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	<title>Rotermund (Adelsgeschlecht) - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-07-29T10:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rotermund-Wappen.png|mini|hochkant=0.9|Wappen derer von Rotermund]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotermund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rothermund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rothermundt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotermundt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein altes, heute erloschenes [[Fürstentum Rügen|rügisches]] [[Adel]]sgeschlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie ist nicht zu verwechseln mit den [[Polen-Litauen|polnischen]] [[Rottermund]], welche in [[Königreich Preußen|Preußen]] ebenfalls unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Rotermund&amp;#039;&amp;#039; auftraten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Bär (Archivar)|Max Bär]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel und der adlige Grundbesitz in Polnisch-Preußen zur Zeit der preußischen Besitzergreifung. Nach Auszügen aus den Vasallenlisten und Grundbüchern.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1911, Nr. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1249 wurden erstmals &amp;#039;&amp;#039;Martinus Rodemunt&amp;#039;&amp;#039; und 1253 sein Bruder &amp;#039;&amp;#039;Petrus Rodemunt&amp;#039;&amp;#039; im Fürstentum Rügen, zunächst noch auf dem Festland, urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Gustav Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden zur Geschichte des Fürstenthums Rügen unter den eingeborenen Fürsten.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1841/1869, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch schon [[Ritter]] &amp;#039;&amp;#039;Rickoldus Rodemunt&amp;#039;&amp;#039; war 1296 auf der Insel Rügen angesessen. Seine Söhne &amp;#039;&amp;#039;Peter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pritbor Rodemunt&amp;#039;&amp;#039; nahmen an den Bündnissen der Ritterschaft mit [[Stralsund]] von 1316 und 1326 teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Rügischer Erbfolgekrieg#Erster Rügischer Erbfolgekrieg|Rügischen Erbfolgekrieg]] erlangte der Ritter &amp;#039;&amp;#039;Marten Rotermund&amp;#039;&amp;#039; einigen Ruhm, als er Burg und Stadt [[Garz/Rügen|Garz]] für die Söhne des [[Wartislaw IV.|Herzogs von Pommern]] gegen die [[Dänemark|Dänen]] und [[Herzogtum Mecklenburg|Mecklenburg]]er hielt. Dennoch geriet er vor Ausgang des Krieges in Gefangenschaft. Er war es auch, der als Erster der Familie im Besitz von [[Gutshaus Boldevitz|Boldevitz]], bis 1712 Stammgut der Familie, auftrat. 1333 überwies er von ebendort dem [[Kloster Bergen auf Rügen|Kloster Bergen]] Hundert Mark, und wurde noch bis 1345 urkundlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie brachte bereits früh Geistliche hervor, so 1345 &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Rotermund&amp;#039;&amp;#039; einen Priester,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pommersches Urkundenbuch]], 1990, Bd. 11, [http://books.google.de/books?id=SuAvAAAAIAAJ&amp;amp;q=Rotermund&amp;amp;dq=Rotermund&amp;amp;lr=&amp;amp;ei=BuZDTrnEPIvbUOnz9LgP&amp;amp;cd=19 S. 82 links.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1369 mit &amp;#039;&amp;#039;Johannes IV. Rotermund&amp;#039;&amp;#039; und erneut mit &amp;#039;&amp;#039;Hans Rotermund&amp;#039;&amp;#039; († 1480) einen [[Abt]] im [[Kloster Eldena (Vorpommern)|Kloster Eldena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1369 bis 1380 trat wieder ein Ritter &amp;#039;&amp;#039;Rickold Rodemund&amp;#039;&amp;#039;, 1395 und 1396 der [[Schildknappe|Knappe]] &amp;#039;&amp;#039;Pridbor Rotermunt&amp;#039;&amp;#039;, sowie 1433 bis 1462 die Knappen &amp;#039;&amp;#039;Marquard&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rickold Rotermunt&amp;#039;&amp;#039; urkundlich in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stammreihe beginnt mit &amp;#039;&amp;#039;Clawes Rotermund&amp;#039;&amp;#039;, urkundlich 1479–1490, auf Boldevitz bei Gingst auf Rügen, fürstlich pommerscher Rat zu Wolgast.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band XII, Band 125 der Gesamtreihe, [[C. A. Starke Verlag]] Limburg/Lahn 2001, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht teilte sich dann in eine ältere rügische Linie, mit den Gütern Boldevitz, Götemitz, Grosow, Kollhoff, Lüssvitz, Maschholz, Muglitz, Neuendorf, Patzig, [[Rambin]], Rosengarten, Schmantevitz, Schweikvitz und [[Zudar]], sowie in eine jüngere Linie in Vorpommern, die ab 1582 bei [[Franzburg]], [[Grimmen]] und [[Demmin]] die Güter Brandeshagen, Broock, Buchholz, Cordshagen, [[Miltzow|Engelswacht]], Hohenbüssow, Millienhagen, Reinkenhagen, Schmedeshagen und Vogelsang besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Angehörige der Familie standen auch in mecklenburgischen Diensten. So wurde &amp;#039;&amp;#039;Ernst von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; bereits 1386 als mecklenburgischer Vasall genannt. Der [[Herzogtum Pommern|pommersche]] Rat und [[Gutsherr|Erbherr]] auf Boldevitz, &amp;#039;&amp;#039;Baltzer von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; war 1491 herzoglich mecklenburgischer [[Rentamt|Rentmeister]], hat aber 1529 auch den [[Vertrag von Grimnitz|brandenburgisch-pommersche Erbvertrag]] mitverhandelt. Herausragend ist dessen Sohn [[Güzlav von Rotermund]], der zunächst in den Diensten des Herzogs [[Johann Albrecht I. (Mecklenburg)|Johann Albrecht I. von Mecklenburg]] war, dort unter anderem Klosterhauptmann in [[Klarissenkloster Ribnitz|Ribnitz]] wurde, dann für den dänischen König [[Friedrich II. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich II. von Dänemark]] Dienste leistete, schließlich aber nach Pommern zurückkehrte und Herzog [[Bogislaw XIII. (Pommern)|Bogislaw XIII. von Pommern]] der wertvollste Rat war. Er hatte in Pommern sein Wirkungszentrum in Franzburg, wo er das herzogliche Schloss errichten ließ, welches das drittgrößte Schloss in Pommern war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Franzburg Kirche Epitaph Berglase seitlich.JPG|mini|hochkant|Epitaph von Andreas [[Berglasen|Berglase]] († 1615) und Clara Rotermund in der [[Kirche Franzburg]]]]&lt;br /&gt;
Seine Tochter &amp;#039;&amp;#039;Anna von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; (* 1580; † 1641) war zunächst mit &amp;#039;&amp;#039;Joachim von [[Stralendorff]]&amp;#039;&amp;#039; († vor 1610), Herrn auf Greven und Liedbeke, nach dessen Ableben aber mit &amp;#039;&amp;#039;Gebhard von [[Moltke (Adelsgeschlecht)|Moltke]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1576; † 1644), einem fürstlich mecklenburgischen [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] und [[Verweser|Provisor]] des [[Kloster Dobbertin|Klosters Dobbertin]], sowie Erbherrn auf [[Toitenwinkel]] und [[Liste der Baudenkmale in Selpin#Wesselstorf|Wesselstorf]], vermählt. Sie war eine sehr wohlhabende Frau in ihrer Zeit, ihr Reichtum ermöglichte ihrem Gatten erst den Erwerb von Toitenwinkel. Als der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] auch Mecklenburg heimsuchte, flüchtete sie mit ihrer Familie in ein zehnjähriges Exil nach [[Lübeck]], wo sie verstarb und beigesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern|LdsBibl. Schwerin]], &amp;#039;&amp;#039;Schmidtsche Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; Bd. LXX (7) ([http://home.foni.net/~adelsforschung1/meck21.htm Onlineversion.])&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kirche in Toitenwinkel ist dennoch ein [[Epitaph]] zu ihrem Andenken erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Münch: &amp;#039;&amp;#039;Die Moltkes im Ringen um ihr Stammgut Toitenwinkel bei Rostock.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft. Machtentfaltung über adligen und fürstlichen Grundbesitz in der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Köln Weimar 2003, [http://books.google.de/books?id=087DU8g8pPMC&amp;amp;pg=PA3 S. 23f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Epitaph wurde im Auftrag ihrer jüngsten Schwester &amp;#039;&amp;#039;Clara von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; (* ca. 1589; † nach 1625) für ihren ersten Gatten, Andreas von [[Berglasen|Bergelase]] (* 1573; † 1615), Erbherr auf Teschevitz und pommerscher Landrentmeister in Wolgast, und sie selbst in der [[Kirche Franzburg]] aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Bruder &amp;#039;&amp;#039;Kaspar von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; († vor 1631), Erbherr auf Boldevitz, Ganselitz und Engelswacht, war ab 1608 Landesrentmeister zu Franzburg und Pächter der herzoglichen Münzstätte zu Franzburg,&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen dem Reich und Schweden: Die landesherrliche Münzprägung im Herzogtum Pommern und in Schwedisch-Pommern in der frühen Neuzeit (ca. 1580–1715).&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Nordische Geschichte, 2006, [http://books.google.de/books?id=HLr4zb1d3ygC&amp;amp;pg=PA107 S. 107ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ab 1618 herzoglich mecklenburgischer [[Hofmarschall|Oberhofmarschall]], Geheimer Rat und [[Hauptmannschaft|Hauptmann]] des Landes [[Herrschaft Stargard|Stargard]]. Der [[Hauptmann (Offizier)|Kapitän]] &amp;#039;&amp;#039;Philipp Gützlaff von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; (* 1607; † 1667), Sohn des zuletzt genannten, wurde 1643 Oberkommissar und 1648 Landesdeputierter auf Rügen. Mit dem königlich schwedischen [[Oberstleutnant]] &amp;#039;&amp;#039;Caspar Detloff von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; († 1711), wiederum Sohn des zuvor genannten, ist die Familie zumindest in Pommern im Mannesstamm erloschen. Er war 1686 [[Kurfürstentum Bayern|kurbayrischer]] [[Rittmeister]] und nahm am [[Großer Türkenkrieg|Ungarnfeldzug gegen die Türken]] teil, wechselte dann in schwedische Militärdienste und besaß als letzter seiner Familie Boldevitz. Seine beiden Töchter waren &amp;#039;&amp;#039;Beata Dorothea von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; (* 1692; † 1755) vermählt mit dem [[Schweden|königlich schwedischen]] [[Generalmajor]] &amp;#039;&amp;#039;Carl Gustaf Graf von [[Mellin (Adelsgeschlecht)|Mellin]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1670; † 1738) und &amp;#039;&amp;#039;Ulrica Amalia von Rotermund&amp;#039;&amp;#039; (* 1694; † 1724) vermählt mit dem königlich schwedischen [[Generalleutnant]] &amp;#039;&amp;#039;Carl Gustav Freiherr von [[Marschalck von Bachtenbrock|Marschalck]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1664; † 1726).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie &amp;#039;&amp;#039;Rotermund&amp;#039;&amp;#039; wird von [[Ludwig Wilhelm Brüggemann|Brüggemann]] als [[Freiherr|freiherrlich]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leopold von Zedlitz-Neukirch|Leopold von Zedlitz]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Preussisches Adels-Lexicon]].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1836, Band 1, [http://books.google.de/books?id=3p0wAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA27 S. 27.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurländischer Zweig ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1583 wurde der aus Mecklenburg stammende &amp;#039;&amp;#039;Georg Rotermund&amp;#039;&amp;#039;, Sekretär und fürstlicher [[Praeceptor]] des Herzogs von Kurland, [[Gotthard Kettler]], von ebendiesem mit Medden belehnt. Als &amp;#039;&amp;#039;Jerzy Rotermond&amp;#039;&amp;#039; in [[Warschau]] wurde er am 12. Januar 1591 für seine als königlich polnischer Offizier geleisteten Verdienste und seine Tapferkeit im [[Livländischer Krieg|Krieg gegen Moskau]] in den polnischen Adelsstand gehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Trelińska: &amp;#039;&amp;#039;Album armorum nobilium Regni Poloniae XV-XVIII saec. Herby nobilitacji i indygenatów XV-XVIII w.&amp;#039;&amp;#039; Lublin 2001, S. 236, Nr. 539.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Johann Rotermund&amp;#039;&amp;#039;, erwarb Aahof und Bächof bei [[Mitau]], 1620 wurde ihm jedoch die Aufnahme seiner Familie in die [[Kurländische Ritterschaft|kurländische Ritterbank]] verwehrt. Er berief sich bei seinem Antrag auf die obige königlich polnische [[Nobilitierung]], konnte jedoch diese Dokumente nicht beibringen. Er gab weiterhin an, dass seine Vorväter in Mecklenburg in Rang und Ämtern waren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Genealogie, Heraldik und Sphragistik]].&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der [[Kurländische Gesellschaft für Literatur und Kunst|Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst]]. 1895, [https://dlib.rsl.ru/viewer/01004560391#?page=25 S. 21] Nr. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter heiratete &amp;#039;&amp;#039;Dietrich Lupelaw&amp;#039;&amp;#039;, sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Gotthard Rotermund&amp;#039;&amp;#039; vermählte sich mit &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Schönmeyer&amp;#039;&amp;#039;. Um 1800 war &amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Rotermund&amp;#039;&amp;#039; Kaufmann in [[Kuldīga|Goldingen]], dessen Sohn &amp;#039;&amp;#039;Eduard Heinrich Christian Rotermund&amp;#039;&amp;#039; (* 1802; † 1882) war Pastor in [[Liepāja|Libau]] und dessen Sohn [[Carl Rottermund|Carl Rotermund]] wiederum war Pastor in [[Nītaure|Nitau]] in [[Livland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnold Christian Theodor Hasselblatt|Arnold Hasselblatt]] und [[Gustav Otto (Historiker)|Gustav Otto]]: &amp;#039;&amp;#039;Album academicum der Kaiserlichen Universität Dorpat.&amp;#039;&amp;#039; Dorpat 1889, [https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00000433/image_135 S. 127, Nr. 1803.] u. [https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00000433/image_588 S. 580, Nr. 7915.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Abstammung von den pommerschen &amp;#039;&amp;#039;Rotermund&amp;#039;&amp;#039; ist nicht erwiesen. Da diese sich jedoch über Jahrhunderte in Mecklenburg engagierten, &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Rothermundt&amp;#039;&amp;#039; († 1594) in [[Schwerin]], &amp;#039;&amp;#039;Daniel Rotermundt&amp;#039;&amp;#039; um 1610 Bürgermeister in Schwerin,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landeshauptarchiv Schwerin]] &amp;#039;&amp;#039;Reichskammergericht (Prozeßakten)&amp;#039;&amp;#039; Signatur: (09.01.01.) 321 ([https://ariadne.uni-greifswald.de/ online.])&amp;lt;!--Suchen, &amp;quot;Rotermund&amp;quot;, Navi-Leiste ganz unten--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Dietrich Rothermundt&amp;#039;&amp;#039; 1632 in [[Wismar]]&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Rothermundt: &amp;#039;&amp;#039;Einiges über den Namen Rothermundt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Herold&amp;#039;&amp;#039; 45 (1914), S. 147–150.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Hermann Rotermund&amp;#039;&amp;#039; 1654 auf der Burg in [[Malchin]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Meklenburgisches Urkundenbuch]]&amp;#039;&amp;#039;: 1297 – 1300; Nachträge und Register zu Band 1–4, Schwerin 1867, Band 4, [http://books.google.de/books?id=WfU-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA333 S. 333 links.]&amp;lt;/ref&amp;gt; könnten Angehörige der kurländischen &amp;#039;&amp;#039;Rotermund&amp;#039;&amp;#039; gewesen sein, die Kurländer weiterhin, das Wappen der Pommern führten, ist eine Verwandtschaft nicht auszuschließen, muss mithin sogar als wahrscheinlich angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Rot einen mit drei roten Rosen belegten silbernen Schrägrechtsbalken. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-silbernen [[Helmdecke|Decken]] sieben rote Rosen auf beblätterten grünen Stielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Güzlav von Rotermund]] (1535–1603), Amtshauptmann und fürstlicher Rat im [[Herzogtum Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Julius Theodor Bagmihl]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Wappenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Stettin 1846, [http://books.google.de/books?id=NwJLAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA66 S. 66–68], [http://books.google.de/books?id=NwJLAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA245#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Tab. XXV u.] und [http://books.google.de/books?id=NwJLAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA255 Tab. XXX, Nr. 3 u. 4]&lt;br /&gt;
* Eduard von Fircks: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterbanken in Kurland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Genealogie, Heraldik und Sphragistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst. 1895, [http://books.google.de/books?id=j5dg3TOZRUMC&amp;amp;pg=PA21 S. 21, Nr. 41]&lt;br /&gt;
* [[Tadeusz Gajl]]: &amp;#039;&amp;#039;Herbarz polski od średniowiecza do XX wieku : ponad 4500 herbów szlacheckich 37 tysięcy nazwisk 55 tysięcy rodów.&amp;#039;&amp;#039; L&amp;amp;L, 2007. ISBN 978-83-60597-10-1&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band XII, Band 125 der Gesamtreihe, S. 53, [[C. A. Starke Verlag]], Limburg (Lahn) 2001, {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* [[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser]], Uradel, Gotha 1941, S. 460f ([[Stammreihe]])&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Gritzner]] (bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Siebmacher|J. Siebmachers großes Wappenbuch. Neue Siebmacher.]]&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3. Abt. 11., &amp;#039;&amp;#039;Der Adel der Russ. Ostseeprovinzen.&amp;#039;&amp;#039; (Estland, Kurland, Livland, Oesel), T. 2., &amp;#039;&amp;#039;Der nichtimmatrikulirte Adel.&amp;#039;&amp;#039; 1901, S. 175, Tfl. 115&lt;br /&gt;
* [[Robert Klempin]], [[Gustav Kratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1863, [http://books.google.de/books?id=hdgAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA49 S. 49]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1867, Band 7, S. 596&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold von Ledebur]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Adelslexikon der preußischen Monarchie]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1854, Band 2, [http://books.google.de/books?id=349AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA315 S. 315]&lt;br /&gt;
* Martha Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger in Osteuropa. Ein Beitrag zu ihrer Auswanderung im 16. bis 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marburg/Lahn 1972, S. 293&lt;br /&gt;
* [[George Adalbert von Mülverstedt]] (bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Siebmacher|J. Siebmachers großes Wappenbuch. Neue Siebmacher]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6. Abt. 9. &amp;#039;&amp;#039;Ausgestorbener preussischer Adel.&amp;#039;&amp;#039; Provinz Pommern. 1894, S. 80f, Tfl. 50; Abt. 10. &amp;#039;&amp;#039;Ausgestorbener mecklenburgischer Adel.&amp;#039;&amp;#039; 1902, S. 88, Tfl. 49&lt;br /&gt;
* Otto Rothermundt: &amp;#039;&amp;#039;Ahnentafel der Ulrica Amalia von Rothermundt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Herold&amp;#039;&amp;#039; 45 (1914), S. 99–100&lt;br /&gt;
* Otto Rothermundt: &amp;#039;&amp;#039;Verbindungen der Rügen-Pommerschen Familie von Rotermund.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Herold&amp;#039;&amp;#039; 48 (1917), S. 47–48&lt;br /&gt;
* Carl Felix von Schlichtegroll: &amp;#039;&amp;#039;Die von Rotermund.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Familiengeschichtliche Blätter&amp;#039;&amp;#039; 11 (1913), S. 202–204&lt;br /&gt;
* Lars Severin: &amp;#039;&amp;#039;Die v. Rotermund, ein erloschenes rügisches Adelsgeschlecht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Herold (Verein)|Der Herold]], Vierteljahrsschrift für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3, Berlin 2012, S. 372–381&lt;br /&gt;
* Barbara Trelińska: &amp;#039;&amp;#039;Album armorum nobilium Regni Poloniae XV-XVIII saec. Herby nobilitacji i indygenatów XV-XVIII w.&amp;#039;&amp;#039; Lublin 2001, S. 236, Nr. 539&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Zedlitz-Neukirch|Leopold von Zedlitz]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Preussisches Adels-Lexicon]].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1836, Band 1, [http://books.google.de/books?id=3p0wAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA27 S. 27]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/dms/werkansicht/?PPN=57353604X&amp;amp;PHYSID=PHYS_0005 Leichenpredigt für &amp;#039;&amp;#039;Philipp Gutzlaff v. Rotermund&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.ruegenurlaub.de/insel-ruegen/herrenhaeuser/route-2/boldevitz.html Schloss Boldewitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstentum Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pommersches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baltisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1249]]&lt;/div&gt;</summary>
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