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	<title>Roter Thun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roter_Thun&amp;diff=574555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Posching: /* Weblinks */ Einfügen Link Fischartenatlas, in dem alle Verbreitungsdaten aus Deutschland und Österreich enthalten sind, analog zu bereits bei anderen Arten erfassten Link</title>
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		<updated>2025-12-10T09:23:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Einfügen Link Fischartenatlas, in dem alle Verbreitungsdaten aus Deutschland und Österreich enthalten sind, analog zu bereits bei anderen Arten erfassten Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Roter Thun&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Thunnus thynnus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Thunfische&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Thunnus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Makrelen und Thunfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Scombridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Scombriformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Barschverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Percomorphaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stachelflosser&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Acanthopterygii&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Bluefin-big.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Roter Thun (&amp;#039;&amp;#039;Thunnus thynnus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rote Thun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Thunnus thynnus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großer Thun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordatlantischer Thun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blauflossen-Thunfisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Thunfisch]]art und ein bedeutender Speisefisch. Mit einer Maximallänge von 4,5 Metern und einem Maximalgewicht von über 650 Kilogramm ist er einer der größten [[Knochenfische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Rote Thun lebt im [[Atlantischer Ozean|Atlantik]], zumeist nördlich des [[Äquator]]s, im [[Mittelmeer]], in der [[Karibik]] und im [[Golf von Mexiko]]. Auch an der Küste Südafrikas gibt es eine Population.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Rote Thunfische werden für gewöhnlich drei Meter lang und erreichen mit einem Alter von 15&amp;amp;nbsp;Jahren ein Gewicht von 300 Kilogramm. Der größte gefangene Fisch war 4,58&amp;amp;nbsp;Meter groß und der schwerste Fisch hatte ein Gewicht von 684&amp;amp;nbsp;Kilogramm. Der Rote Thunfisch hat einen von der Seite gesehen spindelförmigen Körper, der seine größte Höhe in der Mitte der ersten Rückenflosse erreicht. Beide Rückenflossen stehen dicht beieinander, die zweite ist höher als die erste. Hinter der zweiten Rückenflosse und der Afterflosse befinden sich acht bis neun kleine Flössel. Die angelegten Brustflossen reichen bis hinter die Mitte der ersten Rückenflosse. Die Bauchflossen sind sehr klein und immer kürzer als 80 % der Kopflänge. Der Schwanzflossenstiel wird durch zwei seitliche Keile verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flossenformel]]: [[Rückenflosse|Dorsale]] XII–XIV/13–15, [[Afterflosse|Anale]] 13–16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rote Thun ist oben dunkelblau, an den Seiten und am Bauch silbrigweiß und ohne Streifen- oder Fleckenmuster. Die erste Rückenflosse ist bläulich oder gelb, die zweite rotbraun. Die Afterflosse und die Flössel sind graugelb und schwarz umrandet, der Keil in der Mitte der Schwanzflosse ist bei ausgewachsenen Tieren schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spawning-Behaviour-and-Post-Spawning-Migration-Patterns-of-Atlantic-Bluefin-Tuna-(Thunnus-thynnus)-pone.0076445.s001.ogv|mini|Atlantische Migration]]&lt;br /&gt;
Rote Thunfische leben [[pelagisch]] im offenen Ozean von der Wasseroberfläche bis in Tiefen von 100 Metern. Jungfische bevorzugen eher wärmere Gewässer, während ausgewachsene Thune auch in kalte Gewässer vordringen können. Der Rote Thun ist ein Warmblüter mit einer relativ konstanten Körpertemperatur von normalerweise 27&amp;amp;nbsp;°C und kann seine Körpertemperatur gegenüber der umgebenden Wassertemperatur für einige Stunden um einige Grade erhöhen bzw. anpassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Takashi Kitagawa, Hideaki Nakata, Shingo Kimura, Sachiko Tsuji: &amp;#039;&amp;#039;Thermoconservation mechanisms inferred from peritoneal cavity temperature in free-swimming Pacific bluefin tuna Thunnus thynnus orientalis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marine Ecology. Progress Series.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 220, 2001, {{ISSN|0171-8630}}, S. 253–263, {{DOI|10.3354/meps220253}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb ist seine Temperaturtoleranz relativ groß. Seine Nahrung besteht aus [[Schwarmfische]]n der Hochsee, darunter [[Makrelen]], [[Seehechte]], [[Hornhechte]], [[Fliegende Fische]], [[Sardellen]] und [[Heringe]], sowie aus [[Kalmare]]n. Kleinere Beute wird mit der [[Kiemenreuse]] aus dem Wasser gefiltert, größere Tiere bei plötzlichen Angriffen erbeutet, bei denen die Thune eine Geschwindigkeit bis 80&amp;amp;nbsp;km/h erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rote Thune unternehmen lange Wanderungen, bei denen sie zeitweise den Küsten nahekommen, und bewegen sich in [[Herde#Vergleichbare Bezeichnungen|Schulen]] gleich großer Fische, oft gemischt mit dem [[Weißer Thun|Weißen Thun]], dem [[Gelbflossen-Thun]], dem [[Großaugen-Thun]] und der [[Thonine]]. Dabei überqueren Rote Thune auch den Atlantik, so dass es einen Austausch zwischen der west- und der ostatlantischen Population gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Larval stage of bluefin tuna.jpg|mini|Larve des Roten Thuns]]&lt;br /&gt;
Der ostatlantische Bestand der Roten Thune laicht von Juni bis August vor der [[Straße von Gibraltar]] und im westlichen Mittelmeer. Ein Weibchen kann bis zu zehn Millionen Eier abgeben, die einen Durchmesser von nur einem Millimeter haben. Eier und Larven sind pelagisch und treiben nah der Wasseroberfläche. Die Larven schlüpfen nach zwei bis drei Tagen und wachsen schnell. Nach drei Jahren sind die Jungfische etwa einen Meter lang und haben ein Gewicht von ca. 16 Kilogramm. Mit einer Länge von 1,2 bis 1,4 Metern, einem Gewicht von 30 bis 40 Kilogramm und einem Alter von vier bis fünf Jahren werden sie geschlechtsreif. Maximal werden Rote Thune 15 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elterntiere der ostatlantischen Population ziehen nach dem Ablaichen auf Nahrungssuche nach Norden an die Küsten von Schottland und Norwegen, in die Nordsee, das [[Kattegat]] und selten auch bis in die westliche Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rokusanen Wakayama Japan06bs5.jpg|miniatur|85 Prozent des im Mittelmeer gefangenen Thunfischs wird nach Japan exportiert und zu Sushi verarbeitet.]]&lt;br /&gt;
Der Rote Thun ist ein bedeutender [[Speisefisch]]. Er hat tiefdunkelrotes Fleisch, das beim Erhitzen dunkel bleibt. Zuerst wurden in [[Japan]] Thunfische auch lebend gefangen und in Käfigen vor der Küste gemästet, so dass sie fetter (und wertvoller) werden. Diese Methode ist mittlerweile weit verbreitet und unter dem Namen „Thunfischfarm“ bekannt, wobei hier anzumerken ist, dass der Thunfisch (auch Weibchen und Jungtiere) sich in diesen Käfigen nicht vermehrt, sondern nur wächst. Thunfische pflanzen sich nur schwer in Gefangenschaft fort. Dem deutsch-australischen Unternehmer [[Hagen Stehr]] gelang es, Thunfische in Gefangenschaft zum Laichen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85 Prozent des im Mittelmeer gefangenen Thunfischs wird nach Japan exportiert und dort häufig zu [[Sushi]] verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überfischung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuna ensnared.jpg|mini|links|Ein in einem Fischernetz verfangener Roter Thun]]&lt;br /&gt;
Der Rote Thun war massiv überfischt und stand jahrelang auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten]] der [[IUCN]] (Weltnaturschutzorganisation). Zwischenzeitlich zeigten wissenschaftliche Studien, dass es im Mittelmeer und im Ostatlantik nur noch etwa sechs Prozent der ursprünglich vorhandenen Bestände gab. Am 11. Juni 2007 erließ die [[Europäische Union|EU]] die Verordnung (EG) Nr. 41/2007 für die Erhaltung der Thunfischbestände des Atlantiks.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2007|41}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit sollte die Ausrottung dieser Thunfischart verhindert und die Regeneration der verbliebenen Bestände ermöglicht werden. Mit der Verordnung wurden unter anderem Schonzeiten im Ostatlantik und im Mittelmeer verhängt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.delphinschutz.org/projekte/safe-delfinsicherer-thunfisch/auswirkungen-auf-thunfischbestaende &amp;#039;&amp;#039;SAFE und seine Auswirkungen auf die Thunfischbestände.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;delphinschutz.org&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltschutzorganisationen wie der [[WWF]] hielten diese Maßnahmen für unzureichend.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wwf.de/presse/details/news/schlupfloecher_fuer_piratenfischer/ &amp;#039;&amp;#039;EU-Beschlüsse gegen illegale Fischerei und Bodenschleppnetze sind unzureichend.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;wwf.de&amp;#039;&amp;#039;, 17. Oktober 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Direktor der Fischereiabteilung der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten, [[National Oceanic and Atmospheric Administration|NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration)]] kündigte im Oktober 2007 an, dass die [[Vereinigte Staaten|USA]] ein fünfjähriges totales Fangverbot für den Roten Thun im Mittelmeer fordern werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Juni 2008 beschloss [[Kommissar für Fischerei und maritime Angelegenheiten|EU-Fischereikommissar]] [[Joseph Borġ|Joe Borg]], die Fischerei auf den Roten Thun im Mittelmeer und im östlichen Atlantik ab dem 16. Juni für alle [[Ringwadenfischerei|Ringwadennetze]] einsetzenden Thunfischfänger, die die [[Zypern|zyprische]], [[Frankreich|französische]], [[Griechenland|griechische]], [[italien]]ische oder [[Malta|maltesische]] Flagge führen, bis zum Ende des Jahres einzustellen. Für [[Spanien|spanische]] Thunfischwadenfänger galt das Verbot ab dem 23. Juni. Als Grund wurden schwerwiegende Verstöße gegen internationale Fischereirichtlinien und die Nichteinhaltung vorgegebener Fangquoten angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/961&amp;amp;format=HTML&amp;amp;aged=0&amp;amp;language=DE&amp;amp;guiLanguage=en &amp;#039;&amp;#039;Fischerei auf Roten Thun einstellen und damit seine Zukunft sichern.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;europa.eu&amp;#039;&amp;#039;, 17. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltorganisationen bezweifelten die Wirksamkeit dieser Maßnahme. Bereits kurz nach dem Fangverbot wurden italienische Ringwadenfänger auf Fangfahrt entdeckt sowie mit den Fischern kooperierende Suchflugzeuge zum Aufspüren der Thunfischschwärme, deren Einsatz illegal ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weltnaturschutzkongress in Barcelona im Oktober 2008 erklärten sich die beiden Nationen [[Spanien]] und [[Japan]] zur Unterstützung eines vorübergehenden Fangstopps für den bedrohten Roten Thun bereit. In der Laichsaison von Mai bis Juni sollte demnach der Fang ganz eingestellt und im Rest des Jahres stark eingeschränkt werden. Spanien ist die wichtigste Fangnation, Japan ist der Hauptabsatzmarkt für Thunfisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.kleinezeitung.at/magazin/tiere/1581549/index.do| wayback=20101001014448| text=&amp;#039;&amp;#039;Absolut am Limit: Roter Thunfisch im Mittelmeer vor dem Aussterben.&amp;#039;&amp;#039;}} auf: &amp;#039;&amp;#039;kleinezeitung.at&amp;#039;&amp;#039;, 17. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2009 veröffentlichte die Umweltstiftung WWF eine Analyse der Populationsbestände und der vorhandenen Zahl an fortpflanzungsfähigen Tieren, die zu dem Ergebnis kam, dass bei gleichbleibendem Befischungsgrad der Rote Thun im Mittelmeer im Jahr 2012 ausgerottet sein werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wwf.de/presse/details/news/tunfisch_im_mittelmeer_bis_2012_ausgestorben/ &amp;#039;&amp;#039;Tunfisch im Mittelmeer bis 2012 ausgestorben?&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;wwf.de&amp;#039;&amp;#039;, 16. April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2009 scheiterte die Internationale Schutzkommission für den Thunfisch im Atlantik (ICCAT) bei einer Konferenz in [[Recife]] dabei, sich auf ein absolutes Fangverbot zu einigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-11/thunfisch-iccat-fangverbot &amp;#039;&amp;#039;Fangverbot für bedrohten Blauflossen-Thunfisch gescheitert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 16. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2010 stimmten die Delegierten der [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen|CITES]]-Konferenz in [[Doha]] gegen einen internationalen Handelsstopp. [[Monaco]] hatte einen entsprechenden Antrag eingebracht, den jedoch nur 20 Länder annahmen, während ihn 68 Länder – bei 30 Enthaltungen – ablehnten. Die Entscheidung wurde vor allem in Japan begrüßt, wohin 80 Prozent des atlantischen Roten Thuns importiert und zu [[Sushi]] verarbeitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-03/cites-thunfisch-artenschutz &amp;#039;&amp;#039;Handel mit Rotem Thunfisch bleibt erlaubt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 18. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/technologie/umwelt-news/cites-konferenz-japan-wendet-handelsverbot-fuer-sushi-thunfisch-ab;2548737 &amp;#039;&amp;#039;Japan wendet Handelsverbot für Sushi-Thunfisch ab.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 19. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 befreite die Meeresschutzorganisation [[Sea Shepherd Conservation Society|Sea Shepherd]], im Zuge von &amp;#039;&amp;#039;Operation Blue Rage&amp;#039;&amp;#039;, 800 Blauflossen-Thunfische, die illegal von dem Fischereiunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Fish&amp;amp;Fish&amp;#039;&amp;#039; gefangen wurden. Infolgedessen verklagte das betreffende Unternehmen Sea Shepherd auf eine Million Euro Entschädigung. &amp;#039;&amp;#039;Fish&amp;amp;Fish&amp;#039;&amp;#039; verlor den Fall und musste seinerseits eine Zahlung über 250.000 € an Sea Shepherd leisten, um die Organisation für die angefallenen Gerichtskosten zu entschädigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fis.com/fis/techno/newtechno.asp?l=e&amp;amp;id=53422&amp;amp;ndb=1 |titel=FIS - Companies &amp;amp; Products - Sea Shepherd wins court ruling against Fish &amp;amp; Fish |abruf=2019-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Filmemacher Mark S. Hall behandelt die [[Überfischung]] des Blauflossen-Thunfischs in dem 2011 produzierten Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Sushi – The Global Catch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;amp;dig=2012%2F06%2F07%2Fa0148&amp;amp;cHash=f853d00c4f &amp;#039;&amp;#039;Angeln wäre eine Lösung.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;taz.de&amp;#039;&amp;#039;, 7. Juni 2012 (Rezension zum Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Mark S. Hall: Sushi – The Global Catch.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Kritiken über unzureichende Maßnahmen zum Trotz konnte die [[IUCN]] 2021 zunächst Entwarnung geben: Der Rote Thun gilt wieder als „nicht gefährdet“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2021/09/bestand-erholt-diese-thunfischarten-sind-nicht-mehr-vom-aussterben-bedroht &amp;#039;&amp;#039;Bestand erholt: Diese Thunfischarten sind nicht mehr vom Aussterben bedroht&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039; nationalgeographic.de&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bent J. Muus, Jørgen G. Nielsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Meeresfische Europas in Nordsee, Ostsee und Atlantik.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07804-3.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Fiedler (Zoologe)|Kurt Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Fische&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Speziellen Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Wirbeltiere.&amp;#039;&amp;#039; Tl. 2). Gustav Fischer, Jena 1991, ISBN 3-334-00338-8, S. 389.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thunnus thynnus|Roter Thun (&amp;#039;&amp;#039;Thunnus thynnus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|g=Thunnus|s=thynnus}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2006&lt;br /&gt;
| ID             = 21860&lt;br /&gt;
| ScientificName = Thunnus thynnus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 1996&lt;br /&gt;
| Assessor       = Safina&lt;br /&gt;
| Download       = 12. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [https://biodiv-atlas.de/fische/#!/species/40885/details &amp;#039;&amp;#039;Thunnus thynnus&amp;#039;&amp;#039;] im Fischartenatlas der [[Gesellschaft für Ichthyologie|Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.V.]] (Verbreitungsdaten der deutschen Meeresgebiete und der Trilateralen Wattenmeerkooperation (NL, D, DK), weitere Informationen)&lt;br /&gt;
* [http://www.iccat.int/en/ International Commission for the Conservation of Atlantic Tuna]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| url=http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/fischerei-der-rote-thunfisch-im-mittelmeer-wird-zum-sushi-opfer-1356472.html| titel=FAZ-Artikel zur Überfischung des Roten Thuns| hrsg=[[FAZ]]| datum=2006-08-25| abruf=2020-07-29| archiv-url=http://web.archive.org/web/20160305020450/http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/fischerei-der-rote-thunfisch-im-mittelmeer-wird-zum-sushi-opfer-1356472.html| archiv-datum=2016-03-05| abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=6241 &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Biss.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Greenpeace Magazin]].&amp;#039;&amp;#039; 6.10.&lt;br /&gt;
* [https://www-secure.arte.tv/playerv2/index.php?json_url=http%3A%2F%2Forg-www.arte.tv%2Fpapi%2Ftvguide%2Fvideos%2Fstream%2Fplayer%2FD%2F047013-000_PLUS7-D%2FALL%2FALL.json&amp;amp;lang=de_DE&amp;amp;config=arte_tvguide&amp;amp;rendering_place=http%3A%2F%2Fwww.arte.tv%2Fguide%2Fde%2F047013-000%2Fder-rote-thun Arte-Dokumentation] (auf das Schloss klicken)&lt;br /&gt;
* [https://www.delphinschutz.org/projekte/safe-delfinsicherer-thunfisch/auswirkungen-auf-thunfischbestände SAFE und seine Auswirkungen auf die Thunfischbestände]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4278208-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makrelen und Thunfische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Posching</name></author>
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