitweise zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rothenbrunnen besitzt zwei Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen, so das &amp;#039;&amp;#039;Haus Tscharner&amp;#039;&amp;#039; (einst &amp;#039;&amp;#039;Haus Capol&amp;#039;&amp;#039;), ein spätgotischer Bau von 1546 mit [[Fresken]] des malenden Lehrers [[Hans Ardüser]], der hier 1584 seinen bescheidenen Lehrerlohn aufbesserte. Der Bauherr Martin Capol war zu seiner Zeit der Bündner mit der grössten Körperlänge, weshalb Türen und Räume speziell hoch gebaut wurden. Bei der paritätisch genutzt evangelischen Kirche von 1741 sind Grabmäler von Adligen aus früheren Zeiten zu finden. Eine Wegroute führt steil nach [[Schloss Ortenstein]] und durchs malerische Domleschg, heute beliebt als Bikerroute nach Thusis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = CHE Rothenbrunnen COA.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Silber (Weiss) unter blauem [[Schildhaupt]] belegt mit einem sechsstrahligen goldenen (gelben) [[Stern (Heraldik)|Stern]], ein roter Brunnen mit blauem Wasser&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Der Brunnen als [[Redendes Wappen|sprechendes Wappenelement]] und Hinweis auf die örtliche Heilquelle ist ergänzt mit dem Stern aus dem Wappen der Herren von Juvalt. Die schon von [[Johann Jakob Scheuchzer]] erwähnte jod- und eisenhaltige Quelle (bis 1922 ein Heilbad) gab der Gemeinde ihren Namen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Domleschg, Rothenbrunnen, Hinterrhein, Rähzüns, Ringelspitze, Rheintal v. S. aus 1500 m-Inlandflüge-LBS MH01-004443.tif|mini|Luftbild aus 1500 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1925]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;13&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1803|| 1850|| 1900|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1477|Rothenbrunnen|Autor=Jürg Simonett|Datum=2010-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 2005|| 2010|| 2012|| 2014|| 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 64|| 92|| 77|| 247|| 403|| 330|| 422|| 303|| 314|| 310|| 309|| 304&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Ursprüngliche Sprache der Gemeindebewohner war [[Sutselvisch]], eine [[Bündnerromanisch|bündnerromanische]] Mundart. Doch bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte ein stetiger Sprachwandel ein. Waren 1880 noch 71 % romanischsprachig, gab es 1900 erstmals eine relative deutschsprachige Mehrheit mit 49 % gegenüber 47 % Romanischsprachigen. Seit 1910 ist das Deutsche mit 63 % der Einwohnerschaft in der Mehrheit. Bis 1941 war der Anteil der Romanischsprachigen auf 18 % gesunken. Dieser Erosionsprozess geht in abgeschwächter Form bis heute weiter. 1803 zählte der Ort 64 Einwohner, 1850 92, 1900 77, 1950 247, und 2000 422.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot;| Sprachen in Rothenbrunnen&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 265 || align=right | 65,76 % || align=right | 254 || align=right | 76,97 % || align=right | 351 || align=right | 83,18 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 44 || align=right | 10,92 % || align=right | 32 || align=right | 9,70 % || align=right | 32 || align=right | 7,58 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 69 || align=right | 17,12 % || align=right | 11 || align=right | 3,33 % || align=right | 7 || align=right | 1,66 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 403 || align=right | 100 % || align=right | 330 || align=right | 100 % || align=right | 422 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar verstehen heute noch 14 % der Bevölkerung Romanisch, doch ist Deutsch einzige Behördensprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 303 Bewohnern waren 266 (=&amp;amp;nbsp;88 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Rothenbrunnen steht ein Kraftwerk des [[Elektrizitätswerk der Stadt Zürich|Elektrizitätswerks der Stadt Zürich]] (EWZ), welches die unterste Stufe der EWZ &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerke Mittelbünden&amp;#039;&amp;#039; bildet. Genutzt wird das Wasser der [[Albula (Fluss)|Albula]], welche eigentlich einige Kilometer rheinaufwärts bei [[Sils im Domleschg]] in den Rhein mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweites Kraftwerk gehört den [[Kraftwerke Zervreila|Kraftwerken Zervreila]] (KWZ) und nutzt das Wasser aus dem [[Zervreilasee]], dem [[Valser Tal (Graubünden)|Valser Tal]] und dem [[Safiental]], von wo aus die Druckleitung durch den [[Heinzenberg (Graubünden)|Heinzenberg]] zur Kraftwerkszentrale im Domleschg führt. Sowohl Kraftwerk als auch Schaltanlage liegen links des Hinterrheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nördlich der Schaltanlage der KWZ liegt die Bahnstation Rothenbrunnen der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] (RhB) welche sich auf dem Gemeindegebiet von [[Cazis]] befindet. Von dort aus bedient eine Buslinie von [[Postauto]] Graubünden die Ortschaft Rothenbrunnen und die weiteren rheinaufwärts im Domleschg liegenden Ortschaften bis zum RhB-Bahnhof [[Thusis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Gemeindegebiet befindet sich auch die bedeutende kantonale Fischzuchtanstalt des Amtes für Jagd und Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1983 verläuft die [[Autobahn A13 (Schweiz)|Autostrasse A13]] am Dorf vorbei; auf Gemeindegebiet besteht eine gleichnamige Anschlussstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rothenbrunnen am Bahnhof nimmt der [[Burgenweg Domleschg]] seinen Ausgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Christoffel (Söldner)|Hans Christoffel]] (1865–1962), Söldner und niederländischer Offizier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Rothenbrunnen 1.jpg|mini|x230px|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Rothenbrunnen}}&lt;br /&gt;
* [[Burg Innerjuvalt]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Hochjuvalt]]&lt;br /&gt;
* [[Reformierte Kirche Rothenbrunnen]]&lt;br /&gt;
* Kurhaus Rothenbrunnen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kurhaus-rothenbrunnen.ch/ Kurhaus Rothenbrunnen (Fotos)] auf kurhaus-rothenbrunnen.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Friien von Juvalt von Sigfrid I bis zu Rodolf II ultimus (1123-1462).Chronologie, Familiengeschichte, öffentliche Chargen, Besitzungen, Familiäre Verbindungen mit dem Rätischen Adel. Erhältlich im Staatsarchiv Graubünden, Chur.&lt;br /&gt;
* Dr. Christian Tarnuzzer: Bad Rothenbrunnen in Graubünden. Zürich 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Rüegger, Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv GR: &amp;#039;&amp;#039;Versorgen, Behandeln, Pflegen. Geschichte des Psychiatrie in Graubünden&amp;#039;&amp;#039;. Chur 2021.&lt;br /&gt;
* Mathias Kundert: Der Sprachwechsel im Domleschg und am Heinzenberg (19./20. Jahrhundert). Kommissionsverlag Desertina, Chur 2007, ISBN 978-3-85637-340-5.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1477|Rothenbrunnen|Autor=Jürg Simonett|Datum=2010-11-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rothenbrunnen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Rothenbrunnen]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|P3dortE6aMOfxfquph5H}}&lt;br /&gt;
* [https://www.graubuenden.ch/de/ausflugsziele/rothenbrunnen Rothenbrunnen Tourismus] auf graubuenden.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Viamala}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4727973-4|VIAF=247848144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Domleschg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rothenbrunnen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hinterrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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