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	<title>Rotfeder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mef.ellingen am 14. April 2026 um 17:07 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-14T17:07:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Goldfeder|Zum polnischen Bankier siehe [[Adolf Goldfeder]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rotfeder&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Scardinius erythrophthalmus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Scardinius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Weißfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Leuciscidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Karpfenfischähnliche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cyprinoidei&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Karpfenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cypriniformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = Otophysi&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Otophysa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Scardinius erythropthalmus 2009 G1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Rotfeder (&amp;#039;&amp;#039;Scardinius erythrophthalmus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotfeder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Scardinius erythrophthalmus&amp;#039;&amp;#039;), auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unechtes Rotauge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rötel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotblei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt, ist eine Fischart aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Weißfische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-07-02 AT Wien 13 Hietzing, Tiergarten Schönbrunn, Scardinius erythrophthalmus (49900098253).jpg|mini|Eine Rotfeder mit den charakteristischen roten Flossen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ScardiniusErythropthalmusThreeJuveniles.JPG|mini|Junge Rotfedern]]&lt;br /&gt;
Die Rotfeder hat eine Größe von 20–30&amp;amp;nbsp;cm, maximal bis 50&amp;amp;nbsp;cm, und ein Gewicht von 250 bis 300&amp;amp;nbsp;g. Sehr große Exemplare werden maximal 2–3&amp;amp;nbsp;kg schwer. Rotfedern haben einen hochrückigen, seitlich abgeflachten Körper. Die Bauchkante ist zwischen [[Bauchflosse]]n und [[Anus|After]] gekielt. Das Vorderende der [[Rückenflosse]] liegt deutlich hinter dem Bauchflossenansatz. Die [[Brustflosse]]n haben 16–17 Strahlen, die Rückenflosse hat 10–12 und die [[Afterflosse]] 12–14 Strahlen. Die Rotfeder besitzt 40 bis 43 große [[Elasmoidschuppe|Rundschuppen]] entlang der Seitenlinie. Rücken und Kopfoberseite sind graugrün bis braungrün gefärbt. Die Flanken sind heller und glänzen gold- bis messingfarben. Die [[Iris (Auge)|Iris]] der Augen ist ebenfalls gelblich golden gefärbt. Die Bauchseite ist silberfarben. Bauchflossen, After- und Rückenflosse sind orangefarben bis blutrot, am Ansatz bräunlich bis grau (Terofal 1984).&lt;br /&gt;
Die Goldrotfeder oder Goldfeder ist eine rötlich-goldfarbene Zuchtvarietät der Rotfeder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aqualog News&amp;#039;&amp;#039; Nr. 57 ({{Webarchiv |url=http://www.aqualog.de/Aqualog/news/news_pdfen/news57d.pdf |text=aqualog.de |wayback=20140519185018 |archiv-bot=2019-05-10 22:17:33 InternetArchiveBot}} PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Kapitale Exemplare von 2,5–3&amp;amp;nbsp;kg sind meist [[Hybride]]n, natürliche Kreuzungen mit Rotaugen, [[Brasse (Fisch)|Brassen]] oder [[Aland (Fisch)|Alanden]].&lt;br /&gt;
Verbürgt ist ein 1,58 Kilogramm schweres Exemplar gefangen im Jahr 1988 im [[Ljungan]]-Fluss in Schweden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.igfa.org/Records/Fish-Records.aspx?Fish=Rudd&amp;amp;LC=ATR igfa.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Große Rotfedern werden nicht nur in Südschweden, sondern auch in [[Dänemark]] und [[Irland]] gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Morphologische Unterschiede zwischen Rotauge und Rotfeder ==&lt;br /&gt;
Die Rotfeder wird oft mit dem [[Rotauge]] (&amp;#039;&amp;#039;Rutilus rutilus&amp;#039;&amp;#039;) verwechselt, das zur selben Familie gehört. Die Unterscheidung ist anhand des Maules möglich: während die Rotfeder ein oberständiges [[Fischmaul|Maul]] besitzt, ist das des Rotauges endständig. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Tatsache, dass die Rückenflosse hinter den Bauchflossen beginnt, im Gegensatz zum Rotauge, wo diese Flossen senkrecht übereinander liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Hinweisen wird zur Unterscheidung zudem herangezogen, dass das Rotauge zwischen Bauch- und Afterflosse eine gerundete Bauchkante in Gegensatz zur gekielten Bauchkante der Rotfeder hat und die Augen (oft nur im Vergleich feststellbar) wirklich rot im Gegensatz zum Goldgelb der Rotfeder sind. Ein weiteres Merkmal ist die Anzahl der Schuppen in der Seitenlinie. Besitzt hier das Rotauge zwischen 39 und 48, sind dies bei der Rotfeder 40 bis 42.&lt;br /&gt;
Ein weiterer, recht ähnlicher Fisch ist der [[Aland (Fisch)|Aland]], der jedoch deutlich kleinere Schuppen besitzt (55 bis 60) und einen gelben Augenkreis aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Rotfeder kommt in Europa vom [[Ural]],&amp;lt;ref&amp;gt;isolierte Populationen auch in den arktischen Nebenflüssen der Dvina bei Archangelsk in E.I. Boznák: The rudd Scardinius erythrophthalmus from tributaries of the Northern Dvina, Journal of Ichthyology, MAIK Nauka/Interperiodica distributed exclusively by Springer Science+Business Media LLC., 2008, S. 408–410&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaspischen Meer und [[Aralsee]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coad&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.briancoad.com/Species%20Accounts/Cyprinidae%20Garra%20to%20Vimba.htm#Scardinius |text=Brian W. Coad: Freshwater Fishes of Iran |wayback=20190108042711 |archiv-bot=2023-01-03 17:22:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zu den [[Pyrenäen]] vor. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt in [[Finnland]], die südliche am [[Tiber]] ([[Italien]]) und in [[Nordmazedonien]]. Vereinzelte Bestände kommen auch in Aserbaidschan und im Iran vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coad&amp;quot; /&amp;gt; Als Heimat und Genzentrum der Rotfeder wird der Donauraum und Zentralasien angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coad&amp;quot; /&amp;gt; In [[Neuseeland]] wurden in den 1960er Jahren Rotfedern eingeführt und haben sich dort zu einer Plage entwickelt, da sie in direkte Nahrungskonkurrenz mit einheimischen Fischarten traten und native Pflanzengesellschaften veränderten. Die Verbreitung der europäischen Rotfedern im Hamilton-See verwandelte das von [[Makrophyten]] dominierte Gewässer in ein von [[Phytoplankton]] dominiertes Gewässer.&amp;lt;ref&amp;gt;Brendan J. Hicks: [http://researchcommons.waikato.ac.nz/handle/10289/2199 &amp;#039;&amp;#039;Biology and potential impacts of rudd (Scardinius erythrophthalmus L.) in New Zealand.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kanada&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ontariofishes.ca/fish_detail.php?FID=56 Ontario Freshwater Fishes Life History Database]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Finnland&amp;lt;ref&amp;gt;Leena Nurminen, Jukka Horppila: &amp;#039;&amp;#039;Effect of rudd herbivory on submerged macrophytes in a shallow eutrophic lake / International Conference on Limnology of Shallow Lakes.&amp;#039;&amp;#039; 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden ähnliche Phänomene beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Ansprüche und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Benken2 villagepond.JPG|mini|Dies könnte ein Beispiel für ein verkrautetes Habitat der Rotfedern sein.]]&lt;br /&gt;
Die Rotfeder ist ein [[Schwarmfisch]], der sich in stehenden (Seen, Teiche, Weiher) und langsam fließenden Gewässern mit weichem schlammigem Grund aufhält. Hier besiedelt sie vorwiegend flache, weichgründige und pflanzenreiche Bereiche. Man findet sie noch in warmen Seen bis 900&amp;amp;nbsp;m Höhe, in der Schweiz noch bis maximal 1800 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oekf.at/unsere-anliegen/welt-der-fische/hbs-fischartikel/rotfeder/ |text=Rotfeder beim Österreichischen Kuratorium für Fischei und Gewässerschutz (ÖKF) |wayback=20140519190902 |archiv-bot=2019-05-10 22:17:33 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevorzugter Lebensraum in den Sommermonaten sind stark verkrautete Gewässerabschnitte und Schilfkanten. Typische Rotfeder-Habitate findet man beispielsweise in dem stark mit Seerosen bewachsenen Unterlauf und im Delta des dänischen [[Gudenå]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Göttliche Mischung |Sammelwerk=Blinker |Nummer=3 |Datum=2007-03 |Seiten=28–33 |Online={{Webarchiv |url=http://www.konceptoriet.dk/artikler/blinker-gudenaa.pdf |text=konceptoriet.dk |wayback=20140519184652}} |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2016-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[adult]]en, d.&amp;amp;nbsp;h. die erwachsenen Rotfedern ernähren sich hauptsächlich von Algen und [[Wasserpflanze]]n ([[Laichkräuter]], [[Tausendblatt]], [[Wasserpest]] u. a.) und in geringerem Maße von [[Wirbellose]]n der Uferzone.&lt;br /&gt;
Die Verbreitung von Rotfedern ist stark an Wasserpflanzen gebunden, einerseits als Deckung, Laichsubstrat und Nahrungsgrundlage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fischerei-edersee.com&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fischerei-edersee.com/cypriniden/1-cypriniden/13-rotfedern.html fischerei-edersee.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernähren sich die Rotfedern überwiegend von [[Wasserlinse]]n, dann kann ihr grünlicher Kot das Wasser eintrüben.&lt;br /&gt;
An der [[Wolga]] zeigen größere Rotfedern teilweise sogar ein räuberisches Verhalten und attackieren zu bestimmter Jahreszeit Kleinfische.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.blinker.de/reise/gewaesser_ausland/detail.php?class=102&amp;amp;we_lv_start_aktuelles=11 |text=blinker.de |wayback=20121223173308 |archiv-bot=2019-05-10 22:17:33 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da der Sauerstoffbedarf von Rotfedern relativ gering ist, sind sie in der Lage, zusammen mit [[Karausche]]n und [[Schleie]]n marginale Kleingewässer zu besiedeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fischerei-edersee.com&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Laichzeit]] (April – Juli) bei Wassertemperaturen um 18&amp;amp;nbsp;°C suchen die 2 bis 3 Jahre alten Tiere schwarmweise flache, dicht bewachsene Uferstellen auf. Hier werden die klebrigen, ca. 1,5&amp;amp;nbsp;mm großen, auffälligen rotgelben Eier (100.000 – 200.000/Weibchen) an Wasserpflanzen abgelegt. Je nach Temperatur schlüpfen die Larven nach 3–10 Tagen. Da die Rotfedern oft mit anderen [[Karpfenartige]]n zusammen ablaichen, kommt es gelegentlich zur [[Bastard]]ierung mit anderen Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotfedern sind typische Sommerfische und haben ihre Hauptaktivität an wärmeren Tagen in den Monaten [[Mai]] bis [[September]], wo sie in Schwärmen Anflugnahrung von der Wasseroberfläche aufnehmen.&lt;br /&gt;
Die größte Aktivität zeigen Rotfedern in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung.&lt;br /&gt;
Rotfedern sind extrem schreckhaft und reagieren schon auf kleinste Störungen.&lt;br /&gt;
Sich annähernde Raubfische werden über die Seitenlinie aufgespürt, bei Wind und Wellenbewegung ist dieses „&amp;#039;&amp;#039;Frühwarnsystem&amp;#039;&amp;#039;“ allerdings außer Kraft gesetzt und Hechte, Zander und Welse können Rotfedernschwärme dezimieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.oekf.at/Seiten/E3%20Rotfeder.htm |text=oekf.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Wintermonate suchen die Rotfedern die tieferen Gewässerzonen auf und reduzieren ihren Stoffwechsel stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Die Rotfeder wird von der [[Weltnaturschutzunion]] IUCN in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] geführt, aber derzeit als nicht gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;Least Concern&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN |Year=2009 |ID=19946 |ScientificName=Scardinius erythrophthalmus |YearAssessed=2008 |Assessor=Freyhof, J. &amp;amp; Kottelat, M. |Download=7. März 2010 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird von mehreren Ländern der Bundesrepublik Deutschland zu den gefährdeten Arten gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://s4ads.com/rotelisten/redlists/getknoten.php3?knoten_id=65279&amp;amp;taxon=Scardinius+erythrophthalmus+%28Linnaeus%2C+1758%29&amp;amp;test=xxx |titel=Online-Abfrage der Rotfeder in der Roten Liste gefährdeter Tiere Deutschlands und seiner Bundesländer |hrsg=science4you |format= |abruf=2010-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genetisch reine Rotfederstämme sind mittlerweile selten geworden, da die Bastardisierung mit anderen Arten recht häufig ist. Im Flusssystem des [[Shannon (Fluss)|Shannon]] in Irland haben sich ursprüngliche Genotypen erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alwyne Wheeler: &amp;#039;&amp;#039;On the populations of roach (Rutilus rutilus), rudd (Scardinius erythrophthalmus), and their hybriin Esthwaite Water, with notes on the distinctions between them.&amp;#039;&amp;#039; Department of Zoology, British Museum (Natural History), London, 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aquarienfisch ==&lt;br /&gt;
Rotfedern lassen sich bei Temperaturen von 10 bis 20&amp;amp;nbsp;°C relativ problemlos in Kaltwasseraquarien halten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.world-of-animals.de/Tierlexikon/Tierart_Rotfeder.html Rotfeder] world-of-animals.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In Teichen können sie aber besser ihrem Schwimmtrieb nachkommen und größere Schwärme bilden. Dies hat sie als Besatzfisch bedeutsam gemacht, was Züchter und Fischwirte dazu gebracht hat, neue goldene Farbformen herauszuzüchten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.seerosen-koizucht.de/algenfressende.htm |titel=Algenfressende Fische Algenfresser Fische die Algen fressen Wimpelkarpfen |abruf=2022-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Garnelio, Teichzeit de-Aquaristik, Teichzubehör und Co |url=https://www.teichzeit.de/goldrotfeder-scardinius-erythrophthalmus |titel=Goldrotfeder - Scardinius erythrophthalmus |sprache=de |abruf=2022-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres stark grätenreichen Fleisches hat die Rotfeder mit Ausnahme von [[Osteuropa]], wo sie wie andere [[Weißfische]] zu Fischfrikadellen verarbeitet werden, kaum Bedeutung als [[Speisefisch]]. Als Angelfisch ist sie aufgrund ihres häufigen Vorkommens und relativ leichter Fangbarkeit ähnlich wie das [[Rotauge]] regional beliebt.&lt;br /&gt;
Einheimische Rotfedern sollen am [[Baldeneysee]] die [[Wasserpest]], die bereits 25 % des Gewässers überwuchert, bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/dpa/2009/08/19/rotfedern-sollen-baldeneysee-von-wasserpest.html bild.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Rotfedern sind in der Lage, pro Tag ca. 25&amp;amp;nbsp;g &amp;#039;&amp;#039;[[Elodea canadensis]]&amp;#039;&amp;#039; zu verzehren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.derwesten.de/staedte/essen/Fische-sollen-Wasser-sauber-fressen-id872164.html |text=derwesten.de |wayback=20161024085326}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Maßnahmen gegen &amp;#039;&amp;#039;[[Elodea nuttallii]]&amp;#039;&amp;#039; sind im [[Toeppersee]] bei [[Duisburg]] geplant. Rotfedern zählen in Nordrhein-Westfalen zu den gefährdeten Fischarten, so dass sich durch diese Maßnahme neue Bestände in einem Großgewässer bilden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/Karpfen-sollen-Toeppersee-von-Pflanzenplage-befreien-id2205845.html |text=Karpfen sollen Toeppersee von Pflanzenplage befreien |wayback=20161024101111}} derwesten.de 3. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Griechische Rotfeder ==&lt;br /&gt;
Eine nah verwandte Art, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Griechische Rotfeder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Scardinius graecus&amp;#039;&amp;#039;), kommt im südlichen Griechenland in einigen Seen (Yliki-See, Para-See) und Tieflandgewässern (Kifissos-Fluss)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fishing-worldrecords.com/scientificname/Scardinius%20graecus/show Fishing World Records]&amp;lt;/ref&amp;gt; endemisch vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fishbase.sinica.edu.tw/Summary/SpeciesSummary.php?id=26097 fishbase.sinica.edu.tw]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Habitus ist sie kleiner und langgestreckter als die Rotfeder, sie erreicht meist nur ein Gewicht von 400&amp;amp;nbsp;g bei einer maximalen Länge von 40&amp;amp;nbsp;cm. Über ihre Lebensweise ist sehr wenig bekannt.&lt;br /&gt;
Die Populationen sind gegenwärtig durch Wasserverlust durch Dürre, [[Wasserbau]], [[Umweltverschmutzung]] und Zerstörung des Lebensraumes bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN|ID=19947|ScientificName=Scardinius graecus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emili García-Berthou, Ramón Moreno-Amich: &amp;#039;&amp;#039;Rudd (Scardinius erythrophthalmus) introduced to the Iberian peninsula feeding ecology in Lake Banyoles.&amp;#039;&amp;#039; Hydrobiologia, Springer Netherlands, 2004, S. 159–164.&lt;br /&gt;
* J. Novák: &amp;#039;&amp;#039;Growth, abundance and production of the rudd (Scardinius erythrophthalmus) in some backwaters in the labe inundation region.&amp;#039;&amp;#039; Czechoslovakia (Pisces: Cyprinidae), 1982.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Haberlehner: &amp;#039;&amp;#039;Comparative analysis of feeding and schooling behaviour of the Cyprinidae Alburnus alburnus (L., 1758), Rutilus rutilus (L., 1758), and Scardinius erythrophthalmus (L., 1758) in a backwater of the Danube near Vienna.&amp;#039;&amp;#039; Limnological Institute, University of Vienna, Wien, Österreich 1988.&lt;br /&gt;
* N. Papageorgiou, C. Neophitou: &amp;#039;&amp;#039;Age, growth and fecundity of the rudd (Scardinius erythrophthalmus L.) in Lake Kastoria.&amp;#039;&amp;#039; Thalassographica 2(5), 1982, S. 5–15.&lt;br /&gt;
* K. Iliadou und Ontrias: &amp;#039;&amp;#039;Contribution in the biology of Scardinius erythrophthalmus of the Lakes Lysimachia and Trichonis of the western part of Greece.&amp;#039;&amp;#039; 1980.&lt;br /&gt;
* K. Iliadou, J. Sourdis, P. S. Economidis, A. Wheeler: &amp;#039;&amp;#039;Morphological differentiation among species of the genus Scardinius (Pisces: Cyprinidae) in Greece.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Natural History, 1996, S. 459–473.&lt;br /&gt;
* M. Kennedy, P. Fitzmaurice: &amp;#039;&amp;#039;Biology of the Rudd (Scardinius erythrophthalmus) in Irish waters.&amp;#039;&amp;#039; Royal Irish Academy, 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Scardinius erythrophthalmus|Rotfeder}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Rotfeder|Rotfeder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{fishbase|g=Scardinius|s=erythrophthalmus|Name=Rotfeder}}&lt;br /&gt;
* [https://biodiv-atlas.de/fische/#!/species/40087/details &amp;#039;&amp;#039;Scardinius erythrophthalmus&amp;#039;&amp;#039;] im Fischartenatlas der [[Gesellschaft für Ichthyologie|Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.V.]] (Verbreitungsdaten aus Deutschland und Österreich, weitere Informationen)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Siegfried Blank&lt;br /&gt;
   |url=https://www.pivi.de/arten/fische/karpfenfische/rotfeder/&lt;br /&gt;
   |titel=Rotfeder: weitere Infos und Fotos&lt;br /&gt;
   |werk=Pisci Page&lt;br /&gt;
   |hrsg=&lt;br /&gt;
   |datum=&lt;br /&gt;
   |abruf=2010-03-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4135743-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißfische]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
	</entry>
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