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	<title>Rothenberger Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:31:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rothenberger_Hof&amp;diff=1527111&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Bruchschreibweise</title>
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		<updated>2020-08-22T08:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Bruchschreibweise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rothenberger Hof.JPG|miniatur|Am ehemaligen Standort des &amp;#039;&amp;#039;Rothenberger Hofes&amp;#039;&amp;#039; befindet sich heute ein freier Platz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenberg.jpg|miniatur|Die Rothenberg Höfe im Jahre 1847 mit den Hausnummern 57 und 58]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenberger Mauerreste.JPG|miniatur|Zerfallene Mauerreste des Anwesens mit der Hausnummer 58 im Wald]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rothenberger Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] bei [[Geiselbach]] im [[Spessart]] im [[Landkreis Aschaffenburg]] in [[Bayern]]. Vom Hof gibt es keine Spur mehr. 1965 standen noch wenige Ruinen. Bis etwa ins Jahr 2000 konnte man noch versteckt im Wald am Rande einer Bodenmulde ein Mauerstück erkennen, das in den folgenden Jahren zerfiel. Heute nimmt den ehemaligen Standort des Hofes ein freier Platz ein, der beim Bau eines Waldwirtschaftsweges angelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJB&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Titel= Unser Kahlgrund 2006 | TitelErg= Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises | ISSN= 0933-1328 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Platz des ehemaligen Hofes liegt auf der [[Gemarkung]] von [[Omersbach (Geiselbach, Ort)|Omersbach]], am linken und östlichen Hang des dicht bewaldeten [[Teufelsgrund (Geiselbach)|Teufelsgrunds]], zwischen der [[Teufelsmühle (Teufelsgrund)|Teufelsmühle]] und [[Hüttelngesäß]], auf etwa {{Höhe|250|DE-NN|link=true}} im Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Kühruh&amp;#039;&amp;#039; am [[Kohlberg (Spessart)|Kohlberg]]. Ungefähr 80&amp;amp;nbsp;m südlich verläuft die bayerisch-hessische Landesgrenze. Vom Wüstungsplatz des Rothenberger Hofes führen zwei Wege nach Norden weg, einer nach [[Dörnsteinbach]] und einer zur Teufelsmühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJB&amp;quot; /&amp;gt; Der nach Südwesten verlaufende Weg führt, vorbei am [[Hesselborn (Niedersteinbach)|Hesselborn]], nach [[Niedersteinbach (Mömbris)|Niedersteinbach]].{{GeoQuelle|DE-BY|BV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Vielfach wird angenommen, dass der Name &amp;#039;&amp;#039;Rothenberger Hof&amp;#039;&amp;#039; sich von einem Familiennamen ableite. Tatsächlich aber ist es ein [[Rodungsname]], der sich aus den [[mittelhochdeutsch]]en Wörtern &amp;#039;&amp;#039;rode&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;bërc&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;hof&amp;#039;&amp;#039; zusammensetzt und an eine [[Waldrodung]] erinnert. Er bedeutet also &amp;#039;&amp;#039;Hof am Rodungsberg&amp;#039;&amp;#039;. Der Flurname Rotberg für das Gebiet zwischen dem Geiselbach und dem Omersbach untermauert diese Auffassung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJB&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl es sich mit Sicherheit nur um ein [[Hofgut]] handelte, ist auf einer Landkarte von 1836 der Dorfname „Rotenberg“ eingezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Landkarte von 1836: &amp;#039;&amp;#039;Baierns acht Kreise.&amp;#039;&amp;#039; Der Untermainkreis&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichen Namensursprung haben auch die in der Nähe liegenden Orte [[Rothengrund]], [[Rodenbach (bei Hanau)|Rodenbach]] und [[Rottenberg (Hösbach)|Rottenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wann der Rothenberger Hof erbaut wurde, ist unbekannt, jedenfalls erscheint er auf historischen Karten von 1728. Auf einer alten Vermessungskarte sind drei Gebäude zu erkennen, vermutlich ein Wohnhaus, eine Scheune und ein Nebengebäude, mit der Beschriftung „Rodenbergshoff, dem Kloster Seligenstadt zugehörig“. Nach [[Seligenstadt|Seligenstädter]] Unterlagen umfasste das Areal 69 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Feld und Wiese (13,13&amp;amp;nbsp;ha) und 76½ Morgen Wald (14,56&amp;amp;nbsp;ha). Auf der Karte des Landgerichts [[Krombach (Unterfranken)|Krombach]] von 1775 ist der Hof erneut verzeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein 5 GH - GF (Geiselbach)(3).jpg|mini|links|Grenzstein am Rothenberger Hof:&amp;lt;br/&amp;gt;Vorderseite:&amp;lt;br/&amp;gt;GF = [[Großherzogtum Frankfurt]] &amp;lt;br/&amp;gt;FP = Fürst Primas (Karl Theodor von Dalberg)&amp;lt;br/&amp;gt;NST = Niedersteinbach&amp;lt;br/&amp;gt;Rückseite:&amp;lt;br/&amp;gt;GH = [[Großherzogtum Hessen]]&amp;lt;br/&amp;gt;OB = Omersbach]]&lt;br /&gt;
Südlich des Hofplatzes steht ein Grenzstein aus dem Jahre 1810 mit der Nummer 5 (siehe Karte). Er trennte die Gebiete zweier Staaten des damaligen [[Rheinbund]]es; der Rothenberger Hof selbst lag noch auf dem [[Territorium]] der [[Großherzogtum Hessen|großherzoglich-hessischen]] [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]] im [[Amt Alzenau]], auf der anderen Seite dieser Grenze begann die &amp;#039;&amp;#039;Mairie [[Niedersteinbach (Mömbris)|Niedersteinbach]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Departement Aschaffenburg]] des [[Großherzogtum Frankfurt|Großherzogtums Frankfurt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJB&amp;quot; /&amp;gt; Einige Steine dieser Grenzlinie sind wohl Anfang des 21. Jahrhunderts den Holzfällarbeiten zum Opfer gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde der Hof zum Verkauf angeboten, was zur Folge hatte, dass das Anwesen in zwei Hausnummern geteilt wurde. Beide Höfe bestanden in diesen Jahren aus einem Wohnhaus mit Keller, einer Scheune und Viehstall, einem Schweinestall und einem Backhaus. Zu einem der Anwesen gehörte noch ein Nebengebäude mit einem Wurzgärtchen. Das Gehöft war klein, die Wohngebäude höchstens 7,5&amp;amp;nbsp;m lang. Am in 30&amp;amp;nbsp;m Entfernung liegenden &amp;#039;&amp;#039;Rothenbergerborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?X=5555111.17&amp;amp;Y=4297021.54&amp;amp;zoom=14&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=historisch&amp;amp;catalogNodes=122 Uraufnahme (1808-1864)]&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen Bächlein zum [[Geiselbach (Kahl)|Geiselbach]] herabfließt, konnten die Anwohner Wasser schöpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht war 1856 das Jahr des Unheils. Unwetter sollen die Äcker des Rothenberger Hofes verwüstet und weggeschwemmt haben. Daraufhin legte der Besitzer des Gutes auf die Erhaltung der Gebäude keinen Wert mehr und veranlasste den Abbruch. Den Hofraum zusammen mit den Äckern und Wiesen ließ er aufforsten und allmählich in seinen Urzustand zurückkehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teufelsgrund (Spessartkarte Paul Pfinzing 1594).JPG|mini|Ausschnitt der Pfinzingkarte von 1594. Der Ort Rotberg liegt etwa in der Bildmitte.]]&lt;br /&gt;
Auf der Spessartkarte von [[Paul Pfinzing]] aus dem Jahr 1594 ist ein Rothenberger Hof an anderem Ort, nämlich etwa einen Kilometer weiter im Nordosten am Berg rechts des [[Omersbach (Geiselbach, Fluss)|Omersbaches]] eingezeichnet. Ob der Hof in dieser Zeit wirklich dort stand oder sich der Kartenstecher vertan hat, ist nicht bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VB&amp;quot;&amp;gt;Volksblatt Aschaffenburg 1956&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel Teufelsmühle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.099235|EW=9.162877|type=landmark|name=Rothenberger Hof|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehöft in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Geiselbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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